30.08.2008 - 11:11
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  #16  
Alt 22.12.2007, 22:07
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Zitat von Nichts Beitrag anzeigen
Das Afrika Argument von dir lass ich aber nicht so gelten. Die Berber waren militärisch auch nicht fähig jemals dort einem Volk ernsthafte Probleme zu bereiten, da waren die Germanen,Kelten und östlichen Völker einfach kriegstüchtiger.
Sei mir nicht böse aber lies dich mal ein bisschen ein. Rom hatte schwere Probleme damit die Numider zu unterwerfen und sie waren auch gegen Karthago das Zünglein an der Waage und auch später gab es heftige Probleme. Stichwort Garamanten.
Die Legionen in Nordafrika standen da nicht zum Spaß.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #17  
Alt 22.12.2007, 22:39
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
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da hab ich doch noch vor nicht alzu langer Zeit Sallusts "de bello Joghurtino" gelesen.
Trotzdem mal noch eine freche Frage:
Die Garamanten waren zwar net harmlos aber letztendlich welche Grenzprovinz war denn auf Dauer sicherer als Afrika damals?
Aber gut, sobald ich mit der den Römern und der Ostgrenze durch bin im neuen Jahr kommt den Afrika nochma dran...
Dabei wohlt ich doch endlich mal denn unzensierten Catull lesen...
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.

und Ordograffi feler kan der fiender bealten
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  #18  
Alt 22.12.2007, 22:58
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Ja natürlich waren die Germanen am Ende gefährlicher aber man darf dabei nicht vergessen dass es an der Rheingrenze von Augustus bis Marc Aurel ziemlich ruhig war und das ist ein langer Zeitraum. Alleine die Existenz großer Städte am Rhein wie Köln, Trier etc. die keine reinen Garnisonsstädte waren zeigt doch dass der Rhein keineswegs permanente Kriegsgrenze war.
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  #19  
Alt 22.12.2007, 23:05
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
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Ort: Braunschweig
Beiträge: 322
Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Ja natürlich waren die Germanen am Ende gefährlicher aber man darf dabei nicht vergessen dass es an der Rheingrenze von Augustus bis Marc Aurel ziemlich ruhig war und das ist ein langer Zeitraum. Alleine die Existenz großer Städte am Rhein wie Köln, Trier etc. die keine reinen Garnisonsstädte waren zeigt doch dass der Rhein keineswegs permanente Kriegsgrenze war.
Bataveraufstand?
und unter Tiberius gabs auch dort einige Militäraktionen
unter Dominitian war trotz ziviler Zusammenlegung der beiden germanischen Provinzen auch einiges los
Köln ok
Trier war aber eher spätrömisch als Verwaltungszentrum grossgeworden
Eine Frage noch zu den Wandalen :
Hatten die eigentlich Probleme mit den dortigen Wüstenstämmen?
Allzu gross war das Volk der Wandalen jar nicht.
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Geändert von Nichts (22.12.2007 um 23:24 Uhr). Grund: +Frage+ordograffi
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  #20  
Alt 23.12.2007, 10:21
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Beiträge: 6.228
Zitat von Nichts Beitrag anzeigen
Bataveraufstand?
und unter Tiberius gabs auch dort einige Militäraktionen
Das findest du in jeder Provinz, Sklavenaustände gab es ja permanent und in Pannonien war zur Zeit Augustus/Tiberius wesentlich mehr los als an der Rheingrenze.

Es geht um eine akute Bedrohung durch Völker von außerhalb und da ist die Rheingrenze in den ersten beiden Jahrhunderten vergleichsweise ruhig. An der Donau war durch das Dakerproblem von Titus/Domitian bis Trajan wesentlich mehr los und auch im Orient brannte es häufiger.

Trier war aber eher spätrömisch als Verwaltungszentrum grossgeworden
Es war aber ausdrücklich eine Stadtgründung und nicht wie andere Zentren rund um Legionslager groß geworden. Unter Marc Aurel entstand die Porta Nigra und das bereits spätrömisch zu nennen ist doch reichlich übertrieben.
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  #21  
Alt 23.12.2007, 11:24
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bin überzeugt
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Eine Frage noch zu den Wandalen :
Hatten die eigentlich Probleme mit den dortigen Wüstenstämmen?
fehlt nur noch hierzu eine klitzekleine Antwort um meine Wissbegier zu befriedigen.
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  #22  
Alt 28.12.2007, 16:31
Benutzerbild von Kriegsknecht
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Ja, die Vandalen hatten speziell in der Spätphase ihrer Herrschaft erhebliche Probleme mit den Stämmen im Hinterland ihres Machtbereichs. Die Numidischen, resp. Maurischen Reiterkrieger waren jedoch selten eine konkrete Bedrohung für die befestigten Städte, da sie "bloss" aus leichter Kavallerie bestanden. Deshalb hört oder liest man wenig von ihrem Vorhandensein, Dennoch kontrollierten sie das Hinterland der ehemaligen römischen Provinz Africa zur Zeit der Vandalischen Herrschaft mehr oder weniger nach belieben. Die Vandalen hatten somit ähnliche Probleme wie vor ihnen die Römer, nur mit dem Unterschied, dass sie noch weniger dazu in der Lage waren, in ihrem "Hinterhof" für Ruhe zu sorgen.
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Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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  #23  
Alt 29.12.2007, 11:49
Benutzerbild von Kimon
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Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
Die Vandalen hatten somit ähnliche Probleme wie vor ihnen die Römer
Und vor den Römern die Karthager. Selbst auf dem Zenith ihrer Macht zahlte Karthago den Numidern im Hinterland Tribut (oder in diesem Fall eher Schutzgeld)!
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