04.12.2008 - 21:02
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  #16  
Alt 15.03.2005, 16:13
Konsul
 
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Beiträge: 916
pah!
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  #17  
Alt 15.03.2005, 16:28
Wien
Gast
 
Beiträge: n/a
Original von philipp-daimon
ja, aber haltet ihr Hannibal für den Gröfaz??

seid ganz ehrlich!

ein großer Befehlshaber, aber sonst nicht viel!
kein Gröfaz. Für mich Punkt aus.
Ich hab ja eh für einen anderen gestimmt!

Aber mach in doch nicht so nieder! :rolleyes:

Gruss aus Wien
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  #18  
Alt 15.03.2005, 16:30
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
Wenn er gute Argumente hat kann er ihn gerne niedermachen. Nur kann man Argumente auch so wunderbar wiederlegen und genau das versuche ich hier. Persönliche Meinung hin oder her!
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #19  
Alt 15.03.2005, 18:22
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
So mein sohn ist nu ein jahr alt und ich habe zeit zu schreiben

Ok folgendes:
hannibal ist für mich der gröfaz, verstehst du? für mich
das ist kein grund so aggressiv zu posten philip, das zuerst.

Du wirfst ihm vor kein guter politiker gewesen zu sein, da stimme ich dir zu, er war aber den absolut grössten teil seines lebens bei der armee in spanien und italien, er selber sah sich auch nicht als politiker, sondern als feldherr. Wäre sein karthago nicht voll von unfähigen politikern(vor allem fettsack hanno) gewesen hätte er dern krieg gewonnen.
Dass er karthago nicht im griff hatte wird an den bsp des einsatzes der flotte deutlich: die politische führung unter hanno, änderte fast täglich die einsatzpläne für die flotte und zersplitterte sie ständig für sinnlose unterfangen wie die rückeroberung sardiniens. Als der krieg verloren war musste karthago seine egsamte flotte rausrücken, es waren weit mehr als 500 kriegsschiffe, von denen nie mehr als 10 zusammen operiert hatten:( Hätte hannibal durchsetzen können dass man ihm 100 schiffe direkt unterstellt und den truppennachschub sichert wär rom am ende gewesen, aber nein die politiker in karthago schickten immer wieder kleine flotten zum küstenplündern, was null erfolg brachte.

zu dem vorwurf er habe rom gehasst:
er hat nicht rom gehasst sondern die art der römischen politik, für die es ja nur drei sorten von anderen ländern gab, entweder war man im krieg mit einem, oder er war scho unterworfen oder verbündet (zu römischen bedingungen) oder das land war einfach zu weit weg, heiss, dürr, unwirtlich usw, dass man es nicht wahrgenommen hat, wie zb skythien.
Er hat rom mehrmals den frieden angeboten ohne grosse forderungen, selbst nach dem grössten sieg in der geschichte, den bei cannae, aber die römer wollten entweder totalen sieg oder totale niederlage, das haben seine landsleute zuhause in karthago nicht gecheckt und haben ihn nicht genug männer aus carthago geschickt, da sie dachte hannibal ist so grossartig der kriegt das auch mi dem hin was er zur verfügung hat.
Hier sollte auch erwahnt sein, dass es den dicken händlern in karthago recht war dass hannibal nicht gewonnen hat und sie ihm auch deshalb keine verstärkungen finanzieren wollten, weil die meinung vorherrschte ein sieg über rom würde hannibal zum diktator machen. Da man aber auch nicht verlieren wollte gegen rom war es das beste ihn gerade so stark in italien zu unterstützen, dass er nicht verlor aber auch nicht weiter vorrücken konnte.

Zu seinem heer: Es waren zu 90% söldner, verstärkungen aus der heimat mit puniern gabs nicht, da karthager händler waren und nicht krieger. drum auch die schwierigkeit mit den verstärkungen, die er teilweise selbst mit privatgeld aus der familie der barkas ausheben lies.

Zu seiner aussenpolitik, er hat getan was möglich war, bündniss mit den galliern, makedonen und syrakus, nur die makedonen haben nach einer niederlage den vertrag gebrochen und seperatfrieden mit rom geschlossen, wie syrakus ebenfalls, die anderen griechen waren zu sehr zerstritten und die selukiden waren im dauerstreit mit den ptolemaiern, so dass mit denen nicht zu reden war.

Die verstärkungen aus spanien: Die kamen ungewollt in einen hinterhalt im norden italiens und wurden vernichtet (inklusive seinen mittlerem bruder) weil sie schneller marschiert waren als vereinbart und nicht auf hannibal gewartet hatten.

Der zug auf rom:
Unmöglich ganz einfach dafür war seine armee nicht ausgerüstet und auch die zahl stimmte nicht, so dass er sie nur auf offenem feld besiegen konnte, selbst wenn der gegner 1:10 überlegen war wie bei cannae.

Sein einziger gegner der ihn je geschlagen hat, der junge scipio, der lernte alles aber auch alles beim meister selbst, indem er seine taktiken kopierte und gegen ihn anwandte, aber selbst das half nicht und hannibal war am gewinnen, aber verlor trotzdem bei zama, weil seine nubier ihn im stich gelassen haben.

*edit by myself, um gottes willen, wieviel rechtschreibefehler man in einen text reinhauen kann naja kommt davon wenn man zu schnell fertig sein will, und im geiste schon beim nächsten satz ist, obwohl man den einen och garnicht agefangen hat
neu angehängte texte sind kursiv *
MfG TigerMC
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  #20  
Alt 15.03.2005, 19:24
Wien
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Beiträge: n/a
Da hast du ja alles recht ausführlich beschrieben, Dankeschön!

Vielleicht sollte mann das in die Beschreibung von Hannibal Kopieren!

Gruss aus Wien
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  #21  
Alt 15.03.2005, 19:35
Konsul
 
Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
nun ja, entschuldigung wenn ich zu aggressiv war.

zu dem Römerhassen hab ich nix gesagt.

Nun ja, ich gab auch schon zu, dass Hannibal womöglich keinen erfolg wegen
den politikern seiner keimat hatte.
Jedoch hätter dies womöglich durch politische Einmischung vor seinem Zug ändern können. Damit war wohl auch dann sein Rücken ungedcket und seine Unterstützung unsicher.
Ich, halte ihn nich für den Gröfaz, verstehst du?
Weil: er hat eben diesen Fehler gemacht, mit Karthago,
und dann noch was:
Scipio Maior war zwar bei allen Niederlagen gegen Hannibal dabei,
jedoch war er der Offizier, der den Karthagern am besten widerstand,
und sich dadurch so auziechnete, dass er schließlich den Oberbefehl bekam.
UND DA hat sich dann alles gegen Hannibal gewendet.

Nun ja, das war eben das Durchstzungsvermögen der Römer.
Hannibal hätte ebe uach auf alles oder nichts gehen müssen.
Wenn seine Leute nicht begreifen, die Römer nicht begreifen wollen,
da hätte ich zu anderen Mitteln gegriffen.
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  #22  
Alt 15.03.2005, 19:36
Benutzerbild von Wulfnoth
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Ich werde evt. bald einen Text über Hannibal schreiben, sofern mir Tiger nicht zuvor kommt und dann werde ich sicher einige Gedanken von hier übernehmen.
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  #23  
Alt 15.03.2005, 19:39
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@Tiger: ich will mich noch mal entschuldigen, falls ich dir zu aggressv war.
aber für mich ist hannibal nicht der gröfaz, verstehst du?

BITE BITTE POSTET DOCH MAL BEI DER WAHL!! FÜR DEN GRÖFAZ!!
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  #24  
Alt 15.03.2005, 19:39
Wien
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Beiträge: n/a
Original von Wulfnoth
Ich werde evt. bald einen Text über Hannibal schreiben, sofern mir Tiger nicht zuvor kommt und dann werde ich sicher einige Gedanken von hier übernehmen.
Ich meinte eigentlich mann könnte den Text in die Liste der "Vorstellung" der Größten Feldherren "einarbeiten"!

Gruss aus Wien
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  #25  
Alt 15.03.2005, 19:48
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Achso. ja das könnte man.

Zu Hannibal nochmal muss man sagen, dass bisher ein Aspekt gefehlt hat. Die Röme änderten während des zweiten punischen Krieges ihre Kampfweise entscheident. Während sie zu Anfang noch mit dem Manipelsystem gekämpft haben so kämpften sie später in wesentlich größeren Verbänden.
Und noch ein Aspekt. Die Karthager hatten zu 90% Söldner also Berufssoldaten während die Römer ein Heer hatten, dass praktisch vom Feld zu den Waffen gerufen wurde.
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  #26  
Alt 15.03.2005, 20:34
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@philip, ist ok brauchst dich net entschuldigen, war ja nix dramatisches wir sitzen ja alle im gleichen boot, haben nur andere meinungen über den gröfaz

@wulfnoth

die sache mit den söldnerheer ist ein zweischneidiges schwert, einerseits super dass das berufssoldaten sind, ABER die sind fast unersetzlich, vor allem die lybischen reiter waren für hannibal unersetzlich, ebenso wie die iberischen kataphrakte, die nach kurzer zeit aufgebraucht waren und nicht zu ersetzen waren.
bei den römern wiederum war das menschenmaterial fast unersetzlich, auch wenn rom nach dem krieg ne menge weniger leute hatte, manche sagen sogar dass süditalien deshalb unterentwickelt ist weils schauplatz von 20 jahren punierkrieg war und die felder wie die wirtschaft danach vollkommen am ende waren
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  #27  
Alt 15.03.2005, 20:40
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Man kann es so formulieren, dass ein Söldnerheer sich nur für einen schnellen Sieg ohne Abnutzungskrieg eignet.
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  #28  
Alt 15.03.2005, 20:47
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ich habe meinen text nochmals editiert und etwas erweitert
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  #29  
Alt 15.03.2005, 21:01
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Interessant. Den Flottenaspekt kannte ich noch garnicht!
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  #30  
Alt 16.03.2005, 15:57
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hier hat doch tiger oder irgendjemadn was über das buch hannibal von gisbert hafes geschrieben! glaub ich. und da würde man sehen das hannibal der gröfaz ist.
Hier mal eine Meinug dazu:

die Römer als imperialistisch-militaristische böse Macht der Antike gegen eine multikulturelle-tolerante-lebenslustig-harmlose Handelsmacht mit einer "enduring Freedom Mission" für die antike Mittelmeerwelt, eine -wie mehrmals bemerkt- ziemlich fragwürdige Darstellung. Den Lesern die mit der Geschichte der Antike nicht viel am Hut haben oder die Oberfläche mögen, mag dies alles informativ dünken.. Immerhin wirkt so eine Polarisierung a'la Hollywood schon dramatisch - bloß das eben diesmal der Böse gewinnt und der Gute dem Untergang geweiht ist.. Sollte man größere Ansprüche stellen, gar ein Sittengemälde erwarten, dann ist dies nicht das richtige Buch. Auch die Militärschläge des Hannibals bilden keinen Höhepunkt im Geschehen, keine fesselnden und spannenden Beschreibungen und versetzt fühlt man sich in diese Zeit eigentlich nicht, eher in dem o. g. Komik.

da frag ich mich doch, hauptsächlich wegen dem unterstrichenen und fetten,
so ein buch, wie soll das zeigen das hannibal der gröfaz war?????
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