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06.02.2008, 10:10
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 316
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Neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen
Der aufrechte Gang des Menschen galt lange als das Merkmal, das ihm eindeutig von seinen affenartigen verwandten unterscheidet. Nach der sogenannten Savannen-Hypothese verließen die Vorfahren der Menschen die Bäume und gingen zu einem Leben am Boden über, als sich das Klima veränderte und die Savanne ausbreitete. Im Laufe der zeit sollen sich unsere Vorfahren aufgerichtet haben, um sich an die neuen Umstände anzupassen. Diese Theotrie lässt jedoch viele Fragen offen, und heutzutage gilt sie als überholt.
Eine neue Studie von Wissenschaftler der Uni Birmingham um Sussanah Thorpe liefert nun eine schlüssige Theorie zum Ursprung des aufrechten Gangs.
Orang-Utans bewegen sich allgemein dem Menschen sehr ähnlich. Sie fanden heraus, dass sich Primaten nur auf sehr dicken Ästenauf vier Beinen fortbewegen, ansonsten aber aufrecht klettern.So können sie auch reife Früchte in den Baumkronren erreichen. mit der einen Hand halten sie sich fest, mit der anderen greifen sie nach dem Obst.
Schon unsere gemeisamen vorfahren von Affe und Mensch müssen dieses Problem gehabt haben. Die Studie besagt, dass es deshalb wahrscheinlich ist, dass sich der aufrechte Gang entwickelte, als unsere Vorfahren noch auf den Bäumen lebten.
Quelle: G/Geschichte
Liebe Forumsmitglieder,
was glaubt Ihr? Entwickelte sich der aufrechte Gang erst am Boden oder schon in den Bäumen?
__________________
Nichts ist unmöglich
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06.02.2008, 10:24
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 741
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Mich macht stutzig, dass man hier mit Orang-Utans argumentiert, die von allen menschenaffen dem menschen am fernsten sind. müsste ja auch auf den gang von Schimpansen zutreffen.
Wieder eine von tausend Theorien zur Menschwerdung; mag was dran sein, werden wohl erst meine Urenkel oder so mit aktzeptabler Sichheit wissen.
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06.02.2008, 15:20
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 316
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Zitat von Thersites
Mich macht stutzig, dass man hier mit Orang-Utans argumentiert, die von allen menschenaffen dem menschen am fernsten sind. müsste ja auch auf den gang von Schimpansen zutreffen.
Wieder eine von tausend Theorien zur Menschwerdung; mag was dran sein, werden wohl erst meine Urenkel oder so mit aktzeptabler Sichheit wissen.
Lieber Thersites,
vielleicht doch etwas früher. Enkelkind habe ich schon. Der aufrechte Gang ist für mich eigentlich das Entscheidenste, dadurch bekam der Mensch seine Hände frei, um alles Mögliche damit anzustellen.
Ich schaue jeden Tag Zoogeschichten, wobei mir der Orang-Utan der sympathischste Menschenaffe ist, wegen seiner Ruhe, die er ausstrahlt. Außerdem bekommt er alle Gitter in geduldiger Kleinarbeit auseinander.
Schimpansen sind die Krawallmacher im Zoo. Gorillas etwas unbeholfen und stur. Am Klügsten scheinen die Bonobos zu sein.
Die Menschenaffen haben ungefähr zu 97% dieselben Gene wie die Meschen. Orang-Utan soll Waldmensch heißen.
__________________
Nichts ist unmöglich
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06.02.2008, 16:35
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 741
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Orang-Utan = Mensch des Waldes in irgendeiner südostasiatischen Sprache
Allerdings musst Du Dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Du näher an den hibbeligen Schimpansen bzw. Bonobos dran bist...
Bei den 97% der Gene, die wir mit Menschenaffen denk ich immer an die Fortsetzung in einem Buch: "... aber wir teilen ja auch 45 % mit den Kohlarten."
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06.02.2008, 21:09
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 737
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Die Frage ist: Warum gingen sie plötzlich aufrecht?
Aus dem P.M. Magazin stammt ein Artikel mit der folgenden Theorie: Die Menschen-Weibchen verloren ihr Fell, und ihre Kinder konnten sich nicht mehr wie gewohnt fest krallen und plumpsten von den Bäumen zu Boden. Also gingen die Weibchen gleich, aufrecht, auf den Boden, und die geilen Männchen folgten ihnen notgedrungen. Ich kann wirklich nix für den Quatsch ...
Im SPIEGEL stand mal was über die Nahrungsveränderung der Gattung Hominiden. Weil sie Fleisch am gewonnenen Feuer brieten, wurde ihr Gehirn größer. Das hat sie dann aufrecht gehen lassen. Auch für die Theorie kann ich selber nix.
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