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10.03.2008, 13:43
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Flucht aus Babylon
Rätselhafte Fremder
Seit über zwei Jahrtausendsen erzählen sich die Araber eine faszinierende Legende über einen babylonischen König in der Fremde. Dieser König soll sich mit einem Gefolge auf den langen Weg zum Oasenstädtchen Tayma gemacht haben. Doch was will der Herrscher aus dem Zweistromland?
Was könnte einen babylonischen Herrscher bewegen in die Wüstenoase im Nichts zu ziehen? 
Quelle:ZDF.de
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Nichts ist unmöglich
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10.03.2008, 13:47
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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mal ne kurze frage am rande zu babylon
ich mein ok ich denke es ist schwer zwischen den leuten in der region zu unterscheiden, vor allem heute, aber die alten babylonier, sind die direkt oder indirekt mit den bewohnern des heutigen irak verwandt?
die iraker heute sind ja araber, und die araber an sich sind ja semiten die aus arabien kommen, also ist da zwischen den beiden irgendne bindung?
das gleich gilt im übrigen für die syrer, die ja auch uralt sind und heute noch syrer heissen, aber eigentlich araber sind, zumindest heut, die die sich zu zeiten alexanders syrer nannten, sind das die selben syrer von heute die sich araber nennen?
Geändert von TigerMC (10.03.2008 um 13:49 Uhr).
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10.03.2008, 15:09
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Lieber Tiger,
meines Wissens nach waren die Babylonier wie die heutigen Araber Semiten. Die Sumerer, welche die Kultur im Zweistromland begründeten dürften keine Semiten gewesen sein. Der heutige Irak bekam im Laufe der Geschichte immer Zuwanderung von der Arabischen Halbinsel, das waren sicherlich Semiten. Wohin gegen Perser, Kurden und Hethiter Indogermanen gewesen sein dürften.
Das Zweistromland war also immer ein Schmelztiegel verschiedener Völkerschaften. 
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Nichts ist unmöglich
Geändert von dieter 4711 (11.03.2008 um 09:49 Uhr).
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10.03.2008, 17:41
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Zitat von dieter 4711
Das Zweistromland war also immer ein Schmelztiegel verschiedener Völkerschaften ...
So isses. Mesopotamien, das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, war Herzstück bedeutender antiker Kulturen. Beide Flüsse sorgten – wo sich heute Ödland erstreckt - für eine blühende Landwirtschaft. Jährliche Überschwemmungen und ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem garantierten Fruchtbarkeit. Kein Land sei mehr zum Getreidebau geeignet, schrieb Herodot.
Die Sumerer waren dort zu Hause, Assyrer und Hethiter. Blühende Städte wie Kisch und Ninive entstanden. König Hammurabi (1728 – 1686 v. Chr., bekannt durch seine gesetzestexte) baute dann Babylon zur Weltstadt aus. Den sagenhaften Glanz verlieh der Stadt Nebukadnezar (1125 – 1104 v. Chr.). Die Kenntnisse der dortigen Astronomen und Mediziner überboten alles, was bisher bekannt war. Der Handel blühte, die Babylonier galten als "Krämervolk". Agenten ihrer Kaufleute erreichten die entferntesten Länder.
Aber der Sturz war tief. Er wurde von den Perser herbeigeführt, die das Reich von Mesopotamien 539 v. Chr. eroberten. Im 4. Jh. v. Chr. besetzten makedonische Truppen unter Alexander dem Großen das Land.
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10.03.2008, 18:28
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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Beiträge: 2.360
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aber der bogen zur heutigen bevölkerung des irak und von syrien ist mir noch nicht hergestellt. die heutigen iraker also, sind das eher semiten/araber oder doch eher den indogermanen zuzurechnen, das gleiche gilt für syrien
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10.03.2008, 18:48
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Zur Ursprungsfrage: Da war kein "Nichts". Tayma war die bedeutendste Oase auf einem der wichtigsten Handelswege des Altertums, der Weihrauchstraße, die Südarabien mit der Levante verband.
ZuTigerMC: Zu vermuten ist: mehrheitlich zu den Semiten/Arabern. Aber es gab zu viele Mischehen über die Jahrhunderte hinweg, um eine klare Zuodnung treffen zu können. Zur Zeit der Kreuzzüge bereits blieben viele Kreuzritter (freiwillig) im heutigen Syrien hängen, und viele der Frauen, die im Tross mit ihnen zogen (oder die der Papst als Prostituierte hinterher schickte) gingen bei Niederlagen der Franken alle in die Harems der Araber. Ähnliches passierte im Irak bei der Eroberungszügen der Perser.
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11.03.2008, 09:53
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Zitat von TigerMC
aber der bogen zur heutigen bevölkerung des irak und von syrien ist mir noch nicht hergestellt. die heutigen iraker also, sind das eher semiten/araber oder doch eher den indogermanen zuzurechnen, das gleiche gilt für syrien
Lieber Tiger,
die heutige Bevölkerung des Irak sind meistens Semiten. Wenn sie nicht Kurden sind, die gehören zu den Indogermanen. 
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Nichts ist unmöglich
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