Wobei man beim Corvus wieder anmerken muss, dass er vermutlich nur eine relativ kurze Erscheinung war und vor allem zu Beginn des ersten punischen Krieges zum Einsatz kam umd die angebliche (seemännische) Unterlegenheit der Römer und ihrer Verbündeten zu überbrücken und vor allem die Vorteile ihrer Infanterie auszuspielen.
Aufgebaut wurde er erst vor Beginn der Schlacht, da durch die Konstruktion die Stabilität des Schiffes massiv beeinträchtigt wurde.
Gegen Ende des Krieges, mit Überlegenheit und zunehmender Erfahrung der Römer und Abnutzungserscheinungen auf Seiten der Karthager kam er wohl nicht mehr zum Einsatz.
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An Manövern fallen mir konkret drei verschiedene ein:
- Der Kyklos: Kreisförmige, defensive Aufstellung mit den Bug nach außen
- der Periplous: praktisch ein Umgehungsmanöver dessen finaler Angriff auf die Flanken zielt
- der Diekplous: Durchbruch durch die gegnerische Linie, Angreifer fährt in Kolonne, das erste Schiff ramm eines der Gegner bewegungsunfähig, und erzeugt so eine Lücke in der gegnerischen Formation, kontern konnte man diesen Angriff durch Aufstellung der eigenen Flotte in zwei Reihen, das steigerte aber die Anfälligkeit für den Periplous
An Formationen sind mir die Aufstellung in einer Langen Schlachtlinie und die Aufteilung in Kolonnen/mehrere Geschwader bekannt.
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Außerdem sollte man meiner Meinung auch erwähnen, dass vor allem in der späten Zeit des römischen Reiches Flußkriegsschiffe, die in eigenen Flotten zusammengefasst waren, eine gewisse Rolle bei der Überwachung der Grenzen einnahmen.
Quellen kommen vllt. in den nächsten Tagen.