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10.03.2007, 13:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Mindestlohndebatte
Ich würde gerne wissen wie ihr zu diesem Thema steht und vor allem mit welcher Begründung.
Ich bin für einen allgemeinen Mindestlohn. Zwar lehne ich zu große staatliche Eingriffe in die Wirtschaft ab, aber es hat sich gezeigt dass man sich auf das soziale Verantwortungsgefühl der Verantwortlichen in den Unternehmen nicht verlassen kann und dann muss der Staat eingreifen.
Die häufig erwähnte Gefahr einer Abwanderung der Unternehmen ins Ausland kann ich nicht sehen, denn die betroffenen Branchen wie Gastronomie und Gebäudereinigung können garnicht abwandern.
Natürlich kann dies bedeuten, dass die Preise steigen aber fände ich zumindest akteptabel, diese Geiz ist Geil Schiene der meisten Deutschen geht mir sowieso tierisch auf den Sack.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.03.2007, 14:22
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Mindestlohndebatte
Ich bin gegen jede Art von Mindestlohn.
Wegen sozialer Veranwortung der Unternehmer. Die Unternehmer haben sich in erster Linie um das Wohl des Unternehmens zu kümmern. Geht es den Unternehmen schlecht, wird es auch negative Auswirkungen auf die Mitarbeiter haben.
Die Leitung hat nicht sozial zu sein. Ich kenn das aus der ehem. Firma meiner Mutter, wo die Soziale Leitung das Unternehmen in eine Krise geführt hat.
Aber ich denke, die großen Unternehmen werden bei einer Schaffung richtig reagieren.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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10.03.2007, 14:24
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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AW: Mindestlohndebatte
Wegen sozialer Veranwortung der Unternehmer. Die Unternehmer haben sich in erster Linie um das Wohl des Unternehmens zu kümmern. Geht es den Unternehmen schlecht, wird es auch negative Auswirkungen auf die Mitarbeiter haben.
Die Leitung hat nicht sozial zu sein. Ich kenn das aus der ehem. Firma meiner Mutter, wo die Soziale Leitung das Unternehmen in eine Krise geführt hat.
Und genau deshalb muss es ja welche geben.
Aber ich denke, die großen Unternehmen werden bei einer Schaffung richtig reagieren.
Aha! Und wie?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.03.2007, 14:30
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Mindestlohndebatte
Zitat von Wulfnoth
Und genau deshalb muss es ja welche geben.
Damit die Ausgaben noch mehr erhöht werden? Danke
Auslandsverlagerung, wenn es für das Unternehmen besser wäre.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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10.03.2007, 14:33
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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AW: Mindestlohndebatte
Zitat von Scipio
Auslandsverlagerung, wenn es für das Unternehmen besser wäre.
Du hast meinen Beitrag oben wohl nicht richtig gelesen.
Die Industriearbeitsplätze etc. werden jetzt schon weit über einem möglichen Mindestlohn bezahlt, wären also in der Folge garnicht betroffen.
Betroffen sind Jobs in der Gastronomie, Gebäudereinigung, Hotelgewerbe, Friseure, Bäcker etc. und ich sehe nicht wie man da etwas ins Ausland verlagern kann wenn man weiterhin in Deutschland verdienen will. Die Flucht aus Deutschland kennt eben doch Grenzen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.03.2007, 14:36
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Mindestlohndebatte
Zitat von Wulfnoth
Du hast meinen Beitrag oben wohl nicht richtig gelesen.
Die Industriearbeitsplätze etc. werden jetzt schon weit über einem möglichen Mindestlohn bezahlt, wären also in der Folge garnicht betroffen.
Betroffen sind Jobs in der Gastronomie, Gebäudereinigung, Hotelgewerbe, Friseure, Bäcker etc. und ich sehe nicht wie man da etwas ins Ausland verlagern kann wenn man weiterhin in Deutschland verdienen will. Die Flucht aus Deutschland kennt eben doch Grenzen.
Ich sehe aber nicht ein, warum der Staat hier eingreifen will. All diese Leute haben doch ihre Gewerkschaften, etc. Die Abschlüsse daraus können doch wirklich nicht so niedrig sein, dass es Mindeslöhne geben muss!
Mir gefällt die Lösung der indviduellen Firmenvereinbarungen besser.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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10.03.2007, 14:46
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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AW: Mindestlohndebatte
Hah! Wenn die Löhne nicht so niedrig wären könnte man sich die ganze Debatte sparen. Sie sind es nun einmal leider was doch zeigt, dass das bisherige System in diesem Bereich gescheitert ist.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.03.2007, 16:53
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.409
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AW: Mindestlohndebatte
mindestlöhne ganz klar ja, da die leute heutzutage vor allem bei berufseintritt so schikaniert werden mit hungerlöhnen dass ich mich ernsthaft frage ob es nicht besser ist einfach zuhause zu hocken und nix zu tun
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10.03.2007, 17:33
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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AW: Mindestlohndebatte
Zitat von TigerMC
..., dass ich mich ernsthaft frage ob es nicht besser ist einfach zuhause zu hocken und nix zu tun
das ist genau das problem unserer politik, das sich auch durch mindestlöhne nicht ändern lässt
mindestlöhne führen in den von dir genannten sektoren (@wulfnoth) nicht zu abwanderung sondern zu weniger einstellungen
wenn eine gebäudereinigungsfirma eine zusätzliche arbeitskraft nicht einstellen kann, weil sie durch den zu zahlenden mindestlohn keinen gewinn mehr machen wird, wird sie die person nicht einstellen
d.h. durch mindestlöhne gehen vor allem arbeitsplätze verloren, wenn es sich zugegebenermaßen für die, die dann noch arbeit haben, natürlich lohnt
das ist auch die meinung der meisten ökonomen
es gibt aber gegenüber dem mindestlohn eine sehr gute altenative, die gleichzeitig das grundsätzliche problem deutscher wohlfahrtspolitik bekämpft:
ein staatlich subventionierter niedriglohnsektor (bzw. negative Einkommenssteuer)
denn in deutschland lässt sich die politik des sozialstaats vereinfacht so darstellen: wir subventionieren durch ALG all jene, die nicht arbeiten, und zahlen dieses geld nicht mehr aus, sobald jemand arbeitet
so wird man (wenn auch indirekt) für das nicht-arbeiten belohnt, für das arbeiten hingegen nicht (vom staat)
diese politik macht schlicht und ergreifend keinen sinn; vor allem wenn man sich vor augen führt, dass in deutschland dutzende subventionen gibt - aber keine für arbeit
daher MUSS der staat endlich anfangen, arbeit zu unterstützen, indem er zu niedrigen löhnen zuschüsse zahlt, so dass die arbeit nicht mehr in konkurrenz zum arbeitslosengeld steht (das ist auch der eigentliche sinn von mindestlöhnen)
dieses modell der negativen einkommenssteuer existiert bereits mit guten erfolg in den skandinavischen ländern und wird zum beispiel vom (von mir sehr geschätzten) präsident des ifo-instituts hans-werner sinn unterstützt
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10.03.2007, 18:38
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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AW: Mindestlohndebatte
toblu mein guter freund, du schuldest mir eine ts debatte, da werden wir beide auch auf das thema mindestlohn eingehen
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10.03.2007, 18:44
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
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Beiträge: 288
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AW: Mindestlohndebatte
wie wärs denn mal mit ner ts-debatte des forums?
wäre ne nette idee imho
allerdings bitte erst nach meinem abi^^
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10.03.2007, 18:47
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
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AW: Mindestlohndebatte
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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10.03.2007, 18:48
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
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Beiträge: 288
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AW: Mindestlohndebatte
ja
(+8 buchstaben)
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10.03.2007, 18:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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AW: Mindestlohndebatte
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.03.2007, 19:05
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Mindestlohndebatte
Zitat von toblu
ja
(+8 buchstaben)
gut, da bin ich fast jeden Tag
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