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26.12.2005, 20:27
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Original von ArgeadosRein der fehlende Grund ist nicht Beweis dafür, dass man einen Krieg nicht wollte. Man kann auch grundlos Krieg führen und Deutschland hätte damals sicher nicht nein gesagt wenn man ihnen einen Sieg gegen Russland, Frankreich und England (die italienischen Vertragsbrecher zähl ich mal nicht dazu ) garantiert hätte.
stimmt, aber diese logik allein auf deutschland zu beziehen ist schwachsinnig.
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26.12.2005, 20:30
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Erstens bin ich nicht scwachsinnig  und zweitens hab ichn icht gesgat, dass ich es allein auf Deutschland beziehe. !
Eine gewonnener Krieg hilft einem immer. Zumindest fast ... Es gab keinen unmittelbaren Grund, aber das ist kein Argument das Deutschland den Krie gnicht wollte.
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26.12.2005, 20:38
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Original von Argeados
Erstens bin ich nicht scwachsinnig und zweitens hab ichn icht gesgat, dass ich es allein auf Deutschland beziehe. !
Eine gewonnener Krieg hilft einem immer. Zumindest fast ... Es gab keinen unmittelbaren Grund, aber das ist kein Argument das Deutschland den Krie gnicht wollte.
aber aber, das hab ich doch nie behauptet
aber dieser logik nach, würde die brd heute jederzeit in einen krieg ziehen, und frankreich auch, kurz die gesamte welt
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26.12.2005, 20:41
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Vielleicht ein bissl überreagiert ...  sry.
Aber zurück zum Thema ... Ich glaube schon dass die Deutschen sehr mit einem Sieg in so einem Krieg "geliebäugelt" haben.
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26.12.2005, 21:06
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Sach mal mozart von Plänen wie das Großafrikanische Reich hast du anscheinend noch nie gehört. Deutschland musste Krieg führen um die kolonialen Träume des Kaisers zu verwirklichen. Wenngleich Wilhelm natürlich am liebsten keinen Zweifrontenkrieg geführt hätte.
Natürlich war es so das die Deutschen eine Hochseeflotte brauchten aber das hätte man gegenüber Großbritannien etwas diplomatischer verpacken können. Wie z.B. in einem Flottenabkommen etc.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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26.12.2005, 21:20
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wenn ich ein auto habe, muss ich dann meinen nachbarn fragen ob ich mir ein 2. auto zulegen darf?
gib du doch mal quellen an, in denen wilhelm den krieg positiv sieht. und bitte mit belegen von vor dem krieg.
ich lern ja gerne was dazu.
ps. auch die anderen mächte mussten krieg führen, um ihre ziele zu verwirklichen.
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26.12.2005, 21:30
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Du hast meine Frage nicht beantwortet. 
Außerdem sprach ich nicht davon das Wilhelm besonders mehr Kriegstreiber war als alle anderen damals. Aber dadurch das er eventuellen Kriegsgelüsten der Deutschen keinen Riegel vorschob kann man schon eine Mitschuld feststellen. Außerdem führte er eine fatale Außenpolitik, die das Weltkriegsdesaster erst möglich machte und man kann kaum glauben das er nicht bemerkte wie er durch seine Außenpolitik ein Blocksystem in Europa aufbaute.
Bezüglich der Sache mit dem Auto. Ja wenn du z.B. weißt das dein Nachbar Autos nicht mag wäre es im Sinne guter nachbarlicher Beziehungen klug das Auto wenigstens nicht direkt vor der Haustür zu parken sondern zwei Straßen weiter.
Aber hier mal ein paar Artikel aus Wikipedia. Andere Quellen habe ich leider im Moment nicht zur Hand.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Mittelafrika
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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26.12.2005, 21:57
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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inwiefern? was hat er gemacht?
Schau dir seine Außenpolitik an. Dieses Bündniss mit nur einer Macht konnte nur auf einen Krieg hinauslaufen. Frieden beruht immer auf einer verknüpfung vieler Staaten bei dem jeder Staat bei einem Krieg mehr zu verlieren hat als zu gewinnen.
hast du z.T. recht. wenn du hier u.a. aber den "blankoscheck" meinst, gibt es auch hier einiges zu bedenken
Ob der Blankocheck zu vermeiden war ist eine Sache. Ich würde noch viel früher ansetzten. Schon die Entlassung Bismarcks war eine außenpolitische Provokation, dann die Nichtverlängerung des Rücktrittsvertrags mit Russland, was die Annäherung Russlands an Frankreich erst ermöglichte. Diese Enge Bindung an Osterr.-Ungarn das praktisch ein Pulverfass war. Dazu die gescheiterten Verhandlungen mit England.
für die geographische lage deutschland, kann man wilhelm beim besten willen keine schuld geben.
Nein über oben genanntes Versäumnis betreffend der Beziehung zu Russland wäre nicht nötig gewesen.
"Die Formung der Kolonie „Deutsch Mittelafrika“ war eines der am hartnäckigsten verfolgten deutschen Kriegsziele im ersten Weltkrieg...."
Und du glaubst vor dem Weltkrieg war man zufrieden mit den wenigen Kolonien mit denen man abgespeist worden war? Ein bisschen gesunder Menschenverstand bitte!
Im übrigen falls man es noch nicht gemerkt hat. Ich halte Wilhelm II. für eine der miesesten politischen Personen seiner Zeit. Er war übermäßig selbstbewusst, hatte kein Verständnis von Diplomatie und ihm fehlte die entscheidende Fähigkeit seines Großvaters sich unter bessere Menschen unterordnen zu können. Schon allein das "über Bord schmeißens" von Bismarck war eine Katastrophe. Keiner der nachfolgenden Kanzler konnte es mit Bismarck aufnehmen und zudem trägt Wilhelm entscheidend daran Schuld, dass Deutschland im Krieg eine faktische Militärdiktatur wurde.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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26.12.2005, 22:18
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
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Das ist halt der Nachteil einer Monarchie
Wenn der Vater gut war heisst es nicht, dass der Sohn das auch ist.
Naja und zur Außenpolitik, da hat Wilhelm bis 1900 oder so noch gute Karten geabt, aber dann gingen die englischen Beziehungen den Bach runter. Weil er unbedingt mehr Kolonien haben wollte.
Er hätte mal mit den damaligen Kolonien zufrieden sein sollen, dann hätten wir in der Geschichte vll weniger Probleme gehabt.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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27.12.2005, 01:27
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
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RE: Geschichtfälschung!
Original von SeniorDingDong
Postet doch mal eure lieblingsfälle der Geschichtsfälschung aus allen Zeiten.
Ja - da komm ich mal auf den Ausgangspunkt zurück...
Meine Lieblingsfälle sind all die der "jüngeren" Vergangenheit - insbesondere die ganzen "heimtückischen" oder"unerwarteten" Angriffe auf die USA bzw. deren friedlich vor fremden Küsten dahinschippernden Kriegsschiffe ...
Irgendwie ist schon auffällig, wie sich seit jener ominösen Explosion auf dem Panzerkreuzer "Maine", dem bereits erwähnten "Überraschungsangriff" in Pearl Harbor, dem Selbstmordangriff nordvietnamesischer Patroullienboote auf den Zerstörer "Maddock" - es sich immer auf wundersame Weise fügte, daß dem amerikanischen Volk (welches vorher nun wirklich nix mit diesem Krieg am Hut hatte) ein Racheschrei aus der Kehle und sozusagen das Messer aus der Tasche fuhr ... und der jeweils amtierende Präsident nur noch Stunden bis zur Senats-/Kongreßgenehmigung für Kriegseintritt/-eröffnung brauchte.
Wen kümmerte es später schon, das sich später alle Fälle als "Irrtum" oder zumindest "etwas anders abgelaufen" herausstellten? Man hatte den Krieg den man wollte - bzw. bei dem man mitmachen wollte ...
Im jüngsten Krieg reichte allerdings schon die "Glaubhaftmachung einer bevorstehenden Gefährdung" - Irak.
... dumm, daß ich immer dran denken muß, wenn (aktuell) Mr. Bush mal wieder eine Bedrohung irgendwo auszumachen glaubt - vor allem, wenn's dort Öl gibt
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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27.12.2005, 09:31
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Pionier
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Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 206
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damit ist ja nun klar das Deutschland nicht die alleinige schuld am ersten Weltkrieg hat
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Wir glauben daran, daß ein Volk nie vergeht, solange der Bruder zum Bruder steht, solange wir einig zum Schutze bereit, ist unser das Leben, ist unser die Zeit.
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27.12.2005, 11:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Hab ich auch nicht behauptet. Nur hat es definitiv mehr Schuld als viele gerne sehen würden. Denn von einer Nichtschuld kann man bei weitem nicht reden.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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27.12.2005, 14:21
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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sind sich denn nicht mittlerweile alle respektierten geschichtswissenschaftler einig, dass der wk1 eine einzige katastrophe war die eigentlich von niemanden wirklich gewollt aber auch von niemanden wirklich abgelehnt wurde.
Dh einen alleinigen schuldigen gibt es nicht, aber auch keinen der wirklich frei von schuld ist.
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27.12.2005, 14:49
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Original von TigerMC
sind sich denn nicht mittlerweile alle respektierten geschichtswissenschaftler einig, dass der wk1 eine einzige katastrophe war die eigentlich von niemanden wirklich gewollt aber auch von niemanden wirklich abgelehnt wurde.
Dh einen alleinigen schuldigen gibt es nicht, aber auch keinen der wirklich frei von schuld ist.
Da magst du schon recht haben, aber es ging ja darum, dass Deutschland die alleinige Kriegsschuld (nach dem Krieg) gegeben wurde was ja so nicht stimmte ...
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