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17.06.2008, 17:34
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Plebejer
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Registriert seit: 17.06.2008
Beiträge: 1
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wieso hat die SU den kalten Krieg verloren ?
Hallo !!
Ich muss für die mündliche Präsentationsprüfung in Geschichte das
Thema:
"Warum hat die Sowjetunion den Kalten Krieg verloren ?" vorstellen.
Doch ich weiß leider nicht genau wie ich dieses Thema gut
strukturieren soll und hätte sehr gerne noch paar Tipps von euch wie
ich das am besten packe und mit dem Thema am besten anfange. Es wäre
auch sehr gut wenn ihr einige wichtige Stichpunkte bzw Gedanken
bezüglich des Themas nennen würdet. Ich wäre für eure Hilfe wirklich
sehr, sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
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17.06.2008, 17:43
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Tribun
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Registriert seit: 09.06.2008
Beiträge: 53
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hat die su überhaupt veloren?
ja sie ist zusammengebrochen, da es aber keinen konflikt gab der direkt dazu geführt hat und der direkt von ihren kontrahenten sprich dere nato geführt wurde würde ich den begriff verloren nicht benutzen , da ja auch der begriff Kalter Krieg nur eine grobe bezeichnung, führ anhaltende spannungen zwischen 2 geselschafts bzw Staateensystemen und nicht etwa ein direkter konflikt ist.
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17.06.2008, 17:58
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 920
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Totgerüstet wurde sie allemal. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der westlichen Staaten gegenüber den von Anfang an ärmeren östlichen Staaten war einfach zu stark.
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17.06.2008, 18:21
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 322
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Das mit der Rüstung ist aber so eine Sache China hat den Bogen gekriegt im Gegensatz zur UDSSR und die Rüstung war und ist dort ja auch enorm doch das Wirtschftswachtsum halt auch. Die Wirtschaftspolitk war bloss halt in China nach Mao klüger.
Ehrlich gesagt, gibt es hier zu dem Thema nicht in einen der x UDSSR Threads passende Antworten und Stichpunkte?
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
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Geändert von Nichts (17.06.2008 um 18:24 Uhr).
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17.06.2008, 23:04
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.413
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wenn man sieht welche wirtschaftlichen ressourcen nach und nach in russland ans tageslicht kommen, allen voran die rohstoffindustrie, dann wunder auch ich mich manchmal wie sich der staat pleite regieren konnte
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17.06.2008, 23:05
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 920
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Zitat von Nichts
Das mit der Rüstung ist aber so eine Sache China hat den Bogen gekriegt im Gegensatz zur UDSSR und die Rüstung war und ist dort ja auch enorm doch das Wirtschftswachtsum halt auch. Die Wirtschaftspolitk war bloss halt in China nach Mao klüger.
1952 betrug das BIP pro Einwohner in China umgerechnet 55,20 €
1972 123,00 €
1984 268,00 €
1996 658,00 €
2007 1691,00 €
im Vergleich dazu die historische Entwicklung am anteil des Welt- BIP:
Tabelle 1: Historische Betrachtung der Anteile am Welt-BIP, 1700-1995
Tabelle 1: Historische Betrachtung der Anteile am Welt-BIP, 1700-1995
Schon aus der Tabelle wird ersichtlich, daß die UDSSR zwar eine Supermacht war, aber eben keine wirtschaftliche. Die Gründe seien einmal dahingestellt, liegen aber kaum an verfehlter Wirtschaftspolitik, da gerade in den 20- 30 Jahren das Land eine enorme Industrialisierung erfuhr, die aber durch den deutschen Überfall quasi dem Erdboden gleichgemacht wurde. Dazu kommt, daß die dem RGW angehörigen Staaten auch in diesem Krieg fast ihre kompletten Industrien verloren im Gegensatz zu den westlichen Ländern, was der ideologischen Kriegsführung der Wehrmacht Rechnung trug.
China selbst schottete sich sowohl von der UDSSR, als auch von den US dominierten Ländern ab und für die UDSSR war sowohl die Forcierung auf Wirtschaftswachstum und Rüstung einfach zuviel, da die verbündeten Staaten wirtschaftlich ebenfalls aufgrund der schlechteren Ausgangslage unterentwickelt waren.
Mit "Klugheit" hat das also kaum etwas zu tun, sondern viel eher mit der völlig andersartigen Ausgangslage.
Und das die RGW Länder überhaupt solange wirtschaftlich durchgehalten haben, ist eigentlich schon eine Anerkennung wert. (Allerdings geschah dies bekanntlich auf den Verzicht der Konsumgüterproduktion, was dann die Ursache war für den Mauerfall)
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17.06.2008, 23:26
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 322
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Zitat von Titus_Livius
Und das die RGW Länder überhaupt solange wirtschaftlich durchgehalten haben, ist eigentlich schon eine Anerkennung wert. (Allerdings geschah dies bekanntlich auf den Verzicht der Konsumgüterproduktion, was dann die Ursache war für den Mauerfall)
Hm, also gut da kann ich dir schlecht wiedersprechen, in Sachen Wirtschaft hab ich geschichtlich noch mehr Nachholbedarf als sonst irgendwo, mir fallen spontan nur in China den Aufstieg der Wirtschaft nach Mao im Kopf und in der UDSSR die rasche Industrialisierung mit allerdings damit verbundenen Hungernöten ,trotzdem massenweise Verhaftungen bei Ingenieren und co. sowie diese bescheurten Fünfjahrespläne (waren die nur auf die DDR beschränkt oder gabs die auch anderswo?) und Abkommen untereinander mit oftmals relativ sinnfreien Spezialisierungen der Länder auf bestimmte technische Sachen ein, die mich da an wirklich erfolgreicher Wirtschaftspolitik zweifeln lassen.Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
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17.06.2008, 23:53
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 920
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4 oder 5 Jahrespläne sind nicht auf die ehemaligen RGW Länder beschränkt. Zum einen macht die auch heute noch jeder Konzern und zum 2. auch die Politik.
Beispiel: Gibts noch viele andere Beispiele. Politisch erstellt, sind die Jahrespläne eher ein Zeichen für zentrale Planwirtschaft, was typisch für die Wirtschaft der ehemaligen RGW Länder war. Einer der Gründe, warum wir uns langsam aber stetig auf dem Wege zum Sozialismus befinden.Ist allerdings ein europaweites Phänomen in demokratischen Ländern,da man mit Sozialpolitik Wähler kauft. Der freie Markt (Zeichen für Liberalität) ist dabei, politisch gewollt, schon lange außen vor.
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18.06.2008, 09:29
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The Censor
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Ich glaube es gibt eine Kernzahl die das Dilemma beschreibt, dummerweise finde ich sie gerade nicht. Sie zeigt, dass die UdSSR im letzten Rüstungswettlauf einen hohen zweistelligen prozentualen Betrag ihres BIP für das Militär verwendet. Solch hohe Militärausgaben haben heute höchstens noch Myanmar und Nordkorea und beides sich Militärdiktaturen, die sich nicht um ihre Bevölkerung scheren.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.06.2008, 12:37
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Ädil
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Zitat von Wulfnoth
Ich glaube es gibt eine Kernzahl die das Dilemma beschreibt, dummerweise finde ich sie gerade nicht. Sie zeigt, dass die UdSSR im letzten Rüstungswettlauf einen hohen zweistelligen prozentualen Betrag ihres BIP für das Militär verwendet. Solch hohe Militärausgaben haben heute höchstens noch Myanmar und Nordkorea und beides sich Militärdiktaturen, die sich nicht um ihre Bevölkerung scheren.
Der Spiegel spricht hier von 1/3 der Wirtschaftsleistung die ausschließlich in die Rüstung einfloß.
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Glory, glory to old Ireland,
glory, glory to this island,
glory to the memory of the men
who fought and died,
"No surrender" is the war cry of
the Belfast Brigade.
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18.06.2008, 14:24
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The Censor
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Ja sowas hatte ich auch im Kopf. Das ein Staat dies nicht ewig aushält dürfte wohl offensichtlich sein.
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18.06.2008, 16:05
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Ädil
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Registriert seit: 19.02.2008
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Zitat von Wulfnoth
Ja sowas hatte ich auch im Kopf. Das ein Staat dies nicht ewig aushält dürfte wohl offensichtlich sein.
War es nicht auch so, daß die Sowjetunion sogar von amerikanischen Getreidelieferungen abhängig war?
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18.06.2008, 16:26
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also ich kann dazu nix 100%fundiertes sagen, aber ich meine, dass der boden der ukraine zwei sowjetunionen hätte versorgen können
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18.06.2008, 16:32
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The Censor
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Zitat von Beckmann
War es nicht auch so, daß die Sowjetunion sogar von amerikanischen Getreidelieferungen abhängig war?
Ich habe mal gelesen, dass während der Regierungszeit von Chruschtschow die UdSSR Getreideimporte benötigte, woher die kamen - keine Ahnung, wie lange dieser Zustand anhielt - keine Ahnung.
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18.06.2008, 16:54
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Ädil
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Zitat von TigerMC
also ich kann dazu nix 100%fundiertes sagen, aber ich meine, dass der boden der ukraine zwei sowjetunionen hätte versorgen können
Stimmt. Ostpreußen war früher auch die Kornkammer des Deutschen Reiches, während Polen lange Zeit ebenfalls importieren mußte.
Mal Flott wikipedia dazu:
So wurde der Verwaltungsapparat unter Breschnew immer stärker überbesetzt. Die Lenkung der Wirtschaft wurde zunehmend den wenig sachkundigen Partei-Kadern anstatt Fachleuten überlassen. Dies wurde für die sowjetische Wirtschaft bei gleichzeitiger Dauerbelastung durch das Wettrüsten mit den USA zu einem Problem. Zur gleichen Zeit begannen auch die Umweltprobleme zu eskalieren; größere Landstriche in Zentralasien waren landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar. Teilweise rächte sich nun auch die rücksichtslose Urbanisierungspolitik, die dafür gesorgt hatte, dass die ohnehin vernachlässigte Landwirtschaft nun nicht mehr genug Arbeitskräfte zur Verfügung hatte und die devisenarme Sowjetunion Getreide importieren und mehr in die eigene Landwirtschaft investieren musste. Wesentlich war auch die hohe Auslandsverschuldung, welche immer höhere Schuldendienste zur Folge hatte, die nur auf Kosten der Investitionen in die Wirtschaft erbracht werden konnten. Unter diesen Umständen konnte das bis Mitte der 1970er Jahre hohe Wirtschaftswachstum nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der nur noch langsame Zuwachs in der Wirtschaft wurde unter Kritikern bald als das „Zeitalter der Stagnation“ verschrien.
Oh da habe ich noch Spiegel 1982 und Zeit 1963:
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Weizen für die Sowje: | Nachrichten auf ZEIT online
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