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18.12.2005, 13:07
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Woher hast du diese Zahlen? Und wieso entweder 18 oder 24?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.12.2005, 13:08
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Ädil
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Registriert seit: 11.03.2005
Beiträge: 211
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Original von Wulfnoth
Woher hast du diese Zahlen? Und wieso entweder 18 oder 24?
Ich habe mir in diesem Gebiet einige Bücher durchgelesen. War recht interessant, da dieser Krieg doch einer der blutigsten war. Leider weiß ich es heute nicht mehr so genau ob es nun 24 oder 18 waren.
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Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben.
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18.12.2005, 13:21
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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"Von etwa 20 Millionen Bewohnern des Reiches fanden schätzungsweise drei bis vier Millionen den Tod, ein Bevölkerungsanteil von 15 bis 20 Prozent."
http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3...A4hriger_Krieg
Das sagt Wikipedia dazu.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.12.2005, 13:26
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Ädil
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Registriert seit: 11.03.2005
Beiträge: 211
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Ich habe mir c.a. drei Bücher zu diesem Thema durchgelesen, aber naja, ich möchte mich jetzt auch nich darüber streiten  Schließlich geht es in diesem Thread ja immernoch um die Indianer.
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Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben.
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21.12.2005, 20:32
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Hallo! Nach langer abstinenz bin ich mal wieder im Forum und schon stosse ich auf ein Thema das mich sehr interessiert.
Also:
Azteken:
Ihr Reich erstreckte sich bei seiner größten Ausdehnung etwa vom heutigen Panama im Süden bis teilweise gut 300 - 400 km nach Norden (Grenze etwa bei der Stadt Tampico). Dieses Gebiet muß man sich aber nicht als geschlossenes Reichsgebiet vorstellen, da es wohl im Aztekenreich jeweils andere Reiche (verbündet? Tributpflichtig?) gegeben hat.
Auch muß es noch eine Enklave an der Pazifikküste des heutigen Guatemala gegeben haben.
Seltsamerweise scheinen die Azteken nie ernsthaft versucht zu haben die Gebiete der schon längst untergegangenen Mayakultur auszufüllen.
Interessant ist vielleicht noch zu erwähnen das die Azteken (und ihre Nachfolger) eine Sprache sprachen bzw. sprechen die nach Norden, in die Gegend der heutigen USA, weist. Dort scheint es bis hinauf nach Utah Sprachgruppen zu geben die mit dem Nahua, wie man die Sprache der Azteken und ihrer Nachbarn nennt, eine Einheit bildet.
Inka:
Ihre Kerngebiet scheint im Norden des heutigen Peru gelegen zu haben und erstreckte sich zu ihrer höchsten Macht bis in den Norden Chiles und Osten Brasiliens und Boliviens. So werden auch kriegerische Konflikte bzw Handelsbeziehungen zu den Einwohnern der Regenwälder erwähnt.
Vor den Inkas bzw nebenbei waren da noch die Mochika, Nazka, Tiahuanaco, etc
Was für ein Volk mir noch einfällt:
Die Olmeken:
Bei der Lage ihrer Reiches bin ich mir etwas unsicher, glaube jedoch das sie ihren Stammsitz im Norden Kolumbiens hatten.
Ich würde gerne mehr Völker erwähnen und auch mehr über die schon erwähnten schreiben aber leider habe ich meine Bücher über die Inkas verliehen und das Buch über die Azteken noch nicht einmal angefangen.
Grüße Remigius
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21.12.2005, 20:50
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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jaja die medien, nachdem ich pocanhontas angeschaut hatte, war ich felsenest überzeugt diese südamerikanischen kulturen waren voll firedlich usw, kannten keinen krieg oder gewalt, sondern nur luxus, frieden, wohlstand und gold und silber im überfluss.
Aber heute, ein paar jahre später weiss ich die haben menschen geopfert, sich gegenseitig als ganze stämme ausgerottet und frauen und jungen männern bei lebendigem zustand die herzen rausgeschnitten 
Wie sehr einem die medien beeinflussen können.
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21.12.2005, 21:18
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Mmh!
Also die Inka haben aufmüpfige unterjochte Völkerschaften einfach in Gebiete deportiert in denen loyale Völker lebten und in die nun leeren Gebiete wiederrum loyale Siedler angesiedelt. So kann man auch eine "Inkanisierung" neuer Gebiete vorantreiben.
Grüße Remigius
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21.12.2005, 21:55
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Eine Politik, die die Römer ja zeitweise auch betrieben haben.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.12.2005, 22:13
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Großkönig Persiens
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
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sag ma haste noch was von den Mayas`?
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Dein Christus ein Jude
Dein Auto ein Japaner
Deine Pizza italienisch
Deine Demokratie griechisch
Dein Kaffee brasilianisch
Dein Urlaub türkisch
Deine Zahlen arabisch
Deine Schrift lateinisch
Dein Nachbar nur ein Ausländer.
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24.12.2005, 01:29
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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Original von Wulfnoth
Ich denke da muss man sich vor allem die geografischen Unterschiede anschauen. Als Gegenbeispiel kann man fragen weshalb die Russen es erst in der Neuzeit schafften den Ural zu überschreiten.
Außerdem habe ich es so in Erinnerung dass in Mittelamerika immer ein Reich exisiterte dass ein Art Sperrfunktion wie z.B. das Byzantinische Reich im Mittelalter erfüllte.
Ich glaube damit liegst du richtig. Es hat einfach Geographische gründe. Ein Volk braucht zum entwickeln vor allem eins, viel viel nahrung. Ertragreiche Ernte, viele sorten essen und nutztiere. Dann hast du genug leute frei die sich auf anderes Spezialisieren können.
In Amerika gehts ja tiemlich in die längengerade, während in Europa es mehr nach breitengerade. Deswegen hast du hier mehr das gleiche klima trotz unterschiedlicher länder. In Amerika ist das nicht der fall, der wechsel von landesgrenzen zieht auch schon ein andere klima, andere vegitation und tiere mit sich.
Das begünstigt oder bremst natürlich eine entwichlung von Kultur und Zivilisation.
Es gibt auch dazu eine sehr schöne doku.
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!
"Seid vor allem immer fähig,jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara
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24.12.2005, 12:53
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Original von akinci
Es gibt auch dazu eine sehr schöne doku.
Das ist ja sehr schön ... du könntest uns aber ruhig sagen welche  sonst fangen wir recht wenig damit an 8)
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03.01.2006, 19:39
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Original von Samurai
sag ma haste noch was von den Mayas`?
Nein, über die Mayas besitze nichts und die beiden Bücher über die Inkas bzw präinkaischen Kulturen habe ich vor etwa 1 1/2 Jahren verliehen und seitdem nicht mehr gesehen.
Grüße Remigius
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03.01.2006, 22:20
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Ich interessiere mich vorallem für die Azteken finde leider sogut wie gar nichts über ihren Untergang nur das eines Tages Spanier kammen und einige Indianerstämme die die Azteken hassten sich ihnen angeschloßen haben und sie dann aus Goldgier ihre Kultur und ihr Volk vernichteten naja versklaven kann man auch sagen. Kennt ihr vielleicht ein paar Seiten in Internet wo deren Untergang detailreich erzählt wird oder falls ihr etwas genaues wisst wäre ich sehr erfreut darüber. 8)
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10.01.2006, 21:00
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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Original von Argeados
Original von akinci
Es gibt auch dazu eine sehr schöne doku.
Das ist ja sehr schön ... du könntest uns aber ruhig sagen welche sonst fangen wir recht wenig damit an 8)
heheh sorry jetzt erst gesehen
Die Doku hies " Kampf der Zivilisationen" Habe es über Emule gefunden. Versuche bezeiten auch den Namen des Profs rauszubekommen. Schien aber recht bekannt.
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22.11.2008, 21:54
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Don´t eat yellow snow
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Registriert seit: 19.11.2008
Beiträge: 24
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Ich glaub, ich muß hier mal ein Veto einlegen! 
Die Indianer Nordamerikas waren keinesfalls Nomaden oder Halbnomaden, sondern seßhafte und in Dörfern (nicht selten mit Palisaden versehen) organisiert.
Vor allem die Waldlandindianer wie z.B. die Irokesen-Liga, Creek, Cherokee, Delawaren, Wampanoag usw. und die der Westküste wie z.B. die Chinooks oder Nootkas. Einzige Ausnahme waren kleine Sippen die in Wüsten und Steppen wohnten.
Dies war bedingt dadurch, daß die endlosen Prärien ohne Pferd einfach kaum zu besiedeln waren und bis zur dessen Ankunft so gut wie menschenleer waren. Erst im 18. Jahrhundert wurden die Prärien von Stämmen wie den Sioux, Cheyenne, Araphao, Comanchen, Schoschonen usw. besiedelt. Insgesamt waren dann wohl etwa 10 - 15% der nordamerikansichen Bevölkerung nomadisch in den Prärien angesiedelt.
Was nordamerikansiche Hochkulturen anbetrifft, möchte ich mal auf die Adena oder Hopewell-Kulturen hinweisen. Anbei ein Bild des Great Serpent Mound.

Der Great Serpent Mound hat die Maße: LxBxH = 380 x 6 x 1,2m und hat die Form einer Schlange die etwas verschlingt. Die Adena und Hopewell-Kulturen hinterliessen über 2000 ! Hügel (Grabhügel) und Mounds.
Adenakultur ca. 1000v. Chr. bis 200 n. Chr.
Hopewell ca. 300v. Chr. bis 500 n. Chr. - und die Natchez sollte man auch nicht vergessen.
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