08.10.2008 - 10:35
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  #1  
Alt 09.12.2006, 00:51
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Beiträge: 646
Untergang der Maya-Kultur

Die Maya-Kultur soll nach Aussagen von Experten, um 200. v. Chr. begonnen haben.
Zu dieser Zeit sollen die ersten großen Städte entstanden sein.
Aber wann ist die Maya-Kultur verschwunden?
Ich habe nur wenige Quellen dazu gefunden.
Aus denen ergibt sich die These, dass die Mayas um das Jahr 1500. n. Chr. verwunden waren.
Waren sie in anderen Bevökerungsgruppen aufgegangen?, oder wurden sie durch Kriege vernichtet?

Wisst ihr etwas darüber?
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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  #2  
Alt 09.12.2006, 00:52
Benutzerbild von Balduin IV.
Basiléos
 
Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
AW: Untergang der Maya-Kultur

Vor langer Zeit habe ich mal in einem bericht gesehen...dass die maya ihren untergang vorraussagten...

Es gab eine Veränderung des Klimas...überschwemmungen und Hungersnöte waren die folge...all das soll ihre zivilisation versprengt und vernichtet haben...

aber ich bin mir nich mehr sicher...ich such mal...

mfg Baldu
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Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...

Aber bis dahin wird gekämpft !
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  #3  
Alt 09.12.2006, 01:00
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

Ich habe mal gehört, dass es drei Blütezeiten der Maya-Kultur gab.
Nach jeder Periode hatte das Volk die Städte verlassen und in anderen Gebieten neue Siedlungen gegründet.
Für dieses Verhalten gibt es nur eine Erklärung und zwar aus Sicht des Ackerbaus.
Der Ackerbau der Mayas war ziemlich primitiv, sie brannten einen Teil des Dschungels nieder und planzten dort neu.
Im Laufe der Zeit wurden diese Felder unfruchtbar und die Bauern mussten neues Land gewinnen, um es für den Ackerbau zu benutzen.
Irgendwann konnten die Stadtbewohner nicht mehr ernährt werden und es kam zu einer Massenwanderung.

Also halte ich es für wahrscheinlich, dass die Mayas an Hungersnöten ausgetorben sind.
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  #4  
Alt 09.12.2006, 01:14
Benutzerbild von Homer
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Beiträge: 537
AW: Untergang der Maya-Kultur

Ich habe irgendwo mal gelesen das schwere Regenfälle zu schlimmen Hungersnöten geführt haben aber ich muss mal genauer nachsehen.
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  #5  
Alt 09.12.2006, 01:24
Benutzerbild von Sartre
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Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

Zitat von Homer Beitrag anzeigen
Ich habe irgendwo mal gelesen das schwere Regenfälle zu schlimmen Hungersnöten geführt haben aber ich muss mal genauer nachsehen.
Das könnte sein, ich glaube ich habe mal etwas ähnliches gelesen.
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  #6  
Alt 09.12.2006, 01:25
Benutzerbild von Balduin IV.
Basiléos
 
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Beiträge: 284
AW: Untergang der Maya-Kultur

Zitat von Homer Beitrag anzeigen
Ich habe irgendwo mal gelesen das schwere Regenfälle zu schlimmen Hungersnöten geführt haben aber ich muss mal genauer nachsehen.
Genau das wars ...oder...mhm.. werd auch nochmal recherchieren- aber das wars was ich oben meinte
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  #7  
Alt 09.12.2006, 09:03
Benutzerbild von Tal0n
politisch motiviert
 
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Ort: Hier.
Beiträge: 168
AW: Untergang der Maya-Kultur

Die Seite Indianerwww.de meint dazu:
Zitat von http://www.indianerwww.de/indian/maya_aufstieg_fall.htm
[...]1007 vereinigen sich die Herrscher von Chichen Itzá, Uxmal (die Xiu) und Uxmal (Cocom) zu einer Konföderation - zur Liga von Mayapan. Dieser Bund bringt den drei Staaten einen zweihundert Jahre dauernden Frieden und einen beträchtlichen Aufschwung. Es entstehen eine ganze Reihe prunkvoller Bauten, besonders in Uxmal (siehe Uxmal). Der Reichtum und die Schönheit der drei Städte wuchs unaufhörlich. Damit stieg aber zwischen den drei Herrscherfamilien der Haß und Neid. Jeder Herrscher war bestrebt die Vorherrschaft über Nord-Yucatán zu erlangen. Der Herrscher von Mayapan Hunac Ceel, Angehöriger der Cocom-Dynastie, setzte der Existenz des Bundes ein jähes Ende, in dem er mit zahlreichen Söldner-Abteilungen die Stadt Chichen Itzá überfiel und sie eroberte. Damit war er unumschränkter Herrscher von Nord-Yucatán. Auch Uxmal, das an diesem Krieg nicht teilnahm, und andere Staaten kamen unter die Aufsicht von Mayapan.

Erst 250 Jahre später im Jahre 1441 gelingt dem König von Uxmal, Ah Xupan Xiu, mit seinen Verbündeten sich vom Joch der Cocom zu befreien. Mayapan wird dem Erdboden gleich gemacht. Somit blieb von Mayapan kein Stein auf dem anderen im Unterschied zu den anderen Städten. Die Adelsfamilie Chel mit Tecoh an der Spitze gründeten einen neuen unbedeutenden Staat.

Auf der Halbinsel Yucatán und angrenzenden Gebieten existieren jetzt 18 unabhängige Staaten. Nach der Zerstörung von Mayapan wird auch ohne jeden ersichtlichen Grund die Stadt Chichen Itzá von seiner Bevölkerung verlassen. Der Stamm der Itzá gründen auf einer Insel mitten auf einem See die Stadt Ta Itzá, die noch zweihundert Jahre nach Ankunft der ersten Europäer ihr eigenes Leben führte. Auch die Xiu verlassen die Stadt Uxmal und gründen die Stadt Mani.

Noch bevor die ersten Europäer die Halbinsel Yucatán betreten, bricht auf ihr eine verheerende Pestepidemie aus. Auch die Opfer von weiteren Jungfrauen in den cenot der verlassenen Stadt Chichen Itzá brachte keine Linderung. Der Zerfall ihrer Einheit, die Pestseuche sowie die mordenden Spanier brachten der Kultur der Yucatán-Maya das Ende.
Das ist recht deutlich
Allerdings kann leider ich nichts über die Qualität dieser Quelle sagen...

Wikipedia scheint es nicht so einfach zu machen und gibt zwei differenziertere Erklärungsmodelle an.
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Maya
Der Kollaps der Maya-Zentren im zentralen Tiefland

Bereits im 9. Jh. kommt es zur Aufgabe einzelner Maya-Zentren im südlichen Tiefland und in der Folgezeit zu einem rapiden Bevölkerungsverlust in der gesamten Zentralregion Yukatans. Zahlreiche Städte werden verlassen, die Bewässerungssysteme verfallen. Nach der Mitte des 10. Jahrhunderts werden im gesamten Tiefland keine monumentalen Steinstelen mehr errichtet. Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist Gegenstand einer breiten und langanhaltenden Forschungsdiskussion. Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: Ökologische und Nicht-Ökologische Erklärungsmodelle.

Die ökologischen Erklärungsmodelle konzentrieren sich auf das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. Während der späten klassischen Periode scheint sich dieses Verhältnis deutlich verschlechtert zu haben; einer stark gewachsenen Bevölkerung steht eine begrenzte Ackerbaufläche mit z.T. nur geringwertigen Böden gegenüber, die - trotz Bewässerung - offenbar hauptsächlich im traditionellen und flächenintensiven Milpa-System bearbeitet wird. Aufgrund dieser Beobachtungen formulierte O.F. Cook im Jahre 1921 seine Hypothese der Bodenverarmung.

Die nicht-ökologischen Erklärungsmodelle umfassen Eklärungsansätze der unterschiedlichsten Art, wie Invasionen, Katastrophen, Epidemien und Klimaveränderungen. Archäologische Belege für das Eindringen der Tolteken in Nordyukatan (Seibal) scheinen die Invasions-Hypothese zu stützen. Die Mehrzahl der Maya-Forscher bezweifelt jedoch, dass eine Eroberung als Hauptgrund für den flächendeckenden gesellschaftlichen Zusammenbruch im Tiefland infrage kommt. Die Vermutung, dass Klimaschwankungen und insbesondere Dürren für den Untergang der Hochkultur verantwortlich gewesen seien, hat durch den Nachweis verminderter Niederschläge im 9. und 10. Jh. in Venezuela unter Leitung des Geologen Gerald Haug im Jahre 2003 Auftrieb erhalten. [1] Als ein weiterer wesentlicher Grund für den Zusammenbruch der klassischen Maya-Gesellschaft im zentralen Tiefland wird das Ende der Metropole Teotihuacan in Zentralmexiko diskutiert, welches ein außerordentliches Machtvakuum hinterließ, das sich bis nach Yukatan hin auswirkte und von den rivalisierenden Stadtstaaten der Maya nicht ausgefüllt werden konnte.
Da sind sich selbst die Wissenschaftler offensichtlich noch net ganz einig

Das die Mayas komplett "verschwunden" sind stimmt nicht ganz:
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Maya
Heute leben ca. 6,1 Millionen Maya [2] auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras. In Guatemala zählen etwa 40% der Gesamtbevölkerung zu den Maya - in Belize sind es rund 10%. Auch heute noch leben die meisten Maya vom Maisanbau. Die heutige Mayareligion ist eine Mischung aus Christentum und alten Maya-Traditionen. Jede Maya-Gemeinde hat ihre eigenen religiösen und weltlichen Oberhäupter. Opfergaben von Hühnern, Gewürzen oder Kerzen sind üblich. Die einzelnen Mayagruppen identifizieren sich über besondere Elemente ihrer traditionellen Kleidung, in der sie sich jeweils von anderen Maya-Gruppen unterscheiden.

Als noch sehr traditionell lebende Gruppe wurden die Lacandon-Maya in Chiapas bekannt. Sie tragen z.T. noch die weiße Baumwollkleidung, die aus alten Abbildungen bekannt ist, und auch das Christentum hatte bei ihnen bis vor kurzem allenfalls sehr oberflächlich Einzug gehalten. Durch Tourismus und die Mission evangelikaler Gruppen ist allerdings auch die Lakandonen-Gesellschaft dabei, sich stark zu verändern. Allgemein hält trotz des Festhaltens an mancherlei Traditionen der technische und wirtschaftliche Fortschritt bei den Maya Einzug. Immer mehr von ihnen tragen moderne Kleidung, haben Strom, Radios oder auch Fernsehen und in den Maya-Dörfern gibt es bereits das eine oder andere Auto. Manche Maya leben inzwischen auch vom Tourismus, da mehr und mehr Besucher die Welt der Maya und die alten Bauwerke kennenlernen wollen.

Ein besondere Situation besteht bei den von den Zapatistas kontrollierten Dörfern der Maya im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, die in den letzten Jahren eine weitgehende Autonomie gewonnen haben und sich selbst verwalten.
__________________
„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“

Geändert von Tal0n (09.12.2006 um 09:36 Uhr).
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  #8  
Alt 10.12.2006, 11:14
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

@Tal0on:
Die Theorie mit der Dürre habe ich noch nie gehört.
Außerdem gibt der Artikel keine handfesten Beweise.
Dieser Text bezieht sich ja in erster Linie nur auf Yucatán, also auf die Städte Chichén Itzá, Uxmal, Tulúm und Edzná.
Ich glaube die Maya-Gebiete gingen noch weiter und zwar in Teilen des heutigen Honduras und Guatemalas.

zu den Nachfahren:
Es gibt immer Nachfahren von einer Population, aber das eigentliche Volk gibt es nicht mehr.8)
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  #9  
Alt 10.12.2006, 11:33
farx
Gast
 
Beiträge: n/a
AW: Untergang der Maya-Kultur

Ich war im frühjahr in Mexiko und habe dort verschiedenste Mayastätten besucht und überall sagten die Quellen und und auch Tour-Guides, dasselbe. In Yucatan gibt es nur Kalksteinboden. In diesem gibt es keine Flüsse und das ganze Wasser ist unter der Erde in Höhlensystemen, den sogennatnten "Cenoten", weil es sich nicht an der Oberfläche halten kann und versickert.
Daher mussten die Maya das Wasser in der Regenzeit in großen Becken auffangen um über die Trockenzeit zu kommen. Es gab jedoch nachweislich (an Klimastudien in der Antarktis) mehrere große Dürreperioden und dies hat wahrscheinlich zu Hungersnöten und schwerem Wassermangel geführt.
Soweit das bewiese Marerial.
Von hier an gibt es nur noch Theorien über den Untergang der Maya, eine ist die folgende:
Die gesellschaftlich Elite der Maya, die sich hauptsächlich aus dem Priestertum rekrutierte wurde, bekam vom Volk die Schuld für die Klimakatastrope. So gab es eine Art Revolution gegen die Obrigkeit in der diese fast komplett ausgelöscht wure. So ging das wissen der Maya verloren, zum Beispiel in Mathematik und Astronomie, weil das Volk ungebildet war und mit den Schriftstücken nichts anfangen konnte. So löste sich die Kultur von selbst auf da die Bewässerungssystem nicht mehr erhalten werden konnten.
Hinzu kommt noch, dass die Maya keinen "nationalstaat" besaßen und es sich um ein Polis ähnliches System handelte und sich daher die verschiedenen Städte nicht gegenseitig unterstützen wollten/ konnten.

mfg farx

PS: ich hoffe ich hab überhaupt was neues geschrieben, hatte leider keine Zeit den Rest vom Thread zu lesen!
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  #10  
Alt 10.12.2006, 11:48
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

@:farx

Ja du hast neue Sachen geschrieben.

ZUm Tehma:

Du meinst sicherlich die Zenoten, oder Singular der Zenote.
Ein Zenote besteht aus den unterirdischen Höhlensystem, welches voller Wasser ist, aber dieser besitzt auch einen Zugang zur Oberfläche.
Man könnte sagen für die Mayas waren die Zenoten so etwas wie ein Brunnen.
Die Mayas haben auch aus einigen Zenoten Wasser geschöpft.
Andere waren auch für Rituale gedacht, welche ich jetzt nicht genauer darstellen möchte .

Das erklärt nicht wirklich das "Aussterben" durch eine Dürreperiode.
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  #11  
Alt 10.12.2006, 11:56
farx
Gast
 
Beiträge: n/a
AW: Untergang der Maya-Kultur

Doch das erklärt das Ende der Maya-Kultur:
Die Cenoten (Ich schreibe sie mit C ) waren zwar Brunnen der Maya und sie sind auch ziemlich groß, es ist jedoch so, dass sie im Dürrefall keine Mayastadt mit mehreren zehntausend Einwohnern versorgen konnten. Deshalb ja auch die Theorie.
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  #12  
Alt 10.12.2006, 12:03
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

Zitat von farx Beitrag anzeigen
Doch das erklärt das Ende der Maya-Kultur:
Die Cenoten (Ich schreibe sie mit C ) waren zwar Brunnen der Maya und sie sind auch ziemlich groß, es ist jedoch so, dass sie im Dürrefall keine Mayastadt mit mehreren zehntausend Einwohnern versorgen konnten. Deshalb ja auch die Theorie.
Ich schreibe es mit Z, wenn du es faslch schreiben möchtest bitte.

Ich glaube das man trotzdem die Menschen versorgen konnte, es war ja nicht so, dass jede Stadt nur über einen Zenoten verfügte.
Wenn dann starben nur einige, aber doch nicht die ganze Bevölkerung.
Es gab auch einige Großstädte in Europa die nur durch Brunnen versorgt wurden.

Das Problem könnte der Ackerbau gewesen sein, dass es den Bauern schwer gefallen sein müsste, die Felder zu bewässern.
Also glaube ich, dass sie an einer Hungersnot zu Grunde gegangen sind.
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  #13  
Alt 10.12.2006, 12:06
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
AW: Untergang der Maya-Kultur

Pscht: http://de.wikipedia.org/wiki/Cenote
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #14  
Alt 10.12.2006, 12:13
farx
Gast
 
Beiträge: n/a
AW: Untergang der Maya-Kultur

Nichtsdesto trotz glaube ich das die Kultur nur untergehen kann wenn die gesellschaftliche Elite wegfällt!!!!
Dabei ist eine durch Wassermangel verursachte Hungersnot eine logische schlussfolgerung und ich habe in meinem Beitrag doch garnichts gegen eine Hungersnot gesagt.
Trotzdem können Cenoten eine große Stadt allein nicht gut versorgen.
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  #15  
Alt 10.12.2006, 13:30
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Untergang der Maya-Kultur

Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Ach, ist mir doch egal wie die bei Wikipedia Zenote schreiben.

@:farx
Die Cenoten bilden während der Trockenzeit in Yucatán oft die einzigen Wasserstellen und sind dementsprechend von einer vielfältigen Fauna bewohnt.
Ich bleibe dabei, dass eine Stadt durch Zenoten versorgt werden kann.
Hast du dir mal die Bilder auf Wikipedia angesehen über Zenote, die liegen völlig offen, wie ein großer Teich, oder kleiner See und verfügen über Süßwasser.
Also wenn man damit keine Stadt versorgen kann.
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