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22.09.2007, 02:04
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Plebejer
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Registriert seit: 11.04.2007
Beiträge: 2
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Fachkräftemängel -Studiengebühren belasten sozialschwachen Familien,arme Studenten
Die Studiengebühren belasten finanziell die sozialschwachen Familien und behinderte Studenten und bedürftige Studenten und die Abschaffung der Studiengebühren - OECD Studie Fachkräftemängel beim deutschen Arbeitsmarkt
ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen.Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.
Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.Wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte OECD-Studie zeigt,sind die Studiengebühren Gift für deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen.
Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.
Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.
Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.
Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.
Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.
Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.
Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.
http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=1044360
05.09.2007
Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück
Die Studienanfängerzahlen in Deutschland sind laut
des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erneut zurückgegangen.
Im Wintersemester 2006/2007 nahmen demnach bundesweit 295 091
Anfänger ihr Studium auf. Im Wintersemester 2005/2006 waren es noch
299 954, im Jahr zuvor 300 959. Dies geht aus der neuesten
Studierendenstatistik hervor, die dem "Tagesspiegel"
(Donnerstagsausgabe) vorliegt. Ob der Rückgang mit der Einführung von
Studiengebühren in mehreren Ländern zusammenhängen könnte, geht aus
den Zahlen nicht eindeutig hervor. So ist in den Gebührenländern
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Zahl der
Studienanfänger tatsächlich gesunken. In Bayern und Hamburg, wo
Studierende ebenfalls zahlen müssen, nahmen allerdings mehr Anfänger
ein Studium auf.
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22.09.2007, 03:25
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.399
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ich bin vor allem aus dem grund gegen studiengebühren, weil es jugendlichen aus sozial schwachen familien schwer benachteiligt. Ich kann auch dieses billig argument von wegen, bessere finanzierungsmöglichkeiten der uni usw nicht nachvollziehen (stichwort eliteunis im internationalen vergleich), denn 1. wird das geld zweckentfremdet und zweitens erwarte ich die mittel zum unterhalt einer uni vom staat oder sonstiger öffentlicher hand, aber nicht von denen für die es geschaffen wurde, den studenten. Da wird irgendwie der bildungsauftrag der länder verkehrt ausgelegt, nicht die leute sollen bezahlen damit sie studieren können, nein meiner auffassung anch muss der staat die voraussetzungen dafür schaffen, dass alle die geistig fit sind, studieren können, UNABHÄNGIG der finanziellen möglichkeiten der eltern. Nun soll mir keiner jetzt mit nebenbei jobben usw kommen, das ist ein erheblicher nachteil für die die dann jobben müssen, gegenüber denen, dies vom porschefahrerdaddy gesponsert bekommen. Ok jobben muss man meistens immer, zwecks lebensunterhalt, auch während des studiums (stichwort erbärmlich geringe baföggelder, wovon man dann auch nochn batzen zurückzahlen muss), aber diese zusatzbelastung von 500 euro pro semester macht eben doch ne menge aus und deshalb bin ich persönlich grob dagegen, oder man machts halt elternabhängig, sprich jemand aus ner sozial "starken" familie zahlt halt dann mal schnell 10000 euro das semester (so in ungefähr fühlt sichs nämlich für normale studenten an)  Ok ist ne provokanter vorschlag, da es mir in erster linie darum gehtd ass bildung finanzunabhängig sein muss.
Deshalb am besten weg mit den studiengebühren und erhöhung des bafögs.
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22.09.2007, 07:53
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 779
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Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.
Eine These, die so nicht zutrifft. Für diesen Fall sind in mehreren Bundesländern Studiengeldbefreiungen vorgesehen. Ebenso gibt es bei Stipendien teilweise Studiengeldbefreiungen und teilweise können auch einzelne Fakultäten bei besonders guten Studienleistungen eine Befreiung von Gebühren zulassen.
Zu den Studiengebühren kann ich sagen, dass sie die Studienbediengungen - zumindest in den Fächern, die ich studiere - verbesseren. Es wurden mehr Dozenten eingestellt und das Veranstaltungsangebot wurde erhöht, so dass die Seminare nicht mehr überfüllt sind.
Was mich störrt ist die Verhältnismäßigkeit der Gebühren (Nebenbei: Zusätzlich zu den Studiengebühren fallen noch Verwaltungsbeiträge an): man hat einen Rahmen von 300 bis 500 €, den man nicht nutzt. Dabei fallen in technischen Studiengängen mehr Kosten für Material etc. an als etwa im geisteswissenschaftlichen Bereich.
Schlecht ist es ebenfalls, dass den Universitäten zu viel Freiraum für die Verwendung gelassen wird. So sollten z.B. an der Uni, die ich besuche, die Einnahmen aus dem Studiengebühren ausnahmslos den naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Einrichtungen zukommen, als dies am Protest scheiterte wollte die Uni einen Teil des Geldes für Prozesskosten einsparen - das wurde aber zum Glück auch nicht durchgesetzt.
Außerdem sollte man - wenn man schon Studiengebühren erhebt - zumindest das erste Semester als Zeitraum zur Orientierung kostenlos lassen und dafür sorgen, dass der Studiebetrieb an den einzelnen Lehrstühlen geregelt ablaufen kann.
__________________
μηδὲν ἄγαν
Geändert von Draconarius (22.09.2007 um 07:59 Uhr).
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22.09.2007, 10:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.222
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Zitat von Celebthol
Eine These, die so nicht zutrifft. Für diesen Fall sind in mehreren Bundesländern Studiengeldbefreiungen vorgesehen. Ebenso gibt es bei Stipendien teilweise Studiengeldbefreiungen und teilweise können auch einzelne Fakultäten bei besonders guten Studienleistungen eine Befreiung von Gebühren zulassen.
Dem kann ich so nicht zustimmen. Die Befreiungskriterien sind so lächerlich niedrig angesetzt, dass sie ähnlich wie das Bafög kaum jemandem wirklich nutzen.
Meine Eltern können es sich nur leisten mich studieren zu lassen weil ich Einzelkind bin. Bei Verwandten von mir dürfte schon jetzt ziemlich klar sein, dass von den vier Kindern nicht jedes studieren kann. Harte Wahrheit im Staat Deutschland oder?
Es lässt sich doch nicht leugnen, dass die Zahl der Abiturienten und die Zahl derer die nach dem Abitur dann auch studieren im Vergleich zu anderen Ländern dramatisch niedrig sind. Knowhow ist das einzige was Deutschland in der Globalisierung wirklich zu bieten hat und davon werden wir in der Zukunft deutlich zu wenig haben.
Dänemark investiert 15% seines Budgets für Bildung, Deutschland gerade mal 8-9%. Ich denke das sagt schon alles. Sind die Agrarsubventionen der Bauern oder die Pendlerpauschale wirklich so wichtig wie eine Investion ín die Zukunft?
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.09.2007, 10:31
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 779
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Zitat von Wulfnoth
Dem kann ich so nicht zustimmen. Die Befreiungskriterien sind so lächerlich niedrig angesetzt, dass sie ähnlich wie das Bafög kaum jemandem wirklich nutzen.
Meine Eltern können es sich nur leisten mich studieren zu lassen weil ich Einzelkind bin. Bei Verwandten von mir dürfte schon jetzt ziemlich klar sein, dass von den vier Kindern nicht jedes studieren kann. Harte Wahrheit im Staat Deutschland oder?
Wo ist denn da bitte der Zusammenhang zu meinem Beitrag? Ich sagte, dass Studenten mit Kindern (soweit ich weiß bis zum 10. Lebensjahr) bzw. behinderte Studenten von Studiengebühren befreit werden, entgegen der Aussage im ersten Posting des Threads.
__________________
μηδὲν ἄγαν
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22.09.2007, 10:34
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.222
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Siehte ich hab das Zitat falsch gelesen. Ich habe gelesen "behindert Bedürftige" und nicht "behinderte Bedürftige". Ein e kann soviel ausmachen.
'Tschuldigung.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.09.2007, 10:40
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 779
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Zitat von Wulfnoth
Siehte ich hab das Zitat falsch gelesen. Ich habe gelesen "behindert Bedürftige" und nicht "behinderte Bedürftige". Ein e kann soviel ausmachen. 
'Tschuldigung.
Kein Problem, habe mich nur etwas gewundert.
Muss noch ergänzen, dass bei der ganzen Gesetzgebung meiner Meinung nach vieles zu sehr den Ländern bzw. den einzelnen Hochschulen überlassen ist und anscheinend auch ein Teil der staatlichen Zuschüsse gekürzt worden ist, seitdem es die Studiengebühren gibt.
Der in Bayern dafür zuständige Minister (Goppel) muss zur Finanzierung gesagt haben, man könne die Gebühr durch Nachhilfestunden aufbringen...alles klar.
__________________
μηδὲν ἄγαν
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24.09.2007, 09:25
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 729
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Wir haben in Dtld. kein Stipendien-System, das diesen namen verdient. Die "Lösung" für die, die isch die Gebühren nicht leisten können, sind Kredite; und gerade Menschen aus armen Familien ist eine solche Schuldenaufnahme ein riesige Abschreckung.
Wir haben kein Finanzierungssystem für Studis aus einkommensschwachen Familien; BaFöG ist ein Witz, da kaum10% den Höchstsatz bekommen, und davon auch kein SAchwein leben kann. Außerdem ist BaFöG zur Hälfte ein Kredit, und auch dies wirkt abschreckend, wie oben schono gesagt.
In Dtld schließen sehr viel weniger junge Menschen ein Studium ab als in allen anderen Industrieländern. Das ist dumm und kurzsichtig, und die Gründe sind die Selektierung im Bildungswesen und die miserable Untersützung von Studierenden, die dazu führt, dass eigentlich alle Studis arbeitenmüssen, die nicht von ihren Eltern ausreichend unterstützt werden.
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