Login
|
|
|
Forenübersicht
|
|
|
|
 |

12.05.2008, 17:08
|
|
Plebejer
|
|
Registriert seit: 12.05.2008
Beiträge: 2
|
|
|
Gastarbeiter in der BRD bis 1971
Hallo alle zusammen,
Da ich neu im Forum bin, weiß ich nicht, ob ich mit diesem Thema hier richtig bin.
Es geht um meine anstehende Abiturprüfung in Geschichte. Meine Präsentation geht um die Ausländerbeschäftigung in Deutschland, dessen zweite Frage sieht folgendermaßen aus:
"Erörtern Sie sinnvolle Vergleiche mit den sogenannten "Gastarbeitern" in der Bundesrepublik Deutschland bis 1971".
Meine Frage ist, welche "sinnvolle Vergleiche" ich mit den Gastarbeitern "erörtern" soll.
In den Operatoren findet man unter "erörtern" folgende Definition:
"Eine These oder Problemstellung durch eine Kette von Für-und-Wider- bzw. Sowohl-als-Auch-Argumenten auf ihren Wert und ihre Stichhaltigkeit hin abwägend prüfen und auf dieser Grundlage eine eigene Steullungnahme dazu entwickeln; die Erörterung einer Darstellung setzt deren Analyse voraus".
Ich bedanke mich schon im Voraus für ihre Beiträge.
Mit freundlichem Gruß
|

12.05.2008, 17:53
|
|
Spender
|
|
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
|
|
|
Wirklich sehr wenig konkrete Frage. Die Zahlen besagen: 1945/46 gab es in Westdeutschland 19 Mio. Beschäftigte, die Zahl stieg bis 1970/72 auf 27. Mio. Der Zuwachs kam aus dem Potenzial von mehr als 4 Mio. bis Ende 1950 heim gekehrten Kriegsgefangenen, durch 4,7 Mio. Vertriebene und Flüchtlinge aus den von Deutschland abgetrennten Gebieten plus 1,8 Mio. Flüchtlinge, die bis zum Bau der Mauer im August 1961 die SBZ/DDR verließen, und eben die ausländischen Arbeitsmigranten. 1964 wurde mit Armando Rodriguez aus Portugal schon der Millionste Gastarbeiter willkommen geheißen.
Vorstellen könnte ich mir, die Gastarbeiter mit den Flüchtlingen, Vertriebenen und heim gelehrten Gefangenen zu vergleichen: Jede Gruppe hatte wohl andere Motivation, anderes Verhalten, was sie mit der gewonnenen Kaufkraft anfangen wollten usw. ...
|

12.05.2008, 21:56
|
 |
Hoplit
|
|
Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
|
|
|
In vorigen Jahrhunderten kamen auch sehr viele Gastarbeiter nach Deutschland. So wurde der Schienenbau z. Bp. von Italienischen Gleisarbeitern betrieben. Und die Karlsruher nennt man "Briganden" weil im- ich glaube - XVIII Jahrhundert ein Dorf voller Calabresischer Maurer wegen dem Bau des Schlosses entstand. Ist das ein sinnvoller Vergleich??
__________________
 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
|

12.05.2008, 23:23
|
|
Plebejer
|
|
Registriert seit: 12.05.2008
Beiträge: 2
|
|
|
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten.
Zu Sokotra:
Die Gastarbeiter auf die Kriegsgefangenen und Flüchtlinge zu beziehen ist eine gute Idee.
Zu Jason:
Danke für den Hinweis. Mit den Gastarbeitern und den "Ruhrpolen" im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts muss ich mich schon in der ersten Aufgabe meiner Präsentation beschäftigen.
Die erste Frage sieht wiefolgt aus:
"Erläutern Sie Gründe für die Beschäftigung der sogenannten "Ruhrpolen" in Deutschland im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts, und verdeutlichen Sie unter Berücksichtigung relevanter Aspekte deren besondere Arbeits- und Lebenssituation in Deutschland."
Ist eigentlich überschaubar, meine Ergebnisse werde ich Ihnen anfang nächster Woche mitteilen.
Also sind die sinnvollen Vergleiche zu den Gastarbeitern Kriegsgefange, Vertriebene und Flüchtlinge? Da gabs doch auch Saisonarbeiter, oder?
|

13.05.2008, 23:15
|
 |
Hoplit
|
|
Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
|
|
|
Also die Ausländer die während des Krieges bei der Reichsbahn undsow. "angestellt" waren, können schon irgendwie als Anfang einer Entwicklung gesehen werden. Die deutschen Männer wurden ja an der Front verheizt. Das Argument, daß sie kein Geld bekommen haben ist sogar zweitrangig. Ich habe mit älteren ehemaligen Gastarbeitern gesprochen, die entgeltliche Arbeit gar nicht kannten. In den Mittelmeerländern wurde früher fast nur in Naturalien bezahlt. Geld kannten die Jungs größtenteils gar nicht...
__________________
 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
|
 |
|
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
|
|
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
Letzte Links
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|