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15.12.2007, 11:46
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 325
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Zitat von Sokotra
Ich habe eine grundsätzliche Frage: Was definiert "Macht"? Historisch leiten wir das von militärischen Potenzialen und/oder der Fähigkeit eines Staates zur Einflussnahme auf andere ab. Aber ist der Nationalstaats-Bezug nicht vielleicht überholt? In einem Zeitalter der spekulierenden und nicht nur Unternehmen, sondern sogar Volkswirtschaften beeinflussenden "Heuschrecken", Hedgefonds und (meist amerikanischen, wie Calpers) Pensionsfonds? Ist ja nur ne Frage ...
Was war da früher so anders? Fugger und Co waren doch auch mächtig durch das Geld und haben die Wirtschaft stark beinnflusst.
Wenn man noch weiter zurück geht ,Crassus war doch auch eine antike "Heuschrecke".
Der Unterschied ist doch nur das die Politiker bzw. Herrscher damals mächtiger waren als heute.
__________________
Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
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BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
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15.12.2007, 11:50
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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OK, die letzten beiden Beiträge von Wulfnoth und Nichts waren wirklich gut!
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16.12.2007, 10:42
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Plebejer
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Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 16
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Weltmacht Spiegel, Bild und Co
Grund für diese Selbstüberschätzung sind meiner Meinung nach, die deutschen Medien, die über die Weltmächte USA, China, Rußland fast nur mehr Negatives in letzter Zeit berichtet haben und wie gut sich doch Deutschland auf der Weltbühne präsentiert. Außerdem halte ich es mit Churchill der meinte, man soll keiner Statistik trauen, die man nicht selbst "verfälscht" hat.
Lustig finde ich es, dass gleich beim ersten Beitrag zur deutschen Selbstüberschätzung von der großen Nation am anderen Rheinufer gesprochen wird. Der Rhein entspricht nicht der geographischen/politischen Grenze zwischen Deutschland und Frankreich oder soll Deutschland auf Aachen, Köln und dem Saarland verzichten? oder ist mit der großen Nation die Schweiz gemeint? Ich hoffe, dass diese dumme Floskel, die auch Altbundeskanzler Kohl verwendete aus dem Sprachgebrauch verschwindet.
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16.12.2007, 10:49
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Zitat von johann
Lustig finde ich es, dass gleich beim ersten Beitrag zur deutschen Selbstüberschätzung von der großen Nation am anderen Rheinufer gesprochen wird. Der Rhein entspricht nicht der geographischen/politischen Grenze zwischen Deutschland und Frankreich oder soll Deutschland auf Aachen, Köln und dem Saarland verzichten? oder ist mit der großen Nation die Schweiz gemeint? Ich hoffe, dass diese dumme Floskel, die auch Altbundeskanzler Kohl verwendete aus dem Sprachgebrauch verschwindet.
Wir sind hier in einem Geschichtsforum, da ist sowas erlaubt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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16.12.2007, 11:50
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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Zitat von johann
Grund für diese Selbstüberschätzung sind meiner Meinung nach, die deutschen Medien, die über die Weltmächte USA, China, Rußland fast nur mehr Negatives in letzter Zeit berichtet haben und wie gut sich doch Deutschland auf der Weltbühne präsentiert.
Wer in anderen Ländern die Medien verfolgt (man muss es nicht verstehen, man sieht die Themenselektion an hand der Fensehbilder) wird wahrnehmen, dass die Medien in jedem Land das eigene für den Nabel der Welt halten. Und da nicht überall Pressefreiheit wie in Deutschland existiert (China, Russland, in den USA geben Medienkonzerne wie Fox die Tendenz vor), und wenn die Medien ein Spiegel der Selbsteinschätzung sind, dann müsste sich jedes Land selbst überschätzen. Der "Grund" für die Selbstüberschätzung ist also nicht für Deutschland schlüssig. Aber richtig ist, dass die Medien eine Rolle spielen. In den deutschen Medien wird aber auch viel Negatives berichtet. Beispiel: Die Ergebnisse der Pisa-Studie. Da müssten sich die Deutschen ziemlich verstecken ...
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16.12.2007, 13:32
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 325
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Letztendlich überschätzt sich doch nicht nur jedes Land, sondern auch die meisten Menschen.
Aber das liegt nun einmal in der Natur.
(Erinnert mich an die kleinen Dackel, die oft auch einen grossen Hund anbellen, wenn der in ihr Revier eindringt. Die Grossen geben allerdings hier seltsamerweise in der Regel nach.  )
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
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BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
Geändert von Nichts (16.12.2007 um 13:33 Uhr)
Grund: Ordograffi
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16.12.2007, 14:28
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Plebejer
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Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 16
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das Beispiel mag zwar banal klingen und sicher wieder einige Gegenstimme provozieren, aber ich glaube, dass die Schlagzeile "Wir sind Papst" typisch für Deutschland ist und so nicht in jedem anderen Land zu finden ist (dabei geht es nicht um eine Wertung, ob gut oder schlecht sondern um die Einstellung vieler, um das Bestreben auf der "Gewinnerseite" zu sein, was die Diskussion um Pisa auch belegt.
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17.12.2007, 16:15
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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Nochmal zurück zur wirtschaftlichen Macht bzw. der Einschätzung von solcher. Das Handelsblatt meldete heute: Die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen befinden sich erstmals mehrheitlich in der Hand von ausländischen Investoren. Den Trend bestätigte das Deutsche Aktien-Institut. Das Handelsblatt schrieb, der Anteil des ausländischen Kapitals an den Dax-notierten Konzernen sei in diesem Jahr auf 52,6 Prozent gestiegen. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei etwa 10 Prozent, 2001 waren es schon 35,5 Prozent und 2005 rund 43,8 Prozent. Dahinter steckt natürlich eine Einschätzung über die Potenz und die Macht der deutschen Wirtschaft. Die Kehrseite kann sein Fremdbestimmung, und der Versuch, aus den Dax-Unternehmen so viel wie möglich an Gewinnen herauszuquetschen ... Mächtiges Deutschland, und zugleich armes Deutschland ...
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17.12.2007, 19:48
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Zitat von johann
das Beispiel mag zwar banal klingen und sicher wieder einige Gegenstimme provozieren, aber ich glaube, dass die Schlagzeile "Wir sind Papst" typisch für Deutschland ist und so nicht in jedem anderen Land zu finden ist (dabei geht es nicht um eine Wertung, ob gut oder schlecht sondern um die Einstellung vieler, um das Bestreben auf der "Gewinnerseite" zu sein, was die Diskussion um Pisa auch belegt.
Ich glaube das ist nicht typisch Deutschland, sondern nur typisch BILD Zeitung. Ich kenne eigentlich niemanden, den es interessiert, dass ein Deutscher Papst ist. ^^
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17.12.2007, 22:21
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 851
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Zitat von MacX
Ich glaube das ist nicht typisch Deutschland, sondern nur typisch BILD Zeitung. Ich kenne eigentlich niemanden, den es interessiert, dass ein Deutscher Papst ist. ^^
Richtig, das ist eben BILD. Aber ich fürchte, viele Katholiken sind stolz darauf. Der Vorgänger war Pole, und in Polen war das ein Politikum. Eine Selbsteinschätzung haben weder die Polen noch die deutschen Katholiken daraus entwickelt. NATIONALSTOLZ ist die Folge, keine Einschätzung über MACHT.
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18.12.2007, 07:48
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Wobei das mit dem Nationalstolz ja immer so eine Sache ist  In wieweit kann man denn auf etwas stolz sein, wozu man nichts beigetragen hat ^^ aber das ist ja hier nicht das Thema ...
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18.12.2007, 14:19
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Was für eine Umfrage.  Wobei in den Medien oder auch von Lehrern immer wieder von der Großmacht Deutschland gesprorchen wird.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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18.12.2007, 14:46
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.477
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Zitat von Scipio
Was für eine Umfrage. Wobei in den Medien oder auch von Lehrern immer wieder von der Großmacht Deutschland gesprorchen wird.
Dem würde ich ja sogar zustimmen. G7/G8, Exportweltmeister, Teilnahme an wichtigen Konferenzen wie z.B. zum Iran obwohl nicht Sicherheitsratmitglied sprechen für sich. Zur Weltmacht fehlt aber noch ein gutes Stück, das sind nur die USA.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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18.12.2007, 15:18
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Bei den heutigen internationalen Wirtschaftsvernetzungen kann man von Weltmachtr nicht mehr so leicht reden. Sicherlich gelten die USA als einzige Weltmacht. Stößt China jedoch seine Dollar Reserven ab, wars das mit den USA (schon klar ... mit der restlichen Weltwirtschaft auch). Insofern könnte China theoretisch eine Weltmacht in den Ruin treiben, macht sie das nicht auch gewissermaßen zur Weltmacht?
Hier hängt das alles gaaaaanz stark von der Definiotion ab.
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18.12.2007, 20:57
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Zitat von Argeados
Bei den heutigen internationalen Wirtschaftsvernetzungen kann man von Weltmachtr nicht mehr so leicht reden. Sicherlich gelten die USA als einzige Weltmacht. Stößt China jedoch seine Dollar Reserven ab, wars das mit den USA (schon klar ... mit der restlichen Weltwirtschaft auch). Insofern könnte China theoretisch eine Weltmacht in den Ruin treiben, macht sie das nicht auch gewissermaßen zur Weltmacht?
Hier hängt das alles gaaaaanz stark von der Definiotion ab.
Selbiges könnten auch die Japaner locker...
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