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20.04.2005, 21:54
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Latein, eine tote Sprache?
Moin,
Jetzt wo ich mir gestern die Veröffentlichung des Ergebnisses der Konklave angeguckt habe stellte sich mir die Frage ob Latein eigentlich eine tote Sprache ist. Denn als tote Sprache wird ja allgemein eine Sprache bezeichnet welche nicht mehr gesprochen wird und sich somit auch nicht weiterentwickelt. Trifft das auf Latein zu? Gesprochen wird es ja noch und vor garnicht mal so langer Zeit konnte eine ganze Gesellschaftsschicht Latein fließend schreiben und vermutlich auch sprechen (weiß ich gerade nicht).
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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20.04.2005, 22:18
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Sind denn die ganzen Reden auf Latein immer neu? Denn dann wäre sie auf keinen Fall tot. Aber entwickelt sie sich noch weiter?
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21.04.2005, 17:04
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Plebejer
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Registriert seit: 18.04.2005
Beiträge: 28
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Ich glaube eine Sprache "lebt" davon sich im gesprochenen und geschriebenen Wort weiterzuentwickeln. Das Latein der Römer und sich daraus entwickelnde Sprachen wie Französisch, Englisch oder Deutsch sind stetigem Wandel der Worte und Regeln unterlegen, die weitestgehend die sprechende Bevölkerung festlegt.
2 schöne Beispiele
1. Der Begriff "rasant" wird heute für "sehr schnell" verwendet bedeutet ursprünglich aber "eine mit Rasen bewachsene Fläche".
2. Der Begriff "ficken" wurde ursprünglich für "mit dem Stock züchtigen" verwendet. Ein Lehrer der einen Schüler "fickte" war also nur streng, nicht pervers.
(Bis in die 30er Jahre war der Begriff gängig)
So sind alle lebenden Sprachen einer ständigen Reform unterlegen, wärend Latein nur über Vokabeln und Regeln gelehrt und gesprochen wird, aber der Effekt der Entwicklung fehlt.
Es wäre mal interressant zu diskutieren ob und wie die Sprache belebt werden könnte.
(Ich selbst kann kein Latein, gabs bei uns nicht)
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21.04.2005, 17:10
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Ich kann leider auch kein Latein. Werde es aber wohl noch lernen!
Bis ins 15 Jahrhundert hat man ja ein komplett anderes Latein als heute gesprochen. Die Humanisten kamen dann auf die Idee, dass wieder das klassische Latein eines Cato, Cicero oder Caesar gesprochen werden müsse und das hat den Abstieg der Sprache wohl noch beschleunigt.
Das die Sprache überhaupt noch gesprochen wird und nicht wie z.B. Phönizisch nur noch als Schrift existiert liegt ja daran, dass die ehemalige römische Staatskirche nach dem Zerfall des Imperiums im Westen die Sprache beibehielt.
Um eine Sprache wiedezubeleben müsste sie wieder von einer breiteren Schicht gesprochen werden. Das würde eine Sprache auch neuen Veränderungen unterwerfen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2005, 17:29
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Plebejer
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Registriert seit: 18.04.2005
Beiträge: 28
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Es gab ja mal den Versuch eine Weltsprache zu konstruieren, ob die noch weitermachen weiß ich nicht, Esperanto glaub ich.
Es wäre aber besser gewesen eine bereits existierende Sprache zu reformieren wie eben Latein und dann einzusetzen.
Als erstes hätte man Latein vereinfachen müssen, um ihr Spielraum und Nahrung zur Entwicklung zu geben.
Auf diese Weise wäre die Breite erreicht worden und eine Identität mit der Sprache.
Ich glaube mit Latein als Weltsprache wäre ein wichtiger Schritt getan gewesen, anstelle ein eigenes globales Projekt zu initieren.
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21.04.2005, 18:04
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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In der Tat. Denn Latein hat gegenüber Englisch den gewaltigen Vorteil, dass es von keinem Land der Welt gesprochen wird und sich somit auch kein Land übergangen fühlt!
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2005, 18:51
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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Obs lebendig ist kann ich nicht beurteilen aber ich werds wohl lernen müssen für mein studium obwohl ich nicht eine std latein in meinem leben hatte bisher....:(
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21.04.2005, 19:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Ich werde es auch für mein Studium lernen müssen. Darauf bezog sich meine Bemerkung weiter oben.
P.S. Welchen Bereich in Geschichte wirst du studieren?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2005, 19:23
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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ich kann latein, sogar recht gut.
wenn ich die vokabeln weiß, das liegt aber darin dass ich so eine art "sprachtalent" habe, also ich kann zwar reden aber nicht rechnen.
Sprachen sind eingetlich easy für mich aber ich hab zur Zeit ne flaute,
was bedeutet dass ich praktisch kaum vakbeln kann was dazu führt das
ich auch nicht so alles übersezten kann, aber sonst "fliegen" mir die meisten übersetzungen zu, oder ich hab eben den sinn aber kleine vokabelfehler,
oder zu frei übersezt, und das führt zu ner 3.
in der 7 klasse im ersten Lateinjahr hatte ich ne 1, im weiten jahr ne 2 mit nem schnitt von 1,8 oder so und jetz gehts auf ne 3 zu,
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21.04.2005, 19:26
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Na das sind ja gute Ausichten
Ich habe leider überhaupt kein Sprachtalent und versuche mich an allem vorbei zu mogeln. Nur leider klappt das im Leben nicht immer! Nunja Griechisch und Lateinisch wird wohl noch folgen müssen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2005, 19:30
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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ja ich hab english, latein und französich.
ich kann alles, ich bin aber zu faul um vokabeln zu lernen,
und deshalb gehts so auf ne 3 zu.
außer in english, da bin ich der zweitbeste der klasse und auch so schon ziemlich gut, eigetnlich der zweitbeste der stufe auch.
Da hab ich eben schon seit 5 jahren vokabeln und english ist übel einfach,
Ich mach da grad mein FCE,FirstCertifacte in English, von der Universität von Cambridge ein Englishkurs sozusagen, wenn man den vom FCE ausgesehn übernächsten Grad hat, kann man richtig english und man darf im Aulsand arbeiten und studeiren überall soweit ich weiß.
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21.04.2005, 20:26
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Plebejer
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Registriert seit: 18.04.2005
Beiträge: 28
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Du glücklicher...
sprachlich bin ich ne Null, mein English hört sich gesprochen mehr wie "Denglish" an.
Russisch hatte ich fast 6 Jahre... nix mehr von übrig. (und ich war mal gut darin)
Französisch ... ich habs versucht...
So glaube ich nicht das ich mich autodidakt einer Sprache in irgendeiner Form nähern könnte, aber mit Latein als Weltsprache hätte ich einen Grund... und ne Chance.
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22.04.2005, 19:27
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Tribun
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Registriert seit: 05.03.2005
Ort: nahe Bremen
Beiträge: 87
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in Englisch bin ich eigendlich recht gut... jedoch würde ich gerne noch eine 2. fremdsprache lernen... ich habe vor, mir ein wenig spanisch mit hilfe von software beizubringen... die software habe ich, aber wenn ich zeit habe, bin ich schon so abgeturnt, dass ich es nicht mal anrühre
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22.04.2005, 19:37
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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@wulfnoth
entweder kunstgeschichte oder neuere-neueste geschichte, das hängt noch davon ab, ob ich politikwissenschaften oder was anderes als nebenfach wähle
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22.04.2005, 21:14
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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für alte geschichte braucht man ja griechisch und latein, oder?
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