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  #1  
Alt 28.10.2005, 13:55
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
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Alte Zivilisationen in Nord und Südamerika

Das in der Zeit der Conquistadores die Zivilisation in Südamerika bereits relativ weit in ihrer Entwicklung war ist bekannt. Doch wie siehts in Nordamerika aus?
Die einzige nicht nomadische Volksgruppe ist die "Pueblo Zivilisation", doch ansonsten? Da der Nordosten der USA und Kannada doch relativ fruchtbar sind frage ich mich warumdort keine Sesshaften Völker waren?
Oder irre ich mich und der ganze Kontinent war bereits vor der Kolonisation bevölkert?
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  #2  
Alt 28.10.2005, 14:38
Benutzerbild von Runaway
Tribun
 
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Beiträge: 87
der Kontinent war von den Indianern bevölkert...

Nunja, in Nordamerika gab es schliesslich all die vielen kleinen Stämme... Aber so wirklich sesshafte Völker oder Stämme gab es meines Wissens auch nicht... jedoch sind sie immer nur in einem bestimmten Gebiet geblieben, dass halt ihr Land war...

Die Indianer in Süd- und Mittelamerika waren da fortschrittlicher mit eigenen Städten usw.
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  #3  
Alt 28.10.2005, 14:39
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Du hast recht im Norden Amerikas hat man es mehr mit teilnomadischen Völkern zu tun. Gründe dafür sind mir auch nicht bekannt aber ich denke dass hat einfach etwas mit der Entwicklung zu tun. Und evt. mit der Umgebung. Die ausgedehnte Prärie Nordamerikas lädt ja geradezu zum nomadisieren ein.
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  #4  
Alt 28.10.2005, 14:40
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
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Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
zu den süd amerikanern: Ich sage zu denen NIe Indianer, weil ja kene Inder sind :P , die VOlker hatte/haben ihre eigegen namen : Inka, Atzteken, Maya...

Ich finde die Südamerikanischen völker waren sehr Hoch entwickelte völker ! Sihe Yucatan
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  #5  
Alt 28.10.2005, 14:46
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
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Ort: Bremen
Beiträge: 543
Die Ureinwohner hatten bereits eine sehr alte Kultur, die sich in vielen Fällen sher strak von dr Europäischen Kultur unterscheidet. Doch warum dehnten sie sich nicht nach Norden aus?
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  #6  
Alt 28.10.2005, 14:52
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.248
Ich denke da muss man sich vor allem die geografischen Unterschiede anschauen. Als Gegenbeispiel kann man fragen weshalb die Russen es erst in der Neuzeit schafften den Ural zu überschreiten.

Außerdem habe ich es so in Erinnerung dass in Mittelamerika immer ein Reich exisiterte dass ein Art Sperrfunktion wie z.B. das Byzantinische Reich im Mittelalter erfüllte.
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  #7  
Alt 28.10.2005, 19:03
Benutzerbild von Milite Mortis
Ädil
 
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Beiträge: 206
Original von SeniorDingDong
Die Ureinwohner hatten bereits eine sehr alte Kultur, die sich in vielen Fällen sher strak von dr Europäischen Kultur unterscheidet. Doch warum dehnten sie sich nicht nach Norden aus?
Dazu muss man bedenken dass das einzige Volk dass sich von Mittel/Südamerika nach Norden ausdehnen konnte die Azteken waren, die sich im Bereich um Mexiko ansiedelten. Diese führten ausschließlich Kriege der Gefangenen wegen. Sie haben teilweise ganze Regionen gefangen genommen um sie später ihren Göttern zu opfern. Jedes Unglück, alles Schlechte, wurde darin beurteilt, dass die Götter zürnig waren und mehr Opfer brauchten. Ich denke sie haben sich nicht nach Norden ausgebreitet da sie genügend Land hatten. Und um Gefangene zu machen mussten sie nicht in die teilweise verlassenen Steppen Nordamerikas reisen sondern ins relativ (der Zeit und Entwicklung entsprechend) dicht bevölkerte Südamerika. Man mus halt auch bedenken, dass sie nicht wie alle "zivilisierten" Völker nach möglichst viel Macht und Land aus waren
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  #8  
Alt 17.12.2005, 21:26
Plebejer
 
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Beiträge: 1
RE: Alte Zivilisationen in Nord und Südamerika

Original von SeniorDingDong
Das in der Zeit der Conquistadores die Zivilisation in Südamerika bereits relativ weit in ihrer Entwicklung war ist bekannt. Doch wie siehts in Nordamerika aus?
Die einzige nicht nomadische Volksgruppe ist die "Pueblo Zivilisation", doch ansonsten? Da der Nordosten der USA und Kannada doch relativ fruchtbar sind frage ich mich warumdort keine Sesshaften Völker waren?
Oder irre ich mich und der ganze Kontinent war bereits vor der Kolonisation bevölkert?
Der Kontinent war komplett bevölkert und hat nach Schätzungen ca. 20 Mio Einwohner umfasst was zu der damaligen Zeit beachtlich war. In Mittelamerika entstandt eigenständig die Schrift welche sich jedoch nicht wirklich bis nach Süd- geschweige denn Nordamerika ausbreitete. Im Norden die Wüste im Süden der dichte Urwald bei sehr schmaler Ost-West-Achse(Panama-Kanal ihr wisst was ich meine). So hatten die Inka(oder die Maya eine von beiden) nie eine Schrift.
Das im Norden keine großartigen Zivilisationen entstanden liegt unter anderem an dem Fehlen von Großtieren welche sich zur Domestikation eignen und so zur Feldarbeit eingesetzt werden könnten. Dadurch war Landwirtschaft recht unrentabel und lohnte sich besonders auf dem eher kärglichen Boden kaum. Das einzige domestizierte Großtier in Amerika ist das Lama bei den Inkas.
Infos aus "Jared Diamond - Arm und Reich"
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  #9  
Alt 17.12.2005, 21:36
Benutzerbild von TigerMC
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die zahl 20 mio ist interessant, hat jemand vergleichszahlen zu derzeit in europa, eventuell einzelne länder?
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  #10  
Alt 17.12.2005, 22:28
Benutzerbild von Scipio
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äh, um welche Zeit? um 1620 hatt das heilige Römische Reich deutscher nation 30 Mio Einwohner. Keine Ahnung ob das stimmt. Ich habe es mal irgentwo im Zuge des 30. Jährigen Krieges gelesen
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  #11  
Alt 18.12.2005, 11:00
Benutzerbild von Wulfnoth
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Nach dem 30-jährigen Krieg war die Bevölkerungszahl aber um ca. 1/3 abgesunken.
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  #12  
Alt 18.12.2005, 11:44
Benutzerbild von Scipio
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eben, die haben gesagt, dass es von 32 mio auf 20 oder so ähnlich runter ist
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  #13  
Alt 18.12.2005, 12:10
Benutzerbild von TigerMC
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ok nu muss man bedenken dass das hrr um einiges grösser war als das deutschland heute, also denke ich dürfte das heutioge bundesgebiet um die 12 mio gehabt haben?
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  #14  
Alt 18.12.2005, 12:11
Benutzerbild von Wulfnoth
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Kommt ungefähr hin. Ein schnelles Googeln hat mir leider keine Informationen eingebracht.
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  #15  
Alt 18.12.2005, 13:05
Benutzerbild von Milite Mortis
Ädil
 
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Beiträge: 206
Vor dem 30-jährigen Krieg war die Bevölkerung im Deutschen Reich entweder 18 millionen oder 24 millionen. Keine 30. In diesem Krieg verloren 1/3 der Bevölkerung ihr Leben. Was beachtlicht ist, da selbst im Zweiten Weltkrieg ein Bevölkerungswachstum stattfand. Das heißt, trotz der Geburtenrate schrumpfte der Anteil an Bewohner so dermaßen...

Ps: Das Deutsche Reich war damals in etwa doppelt so groß, wie das Deutschland das wir kennen. Also können wir ruhig noch einmal die Hälfte abziehen.
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