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23.09.2006, 13:11
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Warum die CDU eigentlich nicht regieren darf
Fast acht Jahre Schröder und wir dachten es kann nicht mehr schlimmer kommen. Doch es kann - ein Jahr Merkel. Und das liegt bei weitem nicht an der SPD sondern an der CDU.
Die CDU stellt die Kanzlerin und seitdem die BRD existiert gibt es einen enormen Kanzlerbonus im Volk. Doch die Frau versteht es einfach nicht ihn zu nutzen. Wenn man nur bedenkt wie Schröder seine Koalition wieder auf Linie gezwungen hat, ob nun zum guten oder zum schlechten und dann Frau Merkel sieht wird man schon fast Nostalgisch. Die werte Dame im Kanzleramt schafft es ja noch nicht einmal ihre CDU-Landesfürsten unter Kontrolle zu behalten. Ständig funken diese Provinz-Politiker dazwischen und glauben in Berlin ein Wörtchen mitreden zu dürfen, nur weil sie im Bundesrat ein paar Stimmen haben. Von den SPD-Landesfürsten hört man nie etwas. Seltsam oder?
Für mich steht fest, so lange die CDU ihre eigenen Leute nicht halbwegs unter Kontrolle hat ist sie nicht fürs regieren geeignet.
Dazu kommt die Klientel der CDU. Natürlich kann man bei den Konservativen nicht mit Reformen und Neuerungen punkten, also Reform der kleinen Schritte oder besser gesagt gar keine Reform, die die Bürger betrifft.
Mit einer solchen Klientel kann man nicht regieren.
Drittens die CSU. Ständig nervt der Bayer unten rum. Dabei hat er keine Ahnung von wirklicher Regierungsarbeit, weil er in seinem schönen Bayern immer mit absolutistischer ähh absoluter Mehrheit herrscht.
Soviel zu meinem Frust über die CDU und ihre Regierungsarbeit. Ich glaube ich wähle wieder SPD. Alle sagen immer es gibt keinen Unterschied mehr zwischen CDU und SPD - das ist falsch. Die SPD kann man an die Regierung setzen ohne dass wir plötzlich 12 Kanzler haben.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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23.09.2006, 13:46
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Jetzt wirst du wirklich nostalgisch, den enormen Ministerverschleiß unter Schröder scheinst du ebenso schon vergessen zu haben wie sein Mißtrauensvotum, und auch Münteferings Niederlage bei der Generalsekretärsfrage spricht für dich wohl nicht gegen das Bild einer straff geführten Fraktion. Eine solche sieht für mich anders aus.
Dazu kommt die Klientel der CDU.
Die CDU hat keine Klientel, sie ist noch immer eine Volkspartei. 35% sind zwar nicht mehr Verhältnisse wie noch vor 30,40 Jahren, aber das schafft die SPD ja genauso wenig.
Wenn die CDU bundesweit so eine Politik machen würde wie die CSU, hätten sie 2005 anstatt 35% eher 45% gemacht - Und König Ede wäre seit 2002 unser Bundeskanzler, hätte er nicht den Weichspüler eingeschaltet, um ja keine Ecken und Kanten aufzuzeigen. Hätte er polarisiert, wäre der Brionikanzler und "Genosse der Bosse" nicht noch drei Jahre durchgehalten.
So, genug Advocatus Diaboli gespielt: Ich bin ebenso enttäuscht von der Regierungsarbeit, ich konnte nur manche Sachen nicht so stehen lassen.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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23.09.2006, 13:59
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Natürlich habe ich das Bild der SPD und Schröders ziemlich überzeichnet. Es geht mir nur darum, dass ich mir in den letzten Monaten ziemlich häufig ein Machtwort der Kanzlerin gewünscht haben und es immer ausgeblieben ist. Schröder mit seiner ewigen "Entweder wir machen das so wie ich das will oder ich gehe"-Politik war auch nicht toll aber so wie ich Frau Merkel im Moment sehe hätte man auch einen Diplomaten aus dem auswärtigen Amt dahin setzen können.
Die CDU hat keine Klientel, sie ist noch immer eine Volkspartei. 35% sind zwar nicht mehr Verhältnisse wie noch vor 30,40 Jahren, aber das schafft die SPD ja genauso wenig.
Im Verhältnis zur FDP oder den Grünen ist die CDU natürlich noch eine Volkspartei, aber du kannst nicht abstreiten, dass die CDU gerade im katholisch konservativ geprägten Süddeutschland ihre Basis hat und dass diese Teilklientel (besser?) der CDU nicht gerade veränderungsfreudig ist.
Wenn die CDU bundesweit so eine Politik machen würde wie die CSU, hätten sie 2005 anstatt 35% eher 45% gemacht - Und König Ede wäre seit 2002 unser Bundeskanzler, hätte er nicht den Weichspüler eingeschaltet, um ja keine Ecken und Kanten aufzuzeigen. Hätte er polarisiert, wäre der Brionikanzler und "Genosse der Bosse" nicht noch drei Jahre durchgehalten.
Ich bin Bremer, bei uns hat die SPD mehr Tradition als in NRW, da wirst du doch wohl keine objektive Meinung von mir über die CSU erwarten können? Was mich extrem an der CSU stört ist diese ständige pochen auf den bayrischen Sonderweg und die Hochnäsigkeit mit der sie Bayern über die restlichen Bundesländer erhebt.
Aber huh warten wir mal ab was Tiger dazu sagt, der hat ja den Feind vor der Haustür.
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23.09.2006, 15:06
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.400
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Original von Wulfnoth
Aber huh warten wir mal ab was Tiger dazu sagt, der hat ja den Feind vor der Haustür. 
Du kannst dir gewiss sein, diese möchtegern hegemonie der csu über die restlichen bundesländer kommt hier auch nicht mehr gut an, vor allem der stamm csu wähler ist zwar immer mächtig stolz dass der bayerische landesfürst was bundespolitisch zu sagen hat, aber er hat auch immer mehr das gefühl dass stoiber zu sehr mit berlin und gesundheitskompromissen beschäftigt ist und deshalb wirds bei der nächsten wahl zu einem generationenwechsel innerhalb der unionsspitze hie rkommen, davon gehen die meisten aus
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23.09.2006, 15:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Immer wenn ich genauer über Bayern und die CSU nachdenke falle ich beinahe vom Stuhl vor lachen.
In Bayern gibt es die Frage ob die CSU die Wahl gewinnt nicht, die Frage ist nur wie hoch. Der Ministerpräsident wird nur gewechselt wenn die CSU einen neuen Kandidaten aufstellt und den alten in Rente schickt. Fast wie in China. 
Ob die Bayern in der tiefsten Provinz überhaupt wissen dass sie nicht in der DDR leben und ihr Kreuz auch bei einer anderen als der Regierungspartei machen können?
Sorry an alle Bayern hier aber ich bin aus tiefstem Herzen Fischkopp.
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23.09.2006, 15:20
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Im Verhältnis zur FDP oder den Grünen ist die CDU natürlich noch eine Volkspartei, aber du kannst nicht abstreiten, dass die CDU gerade im katholisch konservativ geprägten Süddeutschland ihre Basis hat und dass diese Teilklientel (besser?) der CDU nicht gerade veränderungsfreudig ist.
Das bestreite ich nicht, aber immerhin ist unsere CDU-Bundeskanzlerin eine ostdeutsche Protestantin. 
Da also von einer Symptomatik zu sprechen ist arg weit hergeholt!
Ich bin Bremer, bei uns hat die SPD mehr Tradition als in NRW, da wirst du doch wohl keine objektive Meinung von mir über die CSU erwarten können?
Ach komm, da liegst du aber vollkommen falsch - NRW war 50 Jahre so rot, da kam höchstens China hinterher!
Nee echt, die SPD hat in NRW jahrzehntelang alleine regiert, Rüttgers ist hier etwas sagenhaftes gelungen, als er Ministerpräsident wurde (und das lag auch nur am Bundestrend und weil die Leute Schröder satt hatten - in drei Jahren wird NRW wieder von den Sozialdemokraten kassiert, geh' ich jede Wette)
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23.09.2006, 15:50
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Mir kann es scheißegal sein ,wer in Berlin regiert, hauptsache die Scheiß Preußen lassen die Pfoten vom schönen Süden weg.  Ich hoffe vergeblich auf die BadWü Unabhängigkeit
Ach ja, ich bin mit Herzen Süddeutscher und mir sind die AMerikaner lieber als die Fischköppe
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.09.2006, 18:35
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Propraetor
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Original von Kimon
Und König Ede wäre seit 2002 unser Bundeskanzler,
Der pure Albtraum  , zum Glück wurde er es nicht, nochmal Glück gehabt  .
Naja angeblich soll sich die SPD mit den Grünen und der FDP zusammen tun um so Specky alias Kurt Beck als Kanzler einzusetzten mal sehen wie lange noch die tolle große Koallition sich noch hält. Glaube um ehrlich zu sein kaum das sie noch diese Jahr besteht.
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23.09.2006, 18:41
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Wo hast du denn das her? Mal abgesehen davon dass ich in dem Fall mich sogar richtig freuen würde. Eine Ampel kann nie schaden und wird wohl das Bild der Zukunft sein.
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23.09.2006, 18:51
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
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Beiträge: 537
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Schau mal hier http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=70849 ich bin mir dabei ziemlich sicher das die SPD das Angebot von der FDP annehmen wird die ist ja immoment ziemlich unzufrieden mit der CDU/CSU und da wäre es natürlich gut für die sich so schnell wie möglich von denen zu entfernen aber ob das besser ist bezweifle ich.
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23.09.2006, 19:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Naja da müssten die Grünen auch mitspielen.
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24.09.2006, 12:19
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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Beiträge: 1.191
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Das macht die FDP-Basis nicht mit. Und überhaupt, was seid ihr denn so geil auf eine Drei-Parteien-Koalition?
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24.09.2006, 12:27
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.228
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Original von Kimon
Das macht die FDP-Basis nicht mit. Und überhaupt, was seid ihr denn so geil auf eine Drei-Parteien-Koalition? 
Weil ich es mir ganz einfach mache. Ich transferiere Länderpolitik auf Bundespolitik und als hier in Bremen das letzte Mal eine Ampel regierte (vor der Großen Koalition) geschah hier zum letzten Mal was wirklich positives (die Schlachte) seitdem folgte nur Murks (Musical, Space-Park), teurer Murks.
Zum zweiten sind die Grünen und die FDP nicht so weit voneinander entfernt wie sie immer glauben machen wollen. Sie haben sogar ein sehr ähnliches Klientel. Zudem glaube ich, dass eine Koalition dieser drei Parteien eine sehr gute Mischung ergeben kann. Die SPD ist sowieso schon sehr nah an die FDP-Position ran (für ihre Verhältnisse) und wird verhindern, dass die FDP den ganzen Sozialstaat kippt und die Grünen können ihrerseits das Dosenpfand und den Atomausstieg retten und alle sind glücklich.  Das ist jetzt natürlich sehr vereinfacht gewesen.
Es ist einfach alles besser als eine Große Koalition, die inzwischen noch nicht mal mehr einen kleinsten gemeinsamen Nenner hat.
Die Alternative wäre eine Schwampel, aber ich kann die Merkel inzwischen nicht mehr sehen. In meinen Augen fehlen ihr wesentliche Kompetenzen über die eine Kanzlerin verfügen muss. Sie mauschelt einfach zu sehr hinter verschlossenen Türen und hat zu viele Feinde in der eigenen Partei.
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24.09.2006, 12:39
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
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Beiträge: 1.191
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Weil ich es mir ganz einfach mache. Ich transferiere Länderpolitik auf Bundespolitik und als hier in Bremen das letzte Mal eine Ampel regierte (vor der Großen Koalition) geschah hier zum letzten Mal was wirklich positives (die Schlachte) seitdem folgte nur Murks (Musical, Space-Park), teurer Murks.
Bremen ist doch seit Jahren letzter in jeder Länderstatistik, die ich gesehen habe, da ist es vermutlich gehoppst wie gesprungen, wer wie regiert!
Zum zweiten sind die Grünen und die FDP nicht so weit voneinander entfernt wie sie immer glauben machen wollen. Sie haben sogar ein sehr ähnliches Klientel.
Es haben beide unter den Wählern eine hohe Anzahl von Akademikern, sonst sehe ich da aber keine Überschneidungen. Ich kenne recht viele "Grüne" (naja, verhältnismäßig), von denen höre ich immer nur was vom "neo-liberalen Arschloch Westerwelle". Nee Nee, Wulfnoth es gibt keine Ampel, zumindest nicht, wenn die Parteispitzen etwas gegen die Basis durchboxen wollen - womit die Grünen allerdings bisher wenig Probleme hatten
Grundsätzlich finde ich die Vorstellung jeglicher Regierung von drei Parteien einen Albtraum. Was meinst du wohl, wie entscheidungsschwach eine solche wäre? Dann lieber doch eine Große Koalition, egal wie unzufrieden ich selber mit ihr bin - am liebsten wäre mir aber eine bürgerliche Regierung unter einem anderen Bundeskanzler, da bin ich ganz ehrlich...
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24.09.2006, 12:50
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Bremen ist doch seit Jahren letzter in jeder Länderstatistik, die ich gesehen habe, da ist es vermutlich gehoppst wie gesprungen, wer wie regiert!
So Kimon, mein Freund jetzt pass mal ganz genau auf. Bremen ist nicht nur letzter, Bremen ist so scheiße dass wir bald wieder ganz an der Spitze liegen. Die anderen haben uns nämlich schon eine ganze Runde überholt. 
Ne ganz ehrlich unter der Ampel wurde das letzte Mal was für den Bürger getan. Nachdem Sympathieträger Scherf an der Macht war haben sich die Politiker nur noch die Taschen mit ominösen Gutachten gefüllt, es gab einen Korruptionsskandal mit Zechbau und es wurden immense Steuergelder in den Sand gesetzt. Aber das macht doch nichts, hier im Norden hat seit der Gründung der Republik die SPD regiert und das wird sich auch nicht ändern.
Es haben beide unter den Wählern eine hohe Anzahl von Akademikern, sonst sehe ich da aber keine Überschneidungen. Ich kenne recht viele "Grüne" (naja, verhältnismäßig), von denen höre ich immer nur was vom "neo-liberalen Arschloch Westerwelle". Nee Nee, Wulfnoth es gibt keine Ampel, zumindest nicht, wenn die Parteispitzen etwas gegen die Basis durchboxen wollen - womit die Grünen allerdings bisher wenig Probleme hatten.
Ich leb(t)e in einem Stadtteil in dem die Grünen über 50% bei der letzten Wahl geholt haben. Die ganzen alten Grünenwähler sind inzwischen genauso wie die FDP-Wähler mit dem Unterschied, dass sie Angst haben ihre letzte Verbindung zur Jugend aufzugeben wenn sie jetzt auch noch ihre Ökovergangenheit über Bord schmeißen. Deshalb wird weiterhin ein dicker Mercedes den einen Kilometer zum Supermarkt gefahren und um das Gewissen zu befriedigen die Grünen gewählt.
Je härter zwei Parteien ein Wählerspektrum umwerben, desto härt greifen sich beide Parteien an, das sieht man einfach bei Grünen und FDP.
Grundsätzlich finde ich die Vorstellung jeglicher Regierung von drei Parteien einen Albtraum. Was meinst du wohl, wie entscheidungsschwach eine solche wäre? Dann lieber doch eine Große Koalition, egal wie unzufrieden ich selber mit ihr bin - am liebsten wäre mir aber eine bürgerliche Regierung unter einem anderen Bundeskanzler, da bin ich ganz ehrlich...
Entscheidungsschwächer als eine Große Koalition unter Merkel geht doch garnicht mehr. Seltsam dass die GK unter Kiesinger vor 40 Jahren nicht so schwach war. Seltsam...  (Ja ich finde Merkel ist eine Katastrophe für Deutschland)
Ich bin auch ganz ehrlich, ich präferiere eine sozial-liberale Koalition unter einem Kanzler Beck. Steinmeier als Außenminister wäre mir zwar wesentlich lieber als Guido aber da kann man wohl nichts machen.
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