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18.06.2007, 19:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
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Ägyptischer Pyramidenbau ohne Sklaven
Ich habe gestern um 19:30 auf ZDF eine Doku über den Pyramidenbau gesehen in dem mehrfach betont wurde, dass die Cheops-Pyramide und auch andere Pyramiden nicht von Sklaven gebaut wurden. Hat mich doch sehr überrascht und deshalb wollte ich mal fragen ob jemand Informationen dazu hat, da ich selbst doch ziemlich unbedarft bin was Ägyptologie angeht...
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.06.2007, 19:27
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Ist Sklave gleichzusetzen mit Kriegsgefangenem? Also wäre ein Sklave ein angehöriger eines anderen Volkes?
Weil meistens sind Sklaven ja Kriegsbeute gewesen, oder?
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18.06.2007, 19:31
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
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In der Doku wurde erwähnt, dass um die Pyramiden herum ganze Städte standen in denen die Arbeiter mit ihren Familien lebten. Zudem wurden inzwischen wohl zahlreiche Arbeitergräber gefunden, die teilweise recht prunkvoll (natürlich im Rahmen der Verhältnisse) ausgestattet waren. Beides spricht wohl gegen einen massiven Sklaveneinsatz. Dass trotzdem auch Sklaven eingesetzt wurden mag möglich sein, aber die Sklavenarmeen von denen Herodot angeblich berichtete sind wohl eine Legende.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.06.2007, 19:41
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Gut möglich. Immerhin wurden die Pyramiden ja für "Gottheiten" gebaut  Das da viele eine Ehre drin sahen die mitzubauen ist doch gar nicht so abwegig.
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18.06.2007, 19:44
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 347
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So wie ich das in Erinnerung habe, waren es keine Sklaven sondern Bauern.
Wenn sie grad nicht ernten oder sähen mussten, haben sie halt an den Pyramiden gebastelt.
Übrigens gibt es eine neue Theorie zur Erbauung der Pyramiden:
Allgemein ist ja schon ziehmlich anerkannt, dass es eine Rampe gegeben haben muss, aber das fehlende Puzzelteil war, dass nirgends so große Erdmengen gefunden wurden, die für eine solche Rampe nötig waren.
Ein französischer Architekt behauptet jetzt die Lösung gefunden zu haben:
Eine Rampe im inneren der Pyramide, die Ecken waren irgendwie offen, so dass die Steinquader gedreht werden konnten. Fragt mich aber nicht genaueres, ich hab es nähmlich selbst mehr recht als schlecht verstanden.
Quelle: Abenteuer Archäologie 3/2007
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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18.06.2007, 21:09
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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Rampe ist richtig
Der kleinsste Teil war wirklich Sklaven. ABer für die meiste Arbeit brauchtest du Fachleute die die Steine bearbeitet haben.
Es war auch der Gesselschaftliche Aspekt, der Zusammenhalt der Gesselschaft.
Auch wurden dadurch Arbeitsplätze geschaffen 
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Wenn du dich klein , nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran; du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in deiner Gruppe!
"Seid vor allem immer fähig,jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara
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18.06.2007, 23:00
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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hab mal was drüber gelesen, und zwar wird Ägypten von einigen Historikern als der erste wirkliche Staat gesehen, genau aus dem Grund des Pyramidenbaus. Die Arbeiter waren allesamt freiwillig am Bau und genau dieser Zusammenhalt zeugt von einem Staat und dem Bewusstsein ein Teil dessen zu sein.
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19.06.2007, 00:21
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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Zitat von Wulfnoth
In der Doku wurde erwähnt, dass um die Pyramiden herum ganze Städte standen in denen die Arbeiter mit ihren Familien lebten. Zudem wurden inzwischen wohl zahlreiche Arbeitergräber gefunden, die teilweise recht prunkvoll (natürlich im Rahmen der Verhältnisse) ausgestattet waren. Beides spricht wohl gegen einen massiven Sklaveneinsatz. Dass trotzdem auch Sklaven eingesetzt wurden mag möglich sein, aber die Sklavenarmeen von denen Herodot angeblich berichtete sind wohl eine Legende.
Das stimmt es wurden förmlich "Städte" angerichtet, in denen alle am Bau beteiligten nächtigten, mit ihren familien und allem drum und dran
Also wie ich informiert bin, waren sklaven nur zum teil eingesetzt, die hauptmasse wurde vom ägyptischen volk (sprich den bauern der umgebung) für ihren gottkönig getragen...das war ja ne ganze mafia ^^ - transporteure, steinabbauer, "schlepper"usw.
mfg
Baldu
PS:Zum thema rampe..hab mal in einem - zugegeben es war ein verschwörungstheoriebuch - buch gelesen, dass ein japanischer wissenschaftler versucht hat mit der bestehenden fachmeinung (bau über rampen, die in spuren rund um den pyramidenbau angelegt waren) eine nachbildung zu bauen - im soll es nicht gelungen sein...
wie denkt ihr eigentlich über die ganze sache  ? Wurde die pyramide von uns :d von den ägyptern :d oder von außerirdischen gebaut ^^  ?
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
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19.06.2007, 22:33
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Plebejer
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Registriert seit: 15.06.2007
Beiträge: 15
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19.06.2007, 22:48
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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^^ hehe  - ich glaub das buch hieß...mensch ich hab das irgendwo - ich such das mal raus  ^^
mfg
Baldu 
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
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20.06.2007, 06:31
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 347
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Natürlich von Menschenhand. Desto mehr ich mich in die antike Geschichte reinlese und informiere, desto unspektakulärer wirken die Pyramiden für mich.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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20.06.2007, 13:11
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.000
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Zitat von Patrice
Natürlich von Menschenhand. Desto mehr ich mich in die antike Geschichte reinlese und informiere, desto unspektakulärer wirken die Pyramiden für mich.
Dito. Was z.B.: PM History teilweise abliefert, ist schrecklich. Die Bild der"Wissens"magazine.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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14.02.2008, 09:39
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 288
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Schattenseiten des Pharaonenkults
Britische Wissenschaftler haben im Wüstensand nahe der ehemaligen Pharaonenstadt Amarna menschliche Knochen entdeckt, die vom elenden Leben der damaligen Arbeiter zeugen.Innerhalb von nur 15 Jahren ließ Pharao Echnaton die prachtvollen Tempel und Paläste errichten. Tausende Steinblöcke mussten bei sengender Hitze transportiert und verbaut werden. Diese Schufterei blieb nicht ohne Folgen: Als die Forscher um Jerry Rose die Funde untersuchten, entdeckten sie schwerste Knochenbrüche sowie Rückenmarksverletzungen, die vom Tragen zu schwerer Lasten herrührten. Die Menschen hatten die durchschnittlich kleinste Körpergröße in der Geschichte Ägyptens; viele starben schon als Teenager. Nur selten lieferte das Essen ausreichend Nährstoffe, wie die Wissenschaftler ebenfalls aus den Funden schließen. Ausgräber Barry Kemp: " Die Knochen enthülten die düstere Seite des Pharaonenkults."
Quelle: Der Spiegel
Liebe User,
wurden die Arbeiter doch sklavenmäßig gehalten? 
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Nichts ist unmöglich
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14.02.2008, 17:12
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 347
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Ausnahmen bestätigen die Regel. Natürlich hat man in einem Staat, der auf eine Person ausgerichtet ist, immer die einen die "vorbildliche" Herrscher sind und andere, die einfache nur schwachsinnig, kurzsichtig und eigensinnig herrschen. (Vgl. z.B. Tiberius und Caligula)
Fest steht, dass es in einem nicht unerhelblichen Teil der ägyptischen Geschichte nicht so war, dass die Menschen unmenschlich behandelt wurden (für die Zeit). Die Arbeiter bekamen normalerweise vom Staat Nahrung und Unterkunft und ein (geringes?) Entgeld.
Übrigens stand im alten Ägypten das Gemeinwohl an sehr hoher Stelle. Die rituellen Beisetzungen der Pharaonen, so hab ich mir sagen lassen, gehörte in ihrem Glauben zum Erhalt eben dieses Gemeinwohls (Übertragung der Pharaonenwürde etc, ich bin kein Experte, aber auf Wunsch kann ich mich ja noch was schlau machen...).
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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14.02.2008, 23:22
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 664
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Es gab sogar mal einen Streik der Arbeiter im Alten Ägypten. Ich glaube der älteste überlieferte Streik der Menschheitsgeschichte.
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
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