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04.03.2008, 12:51
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Tribun
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Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 63
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60er und die Angst
Hallo Leute
Wir machen in der Schule grade ein Projekt über die 68er und ich hab den Part über die Ängste in den 60ern vor einem Atomkrieg.
Jetzt wollte ich mal fragen wer von euch irgendwelche Quellen oder Bilder hat, die nicht unter den ersten 10 Seiten bei Google sind.
Ciao Robin
__________________
Geändert von Magpie (04.03.2008 um 15:50 Uhr).
Grund: Thersites hatte Recht, war wohl schon zu weit im Thema drinnen.. lol
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04.03.2008, 13:07
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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"Erneuten Atomkrieg"? Es gab nie einen; die zwei Atombomben auf Hieroshima nud Nagasaki qualifizieren den 2. Weltkrieg nicht zu einem solchen, sondern waren ein im großen und ganzen vernachlässigbarer Nebenaspekt eines konventionellen Krieges. Die Brandbomben, die z.B. auf Tokio abgeowrfen wurden, trafen sowohl die japanische ndustrie als auch die Zivilbevölkerung härter als die Atombomben.
Ich bin kein 68er (Jahrgang 1975), aber Kind von solchen und schon als kleines Kind auf diversen Friedensdemos mitgelaufen; darüber hinaus in West-Berlin aufgewachsen. Aus eigener Anschauung kann ich Dir sagen, dass ich mir schon in ziemlich früher Kindheit (so mit neun bis zehn Jahren) über eins im Klaren war: Wenn es zu einem Krieg zwischen Ost und West kommt, ist Berlin weg und ich und alle Menschen, die ich kenne, tot. Hört sich krass an, aber ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem damaligen besten Freund, wo wir eher Selbstmord in Erwägung zogen, als das erleben zu wollen (wie gesagt, mit so zehn Jahren). Ist vielleicht ein Anhaltspunkt, wie ernst das genommen wurde und wie groß die Angst vor einem solchen Krieg war.
Ich kann übrigens den Film "The Day After" aus den 80ern sehr empfelhlen; handelt von den Folgen eines großen Atomkrieges in den USA. Ach ja, der dort beschriebene Krieg entzündet sich an Streitigkeiten über den Zugang nach West-Berlin...
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag_danach
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04.03.2008, 15:32
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 300
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Ich bin ein 68er. Habe am 25.7.1968 geheiratet. Dieses Jahr feiern wir den 40. Hochzeitstag. Uns hat der Mord an Benno Ohnesorg und der Anschlag auf Rudi Dutschke sehr aufgeregt. Bin 1968/69 in die SPD eingetreten und 1989 wieder raus.
In der Schule sind wir noch von alten Nazis und ehemaligen Offizieren unterrichtet worden, die zur damaligen Zeit noch den Holocaust geleugnet haben. Wobei die ehemaligen Offiziere schlimmer waren als die Nazis, weil sie es unter ihrer Würde befanden, die Kinder von kleinen Angestellten und Arbeiter zu unterrichten und für ein Schulgeld waren, was es in Hessen nicht gab.
Es war eine spießige und verklemmte Zeit.
__________________
Nichts ist unmöglich
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04.03.2008, 16:45
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.227
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Dieter was hat denn das mit dem Thema zu tun? Ungwollt lieferst du mir gerade damit eine Steilvorlage für das was ich an den 68ern am meisten kritisiere.
Ja, die Gesellschaft vor den 68ern war ziemlich spießig, ja die NS-Vergangenheit wurde tabuisiert, ja es wurde sich seitens der Täter- und Mitläufergeneration nicht mit dem Thema auseinander gesetzt.
Jedoch sind die 68er genau wie ihre Eltern geworden. Noch immer glauben sie mit ihrer "Revolution" etwas einmaliges erreicht zu haben und sonnen sich in ihren vermeindlichen Taten. Kritik - auch der nachfolgenden Generation - wird als Revisionismus und Geschichtsverfälschung (siehe Leserbrief im aktuellen SPIEGEL) bewertet. Genau wie bei ihren Eltern erfolgt keine Reflektion, keine kritische Auseinandersetzung mit Fehlern die mit Sicherheit gemacht wurden (Mao-Verehrung, Haltung zur RAF etc.). Die meisten 68er sind genau so spießig geworden wie ihre Eltern, nur auf eine andere Art und Weise.
Und genauso wie die Altnazis besetzen jetzt die Alt-68er das Öffentliche- und inbesondere das Bildungswesen und "trimmen" die Schüler in ihrem Sinne.
Genau wie die NS-Generation sich eine Deutungshoheit über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg sichern wollten mit der Begründung "ihr wart doch nicht dabei", versuchen die 68er sich eine Deutungshoheit über "ihre" Revolution zu sichern mit der Begründung "ihr habt ja die 50er nicht erlebt".
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.03.2008, 16:46
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 670
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1968 neigte sich meine Schulzeit zu Ende. An Ängste kann ich mich nicht erinnern. Die "Bewegung" war mit sehr viel Gruppendynamik verbunden. So lief ich denn auch mit (gegen die Notstandsgesetze, wenn ich mich richtig erinnere) und bekam einmal die Ladung eines Wasserwerfers ab. Für mich war es eine Zeit, in der ich gelernt habe, Politik nicht einfach unreflektiert hinzunehmen sondern kritisch zu bewerten. Heute (siehe die jüngsten Wahlbeteiligungszahlen etwa in Bayern) wenden sich die Leute eher bloss frustriert von Politik ab; das ist schade.
Tränengas habe ich erst bei einer Demonstration gegen den Irak-Krieg abbekommen. Das war in Athen, wo ich dazu einen kleinen Redebeitrag pro pacem zu halten hatte. Im Demonstrationszug war ich dann zur Zeit am falschen Ort - als Schwarzkittel in der Nähe Schaufenster einzuwerfen begannen, die Polizei einschritt, und die Menge nicht ausweichen konnte. Wäre ich ohne die 68er-Erfahrung auch gegen den Irak-Krieg mit auf die Straße gegangen? Eine hypothetische Frage ...
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04.03.2008, 18:12
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Der beste Satz über die 68er: "Ohne die 60er Jahre wären die 50er nie zu Ende gegangen." Das ist einfach eine Tatsache: Viele der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen wurden nun mal von diesen "68ern" geführt, sei es die um die Aufarbeitung des 3. Reiches (wobei die ja jeute noch nciht abgeschlossen ist), um gesellschaftliche Teilhabe und neue Formen der Politik (ohne die die Bewegungen der 70er und 80er nicht denkbar wären) oder um ein selbstbestimmtes Sexualleben und die Emanzipation der Frau (oft gegen die eigenen "Genossen"). Ohne das Egagment der "68er" hätten wir in vielen gesellschaftlichen Bereichen noch die Zustände der 50er.
Das macht diese Generation nicht sakrosankt, und sicher gibts auch so manches, was Kritikwürdig ist (wobei: Mao oder Lenin fanden nicht alle, die sich als 68er verstehen, knorke). Tatsache bleibt, das die Welt heute anders aussähe, und mE nicht besser.
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04.03.2008, 18:49
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
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Zitat von Wulfnoth
(siehe Leserbrief im aktuellen SPIEGEL)
Kannst Du diesen Leserbrief eventuell ins Forum stellen? Ich habe den aktuellen Spiegel momentan nicht vorliegen.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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04.03.2008, 19:15
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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Zitat von Wulfnoth
Dieter was hat denn das mit dem Thema zu tun? Ungwollt lieferst du mir gerade damit eine Steilvorlage für das was ich an den 68ern am meisten kritisiere.
Ja, die Gesellschaft vor den 68ern war ziemlich spießig, ja die NS-Vergangenheit wurde tabuisiert, ja es wurde sich seitens der Täter- und Mitläufergeneration nicht mit dem Thema auseinander gesetzt.
Jedoch sind die 68er genau wie ihre Eltern geworden. Noch immer glauben sie mit ihrer "Revolution" etwas einmaliges erreicht zu haben und sonnen sich in ihren vermeindlichen Taten. Kritik - auch der nachfolgenden Generation - wird als Revisionismus und Geschichtsverfälschung (siehe Leserbrief im aktuellen SPIEGEL) bewertet. Genau wie bei ihren Eltern erfolgt keine Reflektion, keine kritische Auseinandersetzung mit Fehlern die mit Sicherheit gemacht wurden (Mao-Verehrung, Haltung zur RAF etc.). Die meisten 68er sind genau so spießig geworden wie ihre Eltern, nur auf eine andere Art und Weise.
Und genauso wie die Altnazis besetzen jetzt die Alt-68er das Öffentliche- und inbesondere das Bildungswesen und "trimmen" die Schüler in ihrem Sinne.
Genau wie die NS-Generation sich eine Deutungshoheit über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg sichern wollten mit der Begründung "ihr wart doch nicht dabei", versuchen die 68er sich eine Deutungshoheit über "ihre" Revolution zu sichern mit der Begründung "ihr habt ja die 50er nicht erlebt".
schade, dass es die bewertungsfunktion nicht mehr gibt
100 punkte für den post!
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04.03.2008, 19:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.227
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Der Leserbrief wurde von einer Person für den SPIEGEL verfasst, ich denke nicht dass ich das Recht habe ihn hier zu veröffentlichen.
Er hat auch nur zweitrangig mit diesem Thema hier zu tun, ich fand nur die Kombination beider Worte im Zusammenhang mit Kritik an den 68ern interessant, da es den Anschein erweckt dass nachfolge Generationen oder dieselbe Generation mit veränderten Meinungen keine Kritik üben dürfte, da sie keine Deutungshoheit über die Geschichte haben. Die Parallele zur NS-Aufarbeitungsvergangenheit fand ich erschreckend.
@Thersites, habe ich ja alles nicht bestritten aber trotzdem erinnern die 68er - nicht alle aber viele - in ihrer ganzen Art an ihre eigenen Eltern. Mag sein das ich da auch extrem geprägt bin weil Bremen eine Hochburg der Alt-68er ist, die sich immer noch selbst die Hände schütteln. War es im Stern oder SPIEGEL wo Bremer At-68er kürzlich dieses Interview-Gespräch zum Besten gaben? Ich konnte mich nur schütteln, das hörte sich nicht anders an als die Kriegs- und NS-Erlebnisse meiner Großtante, und die waren vermutlich mehr selbstreflektiert.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.03.2008, 14:15
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Edelfreier
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Registriert seit: 21.09.2007
Ort: Burgtreswitz
Beiträge: 40
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Mehr schlecht als Recht
Ich bin Jahrgang 1970....also weder Altnazi noch Alt68iger!
Aber wenn ich betrachte, was nach 68 passierte, möchte ich doch in aller deutlichkeit sagen, diese Generation hat viel zerstört, hat uns dorthingebracht wo wir nun stehen.
Alte Werte, Wergefühle gingen verloren....den Leuten wurde eingeimpft antiautoritär sei in (was sind denn noch Autoritäten), sie zerstörten ganz den noch bisschen Nationalstolz den wir hatten (ich bin jedoch seeeehr stolz ein Bayer zu sein!!!), kirchliche,-und auch ethnische Regeln wurden hinterfragt..in Frage gestellt....
Ich kann dieser Zeit, außer der Friedensbewegung und den wachsenden Umweltbewußtsein aber schon gar nicht`s abgewinnen....
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+++ extra bavariam non est vita, et si est vita, non est ita+++
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05.03.2008, 15:20
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
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Zitat von Wittichis
sie zerstörten ganz den noch bisschen Nationalstolz den wir hatten (ich bin jedoch seeeehr stolz ein Bayer zu sein!!!),
Bayern ist keine Nation.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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05.03.2008, 15:49
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 300
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Zitat von Wittichis
Ich bin Jahrgang 1970....also weder Altnazi noch Alt68iger!
Aber wenn ich betrachte, was nach 68 passierte, möchte ich doch in aller deutlichkeit sagen, diese Generation hat viel zerstört, hat uns dorthingebracht wo wir nun stehen.
Alte Werte, Wergefühle gingen verloren....den Leuten wurde eingeimpft antiautoritär sei in (was sind denn noch Autoritäten), sie zerstörten ganz den noch bisschen Nationalstolz den wir hatten (ich bin jedoch seeeehr stolz ein Bayer zu sein!!!), kirchliche,-und auch ethnische Regeln wurden hinterfragt..in Frage gestellt....
Ich kann dieser Zeit, außer der Friedensbewegung und den wachsenden Umweltbewußtsein aber schon gar nicht`s abgewinnen....
Lieber Wittichis,
die Bewältigung der Nazi-Vergangenheit hat nichts mit antiautoritär zu tun. Ich bin wie ich schon schrieb, mit ein und derselben Frau 40 Jahre verheiratet, unser Sohn ist Dipl. Ing., hat im Jahre 2000 den ersten Preis der Fachhochschule Frankfurt/M. errungen, weil kürzester Abschluß, mit Einser-Diplom und noch anderen Menschen geholfen hat, Ehrenamtskarte der Stadt Ffm. Ich habe ihn keineswegs autoritär erzogen und er hat es doch zu etwas gebracht.
Man kann nur auf etwas stolz sein, was man selbst erreicht oder mitbewirkt hat.
Ich bin nach der letzten Landtagswahl in unserem Land Hessen stolz darauf, dass Roland Koch mit seiner Propaganda gegen Ausländer, wie auch schon 1999, und dessen CDU 12% verloren hat. Das Volk läßt sich nicht mehr verdummen.
Bin selbst ev.Christ, getauft konfirmiert, kirchlich geheiratet. Unser Sohn ist getauft, kirchlich verheiratet und das Enkelkind ist ebenfalls getauft. Trotzdem bin ich auf alle diese Tatsachen nicht stolz, auch nicht, dass ich Hesse oder Deutscher bin, sondern dass meine Schwiegertochter, Sohn und Enkelkind anständige Menschen sind.
__________________
Nichts ist unmöglich
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06.03.2008, 08:05
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Edelfreier
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Registriert seit: 21.09.2007
Ort: Burgtreswitz
Beiträge: 40
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Angst?
Ach ja...das muss ich noch los werden...zum Titel dieses Fred`s "60er und die Angst"....also ein echter Sechziger hat nie und nirgens Angst!!!!!
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+++ extra bavariam non est vita, et si est vita, non est ita+++
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06.03.2008, 08:20
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.400
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ja der titel ist ungünstig gewählt, hat mich auch scho mehrmals irritiert
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06.03.2008, 09:30
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 300
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Nichts ist unmöglich
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