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03.05.2008, 01:57
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 380
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Gesellschaft vs. Technik
Mein Physiklehrer meinte einmal scherzhaft, die Erfindung der Glühbirne sei für die Weltgeschichte bedeutender gewesen, als Bismarck.
Wie seht ihr das?
Sind die gesellschaftlichen Veränderungen wichtiger, da sie den Grundstein für technische Neuerungen legen?
Oder ist es doch die Technik, die eine Gesellschaft zu dem macht, was sie ist?
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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03.05.2008, 02:11
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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hmm, ich finde das kann man nicht wirklich miteinander vergleichen, aber wenn man es wirklich will, kann man schon sagen die glühbirne war wirklich bedeutender für die menscheitsgeschichte, da sie ja allen (ausser den wachsfetischisten  ) zugute kam, während bismarck eher den zentraleuropäischen raum interessant war (wobei man in sachen nachhaltigkeit der eriegnisse/personen natürlich sagen kann, dafür hat bismarck die geschichte signifikant geprägt was sich bis heute auswirkt, was aber bei der glühbirne nicht anders ist, nur halt weltweit  )
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03.05.2008, 10:14
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Das ist sicherlich wie die Frage nach Henne oder Ei.
Beispiel industrielle Revolution. Entwicklungen (auch: Kapitalüberfluss) bereiteten ihr den Boden, die Maschinen, die sie hervor brachte und die dank Kapitaleinsatz eingesetzt werden konnten), haben wieder dramatische gesellschaftliche Entwicklungen ausgelöst.
Die Entwicklung von Waffentechnik hat Kriege verändert, deren Ausgang hat Auswirkungen auf Gesellschaften gehabt.
Ich denke, technische Neuerungen haben auf jeden Fall nachhaltigere Folgen gehabt als das Tun persönlicher Figuren.
Zur Glühbirne die These: Ihre breite Einführung hat menschliche Sinne verkümmern lassen. Wir sehen im Dunklen schlechter als zuvor. Und hören auch schlechter, weil wir dank dem nächtlichen Licht sehen, wo die Quelle des Tons ist. Die These stammt von meiner Erfahrung aus der Sahel-Zone, wo ich oft war, wo es keinen Strom und deshalb auch keine Glühbirnen gibt, un wo ich nachts über jeden Dornenstrauch stolperte, worüber sich meine einheimischen Begleiter köstlich amüsierten ...
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03.05.2008, 11:51
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 575
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Die Glühbirne wurde doch als Heizung erfunden und nicht als Lichtspender.
Ein besseres Gehör haben Eingeborenen auch nicht, nur lernen sie schon von klein auf ihr Gehör auf für sie wichtige Geräusche zu trainieren,was ein besseres Überleben dort sichert.
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