05.12.2008 - 01:00
Historik Forum
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  #16  
Alt 04.10.2006, 12:28
Plebejer
 
Registriert seit: 31.12.2005
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Ist es eigentlich erwiesen, dass sich diese Meeresspiegelerhöung über Jahrhunderte erfolgte?
In der Doku ging er von wenigen Tagen oder Jahren aus.
Erhöhungen des Meeresspiegels können nicht in Tagen oder Jahren ablaufen, sondern dauern wesentlich länger. Bis zu Jahrmillionen...

Was machte der Homo Sapiens in der Zeit zwischen dem Höhlenleben, und den ersten Städtegründunen?
Der Mensch hat eigetlich nie in Höhlen gelebt. Sie dienten eher als Kultstätten. Der Mensch war Nomade und im Zuge der Neolithischen Revolution wurde er Sesshaft. Da gibt es keine Zwischenzeit.
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  #17  
Alt 04.10.2006, 15:01
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Beiträge: 6.477
Genau genommen wurde er erst Halbnomade und dann sesshaft, aber das ist nun wirklich unwichtig. Tatsache ist Renascor, dass du diese Verschwörungstheorie zu unkritisch gelesen hast.

Nicht nur negride, sondern auch europäisch anmutende Statuen. Die wurden jedenfalls in der Doku gezeigt. Sehr seltsam, vor allem da man bedenkt, dass sich auf Amerika nur asiatische Menschen herum getrieben haben sollen.
Was mutet bitteschön europäisch an? Hast du ein Bild von den Statuen? Die Statuen die ich kenne (aus Mittelamerika, keine Ahnung aus welcher Zeit) sind nicht von einer naturalistischen Qualität, als das ich dort irgendwelche euorpäischen Formen heraussehen könnte. Die Nazis haben auch nach irgendwelchen Formen gesucht und sie tatsächlich gefunden, obwohl es sie nicht gab. Kennst du die Theorie der Schädelvermessung?

Ist es eigentlich erwiesen, dass sich diese Meeresspiegelerhöung über Jahrhunderte erfolgte?
In der Doku ging er von wenigen Tagen oder Jahren aus.
Also jetzt mal ein wenig mehr Kritik beim lesen und hören. Wie soll bitteschön der Meeresspiegel weltweit innerhalb weniger Tage so extrem steigen? Und bitte komm mir jetzt nicht mit der Strafe Gottes, auch wenn ich kein Atheist bin glaube ich noch lange nicht allen 2000 Jahre alten Müll aus der Bibel.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #18  
Alt 04.10.2006, 15:58
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Genau genommen wurde er erst Halbnomade und dann sesshaft, aber das ist nun wirklich unwichtig. Tatsache ist Renascor, dass du diese Verschwörungstheorie zu unkritisch gelesen hast.
Wieso Verschwörung?
Nur weil die Theorie nicht der gängigen Wissenschaft entspricht?
Es ist lediglich eine Theorie.

Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Was mutet bitteschön europäisch an? Hast du ein Bild von den Statuen? Die Statuen die ich kenne (aus Mittelamerika, keine Ahnung aus welcher Zeit) sind nicht von einer naturalistischen Qualität, als das ich dort irgendwelche euorpäischen Formen heraussehen könnte. Die Nazis haben auch nach irgendwelchen Formen gesucht und sie tatsächlich gefunden, obwohl es sie nicht gab. Kennst du die Theorie der Schädelvermessung?
Ich hab sie gesehen Menschen mit Vollbart und europäischen, bzw. kaukasischen Gesichtszügen. Die wurden in Doku gezeigt.
Da bleibt immernoch die Legende der Götter in der Mittelamerikanischen Mythology.
Wenn das ihrer Fantasie entsprungen wäre, hätten sie sich ja auch grüne Menschen mit Stopperlfrusiuren ausdenken können, aber gerade Weiße Menschen, die mit Schiffen ohne Ruder und Vollbarten vom Meer kommen, ist doch schon ein komischer Zufall. Wohl bemerkt 2500 v. Chr.

Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Also jetzt mal ein wenig mehr Kritik beim lesen und hören. Wie soll bitteschön der Meeresspiegel weltweit innerhalb weniger Tage so extrem steigen? Und bitte komm mir jetzt nicht mit der Strafe Gottes, auch wenn ich kein Atheist bin glaube ich noch lange nicht allen 2000 Jahre alten Müll aus der Bibel.
Die Erklärung der wenigen Tage halte ich auch nicht für realistisch, allerdings sollte man die Geschichte der Bibel nicht als Müll erklären. Die Sintflutgeschichte gibt es in vielen Mythologien und Religionen, nicht nur in der Bibel. Aller Bibelgschichten enthalten für mich einen wahren Kern. Einige nur einen kleineren, andere einen größeren.
Aber selbst wenn es einige Jahrhunderte oder Jahrzehnte dauerte, ist die Flucht dieser Menschen trotzdem realistisch, da es ein Seefahrervolk war, die stark vom Meer abhängig gewesen sein könnten.
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  #19  
Alt 08.10.2006, 20:10
Praetor
 
Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
Es ist schon erstaunlich das Kulturen die 10000km weit weg sind sehr ähnliche Züge aufweisen. Gleiche bauweise was Kult objekte angeht, schriftart ähnlich. Gleiche geschichten Tauchen auf über Flut.

ANderseits. Das einfachste ist halt eine Pyramide bauen. Einfach zu bauen und zu berechnen. Und von überall zu sehen. Grosse zivilisation die die möglichkeit hatten das organisatorisch zu schaffen haben das gemacht. Die anderen kleineren bauen halt ein Kreis, so kann jeder den Kult in der Mitte beoabachten. Empfehle dazu das Buch von Umberto Eco " Das Focaultsche Pendel"

Was die Flut angeht
Das Schwarze Meer bildete sich als ein Relikt des Urozeans Paratethys, aus dem auch das Kaspische Meer und der Aralsee hervorgingen. Durch hohe Frischwassereinträge der großen Flusssysteme (Donau, Dnjepr, Don) etablierte sich ein stabiles limnisches System. Vermutlich kam es infolge einer globalen Transgression vor ca. 9000 Jahren zu einem Zustrom von Salzwasser durch den Bosporus in das Schwarze Meer. Spekulation bleibt bislang, ob dieser Einbruch katastrophal stattfand und ob er mit der biblischen Sintflut in Verbindung gebracht werden kann. Archäologische Funde deuten auf ein schnelles Verlassen von Siedlungen hin, aus dem damals dicht besiedelten Gebiet. Der Bosporus stellt seitdem die einzige Verbindung zum Mittelmeer dar. Er hat eine Breite von 0,76 – 3,6 km und ist an seiner flachsten Stelle lediglich 32-35 m tief.
Das war wohl dann die flut , muss ziemlich krass für die menschen gewesen sein dieser Plötzlicher umschwung. Was da nicht erwähnt wird ist das dadurch auch der Meeresspiegel gestiegen ist. Es kann also denn leuten wie eine Sinnflut vorgekommen sein. Und diese Leute die da abgehauen sind, sind zum teil richtung grüner ring am Persien. Von wo aus sich Abraham auf den weg machte Richtung Jerusalem. Wo die ersten Hochkulturen entstanden. Und haben natürlich die geschichte weitergetragen. Bis zum heutigem Tag Mann darf das mit der Flut nicht so Wörtlich nehmen. Für deren Horizont war diese Veränderung und der anstieg eine Katastrophe.
Genau wie die Geschichte mit Kain und Abel. Sie sollen nur geschichten erzählen, die die Menscheit ihren weg fand. Oder das Abraham sein Sohn töten soll. Vieleicht soll diese geschichte das Ende der Menschenopfer beschreiben ? Und dafür Tier Opfer.
Es kann igentlich früher keine Hochkulturen gegeben haben. Um sowas zu machen braucht es Siedlungen. Auch Seefahrer müssen ihre schiffe warten und sich mit Verpflegung eindecken. Dafür braucht es Handwerker und Städte. Dafür braucht es Abwassersysteme und Nahrungsquellen in Hülle und fülle. Es würde ruinen geben die mann dazu findet oder hinweise.

Geändert von akinci (09.10.2006 um 00:47 Uhr)
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  #20  
Alt 08.10.2006, 22:41
Plebejer
 
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 34
Nur weil die Theorie nicht der gängigen Wissenschaft entspricht?
Nein, weil sie ihr widerspricht.
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  #21  
Alt 09.10.2006, 14:01
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
@Akinci:
Diese Erklärung kenne ich auch, würde aber immernoch nicht erlären, wieso diese Legenden der großen Flut in den alten Mythen Amerikas, Asiens und Europas vorkommen. Immerhin haben nicht alle diese Völker am Schwarzen Meer gelebt. Das erklärt höhstens die Geschichte in der Bibel, wegen den Ortsangaben.

Aber das einfachste ist eine Pyramide zu bauen, das stimmt, aber bei gewöhnlichen Menschen ohne Erfahrung damit, würden die wohl eher wie lose Steinhaufen aussehen.
Doch diese Pyramiden haben alle etwas gemeinsam, sie sind astrologisch perfekt auf bestimmte Himmelskörper ausgelegt und erforderten einen hohen Wissensstand in Geometrie. Einige Sachen kann man erst wieder seit einigen Jahrzehnten mit heutigen Mitteln wieder nachbauen. Und die sind immerhin schon ein paar Jahrtausende alt.
Um sowas zu entwickeln bräuchte man ewig, und dann sollen das ungefähr zeitgleich auf mehreren Punkten der Erde passiert sein?

@Logge:
Immer diese Verfechter der gängigen Meinung.
Auszuschließen ist es nicht und die Wissenschaftler haben auch Beweise, die nicht auszuräumen sind, allerdings werden sie nicht beachtet. Ich bin mit der Theorie leider auch nicht so befasst, dass ich hier jetzt anstelle Hancock argumentieren könnte. Ich habe immerhin nur die Doku gesehen, was sich an seiner Theorie nun noch verändert hat weiss ich nicht.
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  #22  
Alt 09.10.2006, 14:37
Plebejer
 
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 34
Nunja... in der Wissenschaft wird ein wenig anders gearbeitet. Das ist keine Theorie. Es ist eine Sammlung von Hypothesen, die sich nicht auf Fakten stützen können, sondern deren Falsifizierungsprozess irgendwann beginnen muss. Man nimmt nun die einzelnen Thesen heraus und überprüft sie. Bei dieser Theorie haben wir das Problem, dass wir viele Teile gar nicht mehr überprüfen können und einige höchstens vage Behauptungen sind.

Ich bin kein Verfechter der gängigen Meinung, sondern der Wahrheit. Solche Theorien sind in der Öffentlichkeit sehr beliebt, weil sie uns Menschen mehr Wurzeln geben.

Man gebe mir die eindeutigen(!) Beweise (keine Behauptungen) und ich werde Verfechter dieser Idee!
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  #23  
Alt 09.10.2006, 16:34
Benutzerbild von Dinictis
Quaestor
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Zitat von Renascor Beitrag anzeigen
@Akinci:
Diese Erklärung kenne ich auch, würde aber immernoch nicht erlären, wieso diese Legenden der großen Flut in den alten Mythen Amerikas, Asiens und Europas vorkommen. Immerhin haben nicht alle diese Völker am Schwarzen Meer gelebt. Das erklärt höhstens die Geschichte in der Bibel, wegen den Ortsangaben.
Die Schwarzmeer-Variante als Fluterklärung ist sicher nur für die Geschichten der Bibel und der antiken Sagenwelt heranziehbar. Allerdings sollte man an eine weitere "Flutkatastrophe" denken, welche definitiv Weltweit auftrat: Das Ende der letzten Eiszeit. Das Ereignis war sicher nicht sofort überall spürbar, aber zu lokalen Flutkatastrophen, wie am Schwarzen Meer ist es sicher an vielen Stellen auf der Erde gekommen, wenn tiefergelegene Gebiete sehr schnell überschwemmt wurden.

Aber das einfachste ist eine Pyramide zu bauen, das stimmt, aber bei gewöhnlichen Menschen ohne Erfahrung damit, würden die wohl eher wie lose Steinhaufen aussehen.
Es gibt diverse ägyptische Pyramiden, auf die die Beschreibung loser Steinhaufe passen würde. Nicht weil sie sich langsam in einen solchen verwandeln, sondern weil die Technik noch nicht so ausgereift war, als diese errichtet wurden. Es gibt auch welche, die nie vollendet wurden, weil sie offensichtlich schon während des Baus in sich zusammenfielen. Anhand dieser Beispiele konnte eine Art Evolution des Pyramidenbaus in Ägypten aufgstellt werden.

Doch diese Pyramiden haben alle etwas gemeinsam, sie sind astrologisch perfekt auf bestimmte Himmelskörper ausgelegt und erforderten einen hohen Wissensstand in Geometrie.
Also, erst mal sind sie wenn dann, astronomisch exakt ausgerichtet. Allerdings ist das ein Trugschluss. Die immer wieder gern herangezogene Ausrichtung der ägyptischen Pyramiden funktioniert heute sehr gut. Aber vor 4.500-5000 Jahren, als sie errichtet wurden, sah der Sternenhimmel doch sehr viel anders aus. Und dann ergibt sich ein völlig anderes Bild. Nichts desto trotz waren die meisten dieser Bauwerke astronomisch ausgerichtet. Nach den Sonnenwendpunkten, Monaufgängen, und einigen anderen Dingen.
Warum die Bauherren das so taten lässt sich heute nur schwer sagen. Religiöse Vorschriften sind möglich und werden heute als sehr wahrscheinlich betrachtet.

Einige Sachen kann man erst wieder seit einigen Jahrzehnten mit heutigen Mitteln wieder nachbauen. Und die sind immerhin schon ein paar Jahrtausende alt.
Um sowas zu entwickeln bräuchte man ewig, und dann sollen das ungefähr zeitgleich auf mehreren Punkten der Erde passiert sein?
Das man einige Sachen erst seit einigen Jahrzehnten wieder bauen könnte, ist völliger unsinn. Das Problem der Machbarkeit resultiert nicht aus mangelndem technischen Können, sondern aus mangelnden finanziellen Möglichkeiten. Das kann (will) schlicht niemand bezahlen.
Die Gleichzeitigkeit ist ebenfalls nicht gegeben. Zwischen den Pyramiden der Ägypter und denen der Maya und Azteken liegen Jahrtausende. Dabei sind sowohl Architektur, als auch Zweck der Bauten sehr verschieden.
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  #24  
Alt 09.10.2006, 21:28
Praetor
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Das mit den Sternen kam man ja erst darauf als mann erst auf die Idee kam Sternekarten von Damals zgrunde zu legen. Das geht ja mit heutigen Methoden schon länger. Und da sind die Ausrichtung Perfekt.
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  #25  
Alt 10.10.2006, 10:10
Benutzerbild von Dinictis
Quaestor
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Zitat von akinci Beitrag anzeigen
Das mit den Sternen kam man ja erst darauf als mann erst auf die Idee kam Sternekarten von Damals zgrunde zu legen. Das geht ja mit heutigen Methoden schon länger. Und da sind die Ausrichtung Perfekt.
Ich verstehe diese Sätze da oben zwar nur sehr grob, aber ich will trotzdem versuchen zu antworten.
Die Ausrichtung der Pyramiden von Gizeh am Sternbild Orion (genauer an den Gürtelsternen des Sternbilds) wird von Esoterikern immer wieder gern herangezogen. Allerdings stimmt die Ausrichtung heute schon nicht perfekt. Wenn man jetzt die "Sternwanderung" der letzten 4.500-5.000 Jahre berückstichtigt, passt gar nichts mehr. Die Anordnung der Pyramiden hat bautechnische Gründe, die Größe eher finanzielle (politische). Da ist nichts geheimnisvolles (es sei denn man interpretiert mehr hinein). (Mal davon abgesehen, Sternenkarten von damals sind nicht überliefert, die "Himmelsscheibe von Nebra" kann man als solche kaum bezeichnen).
Dass die alten Völker einen sehr hohen Wissenstand in Astronomie und Geometrie hatten, steht außer Frage, aber das kann jedes dieser Völker unabhängig voneinander entwickelt haben. (Dass sich die Völker im Vorderen Orient gegenseitig beeinflusst haben ist bekannt und nachvollziehbar.)
Jetzt aber krampfhaft einen transatlantischen Wissenstransfer herbeireden zu wollen, ist mehr als gewagt (schon wegen der nicht zu verachtenden zeitlichen Lücke, von locker 3.000 Jahren).
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  #26  
Alt 10.10.2006, 15:27
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Die Datierung der Himmelskörper ist der Grund, weshalb Hancock die Kutlur auf 10500 v. Chr. einschätzt. Es gibt einige Objekte, die solchen Kriterien entsprechen und die er auch im ersten Teil seiner Doku präsentiert hat.

Die Pyramiden von Gizeh, wie du schon erwähnt hast, haben eine eigenartige Ausrichtung, die beiden großen liegen auf einer Linie und die 3., von Osten gesehen, liegt etwas weiter südlich. Wenn man sich den Himmel im Jahre 10500 anschaut, dann ergeben diese Pyramiden mit dem Nil ein Abbild des Nachthimmels. Links der Nil, der die Milchstraße wiedergibt und die drei Pyramiden, die exakt so ausgerichtet sind, wie der Oriongürtel. Ein Bild wäre hier praktischer, aber ich habe leider keins gefunden.
Ein weiterer ungeklärter Fakt sind die kleinen Tunnel im inneren der Pyramiden. Das sind kleine etwa 20 cm breite Tunnel, die vom inneren, eines bestimmten Raumes, quer durch die Pyramide gehen und dann in einem geraden Bogen aus der Pyramide herraus führen. Würde man diese Tunnel, aus der Pyramide mit imaginären Linien erweitern, dann würde diese Tunnel direkt auf das Sternenbild des Orions im Jahre 10500 v. Chr. zeigen.

Das nächste Objekt ist die Sphinx. Heute kann keiner genau sagen, wann sie gebaut wurde. Die gängige Meinung redet von den Jahren 2.700-2.600 v.Chr. Allerdings kann bis heute keiner erklären, weshalb an der Sphinx Erosionsspuren bestehen, die man eigentlich nur von starken Regenfällen kennt. Hancock geht davon aus, dass die Sphinx vielleicht viel älter ist als vermutet, da die letzten starken Regenfälle am Nil vor der letzten Eiszeit bestanden. Sie schaut direkt nach Osten und hat die Form eines Löwen. Im Jahre 10500 v. Chr. konnte man dort am Nachthimmel das Sternenbild des Löwen sehen.

Die Tempelanlage von Angkor in Kambodscha ist ein weiteres Objekt. Auch diese Tempelanlage gibt einen Himmelskörper wieder, und zwar das Sternenbild des Drachen, das wieder im Jahre 10500 v. Chr. dort zu sehen war.

Die Nasca Linien wiederrum sind ziemlich präzise. Man kann sie eigentlich nur aus der Luft erkennen, da sie nur von großer Entfernung als unnatürlich Linien auffallen. Auch diese Zeichen bauen einen Himmelskörper nach, wieder ist das Sternenbild des Orion daran beteiligt und wieder spielt das Jahr 10500 v. Chr. eine Rolle.

Eine weitere interessante Stütze für seine Theorie sind die vor der japanischen Küste entdeckten Felsformationen unter Wasser. Dort gibt es sehr unnantürliche Linien, die nicht von der Natur geschaffen sein können. Die Menschen können dort aber spätestens kurz vor dem Ende der Eiszeit gewesen sein, da dieses Stück Land seitdem unter Wasser steht. Man konnte dort einbuchtungen für Holzpfähle und gerade Linien erkennen, die direkt nach Osten oder Westen führen. Vergleichbare Konstruktionen findet man in der Bretagne und in England bei Stone Henge.

So, dass war jetzt ungefähr eine kleine Zusammenfassung des ersten Teils der Doku. Inwiefern das noch heute seiner Theorie entspricht, weiss ich nicht. Das einzige was ich weiss ist, dass seine Theorien total von den heutigen nachgewiesenen abweichen. Einiges halte ich für fragwürdig, aber einiges gibt mir auch zu denken.
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  #27  
Alt 10.10.2006, 20:34
Praetor
 
Registriert seit: 29.06.2005
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Beiträge: 442
AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Zitat von Dinictis Beitrag anzeigen
Ich verstehe diese Sätze da oben zwar nur sehr grob, aber ich will trotzdem versuchen zu antworten.
Die Ausrichtung der Pyramiden von Gizeh am Sternbild Orion (genauer an den Gürtelsternen des Sternbilds) wird von Esoterikern immer wieder gern herangezogen. Allerdings stimmt die Ausrichtung heute schon nicht perfekt. Wenn man jetzt die "Sternwanderung" der letzten 4.500-5.000 Jahre berückstichtigt, passt gar nichts mehr. Die Anordnung der Pyramiden hat bautechnische Gründe, die Größe eher finanzielle (politische). Da ist nichts geheimnisvolles (es sei denn man interpretiert mehr hinein). (Mal davon abgesehen, Sternenkarten von damals sind nicht überliefert, die "Himmelsscheibe von Nebra" kann man als solche kaum bezeichnen).
Dass die alten Völker einen sehr hohen Wissenstand in Astronomie und Geometrie hatten, steht außer Frage, aber das kann jedes dieser Völker unabhängig voneinander entwickelt haben. (Dass sich die Völker im Vorderen Orient gegenseitig beeinflusst haben ist bekannt und nachvollziehbar.)
Jetzt aber krampfhaft einen transatlantischen Wissenstransfer herbeireden zu wollen, ist mehr als gewagt (schon wegen der nicht zu verachtenden zeitlichen Lücke, von locker 3.000 Jahren).
Bei der ersten betrachtung der Ausrichtung und die Lage der Sterne wurde keine übereinstimmung gefunden. Das war so anfang des 19 Jhr. nach der grossen ausgrabungswelle.

Besuch mal die Sternenwarte in bochum. Kennst du vieleicht. Da legst dich hin und schaust auf den Sternenhimmel von heute. Die erklären die Tierkreiszeichen usw... und später zeigen sie dir den STernenhimmel von vor 1000 Jahren. Ist ja auch berechnet die Bahnen derSterne ist ja klar.

Mann ist ohne weiteres in der Lage den Sternenhimmel von damals zu betrachten. Und da viel dann auch die Übereinstimmung auf.
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  #28  
Alt 17.11.2006, 04:27
Plebejer
 
Registriert seit: 17.11.2006
Beiträge: 9
AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

hi

bin neu hier, habe über google her gefunden...habe eben die 3 dokus mir 2x angesehen.
es ist etwas merkwürdig...ich habe verschiedene sachen überprüft...zum bsp. mit google earth...

in der doku heißt es die pyramiden stünden auf dem 30° breitengrad...laut googleearth tun sie das aber nicht...breiten und längengrad ist 31°.

der/die/den sphinx ist jedoch perfekt auf ost-west richtung.

angkor wat ist auch korrekt wie in der doku ausgerichtet...

was merkwürdig ist, ist die kombination solch unterschiedlichster zeitzeigen...monoliten in frankreich/england, pyramiden in aller welt hinzu zu den statuen der osterinseln.

genau diese kombination machte mich stutzig, jedoch sind fakten vorhanden die niemand von der hand weisen kann. das gebilde vor japan...offiziell ein "wunder der wellen"...also bitte...
jedoch 30 m unter dem meeresspiegel ? von menschenhand?
auf einem bild das ich im netz gefunden habe, ist eine 3d darstellung des monumentes. dieses bild zeigt eine deutlich auffallende schräge der vermutbaren oberfläche...ich vermute das dieses monument infolge eines/mehrer erdbeben/s zu dieser position gelangte. (diese option wurde auf keiner meiner recherchierten auch nur erwähnt, geschweige denn als ursache für die unterseeische position genannt. in japan sollte man doch auch hin und wieder mal auf diese naturphänomene zurück kommen)

dann die anspielung auf die strukturen von nazca.
ohne sinn und verstand in die symbolik der doku gesetzt, nur durch 3 fragwürdige linien die sich durch ein "hauptsymbol" ziehen
also nicht so fesselnd wie angkor watt und die pyramiden mit ihren mathematischen präzisionen...


verschiedene kleinigkeiten eben die mich stutzig machen. jedoch...die mathematik hat mir gegenüber seine theorie nochmal gerettet.

die pyramiden von gizeh, angkor wat und die osterinseln.
wenn man auf einen kreis schaut und die positionen dieser 3 punkte von der erde auf den kreis legt, wird man recht verblüfft.
ohne weiteres (selber rechnen) ist es nicht möglich genau zu überprüfen ob es stimmt, aber wenn man die ungenauigkeiten in dem beitrag wie die position der pyramiden (30° breitengrad falsch) mal beiseite lässt, dann ist es doch verwunderlich, das die osterinseln genau 144° von jedem der beiden punkte entfernt liegt. angkor wat und die pyramiden sind demnach 72° von einander getrennt.
jedoch wars das. nur diese kleine rechnerei lässt auf die osterinseln schließen. da fangen aber die fragen an.
wieso ist angkor und die pyramiden auf ein sternbild ausgerichtet, welche genau gegenüber am nachthimmel stehen?
und wieso ist die position dieser gestierne von 8500 v. Chr. (10500 jahre) gewählt?
die antwort scheint so plausibel wie unmöglich.
weil sie zu der ezit erbaut wurden.

dieses element zusammen mit einem zweiten, das der sphinx die noch ein weiteres mysterium birgt, lassen mich als befürworter dieser theorie pendeln.
die sphinx hat "regenrinnen", so genannte erosions spuren von viel und lange anhaltendem regen. klar denkt man...regen in ägypten...2 mal im jahr, 5 min lang.
jedoch diese rinnen sind nicht klein...sie reichen mehrere dezimeter ins gestein hinein...von oben nach unten.

dieses phänomen ist schon länger bekannt, und hart umkämpft. jedoch wird glaube ich mittlerweile anerkannt, das die sphinx älter sein muss als von ägytologen bisher behauptet.

noch ein interesanter punkt ist die sache mit der "großen pyramide" von gizeh.
sie soll ja von und für khufu gebaut worden sein. ich war schon einmal persönlich im tal der könige...dort sind die TATSÄCHLICHEN gräber der pharaone geschmückt über und über mit wandmalereien, ägyptischer machart.
die khufu pyramide weit keine solcher malereien auf...auch nicht in der königskammer.
nur ein einziges mal taucht in ägyptischer schrift ein name auf. in der doku scheint das irgend ein versteckter hinterster winkel zu sein, und nur schwer zugänglich. wie auch immer, dort an dieser stelle steht "Khufu" auf alt-ägyptisch. dieser name ist nicht etwa pompös aufgetragen und verziert...nein es scheint eine kleine farbkleckserei irgendwelcher menschen.
aufgrund dieser schmiererei khufu die pyramide zu zuschreiben finde ich mehr als anmasend. ich finde es als gröbste missachtung archäologischer geschichtsforschung.

das bringt mich wieder zu dem punkt das es solche voreiligen entscheidungen in vielen teilen der welt gegeben hat und allseits anerkannt sind.

diese sturheit stärkt wiederum die theorie der versunkenen zivilisation.


[edit]
@dinictis
du sprichst wahre worte...jedoch nur die welche als wahr aktzeptiert sind!
das alter der pyramiden wurde aufgrund der dynastien zur zeiten Khufus bestimmt. nicht weil irgendwo stand wann sie mit dem bau begannen oder ihn beendet hatten.
die pyramiden in mexiko egal ob inka oder maya...wurden verlassen von den indianerstämmen vorgefunden.
so geht es aus den texten der indiander hervor.
wieso dann diesen den bau derer zu zuschreiben verstand ich so wie so noch nie.

nimm doch einfach mal an das es mehr geben könnte als im schulbuch geschrieben steht, denn das ist forschung. und wenn sich das hier alles als blödsinn herausstellt ist doch auch gut, jedoch beantwortet keine andere "these" die parallelen zwichen den bauten.

mfg


Grins

Geändert von Grins (17.11.2006 um 04:55 Uhr)
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  #29  
Alt 17.11.2006, 06:54
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Danke für deinen Beitrag Grins.

Genauso sehe ich das auch und so wollte ich es eigentlich auch ausdrücken.
Jedoch habe ich mir, wenn ich ehrlich bin, nicht die Mühe gemacht so viele Sachen selbstständig zu überprüfen, von daher danke ich dir besonders.

Genau die Tatsache, wie die heutigen wissenschaftlichen Wahrheiten festgestellt wurden, haben mich ebend stützig gemacht. Er konnte da ja viele Beweise bringen, die jedoch von vielen ignoriert wurden. Und wie du geschrieben hast, diese Theorie ist die einzige, die diese Bauwerke plausibel in Verbindung bringen.
__________________
Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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  #30  
Alt 17.11.2006, 14:26
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
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AW: Die verlorene Zivilisation, 10500 v. Chr.

Genau die Tatsache, wie die heutigen wissenschaftlichen Wahrheiten festgestellt wurden, haben mich ebend stützig gemacht. Er konnte da ja viele Beweise bringen, die jedoch von vielen ignoriert wurden. Und wie du geschrieben hast, diese Theorie ist die einzige, die diese Bauwerke plausibel in Verbindung bringen.

Eine weltumspannende Zivilisation im Jahre 8500 v. Chr. ist eine plausible Theorie?


Gut, ich kenne die Doku nicht, aber wo besteht denn jetzt laut Verfasser der kausale Zusammenhang zwischen Pyramiden, Angkor Wat und den Osterinseln; zwischen Bauwerken also, die allein von der architektonischen Ausführung Welten auseinander liegen.


In allen Wissenschaften gilt übrigens das Prinzip von Ockhams Rasiermesser: Die einfachste Erklärung ist meistens die richtige...
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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