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12.05.2005, 16:33
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.248
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Die Germanen nach der Völkerwanderung
Infolge der Völkerwanderung waren ja germanische Volkstämme in Gegenden gekommen, die vornehmlich von Römern oder Romanisierten bewohnt waren. Da die Germanen häufig Arianer waren grenzten sie sich sehr stark von der seßhaften Bevölkerung ab.
Ein gutes Beispiel sind die Westgoten, welche nur die Kriegerkaste in ihrem Land stellten und denen es verboten war sich mit der einheimischen Bevölkerung zu vermischen.
War dies klug zur Wahrung ihrer völkischen Indentität oder war dies von Anfang an der politische Selbstmord?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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12.05.2005, 17:30
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.410
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wird sehr schön im buch was wäre wenn gewesen beschrieben:
Dadurch dass die germanen nicht wirlich erobert wurden und auch sonst ihren eigenen volkscharacter behielten, durch die bsp die du oben aufführst, haben sie sich zu etwas besonderem in europa entwickelt, dh aufklärung renessaince nationenbildung und all das kam immer ein bisschen später als bei den restlichen europäern, was auh als einer der gründe für den wk1 angesehen wird, die urkatastrophe des 20. jhdts
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14.05.2005, 15:06
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Es gab aber auch andere Beispiele, so haben die Franken (bestehend aus den Volksschaften der Chamaven, Chattuarier, Bataver, Sugambrer, Ubier, Tenchterer,Marser, Brukterer und Chatten) nur kurze Wanderungen ins Nachbargebiet oder auch keine Wanderung gemacht, z. B. Chatten, sondern sind nur über ihre Grenzen geschritten. Die romanisierten Kelten und Germanen der eroberten Gebiete wurden dann oft germanisiert oder regermanisiert.
Dies wurde zwar nicht in eine Gleichstellung getrieben doch verschmolzen die Franken mit den Menschen dieser Gebiete besser als andere Völker.
Darauf gestützt kam es später erst zu einem starkem Frankenreich.
Grüße Remigius
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14.05.2005, 15:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.248
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Eigentlich trifft es nur auf die Franken nicht zu. Aber die Franken war ja auch nie wirklich auf Wanderschaft, sondern haben ihr Siedlungsgebiet nur ausgedehnt und so das Machtvakuum in Nordgallien gefüllt.
Auf der anderen Seite findet man genug Beispiele wo eine scharfe Abgrenzung geschehen ist. Z.B. Westgoten, Ostgoten, Vandalen und keines dieser Reiche konnte der neuen expansiven Politik Ostroms oder der Araber wiederstehen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.05.2005, 21:20
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Stimmt!
Das Vandalenreich wurde zum Beispiel von einem ca 15000 Mann großem oströmischen Heer unter Belisar besiegt, wobei nur 5000 Reiter unter ihnen ausreichten um die Vandalen zu besiegen.
Apropos!
Weiß jemand wie die Vandalen die Landteilung nach deren Eroberungen in Afrika vollzogen?
War es z. B. wie bei den Westgoten in Norditalien unter Gundobad:
1/3 Unfreie, 2/3 Acker, 1/2 Hof, Wälder und Rodungen der Ländereien von Großbesitzern an angesehene Westgoten?
Oder wie Odoaker der 1/3 allen Landes verlangte?
Dabei muß ja auch betrachtet werden das die Vandalen sich nur um Karthago (Tunis) verteilten. Kl. Verwaltungseinheiten wurden zu den entfernteren Landschaften entsendet. Somit muß es doch auch, je nach Provinz, unterschiede in der Landnahme gegeben haben.
Grüße Remigius
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15.05.2005, 21:36
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.248
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Genaue Zahlen weiß ich leider nicht. Tatsache ist aber das die Vandalen ein Extrembeispiel darstellten, da sie ein extrem kleiner Volkstamm waren der wirklich nur eine schmale um nicht zu sagen schmalste Führungsschicht stellte. Die Heruler und Skiren unter Odoaker und die Ost- bzw. Westgoten waren da Zahlreicher.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.05.2005, 21:43
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Demnach wird es wohl nur zu wenigen Landnahmen, vorallem um Karthago, gekommen sein.
Die Zahl der Vandalen wird ja schon dadurch reguliert das 5000 Reiter ausreichten das Vandalenheer zu zerschlagen und mit ihnen ihr ganzes Reich und das obwohl ihnen die Berber als Bündnisspartner zur Seite standen.
Während auf der anderen Seite die Ostgoten 18 Jahre lang einen wechselseitigen Krieg mit den Byzantinern führten.
Grüße Remigius
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