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30.12.2007, 13:22
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Plebejer
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Registriert seit: 30.12.2007
Beiträge: 6
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nach dem geschichtsstudium?
überelege mir, entweder psychologie, kunstgeschichte oder geschichte (b.a. und m.a.) zu studieren... in jedem fall mit nebenfach Philosophie, weshalb ich als hauptfach ein fach wählen wollte, was als brotfach zumindestens nicht vollkommmen absurd ist... wie sieht es in der hinsicht mit geschichte aus? ich bitte darum mich mit erfahrungsberichten und einschätzungen zu überschütten!
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30.12.2007, 15:27
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 854
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Es gibt wohl keinen "typischen" Weg nach einem Geschichsstudium. In den Medien (Verlagen) haben Leute mit Geschichtsstudium keine schlechten Chancen, natürlich in Einrichtungen wie Bibliotheken oder Archiven - die gibt es sogar bei Wirtschaftsunternehmen! Ich kenne auch Leute, die mit einem Studium Geschichte/Philosophie von einem großen Versicherungskonzern in der Marketingabteilung angestellt wurden, weil man von ihnen phantasiervollere Marketingkonzepte erwartete als von Wirtschaftswissenschaftlern. Aber das sind immer Nischen.
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30.12.2007, 17:19
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 161
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absolventen der philosophie weisen zumindest in österreich, soweit ich weiß, eine ausgesprochen niedrige arbeislosenquote auf. zb. erwartet man gute rhetorische fähigkeiten, eine exzellente allg. bildung usw. besonders in der geschäftsführung und wie oben erwähnt marketing sind sie nicht wenig gefragt. eben auch weil ausgeprägtes und geschultes systematisches denken sehr hoch geschätzt wird.
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31.12.2007, 00:51
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 290
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man muss sich dann allerdings gut verkaufen können
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31.12.2007, 01:27
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Plebejer
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Registriert seit: 30.12.2007
Beiträge: 6
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nein nein nein, nicht marketing oder sowas! was anständiges! kein wirtschaftsgewäsch! irgendwas außer musealen- oder archivierungsberufen, wo man MIT, nicht TROTZ seines geschichtswissens arbeiten kann. danke.
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31.12.2007, 03:51
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 411
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In der Medienbranche finden Historiker Beschäftigung, z.B. in Nachrichtenredaktionen, wo Geschichtswissen, etwa bei internationalen Konflikten notwendig ist, da man nur so deren Ursachen verstehen kann.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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31.12.2007, 11:13
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 854
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Zitat von wiener kindl
nein nein nein, nicht marketing oder sowas! was anständiges! kein wirtschaftsgewäsch! irgendwas außer musealen- oder archivierungsberufen, wo man MIT, nicht TROTZ seines geschichtswissens arbeiten kann. danke.
Vorsicht vor falschem Idealismus! Ich fand die folgende Seite im Internet:
http://www.berufe-fuer-historiker.de/index.php?id=66
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31.12.2007, 14:48
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Zitat von Sokotra
Hast du nicht auch Geschichte studiert?
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.01.2008, 13:13
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 854
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Zitat von Wulfnoth
Hast du nicht auch Geschichte studiert?
Hab' ich - und bin im Journalismus gelandet. Hatte zunächst Angebot von einer politischen Stiftung, doch das schien mir zu realitätsfremd, nachdem ich als Werksstudent schon in den Zeitungsbetrieb hinein geschnuppert hatte. Durch Studium sehe ich manche Themen anders, nämlich dass zum Beispiel Probleme oder Themen eine Geschichte haben. Ausserdem gilt Geschichtsstudium allgemein als gute Voraussetzung für kritischen Journalismus - in beiden Bereichen muss man Quellen recherchieren.
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01.01.2008, 16:31
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Plebejer
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Registriert seit: 30.12.2007
Beiträge: 6
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ja, gut möglich das es bei mir auch in die richtung hinausläuft... aber soweit ich da sehe ist man ja in den meisten fällen dann bloss freier journalist, verdient wenig und hat kaum freizeit, oder?
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01.01.2008, 16:37
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Plebejer
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Registriert seit: 30.12.2007
Beiträge: 6
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und weiss jemand, wie sich stiftungs- oder verlagsarbeit genauer gestaltet?
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01.01.2008, 17:35
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 854
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Wiener Kindl fragte:
ja, gut möglich das es bei mir auch in die richtung hinausläuft... aber soweit ich da sehe ist man ja in den meisten fällen dann bloss freier journalist, verdient wenig und hat kaum freizeit, oder?
und weiss jemand, wie sich stiftungs- oder verlagsarbeit genauer gestaltet?
Natürlich gibt es die Freien (allzu viele), die für ein Hunger-Zeilenhonorar in Lokalredaktionen arbeiten. Der Weg zur Festanstellung führt in der Regel erst einmal über eine Arbeit als Freie/r. Es gibt zumindest in Deutschland aber auch Freien-Büros, die sich auf Themen spezialisiert haben und mehrere Zeitungen bedienen, vielleicht auch als Korrespondenten, und die nicht angestellt sein wollen, weil sie als Freie mehr verdienen. Bei Zeitschriften gilt das ebenso, im Rundfunk ist das oft der Fall. In der Fertigungskette "print" sind auch nicht nur die eigentlichen Autoren zu sehen, sondern ebenso Leute, die Texte bearbeiten und dazu Sachverstand brauchen. Im Bereich der elektronischen Medien gibt es viele Leute im Hintergrund, mit Sachverstand.
Aber zu den "Verlagen" gehören auch die Buchverlage, die Lektoren usw. brauchen. Dort angestellt, hat man Freizeit nicht mehr und nicht weniger als in anderen Jobs.
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03.01.2008, 21:00
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Plebejer
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Registriert seit: 30.12.2007
Beiträge: 6
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gut gut. nochwas: kennt jemand ein gutes kunsthistorikerforum?
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05.01.2008, 21:01
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 411
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Muss man, wenn man Journalist werden will, eher Neueste Geschichte studieren oder kann man dort auch Fuß fassen, wenn man Mittlere oder Ältere Geschichte studiert hat?
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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05.01.2008, 21:29
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 854
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Zitat von K. Ropp
Muss man, wenn man Journalist werden will, eher Neueste Geschichte studieren oder kann man dort auch Fuß fassen, wenn man Mittlere oder Ältere Geschichte studiert hat?
Der Effekt, dass man Quellen recherchieren lernt, ist im Grunde immer der gleiche. Zur Neuzeit kann man aber mehr assoziieren. Habe jedeoch zwei Kollegen, die sich im Studium im Mittelalter getummelt haben.
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