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22.01.2006, 13:16
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Liebgewonnene Mythen und Geschichtsbilder - hier finden sie ihr Ende!
Es gab zwar schon einen ähnlichen Thread ("Geschichtsfälschung" mit Namen) aber hier soll man Mythen der Geschichte nennen, die definitiv unwahr und falsch sind - vor allem das "finstere" Mittelalter bietet sich dafür geradezu an...
Es geht hier nicht um strittige Diskussionen, wer Schuld am WK I hat oder wieviele Menschen in Dresden nun wirklich gestorben sind sondern vielmehr um "harmlose" kleine Geschichtsbilder, die fälschlicherweise im Alltag gerne angeführt werden!
Ich mache mal den Anfang:
Das ius primae noctis, das "Recht der Ersten Nacht"
Ob bei "Braveheart" oder Mozarts "Hochzeit des Figaro", nichts verdeutlicht die Ohnmacht des kleinen Mannes besser als diese Ausübung der Willkür des Adels.
Doch es hat dieses Recht nie gegeben! Zwar findet man schon in Quellen des 13. Jhdt. Erwähnungen davon, doch darüber hinaus gibt es keinerlei Beweise, dass ein solches Recht jemals verbrieft oder ausgeübt wurde! Dieser MYthos konnte sich allerdings halten, war es doch ein hervorragendes anti-aristokratisches Propagandamittel spätestens seit der Französischen Revolution...
Kennt ihr weitere Beispiele?
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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22.01.2006, 13:29
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Mir fallen da auf Anhieb zwei Mythen ein.
Zum einen die Sache mit England als erster "Demokratie" in der Neuzeit in Europa. Fast jedes Herz schlägt höher bei dem Gedanken daran, dass England bereits in der dunklen Zeit des europäischen Absolutismus ein Parlament hatte, doch fast niemand weiß dass dort fast nur Adelige und Reiche saßen.
Als zweites fällt mir noch die Tatsache ein, dass Ritter in ihren schweren Rüstungen vollkommen unbwegelich waren. Das ist ein Mythos, der erst in der Renaissance entstanden ist. Heute weiß man, dass ein Ritter durchaus alleine aufs Pferd steigen konnte und auch wenn er hingefallen war mit einiger Mühe wieder hochkam. Diese Rüstungen waren zwar schwer, machten ihn aber nicht zu einem unbeweglichen Monster.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.01.2006, 13:40
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.474
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Ein mythos ist die sache mit der ausbreitun des islams durch die araber, berber, mauren und türken usw.
Dass man zwangsweise islamsiert wurde stimmt nicht, es wurde nur zumeist als propaganda gegen die muselmanen im abendland und byzanz benutzt. Die moslems liesen den meisten ihre religion und belegten sie halt mit ner sondersteuer, welches für die eroberer sicherlich ertragsreicher wr als drei vier neue moslems
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22.01.2006, 14:24
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Obwohl mir eure Beispiele schon fast wieder zu kontrovers sind!
Zum einen die Sache mit England als erster "Demokratie" in der Neuzeit in Europa.
Habe ich echt noch nie gehört! Oft werden aber die USA als Vorreiter demokratischer Grundprinzipien vergessen und alles gerne auf die Französische Revolution reduziert.
Dass man zwangsweise islamsiert wurde stimmt nicht, es wurde nur zumeist als propaganda gegen die muselmanen im abendland und byzanz benutzt. Die moslems liesen den meisten ihre religion und belegten sie halt mit ner sondersteuer, welches für die eroberer sicherlich ertragsreicher wr als drei vier neue moslems
Ein sehr moderner Gedanke, Religiösität auf rein finanzielle Interessen zu redzuzieren! Man darf die Weltvorstellungen vergangener Zeiten nicht auf eine Stufe mit der unsrigen stellen...
Noch ein Beispiel, um mein Vorhaben klarer abzugrenzen (schlägt sogar in die selbe Kerbe!^^):
Der Keuschheitsgürtel im Mittelalter
Keuschheitsgürtel gab es tatsächlich - sind aber viktorianische Erfindungen des verklemmten 19. Jahrhunderts um Dienstmädchen vor Avancen der Dienstherren zu bewahren!
Im Mittelalter gab es dieses "Werkzeug" nicht. Sexuelle Treue und Enthaltsamkeit wurde eher von Verwandten des Ehemannes sichergestellt - die sog. "Anstandsdamen"!
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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22.01.2006, 14:36
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 799
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Die Hexenverbrennungen sind auch so ein Beispiel: Viele denken, die fanden nur im tiefsten Mittelalter statt, dabei war die Hauptphase in der frühen Neuzeit.
Außerdem die Verbindung Dracula - Vampir, die entstanden soweit ich weiß auch erst im 19. Jhdt.
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μηδὲν ἄγαν
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28.01.2006, 20:36
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Quaestor
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Registriert seit: 22.06.2005
Ort: Leipzig
Beiträge: 180
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Original von Wulfnoth
Als zweites fällt mir noch die Tatsache ein, dass Ritter in ihren schweren Rüstungen vollkommen unbwegelich waren. Das ist ein Mythos, der erst in der Renaissance entstanden ist. Heute weiß man, dass ein Ritter durchaus alleine aufs Pferd steigen konnte und auch wenn er hingefallen war mit einiger Mühe wieder hochkam. Diese Rüstungen waren zwar schwer, machten ihn aber nicht zu einem unbeweglichen Monster.
Für die Turnierrüstungen des Spätmittelalters und der Renaissance ist das kein Mythos. Diese Rüstungen machten den Träger schon etwas unbeweglich. Allerdings waren sie auch für das Turnier gedacht und dort war Beweglichkeit nicht so wichtig. Wichtig war einzig der Schutz, schließlich wollte man sich nicht beim "Sport" verletzen oder gar umkommen.
Der Mythos ist eher, dass mit diesen Rüstungen jemand in den Krieg gezogen ist.
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QVOD BONVM FAVSTVM FELIX FORTVNATVMQVE SIT
AMICVS CERTVS IN RE INCERTA CERNITVR
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28.01.2006, 21:15
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Original von Dinictis
Wichtig war einzig der Schutz, schließlich wollte man sich nicht beim "Sport" verletzen oder gar umkommen.
Der Mythos ist eher, dass mit diesen Rüstungen jemand in den Krieg gezogen ist.
Selbst wenn die Rüstung 8 cm dick gewesen wäre und das Pferd es vielleicht geschafft hätte diesen schweren Mann zu tragen hätte ein gut gezielter Lanzenstoß mitten in die Brust jeden Ritter schwer verletzt oder umgebracht. Turniere waren für die Ritter eine sehr gefährliche Sache sie mussten Höllisch gut aufpassen das sie den Lanzentreffer teilweise mit ihren Schild abwehren konnten um so dén Aufprall zu lindern den dieser Lanzentreffer verursachte und das ist eine ganze Menge.
Original von Celebthol
Außerdem die Verbindung Dracula - Vampir, die enstanden soweit ich weiß auch erst im 19. Jhdt.
Es stimmt das es im 19. Jhdt. entstanden ist aber die Frage ist woher kommt diese Geschichte von Dracula? Geschichtsforscher gehen davon aus das diese Geschichte von einen Herrn Graf Dracula der in 15. oder 16. Jhdt. (weiß es jetzt nicht ganz genau das Jhdt.) im heutigen Rumänien gelebt hat abgeleitet wird. Graf Dracula war sehr Religiös und verweigert den Osmanen sich zu ergeben angeblich schmückte er seine Burg mit abgeschlagenen Köpfen seiner Feinde. Eine weitere Sage nach trank er Menschenblut und er meidete das Sonnenlicht. Durch diese Horrostory des 15. oder 16. Jhdt. wurde im 19 Jhdt. das Buch Dracula geschrieben und heute denkt man Dracula sei ein Untoter der Blut trinkt.
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28.01.2006, 22:23
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 799
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Original von Homer
Es stimmt das es im 19. Jhdt. entstanden ist aber die Frage ist woher kommt diese Geschichte von Dracula? Geschichtsforscher gehen davon aus das diese Geschichte von einen Herrn Graf Dracula der in 15. oder 16. Jhdt. (weiß es jetzt nicht ganz genau das Jhdt.) im heutigen Rumänien gelebt hat abgeleitet wird.
Nein, die Vermischung Vlad III Draculea mit den Elementen der Wiedergänger oder Nachzehrer fand erst später statt, zuvor haben beide nichts miteinander zu tun. In keiner der Chroniken der damaligen Zeit wird er mit Vampiren in Verbindung gebracht, er wird in deutschen Chroniken als Tyrann, in den slawischen Erzählungen jedoch als harter aber gerechter Herrscher geschildert. Außerdem soll er Sachen gemacht haben, die man nach heutigen Verständnis als Greueltaten bezeichnet, Leute gepfählt und an einen König - ich glaube es war der ungarische - mehrere tausend Ohren von Osmanen geschickt haben.
Damit besteht aber noch lange kein Zusammenhang zu den eigentlichen untoten Vampiren.
Die Elemente Blut drinken, Verfall bei Sonnenlicht, untot etc. stammen aber aus dem Volksglauben und anderen Mythen aus den Balkangebieten aber auch aus Polen, Russland etc., im Westen wurden sie zunehmend ab dem 18. Jhdt. bekannt, z.B. der Vampirfall in Medvedya.
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μηδὲν ἄγαν
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28.01.2006, 23:35
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Wie schon gesagt bin ich mir nicht ganz sicher gewesen  trotztdem danke nochmal für die Verbesserung Celebthol.
Edit: Ich meinte eigentlich die Figur Dracula in dem Horrobuch nicht die echte Person mit dem letzten von mir angedeutet Satz das er Untot sei und Blut trinkt damit meinte ich die Figur im Buch Dracula.
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29.01.2006, 12:23
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Censor
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Noch ein Mythos? Noch ein Mythos!
Im Jahre 1000 fürchtete das ganze Abendland den Weltuntergang
Im Zuge des neuen Milleniums ist diese Geschichte oft aufgekommen. Natürlich kursierten im Mittelalter oft Spekulationen über die Apokalypse und das neue Reich - mit dem Jahr 1000 verband man aber keine besonderen Erwartungen! Weder Klosterchroniken noch die erhaltenen Briefwechsel zwischen Kaiser Otto III. und Papst Sylvester lassen auf eine Massenhysterie schließen...
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29.01.2006, 12:33
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The Censor
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Ach was! Dem Mythos bin ich wohl auch aufgesessen.
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29.01.2006, 12:45
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The Censor
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Ein weiterer Mythos der mir gerade eingefallen ist.
Alle Legionäre waren gleich ausgerüstet.
Spätestens seit Asterix glaubt jeder, dass alle Legionäre gleich gerüstet waren. Vollkommen falsch wie sich gezeigt hat. Vermutlich trugen die Römer noch nicht einmal Tuniken in derselben Farbe. Die Schildbemalung war vermutlich nur in den einzelnen Kahorten identisch und verschiedene Rüstungen trug man auch noch. Lorica Segmentata und Hamata haben durchaus parallel existiert. Auch wenn nicht unbedingt die gleiche Verbreitung vorhanden war.
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29.01.2006, 13:21
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Quaestor
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Original von Homer
Selbst wenn die Rüstung 8 cm dick gewesen wäre und das Pferd es vielleicht geschafft hätte diesen schweren Mann zu tragen hätte ein gut gezielter Lanzenstoß mitten in die Brust jeden Ritter schwer verletzt oder umgebracht. Turniere waren für die Ritter eine sehr gefährliche Sache sie mussten Höllisch gut aufpassen das sie den Lanzentreffer teilweise mit ihren Schild abwehren konnten um so dén Aufprall zu lindern den dieser Lanzentreffer verursachte und das ist eine ganze Menge.
Die Turnierlanzen hatten stumpfe Spitzen. Die Dämpfung des Lanzenstoßes wurde auch nicht durch die Rüstung allein bewirkt, sondern durch darunterliegendes Kettenhemd, Lederwams, Wattepolster. Im Spätmittelalter trugen die Ritter beim Turnier noch nichtmal einen Schild. Es wurde eine Art Schild direkt an der Plattenrüstung befestigt.
Quetschungen, Brüche und tödliche Treffer blieben natürlich nicht aus.
PS: Wenn du es schaffst 8 cm Stahl mit einer Lanze zu durchstoßen, dann ist dir ein Eintrag im Guinessbuch sicher.... ;-)
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29.01.2006, 13:22
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The Censor
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Ich meine mal gelesen zu haben, dass die tödlichen Unfälle bei Tunieren weniger durch den eigentlichen Treffer, als vielmehr durch den folgenden Sturz vom Pferd, hervorgerufen wurden.
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29.01.2006, 17:58
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Propraetor
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Original von Dinictis
Quetschungen, Brüche und tödliche Treffer blieben natürlich nicht aus.
Nicht nur das angeblich erlitten die Ritter auch Schädeltraumas.
Original von Dinictis
PS: Wenn du es schaffst 8 cm Stahl mit einer Lanze zu durchstoßen, dann ist dir ein Eintrag im Guinessbuch sicher.... ;-)
Nicht durchbohren das meinte ich gar nicht sondern egal wie stark der Ritter gepanzert war der Treffer hatte es in sich den der Stoß verursachte.
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