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22.12.2007, 16:24
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 711
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Doch. Das trifft den Nagel. Da wären wir aber fast schon in einer fast metaphysischen Dimension. Ist das Böse die Triebfeder aller Veränderungen? Und der Anfang war wohl die Erbsünde...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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22.12.2007, 16:43
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 667
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Zitat von Jason
Und der Anfang war wohl die Erbsünde...
Ich erinnere mich dunkel. Kann es sein, dass ich darüber in meiner Kindheit was in Grimms Märchen gelesen habe? Oder ist das eine dieser netten Geschichten von Wilhelm Busch?
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22.12.2007, 16:50
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 711
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Du interpretierst meinen Satz nicht richtig. Denke besser darüber nach und Du wirst vielleicht darauf kommen, daß meine Anmerkung im Kontext und Kulturgeschichtlich sehr wohl ihren Sinn hat. Das ganze hat nicht ausschliesslich mit Religion zu tun, sondern Du kannst es Abstrakt sehen.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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22.12.2007, 17:08
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 667
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Sorry, Jason. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Geschichte von der Erbsünde eben eine Geschchte ist. Sie ist abstrakt, symbolisch zu sehen.
Aber ernsthaft: Der Apfelbiss symbolisiert auch eine Form von Rebellion. Rebellion führt zu Veränderung (oder will eine solche herbei führen). Du schriebst: Ist das Böse die Triebfeder jeder Veränderung? Ableitbar ist dann die Frage: Ist Rebellion, als etwas "Böses", die Triebfeder von Veränderung? Sicherlich nicht, neutral gesehen, denn oft ist Veränderung notwendig. Rebellion ist natürlich "böse" in den Augen derer, gegen die sich die Rebellion richtet, und die keine Veränderung wollen.
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22.12.2007, 17:18
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
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Beiträge: 711
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Zitat von Sokotra
Sorry, Jason. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Geschichte von der Erbsünde eben eine Geschchte ist. Sie ist abstrakt, symbolisch zu sehen.
Aber ernsthaft: Der Apfelbiss symbolisiert auch eine Form von Rebellion. Rebellion führt zu Veränderung (oder will eine solche herbei führen). Du schriebst: Ist das Böse die Triebfeder jeder Veränderung? Ableitbar ist dann die Frage: Ist Rebellion, als etwas "Böses", die Triebfeder von Veränderung? Sicherlich nicht, neutral gesehen, denn oft ist Veränderung notwendig. Rebellion ist natürlich "böse" in den Augen derer, gegen die sich die Rebellion richtet, und die keine Veränderung wollen.
Just right, Sokotra, gefällt mir besser! Aber ich kann Dir keine richtige Antwort geben. Rebellion um Selbsterkenntnis willen -und der Preis: Vertreibung aus dem Paradies! Und nach was sehnen sich die Menschen? Wenn ich mich nach dem Paradies sehne, dann betrachte ich diese Rebellion als Unbotmäßigkeit gegenüber einem anerkanten System, das gut für alle gesorgt hat. Aber auch als Anfang der Selbsterkenntnis, der Aggression und des Bösen in der Welt. Oder?
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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12.05.2008, 18:34
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 667
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Sicherlich nicht uninteressant: Die SPIEGEL-Coverstory von letzter Woche vom "Bösen nebenan".
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12.05.2008, 22:12
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 711
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In Amstetten war das "Böse nebenan", darum gehts, vermute ich. Der nette, alte Onkel von nebenan...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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17.05.2008, 10:56
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 667
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Bei Galileo Mystery (Pro7) lief gestern (Freitag, 16. Mai) ein interessanter Test zum Thema "Das Böse": Student wurde angeheurt, mit jemandem einen Test durchzuführen. Testperson sollte Fragen beantworten, wenn Antwort falsch war, sollte er ihm Stromstoß verpassen, jedes Mal höher. In Wirklichkeit war der Student die Testperson - wie weit würde er gehen? Er ging entsprechend der Anweisung bis 450 Volt, das wäre tödlich gewesen. Die Person am anderen Ende war ein Schauspieler.
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17.05.2008, 18:03
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Quaestor
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Registriert seit: 17.10.2007
Beiträge: 116
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Zitat von Wulfnoth
Verflucht wieso sagt mir das keiner, immerhin wohne ich in diesem lausigen Kaff.
Ich sehe das ansonsten ähnlich wie Argeados. Es gibt allerdings nicht das Böse sondern viele abgestufte Böse. Das Böse ist auch ein Hilfsmittel der Menschen zum leichteren Verstehen, er unterteilt dadurch die Welt bzw. seinen Lebensbereich in Gut und Böse.
Warst du jetzt in der Ausstellung gewesen Wulfnoth? Wie ist sie denn? Völkerkundliche Ausstellungen sind häufig sehr gewöhnungsbedürftig...
Übrigens ist eine andere, zwar kleine aber m.E. gute Ausstellung noch in Bremen:
"Luxus und Dekadenz"
Ausstellung_Luxus_und_Dekadenz
Über das Leben der Oberschicht des alten Roms mit seinem immensen Reichtum und dessen Folgen. Eine Ausstellung bei der man nicht durch zu viele Präsentationen erschlagen wird und doch das Thema nicht zu kurz kommt. Die Geisteshaltung der Damaligen wird erkennbar und der Einblick in ihr Leben wird plastisch. Ausstellungsstücke und antike Zitate machen es lebendig. Ich fand's gut!
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17.05.2008, 20:13
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.222
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Ne war ich nicht, einfach keine Zeit.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.05.2008, 21:28
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Plebejer
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Registriert seit: 07.05.2008
Ort: Musterländle
Beiträge: 39
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Zitat von Tacitus
einmal das und ich finde das Böse ist ein Erfindung des Menschen selbst in Wirklichkeit gibt es sowas wie "Gut" und "Böse" gar nicht.
Ich will Dich ganz bestimmt nicht in die rechte Ecke rücken - die wird es in dem Augenblick nicht bewusst gewesen sein, aber in letzter Konsequenz kannst Du mit so einer These auch gleich den Holocaust leugnen. Hier empfehle ich als Christ doch sogar mal das Werk eines Atheisten: William Golding - Der Herr der Fliegen. Ist zwar nicht wirklich passiert, würde aber vermutlich so ähnlich laufen, wenn man heute eine Gruppe Heranwachsender für ein paar Wochen auf eine einsame Insel schicken würde.
Geändert von Tertullian (22.05.2008 um 21:32 Uhr).
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