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15.12.2006, 22:02
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 645
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2000 Jahre alte Batterien?
Ich habe etwas sehr spannendes vor langer Zeit gelesen und zwar:
1936 entdeckte der deutsche Forscher Wilhelm König in der nähe von Bagdad ein ungewöhnliches Objekt.
Dieses stammte aus den Überresten der Parther-Siedlung Chujat Rubuah.
Dieses Objekt sah aus wie eine 15 Zentimeter hohe Tonvase, darin steckte ein Zylinder aus Kupferblech und darin ein Eisenstab, der am herausstehenden Teil Reste von Blei aufwies.
Befestigt waren die einzelnen Teilen mit Aspalt.
König untersuchte dieses Objekt und stellte die These auf , dass es sich um einen elektrische Batterie handeln soll.
Dieses Objekt wurde nachgebaut und man konnte ein Spannung von 0,5 Volt messen, dass heißt die Parther nutzten schon den elektrischen Strom, fast 2000 Jahre vor Allesandro Volta, der bislang als Erfinder der Batterie galt.
Habt ihr auch mal etwas davon gehört?
Wie sind die Parther bloß auf den elektrischen Strom gestoßen? 
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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15.12.2006, 23:34
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
Ort: Im schönen Oberbayern
Beiträge: 121
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Naja ich denke mal sie haben einfach das Kabel in die Steckdose gesteckt
Spaß bei Seite. Was ich mich frage, was hätten die Parther mit elektrischem Strom gemacht. Wenn sie ihn wirklich entdeckt und genützt hätten dann wozu?
Ich denke nicht das sie "nutzlose" Grundlagenforschung betrieben haben.
Ob wir Europäer dort nicht einfach etwas hineininterpretiert haben? Wenn nicht, dann Hut ab vor den Parthern.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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15.12.2006, 23:44
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 645
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Ich hab mal in einem meiner Bücher nachgeschlagen und habe eine mögliche Anwendung für die Batterie gefunden.
Ein Wissenschaftler namens Eggebrecht stellte eine These auf.
Er besaß eine Statue des Gottes Osiris, sie stammte aus der Zeit 400 v. Chr.
Sie bestand aus Silber und war ungewöhnlich dünn vergoldet.
ER fragte sich wie die damaligen Künstler eine so dünne und gleichmäßige Goldschicht auftragen konnten.
Dazu machte Eggebrecht einen Versuch.
Er nahm eine silberne Statue legte diese in eine Goldsalzlösung und verband dies mit zehn Tonvasen-Batterien.
Tatsächlich bildete sich nach einigen Stunden eine dünne und gleichmäßige Goldschicht auf der Statue.
Also Hut ab vor den Parthern, für die Erfinder der Batterie. 
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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15.12.2006, 23:57
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
und vor der Galvanik
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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16.12.2006, 00:03
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Zitat von Ythor
und vor der Galvanik
Die aber von den Parthern entdeckt wurde. 
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16.12.2006, 06:39
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Ich habe jetzt keine Quelle, meine aber vor kurzem noch gehört zu haben, daß die Sache mit der Batterie nicht zutrifft...
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17.12.2006, 10:21
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 645
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Zitat von Novalis
Ich habe jetzt keine Quelle, meine aber vor kurzem noch gehört zu haben, daß die Sache mit der Batterie nicht zutrifft...
Ja, einige Forscher behaupten, dass diese Vase nichts mit Elektrizität zu tun hat.
Nach ihrer Meinung war es einfach nur ein Behälter, in dem Schriftrollen mit Fluch- oder Segenssprüchen aufgewickelt auf einen Metallsstab, aufbewahrt wurden.
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28.12.2006, 19:10
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 645
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AW: 2000 Jahre alte Batterien?
Wenn es sich tatsächlich um Batterien handeln soll, wie sind dann die Parther auf den elektrischen Strom gestoßen?
Denn eine Spannung von einem halben Volt ( der Batterie) ist ohne Messgerät kaum nachweisbar.
Heute liefert die kleinste Taschenlampenbatterie die dreifache Spannung.
Was wussten die Parther über den Strom?
Und wie kamen sie auf die idee, mit der "Goldverzierung" mittels Strom?
Habe leider nichts weiteres gefunden.
Jedenfalls könnte dieser Fund den hohen Stand des Wissens der damaligen Handwerker wiedergeben.
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