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31.03.2008, 13:32
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 288
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Waren die Ägypter schneller als Kolumbus?
Der Streit um einen frühen Kulturaustausch zwischen Amerika und der "Alten Welt" ist nicht entscheiden.
Was lange als bewisen galt, will Dominique Görlitz mit seinen Abora-Expeditionen widerlegen: dass erst mit Kolumbus der Handel zwischen Europa und Amerika begann. Görlitz hingegen meint: Bereits vor 14.000 Jahren waren Menschen fähig, den Atlantik zu überqueren, um Güter zu tauschen. Seine Thesen stützt der Abenteurer aus Sachsen auf einige Indizien - beweisen lässt sie sich bis heute allerdings nicht.
Quelle. ZDF.de
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Nichts ist unmöglich
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01.04.2008, 14:36
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 288
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Ob es bereits vor Kolumbus transatlantische Kontakte gab, wird schon seit Jahrzehnten in der Wissenschaft heiß diskutiert. Görlitz gibt es eine ganzs Reihe von Anzeichen, die dafür sprechen. So wurden zum Beispiel auf beiden Seiten des Atlantiks dieselben Kultur- und Rauschpflanzen entdeckt.
Forscher konnten Spuren des Haschischwirkstoffes THC und von Nikotin in ägyptischen Mumien nachweisen - beide Drogen fanden in der "Alten Welt" jedoch erst ab dem 16. Jahrhundert Verbreitung. Allerdings ist es bis heute nicht geklärt, wie die Substanzen in die Körper gelangten. Manche Wissenschaftler halten es für möglich, dass die Spuren von Forschern stammen, die die Mumien später untersuchten.
Quelle:ZDF.de
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Nichts ist unmöglich
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01.04.2008, 23:17
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 101
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Dass die technischen Vorraussetzungen für eine Reise nach Amerika gegeben waren, ist seit Thor Heyerdal ja bekannt. Allerdings ist schon noch ein Unterschied zwischen "mit Ach und Krach nach Amerika schippern" und "Handelsbeziehungen. Kommt das Schiff in einen Sturm, dann geht es buchstäblich in die Binsen.
Ich würde als Haupt-Verdächtige für Amerikareisen aber nicht die Ägypter, sondern eher die Minoer vermuten, die immerhin Handelsbeziehungen bis in die Nordsee hatten und schon sehr früh Schiffe aus Holz. Bei entsprechend hoher Gewinnspanne hätten sie sich ev. als Zwischenhändler betätigt, es stellt sich allerdings die Frage, welches Handelsgut für eine solche jahrelange hochriskante Fahrt attraktiv genug gewesen wäre.
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02.04.2008, 11:04
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 606
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Nach meiner Erinnerung hat man DNA von ägyptischer Baumwolle auch in solcher in Lateinamerika nachgewiesen, das spricht für die ägyptische Variante, denn von den Meeresströmungen konnte nicht zufällig Samen über den Atlantik gelangen. Im übrigen sind die Wikinger-Fahrten nach Nordamerika bewiesen. Auch irische Mönchen (St.Brendan) wird dies nachgesagt. Kolumbus hat nur nachhaltige Kontakte eingeleitet.
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02.04.2008, 11:16
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Quaestor
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Registriert seit: 22.06.2005
Ort: Leipzig
Beiträge: 172
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Zitat von Sokotra
Nach meiner Erinnerung hat man DNA von ägyptischer Baumwolle auch in solcher in Lateinamerika nachgewiesen, das spricht für die ägyptische Variante,
Wobei kaum zu klären sein wird, wann dieses Erbgut "eingeschleppt" wurde. Es ist wahrscheinlicher, dass es von den Europäern mitgebracht wurde.
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QVOD BONVM FAVSTVM FELIX FORTVNATVMQVE SIT
AMICVS CERTVS IN RE INCERTA CERNITVR
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02.04.2008, 15:18
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 288
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Wenn es jemand überden Atlantik schaffen konnte, dann waren es meiner Ansicht nach die Phönizier oder die Kkarthager. Aber weiter im Text:
Als weiteres Indiz für den transatlantischen Handel sind die Reste des Tabakkäfers im Grab Tut-Ank-Amun. Ungeklärt auch, wie domestizierte afrikanische Flaschenkürbisse in der Zeit zwischen 9000 und 13.000 vor Christus ihren Weg nach Amerika gefunden hatten.
Quelle: ZDF.de
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Nichts ist unmöglich
Geändert von dieter 4711 (03.04.2008 um 09:51 Uhr).
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02.04.2008, 18:07
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 664
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Zitat von Sokotra
Nach meiner Erinnerung hat man DNA von ägyptischer Baumwolle auch in solcher in Lateinamerika nachgewiesen, das spricht für die ägyptische Variante, denn von den Meeresströmungen konnte nicht zufällig Samen über den Atlantik gelangen. Im übrigen sind die Wikinger-Fahrten nach Nordamerika bewiesen. Auch irische Mönchen (St.Brendan) wird dies nachgesagt. Kolumbus hat nur nachhaltige Kontakte eingeleitet.
Nur nachhaltige Kontakte..?
Seit wann ist das bewiesen mit den Wikingern? Haben die Amis wieder mal ein Dorf, eine Axt oder eine Inschrift entdeckt die sich als Fälschung entpuppt?
Auf den "katalanischen Weltatlas" von 1375 vereinigt sich Wissen über die Weltvorstellung der damligen Zeit.Ptolemäus, Isidor von Sevilla, Marco Polo, Ibn Battuta. Im Atlantik erkennbar sind lediglich die Kanaren, Madeira und die Azoren. Alles andere ist reine Spekulation. Selbst vor Gericht reicht allein der DNA Test zur Überführung des Täters nicht aus.
Bei der Sankt Brendan Erzählung übergehen wir fast schon in den Bereich von "Sindbad der Seefahrer" aus Tausendundeine Nacht.
Es gibt auch hier keine gesicherten Erkenntnisse die über Shetland Färöer oder höchstens Island gehen.
Vinland könnte höchstens der äußerste Norden Neufundland gewesen sein, hier wurden anscheinend Reste von normannischer Siedlung gefunden.
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
Geändert von Jason (02.04.2008 um 19:33 Uhr).
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02.04.2008, 19:26
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 606
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Zitat von Jason
Seit wann ist das bewiesen mit den Wikingern? Haben die Amis wieder mal ein Dorf, eine Axt oder eine Inschrift entdeckt die sich als Fälschung entpuppt?
Nach meiner Wahrnehmung ist die Amerikareise von Leif Eriksson (um 975 bis ca. 1020) kaum mehr umstritten. Er erreichte Vinland, das steht in den isländischen Sagen - wo genau das allerdings liegt, darüber geht noch der Streit. Nach Meinung einiger Experten handelt es sich dabei um Neufundland, nach anderen um Nova Scotia oder sogar um Neuengland.
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13.04.2008, 20:28
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Quaestor
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 101
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Zitat von dieter 4711
Ungeklärt auch, wie domestizierte afrikanische Flaschenkürbisse in der Zeit zwischen 9000 und 13.000 vor Christus ihren Weg nach Amerika gefunden hatten.Quelle: ZDF.de
Wahrscheinlich schwimmen die Dinger.
Zitat von Jason
Vinland könnte höchstens der äußerste Norden Neufundland gewesen sein, hier wurden anscheinend Reste von normannischer Siedlung gefunden.
Der Norden Neufundlands gehört aber zur Amerika, insbesondere wenn man die karibischen Inseln im Falle Kolumbus gelten lässt.
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