12.10.2008 - 06:35
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  #1  
Alt 03.04.2007, 13:46
Propraetor
 
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Beiträge: 615
Die Indogermanen

hab mir mal paar gedanken gemacht:
das URvolk europas waren ja die indigermanen, gibt es relikte ihrer sprache? ne schrift wirds damals nicht gegeben haben, wo kamen die leute eigentlisch her?
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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  #2  
Alt 03.04.2007, 13:54
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
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die sprache wird doch indogermanisch genannt nicht das volk?
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  #3  
Alt 03.04.2007, 15:05
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
Darrüber gibt es viele Spekulationen, da man dies kaum erforschen kann.
Das mit der Sprache ist richtig, aber irgendwo muss die ja hergekommen sein.

Wenn es dich wirklich interessiert schau mal bei Wikipedia, da ist das gut zusammengestellt. Es gibt verschiedene Richtungen, die bekannteste oder wohl am meisten unterstützte ist die, dass die Indogermanen oder das Volk, welches diese Ursprache sprach in der Nähe des Uralgebirges lebte und durch eroberung und Eingliederung in die Urbevölkerung des jeweiligen Landes ihre Sprache weitergab. Aber der Artikel beschreibt es besser.

- Zum Artikel auf Wikipedia
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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  #4  
Alt 03.04.2007, 15:28
RedDragon
Gast
 
Beiträge: n/a
wo kamen die leute eigentlisch her?
ex nocte lux
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  #5  
Alt 03.04.2007, 15:43
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
Hmm eine Deutschlehrerin hatte mir mal gesagt das Deutsch und Farsi sich sehr ähneln weil beide Indogermanische Sprachen seien.

Aber näheres weiß ich leider nicht dazu
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  #6  
Alt 03.04.2007, 18:17
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
Registriert seit: 04.03.2005
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Beiträge: 2.479
Farsi? das heutige iranisch?
Wenn ja, dann erst mal ein LOL
Denn das Indische ist ja auch eine Indogermanische Sprache, die kommen so ziemlich alle aus der gleichen familie, wie die romanischen sprachen auch, aber sehr ähnlich?
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  #7  
Alt 03.04.2007, 18:37
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
Nicht von den Vokabeln, aber vom grammatikalischen Aufbau her ähneln sich die indogermanischen Sprachen sehr, zumindest laut meinem Lateinlehrer.
Zu den Indogermanischen sprachen gehören mitunter: Griechisch, Latein, Hethitisch, Farsi, Alt-Indisch sowie die slawischen, germanischen und romanischen Sprachen.
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  #8  
Alt 03.04.2007, 19:13
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
Zitat von TigerMC Beitrag anzeigen
Farsi? das heutige iranisch?
Wenn ja, dann erst mal ein LOL
Denn das Indische ist ja auch eine Indogermanische Sprache, die kommen so ziemlich alle aus der gleichen familie, wie die romanischen sprachen auch, aber sehr ähnlich?
Du musst dir dazu einfach mal die Unterschiede zu z.B. Japanisch anschauen um die Gemeinsamkeiten zu finden.
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  #9  
Alt 03.04.2007, 20:18
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.479
ich weiss dass diese sprachen aus der selben familie stammen, aber sehr ähneln tun sich deutsch und niederländisch, das ist sehr ähnlich verstehst was ich meine
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  #10  
Alt 03.04.2007, 20:47
Quaestor
 
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Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
das URvolk europas waren ja die indigermanen, gibt es relikte ihrer sprache? ne schrift wirds damals nicht gegeben haben, wo kamen die leute eigentlisch her?
Als Indogermanen richtigerweise Indoeuropäer (Arier) werden die sogenannten Streitaxtleute oder Schnurkeramiker bezeichnet deren Urheimat nördlich des schwarzen Meeres in der Steppenlandschaft des heutigen Südrussland vermutet wird.

Gegen Ende der Jungsteinzeit dehnten sich diese Völker grob gesagt von Indien bis Spanien und von Skandinavien bis in den südlichen Mittelmeerraum aus.
Ungewiss ist ob die Vermischung mit der ansässigen Bevölkerung auf friedlichen Wege verlief.
Aus Funden lässt sich jedoch erahnen das diese Indoeuropäer der ansässigen Bevölkerung beispielsweise den Megalithern in vielerlei Hinsicht überlegen waren.


Im indischen sanskrit, dem persischen, germanischen, romanischen sowie weiteren Sprachen, besteht für bestimmte Begriffe der gleiche Wortstamm welcher uns zu der Annahme führt, dass es einst eine indoeuropäische Ursprache gab bzw. die Indoeuropäer bei ihrer Ausbreitung ihre Sprache auf die ansässige Bevölkerung ausdehnten.

Aus den Gräbern dieser Menschen stammen übrigens auch die original arischen Langschädelmaße welche in auffälligen Kontrast zu den Rundschädeln der Megalither stehen... Schon allein aus diesem Grund ist die gesamte Schädelvermesstheorie purer Schwachsinn da unsere Schädelmaße schon seit 4000 Jahren wild variieren...aber dies nur nebenbei
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  #11  
Alt 03.04.2007, 22:17
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
Zitat von kobra Beitrag anzeigen
Als Indogermanen richtigerweise Indoeuropäer (Arier) werden die sogenannten Streitaxtleute oder Schnurkeramiker bezeichnet deren Urheimat nördlich des schwarzen Meeres in der Steppenlandschaft des heutigen Südrussland vermutet wird.

Gegen Ende der Jungsteinzeit dehnten sich diese Völker grob gesagt von Indien bis Spanien und von Skandinavien bis in den südlichen Mittelmeerraum aus.
Ungewiss ist ob die Vermischung mit der ansässigen Bevölkerung auf friedlichen Wege verlief.
Aus Funden lässt sich jedoch erahnen das diese Indoeuropäer der ansässigen Bevölkerung beispielsweise den Megalithern in vielerlei Hinsicht überlegen waren.


Im indischen sanskrit, dem persischen, germanischen, romanischen sowie weiteren Sprachen, besteht für bestimmte Begriffe der gleiche Wortstamm welcher uns zu der Annahme führt, dass es einst eine indoeuropäische Ursprache gab bzw. die Indoeuropäer bei ihrer Ausbreitung ihre Sprache auf die ansässige Bevölkerung ausdehnten.

Aus den Gräbern dieser Menschen stammen übrigens auch die original arischen Langschädelmaße welche in auffälligen Kontrast zu den Rundschädeln der Megalither stehen... Schon allein aus diesem Grund ist die gesamte Schädelvermesstheorie purer Schwachsinn da unsere Schädelmaße schon seit 4000 Jahren wild variieren...aber dies nur nebenbei
Das ist aber nur EINE Theorie! Gesichert ist in dem Bereich so gut wie nichts.
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  #12  
Alt 03.04.2007, 23:14
Novalis
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Zitat von RedDragon Beitrag anzeigen
ex nocte lux
Also ich verstehe, was Du meinst, aber Latein kann das ja nicht sein
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  #13  
Alt 04.04.2007, 02:00
RedDragon
Gast
 
Beiträge: n/a
Also ich verstehe, was Du meinst, aber Latein kann das ja nicht sein
Hast du es gelesen?
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  #14  
Alt 04.04.2007, 02:19
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
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Beiträge: 344
Zitat von TigerMC Beitrag anzeigen
Farsi? das heutige iranisch?
Wenn ja, dann erst mal ein LOL
Denn das Indische ist ja auch eine Indogermanische Sprache, die kommen so ziemlich alle aus der gleichen familie, wie die romanischen sprachen auch, aber sehr ähnlich?
Farsi = Iranisch

genauso ähneln sich Indisch und Farsi seeehr , obwohl das man überhaupt nicht raushören kann !

achja udn das mit den Ariern würd ich eher vorsichtig mit dem begriff umgehen denn das war eine selbstbezeichnung der damaligen Achaimeniden
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  #15  
Alt 04.04.2007, 10:49
Benutzerbild von Dinictis
Quaestor
 
Registriert seit: 22.06.2005
Ort: Leipzig
Beiträge: 180
Nach den letzten Artikeln zum Thema, die ich gelesen habe, wird derzeit davon ausgegangen, dass die Entstehung des Indoeuropäischen eng mit der Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht zusammenhängen (Der "gemeinsame" Wortschatz der indoeuropäischen Sprachen besteht hauptsächlich aus Worten aus diesem Bereich.)
Als Entstehungsgebiet kommen nach derzeitigem Stand Zentralanatolien und der sogenannte Fruchbare Halbmond im Nahen Osten in Frage. Über die Verbreitungsgeschichte des Indoeuropäischen gibt es mehrere Theorien, die jede für sich plausibel ist. Wahrscheinlich haben alle davon zumindest teilweise Recht. In einem Punkt stimmen die Theorien meist über ein: Die Ausbreitung der Sprache hing stark mit der Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht zusammen. Ob es ein Verdrängungsprozess der Bevölkerung war, oder einfach die Sprache mit dem Wissen weitergegeben wurde, ist schwer zu sagen, aber es erscheint logischer, dass mit dem Wissenstransfer auch Sprachelemente weitergegeben wurden und es also zur Vermischung des Indoeuropäischen mit den einheimischen Sprachen kam.
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