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03.10.2008, 14:07
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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3. Oktober
Feiertag ist heute. Ein Anlass, mal Bilanz zu ziehen und die Frage zu stellen: Was haben wir von dem Ereignis gelernt? Kann man in den Geschichtsbüchern schon eine abschließende Wertung der "Deutschen Einheit" vornehmen, so wie wir zu anderen historischen Dingen unser Urteil haben?
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03.10.2008, 14:46
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Das kann man nicht. Ohne die Bevölkerung der ehemaligen DDR wäre es nie zu einem 3. Oktober gekommen. Der 9.Oktober wäre das richtige Datum gewesen. An diesem Tag 1989 in Leipzig haben über 70.000 Menschen für die Freiheit und gegen das SED-Regime demonstriert, trotzdem sie jeden Augenblick damit rechnen mußten zusammengeschossen zu werden. 
Ohne den Versprecher von Schabowski, den ich als Fügung Gottes betrachte, wäre die Mauer nie gefallen.
Tatsache bleibt, dass es für die Einheit keinen Plan A oder B gab, trotzdem unsere Politiker die Einigkeit und Recht und Freiheit immer im Munde geführt haben und uns aufgefordert hatte Kerzen in die Fenster zu stellen und ein Abzeichen des Brandenburger Tores zu kaufen. 
Der Teufel spielt sein Spiel und es kommt tatsächlich zu dem, was gefordert wurde, um die ganze Hilflosigkeit der Politik zu zeigen.
__________________
Nichts ist unmöglich
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03.10.2008, 18:07
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Plebejer
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Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 6
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Zitat von Sokotra
Feiertag ist heute. Ein Anlass, mal Bilanz zu ziehen und die Frage zu stellen: Was haben wir von dem Ereignis gelernt? Kann man in den Geschichtsbüchern schon eine abschließende Wertung der "Deutschen Einheit" vornehmen, so wie wir zu anderen historischen Dingen unser Urteil haben?
Mich nervt es immer wenn ich höre, dass sich Leute aus der ehemaligen DDR, diese wieder zurück wünschen. Die Einheit wurde, und wird vom Westen aus finanziert, was zur Folge hatte bzw. hat, dass viel weniger Geld für Westdeutsche zur Verfügung steht, denen es schlecht geht. Gerade diese Leute würden sich heute besser stehen, wenn es nicht zur Einheit gekommen wäre. Sie haben daher ein großes Opfer für die ehemaligen DDR-Bürger gebracht. Vielleicht sollten das mal die "Wessi-Haßer" aus den neuen Bundesländern bedenken.
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03.10.2008, 19:41
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Praetor
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 429
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Zitat von Thomas Gruhn
Mich nervt es immer wenn ich höre, dass sich Leute aus der ehemaligen DDR, diese wieder zurück wünschen. Die Einheit wurde, und wird vom Westen aus finanziert, was zur Folge hatte bzw. hat, dass viel weniger Geld für Westdeutsche zur Verfügung steht, denen es schlecht geht.
Weißt Du, was mich nervt? Das sind Leute die noch immer zwischen Westen und Osten differenzieren und der Meinung sind, alle Ossis müssten dankbar sein, daß wir so solidarisch sind.
Als wenn es je eine Alternative zur Einheit gegeben hätte.
__________________
Glory, glory to old Ireland,
glory, glory to this island,
glory to the memory of the men
who fought and died,
"No surrender" is the war cry of
the Belfast Brigade.
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03.10.2008, 20:13
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Nicht jeder mag den 3.Oktober. Die Antifa hat die Nacht auf heute zu tausenden hier in Frankfurt randaliert. 8 Polizisten sind laut Polizeisprecher verletzt worden. Und auch in Hamburg, dem diesjährigen zentralen Ort waren einige nicht untätig wenn man sich auf den Foren der Linksfaschisten ein wenig einliest.
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03.10.2008, 22:11
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 628
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Ein schöner Tag für jeden, der weiß, was Patriotismus ist.
..... auch, wenn ich heute arbeiten musste.
__________________
Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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03.10.2008, 23:34
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 225
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Zitat von dieter 4711
Ohne die Bevölkerung der ehemaligen DDR wäre es nie zu einem 3. Oktober gekommen.
Würd´ ich nicht mal sagen. Auch eine "stabile" DDR oder eine unter führung von reformern hätte beim zusammenbruch der osteuropäischen "volksdemokratien" keine chance mehr gehabt. Bonn hätte sich schon sehr dumm anstellen müssen, diese chance nicht zu erkennen und zu nutzen.
Bei den verhandlungen um die vereinigung haben denn auch die diplomaten der DDR kaum noch eine rolle gespielt; entscheidend waren Washington und Moskau. (Wobei wiederum die SU aufgrund ihrer inneren lage kaum eine andere wahl hatte, als letztlich Washington nachzugeben).
Von daher: auch wenn in der DDR kein mensch auf die straße gegangen wäre, es wäre im großen und ganzen aufs gleiche hinausgelaufen- allenfalls der zeitplan hätte sich mehr oder weniger unterschieden.
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04.10.2008, 09:49
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Lieber LCF,
Du bist ein Optimist. Es hätte alles, wenn überhaupt bedeutend länger gedauert und es gab nur ein schmales Tor zwischen Auflösung der SU und der Übernahme durch Russland. Heute würde Russland, siehe Kaliningrad die DDR nicht aufgeben.
__________________
Nichts ist unmöglich
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04.10.2008, 10:32
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 225
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Selbst die SU hätte die DDR nicht halten können nach dem wegfall ihrer westlichen verbündeten- russland wäre dazu noch weniger imstande gewesen (nachschub, finanzierung). Jelzin hätte gar keine andre wahl gehabt, als die DDR aufzugeben- von daher wäre es außenpolitisch sogar noch billiger geworden.
Ein schmales zeitfenster hatten nur die bürger der DDR- gerade der sowjetischen hegemonie entkommen, und erst mit gewisser verzögerung von westdeutschland übernommen.
Kaliningrad? Die DDR war niemals sowjetisches, geschweige denn russisches territorium.
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04.10.2008, 10:49
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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Zitat von LCF
... auch wenn in der DDR kein mensch auf die straße gegangen wäre, es wäre im großen und ganzen aufs gleiche hinausgelaufen- allenfalls der zeitplan hätte sich mehr oder weniger unterschieden.
Sie gingen nicht nur auf die Straße, sie verließen auch das Land, und diese Information hatte in der DDR wohl jeder; es hat die Entwicklung gleichfalls maßgeblich beeinflusst - und das war mit Mißverständnissen gespickt.
Mein persönliches Schlüsselerlebnis war, als ich (Journalist) nach Prag fuhr zu irgendwelchen bayerisch-tschechischen Wirtschaftstagen. Unterwegs hörten wir (kleine Gruppe) im Rundfunk: 10 000 DDR-Bürger seien in der und um die westdeutsche Botschaft versammelt und wollten in den Westen. Natürlich ließen wir die Wirtschaftstage sausen und gingen dort hin. Ich verbrachte einen ganzen Abend und eine lange Nacht dort bei den Menschen und fragte und fragte, bis die Züge tatsächlich gen Westen fuhren.
Die Menschen skandierten "Freiheit, Freiheit", und ich fragte manche, was sie darunter verständen. Eine typische Antwort: "Zehn Jahre warte ich auf einen Trabi und habe immer noch keinen, im Westen kann ich um die Ecke zum Opel-Händler gehen und mir sofort einen Opel kaufen". Das meine ich mit Mißverständnissen und muss das wohl nicht weiter erläutern.
Bei der Abfahrt am Prager Vorort-Bahnhof knallten die Sektkorken und die Menschen johlten wie Fans nach einem gewonnenen Fußball-Match - jedenfalls kam mir dieser Vergleich in den Sinn (und so schrieb ich das dann auch). Und sie amüsierten sich köstlich über den armen tschechischen Bahnarbeiter, der hinter ihnen auf dem Bahnsteig den Dreck wegzukehren versuchte.
Patriotismus? Damit hatte diese Szene wenig zu tun.
Tja, dann saß ich irgendwo und hatte aus Prag per Telefon einen Bericht an meine Redaktion durchzugeben. Damals fragte ich mich: Was passiert hier eigentlich? Wann werden wir in Geschichtsbüchern das einordnen können?
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04.10.2008, 11:36
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Plebejer
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Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 6
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Zitat von Beckmann
Weißt Du, was mich nervt? Das sind Leute die noch immer zwischen Westen und Osten differenzieren und der Meinung sind, alle Ossis müssten dankbar sein, daß wir so solidarisch sind.
Als wenn es je eine Alternative zur Einheit gegeben hätte.
Ich habe nicht differenziert. Die Worte Ossi und Wessi sind außerdem nicht in Westdeutschland entstanden, so dass ich mich Frage wer eigentlich differenziert. Mich stört nur dieser Hass der den Westdeutschen in den neun Ländern oft entgegenschlägt. Ich kann darin nur einen Minderwertigkeitskomplex sehen.
Was deine Aussage betrifft es gab keine Alternative zur deutschen Einheit, möchte ich daraufhinweisen, dass bei den letzten Wahlen in der DDR, die Parteien, die sich für die Wiedervereinigung aussprachen eine überwältigende Mehrheit bekammen, während sich diejenigen, die sich für einen dritten Weg aussprachen (z. B. die Partei in der Stefan Heim war) noch nicht einmal 1 Prozent bekamen.
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04.10.2008, 12:13
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 225
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Zitat von Sokotra
Sie gingen nicht nur auf die Straße, sie verließen auch das Land, und diese Information hatte in der DDR wohl jeder; es hat die Entwicklung gleichfalls maßgeblich beeinflusst - und das war mit Mißverständnissen gespickt ...
M.E. wars für "erich und seinen trupp" nicht das schlechteste, wenn unzufriedene das land verlassen- auf jeden fall besser, als wenn sie im land blieben und dort protestierten. Wie dem auch sei, ich kann mir kein szenario vorstellen, in dem honecker langfristig staats- und parteichef geblieben wäre, die SED an der Regierung und die DDR weiterbestanden hätte.
Zitat von Sokotra
Was passiert hier eigentlich? Wann werden wir in Geschichtsbüchern das einordnen können?
zwei probleme:
- einmal, ein gutteil der heute lebenden deutschen verbindet damit persönliche erinnerung, die ereignisse sind auch 20 jahre nspäter hochemotional besetht.
- zweitens gab und gibt es einen kampf um die "richtige" interpretation, d.h. wer kann sich die wiederavereinigung auf seine fahnen schreiben? (die version, die Kohl zum "vater der deutschen einheit" macht halte ich für ... unvollständig)
Wenn beides nicht mehr zutrifft, sollte eine nüchterne betrachtung problemlos möglich sein (allerdings interessierts dann auch niemanden mehr ...)
Zitat von Thomas Gruhn
Ich habe nicht differenziert. Die Worte Ossi und Wessi sind außerdem nicht in Westdeutschland entstanden, so dass ich mich Frage wer eigentlich differenziert. Mich stört nur dieser Hass der den Westdeutschen in den neun Ländern oft entgegenschlägt. Ich kann darin nur einen Minderwertigkeitskomplex sehen.
Dankbarkeit setzt zwei seiten voraus: einen der dankbar ist, und einen, dem gedankt wird. Von daher müssten ost- und Westdeutsche dauerhaft als eigenständige identitäten bestehen bleiben.
Der Einfluss ostdeutscher diplomaten auf den ablauf der wiedervereinigung ging nahe null; von daher war ihr mandat ziemlich gleichgültig. Die entscheidungen fielen zwischen Washington und Moskau.
Geändert von LCF (04.10.2008 um 12:15 Uhr)
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04.10.2008, 12:40
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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Zitat von LCF
zwei probleme:
- einmal, ein gutteil der heute lebenden deutschen verbindet damit persönliche erinnerung, die ereignisse sind auch 20 jahre nspäter hochemotional besetht.
Tja, nur ein Beispiel dafür ist wohl der letzte Beitrag von mir ...
Zitat von LCF
... die Kohl zum "vater der deutschen einheit" macht halte ich für ... unvollständig
Da haben wir völligen Konsens!
Zitat von LCF
... sollte eine nüchterne betrachtung problemlos möglich sein (allerdings interessierts dann auch niemanden mehr ...)
Ich meine, das wird weiter interessieren, so wie uns immer noch und immer wieder Schlüsselereignisse in der deutschen Geschichte interessieren - dazu zähle ich die Vereinigung ebenso wie etwa die Paulskirche.
Zitat von LCF
Die entscheidungen fielen zwischen Washington und Moskau.
Damit hast Du wieder recht - und das ist auch das ein wenig Beschämende an der Sache.
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04.10.2008, 14:47
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Zitat von LCF
Kaliningrad? Die DDR war niemals sowjetisches, geschweige denn russisches territorium.
Lieber LCF,
im Prinzip doch, genauso wie Kaliningrad einmal über Jahrhunderte deutsches Teritorium war und heute von EU- und Natostaaten umgeben ist.
__________________
Nichts ist unmöglich
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04.10.2008, 22:58
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Zitat von Sokotra
Kann man in den Geschichtsbüchern schon eine abschließende Wertung der "Deutschen Einheit" vornehmen, so wie wir zu anderen historischen Dingen unser Urteil haben?
Nein. Eine ehrliche Diskussion scheint mir in Deutschland derzeit (noch) nicht möglich.
40 Jahre BRD-DDR haben dem deutschen Nationalbewußtsein mehr geschadet als alles andere. Vielleicht wäre die Auflösung Deutschlands 45 das beste gewesen.
Die mehr als tausend Krawallbrüder in Frankfurt randalierten übrigens unter dem Motto "Deutschland den Schlaf rauben - nie wieder Deutschland" (FNP)
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