04.12.2008 - 20:58
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  #16  
Alt 09.07.2007, 11:36
Benutzerbild von Magpie
Tribun
 
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 84
Allershausen
Wappenbeschreibung:
In Rot über einem dem unteren Schildrand folgenden goldenen Seil ein doppelbärtiger, silberner Schlüssel.
Wappengeschichte:
Das goldene Seil erinnert an eine rechtshistorische Besonderheit aus der frühen Geschichte der Gemeinde. Allershausen wird in einer Urkunde aus dem Jahr 827 in Verbindung mit einer Güterübertragung an den Dom von Freising genannt, die symbolisch durch die Übergabe eines Glockenseils vollzogen wurde. Der silberne doppelbärtige Schlüssel im roten Feld entspricht dem Wappen der Prämonstratenserabtei Neustift in Freising; der Doppelschlüssel weist auf die Klosterpatrone Peter und Paul hin. Allershausen stand seit dem 12. Jahrhundert in enger Verbindung zu diesem Kloster, das bis zur Säkularisation 1803 der wichtigste Grundherr im Gemeindegebiet war.
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  #17  
Alt 10.07.2007, 20:04
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344


Das Wappen der Stadt Greven

Erst 1939 waren für das Amt Greven und seine Gemeinden Wappen eingeführt worden. Im Zuge der Prüfung dieser Wappen auf nationalsozialistische Symbole wurde diesen 1946 ihre heraldische ("wappenkundliche") Richtigkeit bestätigt.

Das damalige Wappen der Gemeinde Greven-Dorf (siehe oben) beinhaltete eine silberne Spule vor blauem Hintergrund und - getrennt durch einen waagerechten Wellenschnitt - unten ein gekreuztes rotes Schwerterpaar vor silbernem Untergrund. Mit der Stadtwerdung 1950 behielt die Gemeinde dieses Wappen jedoch nicht. Neues - und heute noch gültiges - Stadtwappen wurde die silberne Emspünte auf blauem Hintergrund (Bild rechts), das auch schon auf der Stadtrechtsurkunde vom 22. November 1949 auftaucht. Es dürfte sich dabei um einen Entwurf des Graphikers Mallek handeln, der alle Grevener Wappen gestaltet hat. Dieses hatte die Stadtvertretung nach Beratungen mit dem damaligen Archivrat Dr. Prinz auf der Sitzung am 15. Dezember 1949 ausgewählt und kurz darauf beantragt. Die Argumente für ein neues Wappen beruhten auf den damals neuesten historischen Erkenntnissen. Zum einen waren die gekreuzten Schwerter im bestehenden Wappen als Zeichen eines mittelalterlichen Freistuhls (Gerichtsort) zwar richtig, aber nichts Eigentümliches für Greven. Zum anderen hatte es schon Ende des 18. Jahrhunderts Versuche gegeben, ein Grevener Wappen ohne Erlaubnis des Münsterschen Domkapitels einzuführen. Damals hatte man sich als Wahrzeichen Grevens ein Schiff ausgesucht, das - wie 1801 begründet wurde - sehr passend war, weil der Ort damals eine besondere Vorliebe für die Schifffahrt auf der Ems hatte. In der Tat war Greven lange Zeit der Endpunkt der Schifffahrt auf der Ems. Das Recht zum Tragen dieses neuen Wappens und einer weiß-blauen Fahne ist der Stadt am 6. März 1950 vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen worden.
Quelle für Text & Bild
__________________

Dein Christus ein Jude
Dein Auto ein Japaner
Deine Pizza italienisch
Deine Demokratie griechisch
Dein Kaffee brasilianisch
Dein Urlaub türkisch
Deine Zahlen arabisch
Deine Schrift lateinisch
Dein Nachbar nur ein Ausländer.
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  #18  
Alt 15.07.2007, 08:23
MiK MiK ist offline
Plebejer
 
Registriert seit: 25.03.2005
Beiträge: 41


Mariazell
Markterhebung: 1344
Stadterhebung: 1948

Im schwarzen Schilde die stilisierte Darstellung des gotischen Torbogens der Basilika von Mariazell in Gold; davon ebenfalls in Gold die gekrönte Mariazeller Madonna mit dem gleichfalls gekrönten Jesukind auf ihrem rechten Arm. Die Madonna ist mit einem blauen Mantel und einem auch das Jesuskind einhüllenden weißen, silbern bestickten Gewande bekleidet; das Gewand ist auf der Brustseite der beiden Gestalten mit je einem goldenen Kreuzchen geziert.
Künstler: Kurt Cuba
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  #19  
Alt 22.12.2007, 22:55
Benutzerbild von K. Ropp
Praetor
 
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 411
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...e_am_Rhein.png

Wappen der Stadt Eltville am Rhein im Rheingau

Der Schlüssel auf der rechten Seite stellt den Himmelsschlüssel des heiligen Petrus dar, der neben dem heiligen Paulus einer der beiden Schutzpatrone der Eltviller Kirche ist.
Das Rad auf der linken Seite ist das berühmte Mainzer Rad.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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  #20  
Alt 23.12.2007, 15:44
Plebejer
 
Registriert seit: 31.01.2007
Ort: in deiner Hauptstadt! :D
Beiträge: 36


"Geschichte zum Wappen von Berlin:

Nach dem Ende der NS-Zeit wurde es notwendig der Stadt ein neues Stadtwappen zu geben. Bereits im ersten Entwurf einer neuen demokratischen Verfassung für Berlin von Januar 1946 stand: "Berlin führt Wappen, Siegel und Flagge mit dem Bären. Die Einzelheiten werden in einer Verordnung bestimmt."
Zunächst macht es jedoch einige Schwierigkeiten zwischen Ost- und Westberlin, sich auf ein einheitliches Wappen zu einigen.
So dauerte es bis 1954, bis für Berlin (West) das "Gesetztes über die Hoheitszeichen des Landes Berlin" verabschiedet wurde.
Im §1 Abs. 2 des Gesetztes über die Hoheitszeichen des Landes Berlin vom 13. Mai 1954 (GVBl. S. 289) wird das Wappen beschrieben und der Umgang auf der Flagge und auf Siegeln der Stadt geregelt. "
(http://www.berlinerwappen.de/)

Das wird dann noch in die Bezirkswappen unterteilt, da ich aber in einem Fusionsbezirk (Lichtenberg) wohne, bestanden zwei Bezirkswappen nebeneinander her. Seit 2006 gibts aber endlich ein einheitliches Wappen:



So und mein Ortsteil hat dann noch dieses Wappen:


Die Bäume stehen für den Schlossgarten in Friedrichsfelde und die Getreidegarbe symbolisiert die landwirtschaftliche Vergangenheit der ehemaligen Gemeinde.
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  #21  
Alt 23.12.2007, 17:25
Benutzerbild von Tacitus
Tribun
 
Registriert seit: 27.07.2007
Ort: NRW
Beiträge: 79


Quelle

Marl erhielt 1936 den Rang einer Stadt. Im gleichen Jahr wurde der Stadt das Stadtwappen verliehen.

Das Marler Stadtwappen zeigt einen geteilten Schild: Das obere Feld ist belegt mit einem schwarzem Kreuz, das untere Feld in silber und schwarz geteilt; im rechten unteren Feld (vom Träger des Schildes aus gesehen) befindet sich eine schwarze Krampe, das linke Feld zeigt - in der Form eines Andreaskreuzes - einen silbernen Hammer und einen silbernen Schlägel.

Die Elemente des Wappens dokumentieren die Geschichte des Ortes Marl. Das schwarze Kreuz auf silbernem Grund – das kurkölnische Kreuz - erinnert an die Zugehörigkeit Marls zum Erzbistum Köln. Das Vest Recklinghausen, der historische Kern des heutigen Kreises Recklinghausen, gehörte früher nicht nur kirchlich, sondern auch "weltlich" in den Herrschaftsbereich der Kölner Erzbischöfe. Die Nachbargemeinden nannten das Vest auch "Kölschland".

Der Begriff "Vest" bedeutet "umschlossener Bezirk" und wird zum ersten Mal 1341 in einer Urkunde erwähnt. Die Grenzen des Vestes Recklinghausen wurden von den natürlichen Gegebenheiten gezeichnet. Im Norden und Osten trennte die Lippe das Vest vom Gebiet des Fürstenbischofs von Münster. Im Süden stellen die Niederungen und Sümpfe der Emscher die Grenze zur Grafschaft Mark und dem Stift Essen dar, und im Westen grenzten der Kölnische Wald und Ödland das Vest Recklinghausen vom Herzogtum Kleve ab. Nur in einem schmalen östlichen Zipfel fehlte eine natürliche Grenze. Hier sicherte eine Landwehr das Gebiet gegen die Reichsstadt Dortmund und die Grafschaft Mark.

Das Vest Recklinghausen war eine kölnische Enklave, was bedeutet, dass zu den anderen Hoheitsgebieten des Kölner Erzbischofs keine Verbindung bestand. Die Herrschaft des Kölner Erzbischofs über das Vest endete 1802/03.

Die Krampe, hochdeutsch Faßeisen, im rechten unteren Feld, ist dem Wappen des in Marl gelegenen Hauses Loe (sprich: Loo) entnommen. Die Familie Loe war mit der Familie Crampe blutsverwandt und wohnte vom 14. bis 17. Jahrhundert in Marl. Die Verwendung der Krampe in den beiden Wappen dokumentiert die Blutsverwandtschaft der Familien. Das Wappen der Familien Loe bzw. Crampe ist übrigens ein "sprechendes Wappen": Der Name der Familie ist gleichlautend mit der Bezeichnung der Figur im Wappen.

Der silberne Hammer und Schlägel sind die Symbole des Bergbaus, dem Marl seine Industrialisierung verdankt. Sie wurden für das Wappen als sogenanntes Beizeichen gewählt.

Quelle
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Kenntnisse kann jedermann haben,
aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich d. Grosse
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