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18.12.2005, 12:32
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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das ist mir auf klar, aber meine Großmutter(selbst eine flüchtende aus Schlesien) hat erzählt, dass die Straßen mit Flüchtlingen über füllt gewesen wären. Und damals hatte die Stadt circa 400.000 Einwohner. Und dann sollen bei den Bombenangriffen so "weingie" umgekommen sein? Außerdem wurden viele noch durch den nachfolgenden Feuerstrum getötet
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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18.12.2005, 12:32
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Original von Scipio
Nein, sie ist aber durch die ganze Stadt gelaufen, unteraderem am Holzmarkt vorbei, wodie ganzen Toten verbrant wurden. Aber soll eine Stadt, in der sich damals 600.000 Menschen aufhielten, bei solch schweren Angriffen "nur" 30.000 Opfer haben?
es waren 1.2 mio menschen zum zeitpunkt in der stadt!
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18.12.2005, 12:33
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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das kann man nicht genau sagen. Es wurden die Flüchtigen nicht gezählt.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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18.12.2005, 12:42
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Original von Scipio
das kann man nicht genau sagen. Es wurden die Flüchtigen nicht gezählt.
richtig, daher ist das auch nur eine schätzung. aber wenn man bedenkt das mio ostdeutsch auf der flucht in den westen waren, sollten es schon einige gewesen sein.
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18.12.2005, 12:45
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Ich bitte euch hiermit Quellen für eure Zahlen in diesem heiklen Thema anzugeben. Ansonsten kann ja jeder sagen was er will und dann komme ich damit das in der Stadt nur 100.000 Menschen waren...
Der Luftangriff auf Dresden wurde ja in einer Serie mit anderen Städten geplant und man sollte nicht außer acht lassen, dass das vornehmliche Ziel die Zerstörzung der Infrastruktur und der Militärgebäude war. Grund hierfür war eine Information der Briten aus dem Januar '45 das die Deutschen noch einmal große Abteilungen der Wehrmacht und des Volksturmes in den Osten werfen konnten. Da die russische Front ein einziges Kartenhaus war und die Sowjets ihre Front sichern mussten wurde dieser Angriff auf Jalta (?) verinbahrt.
Man sollte auch nicht Vergessen das Dresden '45 die letzte intakte Garnisonsstadt hinter der Ostfront war.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.12.2005, 12:47
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Quatsch, da muss ich dir aber wiedersprechen. Es wurden in Dresden nicht die Industriegebiete angeflogen, sondern die Altstadt. Das habe ich in mehren Sendungen zum 60. Jahrestag gesehen. Außerdem war die Innenstadt vollkommen zerstört und die Industrieanlagen viel weniger. Das ganze gehörte zum Versuch, die Moral der Deutschen zu brechen.
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18.12.2005, 12:49
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Was angeflogen wurde und was angeflogen werden sollte ist nicht immer dasselbe.
Es hat niemand befohlen den Wiener Stphansdom zu bombadieren ... wozu auch !? .... und trotzdem hat er gebrannt ...
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18.12.2005, 12:51
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Dresden wurde komplett angeflogen und die Altstadt zerstört. Natürlich hatte der Luftangriff, wie jeder Luftangriff im übrigen, das Ziel die Moral zu brechen aber Dresden wurde nich mit dem Würfel als Ziel ausgewählt. Es wurde im Gegensatz zu kleineren Dörfern die einfach sinnlos bombardiert wurden ganz klar als Ziel definiert aufgrund der Tatsache das Dresden bis zu diesem Datum von größeren Bombenangriffen verschont worden war.
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18.12.2005, 12:56
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arthur harris schrieb in seinen memoiren " Bomber offensive": unser ziel war immer die innenstadt. wenn zufällig noch dogs und industrie getroffen wurde war das eine willkommene zugabe
das sagt alle süber das thema aus X(
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18.12.2005, 12:58
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Da gebe ich mozart recht. Es haben in Interviews ein paar Beteiligte von der allierten Seite gesagt, dass die industrie nicht das ziel war. ichsuche gerade nach einem Link, wo dass steht..
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18.12.2005, 13:03
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Ich habe das Buch nicht gelesen aber ich weiß das die Person Harris auch in England nicht gerade unumstritten ist.
Mal abgesehen davon bin ich immer noch der Meinung die ich hier schon einmal irgendwo geschrieben habe. Der 2. Weltkrieg war ein einziges Kriegsverbrechen. Dresden reiht sich da in eine traurige Linie ein. Angefangen mit Gleiwitz und beendet mit den Atomschlägen gegen Japan.
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18.12.2005, 13:03
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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War Dresden ein wichtiges militärisches Ziel, oder sollte der Anschlag gemäß Winston Churchills Strategie des "Moral bombing" die Moral der deutschen Zivilbevölkerung brechen? Dresden galt 1945 als Kulturmetropole, militärisch und industriell ohne große Bedeutung. In Dresden gab es jedoch Betriebe, die für die Wehrmacht kriegswichtige Dinge produzierten, so etwa die optischen Werke der Zeiss-Ikon oder die Siemens-Glasfabrik. Außerdem gab es weitere Betriebe am Stadtrand und in umliegenden Ortschaften, die beispielsweise elektronische Bauteile und Zünder für Flakgeschosse fertigten. Viele von diesen Betrieben beschäftigten Zwangsarbeiter. Der britische Historiker Frederick Taylor hat daher keinen Zweifel daran, dass Dresden "ein legitimes militärisches Ziel" war. Doch beim Angriff am 13. Februar 1945 wurde die dicht besiedelte Dresdner Altstadt in Schutt und Asche gelegt, gezielte Angriffe auf die Rüstungsbetriebe gab es nicht, dafür auf militärisch wichtige Ziele wie den Hauptbahnhof, die Elbbrücken, die Bahnanlagen.
Bereits im Februar 1942 hatte das britische Luftfahrtministerium die "Area Bombing Directive" beschlossen, die als Angriffsziele die am dichtesten bebauten Stadtgebiete benennt. Hauptziel der Bombardements deutscher Städte war demnach "die Moral der gegnerischen Zivilbevölkerung, insbesondere der Industriearbeiterschaft." Taylor sieht in der Vernichtung der Dresdner Altstadt keine schreckliche Entgleisung, sondern eine Routinehandlung, die auf die Moral der Zivilbevölkerung abzielte.
Quelle:Kriegsende.ard.de
Sicherlich wurde es auch genutzt um die infrastruktur zu zerstören, aber hauptsächlich um die Moral zu brechen.
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18.12.2005, 13:04
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Separatisto
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Original von Wulfnoth
Ich habe das Buch nicht gelesen aber ich weiß das die Person Harris auch in England nicht gerade unumstritten ist.
Mal abgesehen davon bin ich immer noch der Meinung die ich hier schon einmal irgendwo geschrieben habe. Der 2. Weltkrieg war ein einziges Kriegsverbrechen. Dresden reiht sich da in eine traurige Linie ein. Angefangen mit Gleiwitz und beendet mit den Atomschlägen gegen Japan.
Stimmt. Von beiden Seiten..
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18.12.2005, 13:12
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selbst wenn dresden noch garnisonsstadt war. die wehrmacht war dermassen zerschlagen, dass es nur noch eine frage der zeit war.
nachforschungen der alliierten nach dem krieg bestätigen das. der bombenkrieg hat nichts gebracht. weder die bevölkerung gegen hitler aufgebracht, noch die wirtschaft entscheident geschwächt. mit dem angriff auf dresden haben die alliierten keine dt. stadt zerstört, sondern eine europäische stadt.
zur person harris. nachdem man nach dem krieg sah, was man anrichtete lies churchil harris fallen und distanzierte sich von ihm.
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18.12.2005, 13:24
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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nachforschungen der alliierten nach dem krieg bestätigen das. der bombenkrieg hat nichts gebracht. weder die bevölkerung gegen hitler aufgebracht, noch die wirtschaft entscheident geschwächt.
Ja nach dem Krieg sag man es.
mit dem angriff auf dresden haben die alliierten keine dt. stadt zerstört, sondern eine europäische stadt.
Wie soll man das bitteschön verstehen?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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