05.12.2008 - 01:12
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  #16  
Alt 23.05.2005, 11:47
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Man darf allerdings hier nicht vergessen, dass die Perser auch sonst nicht viele Möglichkeiten hatten griechische Söldner zu rekrutieren.
Nachdem die griechischen Söldner nämlich gesehen hatten, was Alexander mit "Vaterlandsverrätern" macht und was er mit seinem Heer erreichen kann, bzw. schon erreicht hat (nach der Eroberung Kleinasiens) und Alexander selbst viele der griechischen Söldner anheuerte, verkleinerte sich auch die Frepuenz der anzuwerbenden Söldner für die Perser sehr stark.

Bezüglich der Satrapien. Dann meinte ich wohl diese Vasallenkönige ?( war wohl im Unrecht ;(
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  #17  
Alt 23.05.2005, 12:39
Konsul
 
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shit, jetz hatte ich nen fetten text, dann war mein inet weg und jetz kann ich alles nochmal schreiben ;(
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  #18  
Alt 23.05.2005, 13:05
Konsul
 
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Alexander hat keine griechischen Söldner angeheheuert.
Die waren ihm zu gefährlich. Auch gab es in seiner Streitmacht kaum Griechen.
Er nahm aus dem ihm gehörenden Griechenland nur gerade so wenige mit,
dass die unzufriedenn Griechen (unzufrieden über ihre Angehörigkeit zum makedonischen "Barbarenstaat") zuhause keine Revolte gegen Antipatros anzetteln konnten.
Und dem Teil, den er mitnahm, größtenteils Schiffe, gab er keine Schlüsselposition, denn er befürchtete, dass sie sich mit dem Gegner zusammentun könnten, oder dass sie sich einfach zurückziehen könnten.
Deshalb heuerte er auch keine Griechen an.

Alexanders Geheimdienst, funktionierte sehr gut. Der Sieg bei Granikos wurde ihm noch einfacher gemacht, oder wurde überhaupt erst möglich, da man Zwietracht gesät hatte.
Man hatte ihn Persien Griechen und Makedonen zu engen Verbündeten gemacht, und Alexander vielleicht gar zu einem Griechen.
Der schlagkräftigste und beste Teil des persischen Heeres waren griechische Söldner unter Memnon. Und der war Grieche und war erste gerade zum Oberbefehlshaber des gesamten persischen Heeres gemacht worden.
Doch nun kam ein griechischer Herrscher und viele Griechen, da ist es gefählrich einem Griechen das Oberkommando zu geben und seine Griechen als Schlüssleeinheit im Heer zu haben. Also enthob man hn unter Verdacht des Verrates seines Kommandos, obwohl Memnon nicht an Verrat dachte.
Dadurch kämpften die Greichen nicht mit dem persischen Heer, sondern weiter hinten aus sich alleine gestellt. Zuerst wurden die Perser niedergemacht, da sie keinen guten Kommandeur hatten und weil ihnen der beste Teil, die griechischen Söldner, fehlten.
Dann wurden die Griechen niedergerannt.

Makedonien war ein Wahlkönigtum. Und eshalb auch sehr umkämpft und die Unterstützung der Fürstenw ar dem König wichtig.
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  #19  
Alt 23.05.2005, 14:54
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Allerdings stammten die makedonischen Könige seit langer Zeit immer aus dem selben Geschlecht und zwar dem der Argeaden ... so gesehn war es zwar ein Wahlkönigtum und die Unterstützung der Fürsten war sehr wichtig, aber eigentlich zur Wahl berechtigt (falsches Wort ... tatsächliche Chancen darauf) waren nur die Angehörigen der Königsfamilie.

Mit dem Herausheben der Schlacht am Granikos meitne ich eigentlich viel weniger die Schlacht selbst, als die dadurch entstandenen Umstände ... wie bereits beschrieben --> eine Schlacht --> ganz Kleinasien ... das die Schlacht selbst nicht seine größte Herausforderung war, bestreite ich nicht.
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  #20  
Alt 23.05.2005, 15:00
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Doch nun kam ein griechischer Herrscher und viele Griechen, da ist es gefählrich einem Griechen das Oberkommando zu geben und seine Griechen als Schlüssleeinheit im Heer zu haben. Also enthob man hn unter Verdacht des Verrates seines Kommandos, obwohl Memnon nicht an Verrat dachte.
Woher hast du denn diese Informationen? Dass ist so falsch!
Memnon war ursprünglich nicht Oberbefehlshaber, sondern nur Berater und die Perser wollten nicht auf seinen Rat hören. Dann wurde er von Dareios zum Oberbefehlshaber gemacht und starb bald darauf, bei der Belagerung einer Stadt in der Ägäis.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #21  
Alt 23.05.2005, 15:11
Konsul
 
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naja. aus einem buch.
weil man nicht gefahr auf einen verrat durch memnon lufen wollte, hat man ihm das oberkommando genommen, jedoch nicht ihn ganz weggeworfen. und deshalb haben beim Granikos dei Griechen nicht in Forderster Front gekömpft, wo sie eigetnlich hinsollten, sondern weiter hinten.
So hab ich das in erinnerung.
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  #22  
Alt 23.05.2005, 15:15
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Ihm wurde nie das Obekommando übertragen soweit ich weiß ...
Allerdings da geb ich philipp recht, es sollte ihm übergeben werden (und zwar das Kommando gegen Alexander im Westen des persischen Großreiches), was aufgrund der falschen Informationen des makedonischen Geheimdienstes dann nicht geschah.
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  #23  
Alt 23.05.2005, 15:17
Konsul
 
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hm, das ist komisch, drei verschieden angaben....

1) Oberkommando durch Verdacht auf Verrat enthoben
2)Berater, aber wegen Satrapen und mIsstrauen nicht mehr Berater, sondern Oberkommandeur
3) nie Oberkammandeur
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  #24  
Alt 23.05.2005, 15:27
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Philipp eine genaue Quellenangabe wäre nett, denn nach wie vor bin ich eigentlich der Ansicht, die ich in meinem letzten Post geäußert habe!
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  #25  
Alt 23.05.2005, 15:28
Konsul
 
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ja klar ich weiß-

ich glaube das war bei haefs.
kann aber auch was anders gewesen sein.
ich werde mal bei wikipedia nachschauen
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  #26  
Alt 23.05.2005, 15:29
Benutzerbild von Wulfnoth
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Ist das Buch von Haefs eine Biographie oder ein Roman?
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  #27  
Alt 23.05.2005, 15:33
Konsul
 
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du hast recht. bis auf deine belagerung.

er beriet die Satrapen vor der Schlacht am Granikos. Weil er aber Grieche war und sie ihm Misstrauten, hörten sie nicht auf ihn und verloren.
Er und die meisten seiner Truppen überlebten. DAnn zog er mit den seinen und den restlichen persiscehn Truppen nach Halikarnassos.

Das wurde von ihm scher befestigt, doch wurde es eingenommen. Er kontne jedoch eine Hafeninsel und eine Burg von Halikarnassos verteidigen.

Danach, von Memnons Fähigkeiten beeindruckt, bekam er von Dareius das Oberkommando. Er eroberte mehrere Inseln und versuchte die Griechen gegen Alexander aufzuwiegeln.
333 v.Chr starb er dann auf einem seiner Schiffe plötzlich. Vielleicht vom makedonischen Geheimdienst ermordet.
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  #28  
Alt 23.05.2005, 15:39
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Und wieder widersprechen sich unsere Informationen.
Meines Wissens nach wurdem am Granikos fast alle Griechen (die äußerst tapfer kämpften) abgemetztelt oder nach der Schlacht hingerichtet. Memnon gehörte zu den wenigen die entkamen.
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  #29  
Alt 23.05.2005, 15:45
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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Also soweit ich weiß, war Mamnon vorgesehen als Schlachtkoordinator am Granikos. Das wurde er nicht, weil man die Perser mit falschen Informationen dazu brachte, ihn "nur" als Soldat in die letzte Reihe zu stellen. Alexander ließ die Griechen niedermetzeln weil er ein Exempel a "Vaterlandsverrätern" statuieren wollte.
Er entkam und der Rest von Philipp stimmt meiner Ansicht nach (ist auch die Ansicht von Wikip)

EDIT:
Haefs Buch ist ein Roman und er logische Schlussfolgerungen, die allerdings nicht beweisbar sind. Allerdings nur dort, wo keine tatsächlich wahren Begebenheiten existieren. Bei den realen Überlieferungen hält er sich strikt an die Fakten ...

btw. kann dir das Buch nur empfehlen ... ist sehr gut und interessant zu lesen (trotz seiner Unmenge an Seiten)
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  #30  
Alt 27.10.2005, 15:25
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
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Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
Original von Wulfnoth
Im Endeffekt ist aber sehr schade, dass die Perser ihre Geschichte nicht aufschrieben. Das persiche Gegenstück zu Xenophon oder der Eroberungsbeschreibung Alexnder durch Kallistenes oder Ptolomaios wäre schon sehr interessant.

Und eine letzte Frage, vielleicht weißt du das ja! War das Satrapenamt in seinem Ursprung eigentlich erblich oder wurde es das nur in einiges Satrapien wie z.B. Karien im laufe der Zeit?

Natürlich wurde alles aufgeschrieben, nur weiß niemand das viele Wichtige Dokumente Persischer Kultur und so alles verbrannt wurde, in den Jahren wo die Araber in Persien eingefallen sind, haben sie mit allen kräften versucht die Persiche Kultur auszulöschen und die Arabische drauzuklatschen! Wenn z.B. die Phylosophen und Dichter "Hafez" und "Sadhi" nicht da wäre , dan wäre sogar die persiche sprache (Farsi) komplett weggewäsen, diese dichter haben viele büchjer über die persische sprache geschrieben und haben sie beibehalten und verrhindert das der Iran ein arabisch sprechender Staat wird.

Ich finde es echt schade das viele Dokumente vernichtet wurden, den der Ruf der Perser kann so nicht wiederhergetslellt werden und wird von den Grieschichen Büchern in den Drekc gezogen ... z.b Phillip-Daimon :"Allgemein habe ich den Eindruck, dass die Perser ziemlich verschwörerische und hinterhältige Kerle waren"... dazu sag ich nix... und " das persische hof war anscheinend auch ziemlich eifrig im schmieden von Intrigen und beim Ermorden von Herrschern." Das war eigentlich überall so aber in Persien war das auch sehr häufig, das gebe ich zu , aber nicht unbedingt ein Grund sie in den dreck zu ziehn. :evil: :(

Achja der Alexander hat ja auch noch Persepolis niedergebrannt und sogar auf dem wunsch seiner Persischen Frau "Roxana" (oder so) das hat bestimmt auch viel Schaden angerichtet ... achja ich war da mal, voll Interesant .

Ich denke die Blütezeit der Perser war die zeit der Achemäniden, also der erste Großkönig Kurosh I. der viele Gute taten gemacht hatt , aber nach und nach ist das Weltreich zerfallen und von allen seiten angegriffen worden.
__________________

Dein Christus ein Jude
Dein Auto ein Japaner
Deine Pizza italienisch
Deine Demokratie griechisch
Dein Kaffee brasilianisch
Dein Urlaub türkisch
Deine Zahlen arabisch
Deine Schrift lateinisch
Dein Nachbar nur ein Ausländer.
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