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05.04.2005, 20:36
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Original von Wulfnoth
Es ist so schnell zerfallen, weil die Siegermächte beschlossen haben, dass es nicht mehr Existent (für sie) ist. Irak wurde unabhängig. Ägypten war es schon fast und auf dem Balkan war man schon vorher auf dem Status von Heute.
Der Rumpfstaat entwickelte sich dann mehr oder minder gewaltsam zur heutigen Türkei.
Aha, das hat mich nähmlich schon längere Zeit beschäftigt!
Gruss aus Wien
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30.06.2005, 22:16
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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aaaahhhhhhhhhhhh
Mein Thema  Turmenische geschichte im Allgemeinen
Das Mit den Janitscharen kann ich mich nur absulut anschließen.... nachdem ihre strengen Regeln Gelockert wurden wurden sie immer schlechter.
Zu Gazis, also soweit ich weiß ist eigentlich ein Gazi ein Kriegsheld der auch vornehmlich bei einer schlacht verletzt wurde. Wobei Sehit die bezeichnung für einen toten krieger ist.
Ich Sehe auch den zerfall in der immer schlechteren Ausbildung der Sultane und den Einfluss des Serails....
Mal eine Frage von mir, ich weiß das die Janitscharen Eunuchen waren, habe jetzt aber auch schon gegenteiliges gelesen. Mag es damit zusammen hängen das das mit den zerfall kam das sie keine mehr waren ?? Oder mach ich den Fehler und sie waren seit ihrer gründung nie Eunuchen ?
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!
"Seid vor allem immer fähig,jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara
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30.06.2005, 22:53
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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sie waren zu keinem zeitpunkt eunuchen 
Sie durften halt zu beginn nicht heiraten und waren nur für den kriegsdienst erschaffen. So waren sie auch am besten, beste moral und nur ein ziel den sieg im krieg.
Nach und nach wurden sie mehr mehr und mehr zu polizisten des sultans in Istanbul und anderen wichtigen städten des reiches.
Nachdem auch noch die ehe eraubt war war die kampfmoral kein deut besser als andere vergleichbare trupen der westlichen welt. dh sie waren keine wirkliche elite mehr, nachdem sie familie und kinder haben durften.
ist ja verständlich, wer gedanken an die zukunft seiner kinder "verschwendet" kann nicht so erflogreich sein wie einer der nur für den kriegsdienst geschaffen ist.
Eunuchen wurden nur zur bewachung des harems und der räume des sultanspalasts gebraucht.
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30.06.2005, 22:59
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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hhmmm hätte fast mein teil darauf verwettet das es so ist
Das mit nicht heiraten und so klar.
Interessant ist vor allem welches bild dieseEinheiten beim türkischen Volk haben.
Vor allem Akinci´s, den ich wohl auch zum teil aufgessesen bin. Bei uns gelten die fast sowas wie Ritter nur viel ehrlicher gemeint  gibt jede menge bücher und vor allem filme dazu.
Es gab auch sowas wie eine taubestumnmen einheit, sie waren sowas wie auftragskiller für den sultan
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30.06.2005, 23:03
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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Original von akinci
hhmmm hätte fast mein teil darauf verwettet das es so ist 
Das mit nicht heiraten und so klar.
Interessant ist vor allem welches bild dieseEinheiten beim türkischen Volk haben.
Vor allem Akinci´s, den ich wohl auch zum teil aufgessesen bin. Bei uns gelten die fast sowas wie Ritter nur viel ehrlicher gemeint gibt jede menge bücher und vor allem filme dazu.
Es gab auch sowas wie eine taubestumnmen einheit, sie waren sowas wie auftragskiller für den sultan 
Also janitscharen gelten heute als Verräter, sultansmörder und dauerstresmacher, weil nur die letzten 100 jahre in der erinnerung des volkes geblieben sind. Wenn man im volke jemanden janitschar nennt heisst das soviel wie streitsüchtiger mensch.
Dabei wird vergessen dass sie einen grossen teil der erfolge ebenfalls verbucht haben in der aufsteigsphase des OR so zwischen 1363 und 1453
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30.06.2005, 23:07
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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naja
Naja da sie Die Elite waren und bis zu Wesiren aufsteigen konnten und das volk nicht die möglichkeit hatte in diese´Einheit aufgenommen zu werden waren sie natürlich neidisch...
http://www.osmanischesreich.com/Uber...uber_mich.html <=== sehr gute seite über die Osmanen.
http://www.unet.univie.ac.at/~a9801394/Mihaloglu.html <== über Akinci´s
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30.06.2005, 23:15
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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RE: naja
Original von akinci
Naja da sie Die Elite waren und bis zu Wesiren aufsteigen konnten und das volk nicht die möglichkeit hatte in diese´Einheit aufgenommen zu werden waren sie natürlich neidisch...
Die ersten 100/150 jahre hast du recht, aber danach waren die janitscharen eine fast ausschliesslich türkische einheit, sei es durch normale türken, oder "eingetürkte" (blödes wort, aber mir fällt nix anderes ein) Türken.
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02.07.2005, 02:01
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Plebejer
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Registriert seit: 01.07.2005
Beiträge: 18
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Das interessante am Osmanischen Reich, finde ich, ist, daß es ja nie wirklich untergegangen ist, die Türken kamen ja als Invasoren in diese Gegend und leben da ja schließlich bis heute in einem eigenen Staat, von daher kann man sagen sind sie nie mehr wirklich vertrieben. Das wichtigste Ziel, wohl auch der damaligen Osmanen ist eigentlich erreicht, ein souveräner Türkischer Staat. Auch nach dem 1. Weltkrieg haben die Osmanen ja keine wirklich Türkischen Gebiete verloren sondern eigentlich nur Gebiete in denen fremde Völker unter den Osmanen lebten, ihr ursprünglich mal von Byzanz genommenes Kerngebiet haben sie behalten dürfen.
Wahrscheinlich könnte man sagen daß das Osmanische Reich insgesamt Erfolgreicher war als viele andere.
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02.07.2005, 15:19
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Administrator
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Beiträge: 2.604
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Original von Sultan Had-Schi
Auch nach dem 1. Weltkrieg haben die Osmanen ja keine wirklich Türkischen Gebiete verloren sondern eigentlich nur Gebiete in denen fremde Völker unter den Osmanen lebten, ihr ursprünglich mal von Byzanz genommenes Kerngebiet haben sie behalten dürfen.
uff eine gefährliche aussage hadschi, zumindest der zweite teil.
ich kann dem nicht zustimmen, da das was du erobertes gebiet nennst, durch mehr als 900 jahre Seldschukische/osmanische besiedlung schon längst türkisch war, wie ein grosser teil nordgirechenlands, bulgariens, makedoniens und albaniens. dh es gab sehr wohl verluste nachm wk1 an osmanischem staatsgebiet welches auch sehr schmerzlich war, weil es schon eingetürkt war.
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02.07.2005, 22:55
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Plebejer
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Registriert seit: 01.07.2005
Beiträge: 18
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Naja, aber zb. in Bulgarien haben ja auch damals schon mehrheitlich Bulgaren gelebt und nicht Türken, über die Arabischen gebiete brauchen wir glaub ich eh nicht zu reden (die haben sicher nicht mit den Engländern zusammengearbeitet weil sie so begeisterte Osmanische Bürger waren. Zumindest dürfte aber im größten Teil der verlorenen gebiete mehrheitlich andere Völker gelebt haben (und ja ich weiß das ich grad meine eigene Aussage kastriert habe  )
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02.07.2005, 23:56
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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ich stimme dir zu dass die araber nicht sonderlich begeistert gewesen sein durften von den osmanen, sonst hätten sie net die seiten gewechselt, ja da hast du recht. Aber meinem wissen nach waren nordgriechenland, süd und ostbulgarien, makedonien, nordzypern, viele viele kleinere inseln in der agäis und ostkosovo mehrheitlich türkisch, was man auch sehr gut anhand der sprachkarten des 19 Jhdts sehen kann. Alle anderen gebiete dürften mehrheitlich nicht türkisch gewesen sein.
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03.07.2005, 04:31
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Praetor
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Ist Beides Irgendwie richtig.
Gab natürlich gebiete, wo die Osmanen auch zum teil besiedelt, ein beispiel dafür ist Saloniki. Wo auch Atattürk geboren ist. Da waren fast die Türken in der Mehrzahl. Siehe Albanien z.b. wo sie auch zum teil Türkische namen haben, also die menschen. Aber Alt Türkische Namen
Dann wieder Gebiete wo sie gar nicht vertreten waren. Und mit aufkeimem nationaler gefühle, gabs unruhen....
Die Islamischen Länder sind ein fall für sich. Im wahren Islam gibts keine nationalität, da gibts nur Islam. Somit hat man sich wohl schon als so ne art ein reich gesehen.... Nur die Osmanen waren da leider nicht schlau genug das richtig zu nutzen, und mit den nachlassen der Sultanen, auch in den islamischen länder aufkeimende Nationalgedanke, und plus paar organisierter revolten seitens der Engländer ( Lawrence ) schwup weg waren sie
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03.07.2005, 05:53
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Plebejer
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Registriert seit: 01.07.2005
Beiträge: 18
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Hmm, gut dann haben sie mehr verloren als ich gedacht hatte, aber sie haben sich immerhin immer noch seit den letzten 550 Jahren einen Sicheren Siedlungsraum verschafft aus dem sie nicht wirklich vertrieben worden sind 8)
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03.07.2005, 18:13
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Administrator
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jo, wäre aber auch ein bisschen zu übertrieben das kernland ebenfalls am diplomatentisch wegzuradieren, kannst du dir vorstellen dass man deutschland zb nach dem verlorenen wk1 oder wk2 mal eben niedersachsen oder hessen, also deutsches zentralland wegnehmen hätte können?
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07.07.2005, 23:47
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
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Finde ich eh nenschwieriges thema. ALs kind bin ich immer aufgewachsen und dachte wir türken leben da schon immer.
ABer wann will man die grenze ziehen ? 100 jahre ?? 1000 jahre ?
Oder wenn ein teil die merheit stellt ???
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