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31.10.2007, 14:16
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Zitat von Thersites
Du meinst das Wandern der magnetischen Pole? Die haben aber nichts mit dem klima zu tun. Der geographische Pol verschiebt sich nicht. Die Antarktis war vor zig Millionen Jahren da, wo sie heute ist, und wird das auch noch in zig Millionen Jahren sein.
Hier ist eine ganze Menge Halbwissen im Spiel.
Es gibt durchaus Theorien über eine rasche Erdrkustenverschriebung, die basieren auf dem Glatzmaier-Roberts-Modell vom Geodynamo.
Einhergehend mit der Polverschiebung kann es demnach zu Variationen in der Geschwindigkeit kommen, mit der sich die Erdkruste auf den Kern zubewegt. Und dadurch kann es zu plötzlichen Verschiebungen kommen, was wiederum erklärt, warum Atlantis in diese "Klimakatastrophe" geriet.
Und plötzliche Verschiebungen wiederum, rasantes Abnehmen oder Anwachsen der Eisdecke wiederum können sich auf die Erdrotation an den Achsen auswirken.
Da die angesprochenen Wissenschaftler keine "Sonderlinge" sind, die von Medien oder Kollegen ausgelacht werden - und im Übrigen - wahrscheinlich mehr davon verstehen, als wir alle zusammen, denke ich, daß man ihre Ergebnisse durchaus als Theorie berücksichtigen kann.
Was die Karten anbelangt, so umstritten sind sie gar nicht.
http://www.uwgb.edu/dutchs/PSEUDOSC/PiriRies.HTM
Der Wikipediaeintrag dazu ist auch ganz vernünftig.
Was hier über die Weichseleiszeit gesagt wird, ist mit Verlaub, etwas albern.
Zumindest scheint mir das ein wenig zu sehr auf Norddeutschland fixiert, während hier von globalen Zusammenhängen gesprochen wird.
Geändert von Novalis (31.10.2007 um 14:22 Uhr).
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31.10.2007, 15:48
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Dein verlinkter Artikel bezieht doch sogar ziemlich klar Stellung gegen irgendwelche halbgaren Atlantis-Theorien. 
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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31.10.2007, 16:54
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 772
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@ Thema Pyramiden: Habe da bereits gelesen, dass es selbst in China Pyramiden aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gibt. In Indien gibt es auch einige Tempelanlagen, die eine pyramidenähnliche Bauweise haben.
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μηδὲν ἄγαν
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31.10.2007, 18:20
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Zitat von Kimon
Dein verlinkter Artikel bezieht doch sogar ziemlich klar Stellung gegen irgendwelche halbgaren Atlantis-Theorien.
Jep, aber ebenso wird festgestellt, daß es höchst merkwürdig ist, daß Teile Südamerikas drauf sind, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren und man kann sich durchaus darüber unterhalten, ob das im Süden nun ausschließlich Südamerika ist, oder ein fließender Übergang desselben in die Antarktis.
Wer mal Sattelitenaufnahmen der Gegend betrachtet, kann erkennen, daß es bei entsprechendem Meeresspiegel durchaus eine Landverbindung geben kann.
Darüber hinaus ist diese Karte ja nur ein Fragment einer größeren Karte.
Ebenso aus dem 16 Jhd. gibt es auch noch die Karte des Oronteus Finaeus.
Und da ist tatsächlich die Antarktis kartiert.
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31.10.2007, 20:23
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Plebejer
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Registriert seit: 30.10.2007
Beiträge: 20
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Wenn es tatsächlich eine wahrer Kern dieser Sage existiert dann wird sie swicherlich nicht in der Antarktis Karabik oder Südsee zu finden. Ich halte es dann schon wahrscheinlicher das der wahre Kern in den früheren kretischen Kulturen(Minoer). Dort sind nachweislich viele Insel mit Städten durch Vulkanausbrüche untergegangen. Ich denke auch nicht das die Griechen die Möglichkeiten hatten eine zehntausenderen Untergegangene Kultur zu kennen oder sie nur Ansatzweise zu erforschen. Selbst heute fällt es schwer das Sozialgefüge, Staatsaufbau der Sumerer etc. zu erforschen und die sind aus heutiger Sicht höchsten 4000-6000 Jahre alt ist. Für die Griechen müsste es kaum Möglich gewesen sein eine seit 10000 Jahren untergegangene Hochkultur zu Rekunstrieren. Sie wussten ja noch nicht mal das es nur knapp 1000 Jahre vor ihnen auf Griechenland eine Mikenische Kultur gab.
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01.11.2007, 10:45
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 701
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Noch einmal ein paar Fakten, woher der Atlantis-Begriff stammt: Platon hat in einem seiner Dialoge (ich glaub es war der Timaios, gehört zum Staat) von einem Staat namens Atlantis berichtet, der vor 10.000 Jahren existiert haben soll. Gegen diesen Staat haben die Athener sich erfolgreich behauptet. Atlantis wird als idealer Staat dargestellt, zumindest wie Platon sich einen idealen Staat vorstellte. Er gibt an, dass diese Atlantis-Geschichte Politiker Solon auf einer Reise nach Ägypten erzählt wurde, der sie mit nach Griechenland brachte. Atlantis soll jenseits der Säulen des Herakles gelegen haben. Sollte ich irgendwas durcheinandergebracht oder falsch dargestellt haben bitte ich um Korrekturen
Wenn wir annehmen, dass diese Atlantis-Geschichte einen wahren Kern hat (und wenn ich ehrlich bin würde ich schon das für eher unwahrscheinlich halten...), dann sind einige Punkte in Platons Bericht zu klären; die angegebenen 10.000 Jahre z.B. sind schlicht und ergreifend unglaubwürdig. Über eine solche Zeitspanne hätte sich eine solche Geschichte niemals mündlich tradiert. Doch dafür gibt es eine Erklärung: Nimmt man an, es seien 10.000 "Mondjahre", also Monate gemeint, bleibt man in einem realistischen Zeitrahmen; sowohl für Kreta als auch für Troja wäre diese Datierung möglich.
So gibt es für praktisch alle Punkte in Platon Bericht, die auf den ersten Blick unmöglich oder zumindest unglaublich unwahrscheinlich klingen, eine Erklärung, die Atlantis irgendwo ins östliche Mittelmeer verfrachtet, in den Zeitraum zwischen (ganz grob gesagt) derminoischen Kultur und dem Seevölkersturm. Da auch der Zusammenbruch des Hethiterreiches zeitllich nicht allzuweit weentfernt ist scheint es ja tatsächlich eine recht stürmische Epoche gewesen zu sein. Bleibt für mnich die Frage: Wen interessieren diese Spekulationen, die allesamt nicht zu beweisen sind? Und komme zur antwort: Unendlich viele Leute, einschließlich mich. EIns muss man Platon also in jedem Fall lassen: Er hat mit seiner Atlantissage einen echten Longseller geschaffen. 
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01.11.2007, 10:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Zitat von Thersites
die angegebenen 10.000 Jahre z.B. sind schlicht und ergreifend unglaubwürdig. Über eine solche Zeitspanne hätte sich eine solche Geschichte niemals mündlich tradiert. Doch dafür gibt es eine Erklärung: Nimmt man an, es seien 10.000 "Mondjahre", also Monate gemeint, bleibt man in einem realistischen Zeitrahmen; sowohl für Kreta als auch für Troja wäre diese Datierung möglich.
Ich denke das ist eine frei gewählte Zahl die einfach "unendlich lange her" bedeuten soll.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.11.2007, 11:49
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 772
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Das Wort im Altgriechischen, das 10000 beschreibt, kann ebensogut für unendlich viel stehen, insofern
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μηδὲν ἄγαν
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05.11.2007, 10:53
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Nur mal am Rande und wohl von geringerer Bedeutung für die Atlantissage:
Wusstet ihr, daß an den Vermuteten Fundorten Rungholts minoische Scherben gefunden wurden?
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19.01.2008, 15:45
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Ich meinte irgendwo gelesen zu haben, dass die Piri Reis karte die eisfreie nordküste der Antarktis auf 1° genau abbildet. Dies sei von der NASA und der US-Airforce unabhängig vonneinander bestätigt worden.
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19.01.2008, 17:32
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Zitat von ...
Ich meinte irgendwo gelesen zu haben, dass die Piri Reis karte die eisfreie nordküste der Antarktis auf 1° genau abbildet. Dies sei von der NASA und der US-Airforce unabhängig vonneinander bestätigt worden.
Naja, es gibt da widersprüchliche Interpretationen.
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21.01.2008, 15:20
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Zitat von kobra
Schwieriges Thema...
Es gibt Theorien nach denen die Wanderung der Seevölker im 13 Jhd. v. Chr. durch schwere Naturkatastrophen hervorgerufen wurde. Die Urheimat dieser zumindest tw. indogermanischen Völker sollte demnach "Atlantis" gewesen sein.
Wo sich dieses Atlantis befunden haben solle bzw. ob in dieser Theorie auch nur ein Funken Wahrheit steckt sei dahingestellt.
Das plötzliche Auftreten und die unbekannte Herkunft der Seevölker schließen diese zumindest nicht aus.
Gruß kobra
Liebe Kobra,
dass sehe ich genauso wie Du. Vorallem, da die Seevölker auf ägyptischen Bildern mit Hörnerhelmen und als blondhaarig abgebildet worden sind. 
__________________
Nichts ist unmöglich
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21.01.2008, 18:29
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Zitat von dieter 4711
Liebe Kobra,
dass sehe ich genauso wie Du. Vorallem, da die Seevölker auf ägyptischen Bildern mit Hörnerhelmen und als blondhaarig abgebildet worden sind.
Dafür wüsste ich gerne eine Quelle.
Wie sah die Darstellung blonder Haare aus?
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21.01.2008, 21:40
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 772
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Hörnerhelme sind aber kein expliziter Hinweis auf Herkunft, die gab es soweit mir bekannt ist auch im östlichen Mittelmeergebiet, die Hethiter verwendeten z.B. solche.
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μηδὲν ἄγαν
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22.01.2008, 09:40
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Zitat von Novalis
Dafür wüsste ich gerne eine Quelle.
Wie sah die Darstellung blonder Haare aus?
Lieber Novalis,
die ägyptische Darstellung von Medinet Habul, in der eine Seeschlacht zwischen den Ägyptern und den Seevölkern gezeigt wird, zeigt eindeutig neben Hörnerhelmen blondhaarige Seevölker. 
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Nichts ist unmöglich
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