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15.03.2008, 19:55
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.399
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Zitat von Wulfnoth
Wenn aber die heutige arbeitende Generation in immer prekärere Arbeitsverhältnisse gedrängt wird, kaum Lohnerhöhungen kriegt, immer häufiger arbeitslos ist oder irregulärer Beschäftigung (Selbstständigkeit, Minijobs etc.)
Du zählst mehrere der gröbsten missstände deutschlands auf und es freut mich, dass das gesehen wird, aber wir müssen so ehrlich sein diese Abarten der neuen "fleixibilität" aufm arbeitsmarkt (was fast schon kriminell ausgenutzt wird) mit jahresverträgen und ständig neuer jobsuche (zusätzlich der "druck" der behörden die die eigentlich helfen sollten) sind doch allesamt in den letzten 10 jahren entstanden, drum bin ich auch so enttäuscht von der spd. Sie muss nicht alles in ihrer regierungszeit selbst beschlossen haben so einzuführen, aber dann werfe ich ihr vor, nicht entschieden genug gegen die neu entstehende "flexibilität" vorgegangen zu sein, ja mit hartz4 noch gefördert zu haben
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15.03.2008, 20:00
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 389
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Zitat von Wulfnoth
Die einen halten ihre Wahlversprechen nicht, die anderen haben noch nicht einmal eine Ahnung wie sie diese umsetzten könnten.
Da die anderen Parteien ihre Wahlversprechen ebenfalls nicht einhalten, behaupte ich einfache einmal, dass sie auch nicht wissen, wie sie diese umsetzen sollten.
Zitat von Wulfnoth
Kohl bzw. die CDU hat sich bei den Kosten der Wiedervereinigung schlicht verschätzt.
Nach der Wahl mussten die Steuern erhöt werden, durch ein Haushaltsloch von knapp 300.000.000.000 DM. Da hat sich die CDU aber sehr stark verschätzt.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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15.03.2008, 21:03
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.223
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Zitat von K. Ropp
Nach der Wahl mussten die Steuern erhöt werden, durch ein Haushaltsloch von knapp 300.000.000.000 DM. Da hat sich die CDU aber sehr stark verschätzt.
Hinterher ist man immer schlauer. Etwas vergleichbares wie die deutsche Wiedervereinigung hatte es nie vorher gegeben, niemand wusste wie man einen staatliche Planwirtschaft in eine marktwirtschaftliche überführen sollte und niemand wusste in welchem Zustand die DDR-Wirtschaft wirklich war.
Natürlich war die Belastung der Sozialsysteme vorhersehbar aber der marode Zustand der Staatsbetriebe und so manche Panne bei der Privatisierung ließ sich nicht vorhersagen.
Du zählst mehrere der gröbsten missstände deutschlands auf und es freut mich, dass das gesehen wird, aber wir müssen so ehrlich sein diese Abarten der neuen "fleixibilität" aufm arbeitsmarkt (was fast schon kriminell ausgenutzt wird) mit jahresverträgen und ständig neuer jobsuche (zusätzlich der "druck" der behörden die die eigentlich helfen sollten) sind doch allesamt in den letzten 10 jahren entstanden, drum bin ich auch so enttäuscht von der spd. Sie muss nicht alles in ihrer regierungszeit selbst beschlossen haben so einzuführen, aber dann werfe ich ihr vor, nicht entschieden genug gegen die neu entstehende "flexibilität" vorgegangen zu sein, ja mit hartz4 noch gefördert zu haben
Der einzige wirkliche Missstand den ich sehe ist die Zeitarbeit, alles andere gab es vorher auch schon, denn der Kündigungsschutz und die Arbeitsvertragsgesetze wurden meines Wissens nach nicht wirklich angetastet.
Es wird immer nur das Negative der Reform gesehen, da wurden teilweise Schreckensgespenste produziert die so gar nicht existieren. Die Menschen die vorher Sozialhilfe bezogen haben sind durch Hartz IV nicht schlechter gestellt und die alte Regelung, dass man nach Beginn der Arbeitslosigkeit jahrelang Arbeitslosengeld beziehen konnte habe ich nie verstanden. Es gab damals so nette Beispiele mit Doktoranden, die gelegentlich mal was schrieben und sich zwischendurch Dick vom Staat versorgen ließen. Kein wunder dass die damals auf die Straße gegangen sind, die hatten ja richtig zu verlieren.
Die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe empfinde ich sogar als zutiefst gerecht, denn was unterscheidet beide Gruppen schon groß.
Zumindest meine Erfahrung mit der Arbeitsagentur ist, dass man dort sehr professionell behandelt wird und da Bremen eine sehr hohe Arbeitslosigkeit hat kann es eigentlich nirgendwo schlimmer sein.
Im Übrigen bestand die Agenda 2010 aus viel mehr als nur dem Hartz IV-Gesetz, eine Abschaffung der Agenda zu fordern ist dumpf und populistisch.
Ich nenne jetzt mal nur so "Kleinigkeiten" wie Betriebsgründungen ohne Meisterbrief, mehr Geld für Bildung, Förderung von Gesamtschulen (das weiß ich weil ich damals auf einer war  )
Aber eigentlich muss ich gar nicht argumentieren, die Agenda wird nicht zurück genommen werden, die Linkspartei würde das selbst dann nicht machen wenn sie an die Regierung kommt, der Aufwand wäre zu groß und wenn dann alle sehen dass es ihnen trotzdem nicht besser geht verschwindet die Partei zu schnell in der Versenkung. Da lieber aus der Opposition heraus wettern.
Berlin hat ja gezeigt was einer Protestpartei nach einer Regierungsbeteiligung passieren kann: 50% Stimmeneinbruch.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.03.2008, 17:37
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Ädil
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 253
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Zitat von Wulfnoth
Kohl bzw. die CDU hat sich bei den Kosten der Wiedervereinigung schlicht verschätzt.
Ich sage: Es war ihnen schlichtweg scheißegal.
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01.08.2008, 00:15
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Plebejer
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Registriert seit: 31.07.2008
Beiträge: 6
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Also ich bin dafür das die Linken verboten werden . Und gar nicht anerkannt werden dürfen!
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01.08.2008, 04:00
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.399
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ich bin für ein verbot der csu
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01.08.2008, 09:24
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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@Looser äh Lowskiller: Mit welcher Begründung? Außer das Du was gegen eine soziale Politik hast?
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01.08.2008, 13:42
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Plebejer
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Registriert seit: 31.07.2008
Beiträge: 6
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Die werben mit forderungen die sie nicht Halten können und z.B beim Hartz 4 Gesetz haben sie sich enthalten etc.. die sollen Sozial sein ? 60 % sind über 60 in der Partei. Ich find nach den Grünen sind sie zurzeit die Sinnfreiste -Partei. Und gleich beleidigen ohne Infos passt zu den Linken = )
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01.08.2008, 13:53
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 568
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Zitat von Lowskiller
Die werben mit forderungen die sie nicht Halten können und z.B beim Hartz 4 Gesetz haben sie sich enthalten etc.. die sollen Sozial sein ? 60 % sind über 60 in der Partei. Ich find nach den Grünen sind sie zurzeit die Sinnfreiste -Partei. Und gleich beleidigen ohne Infos passt zu den Linken = )
Meine Güte, was für ein inhaltsleeres Geseier ... selbst wenn eine Partei in Deinen Augen "sinnfrei" ist, hat sie trotzdem ein Recht auf Existenz, solange sie nicht offen und als ganzes gegen die FDGO arbeitet und das tut die Linkspartei nicht, auch wenn es innerhalb dieser Partei Strömungen geben mag, die als verfassungsfeindlich eingestuft werden können.
Und, so bedrückend ich das auch finde (  ), wenn man die Linkspartei verbieten würde, würde man, besonders im Osten der Republik, sehr viele Menschen vor den Kopf stoßen und deren Meinungen de facto gleich mit verbieten und das geht in einer pluralistischen, freiheitlichen Demokratie Gott sei Dank nicht.
Entschuldigt, ich glaube, ich komme grade sehr weit vom Urspungsthema des Strangs ab.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
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Freund der Freiheit
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01.08.2008, 13:58
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 824
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solange sie nicht offen und als ganzes gegen die FDGO arbeitet
Mal ganz ehrlich: Glaubst du wirklich daran, daß das Grundgesetz die Menschheit überdauern wird?
Ich mein, wenn es niemand ändern darf und es so für alle Ewigkeiten festgeschrieben ist.
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01.08.2008, 14:05
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Tribun
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Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 63
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01.08.2008, 14:06
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 568
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Zitat von Titus_Livius
Mal ganz ehrlich: Glaubst du wirklich daran, daß das Grundgesetz die Menschheit überdauern wird?
Ich mein, wenn es niemand ändern darf und es so für alle Ewigkeiten festgeschrieben ist. 
Das Grundgesetz wird hoffentlich so lange existieren, wie es eine Mehrheit von Deutschen gibt, die sich zu ihm bekennen und es gegen totalitäre Tendenzen u.Ä. zu verteidigen wissen.
Immerhin ist die im Grundgesetz garantierte Freiheit das höchste Gut, das wir haben und von daher ist es wert, dass es so lange überdauert, wie es unser Volk noch gibt.
Kleinere Änderungen dürfen natürlich zulässig sein, der Geist der Verfassung muss jedoch gegen alle Reformen erhalten bleiben, denn dieser Geist bildet die Werte unserer Gesellschaft ab und hält sie an, diese zu befolgen.
Mein Gott, was bin ich heute pathetisch
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Freund der Freiheit
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01.08.2008, 14:19
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 824
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Ich seh das ein wenig anders. Zuviele politische Entscheidungen werden auf juristischem Wege gekippt und somit macht sich ein Bundesverfassungsgericht zu einer zusätzlichen politischen Institution. Auch gibt es Punkte, die meiner Meinung nach an der Realität völlig vorbeigehen wie die Überordnung persönlicher Rechte vor dem Schutz vor Straftaten usw. Auch das förderale System ist für Entscheidungsfindungen viel zu kompliziert und langatmig, zumal zu oft ein kleinster gemeinsamer Nenner gefunden werden muß, der weder Fisch noch Fleisch ist und damit keinerlei Probleme löst, sondern eine Problemlösung nur in die Zukunft verschiebt.
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01.08.2008, 14:27
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 568
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Über diese Punkte werden wir uns wohl nicht einig werden. 
Allerdings halte auch ich die Stellung des Bundesverfassungsgerichts innerhalb der Gewaltenteilung wenigstens für diskutabel. Auf der anderen Seite sind die Entscheidung dieses obersten Gerichtes in der Vergangenheit, jedenfalls aus meiner Sicht, immer sehr positiv für den einzelnen Menschen ausgefallen, sprich die Freiheit des Individuums wurde durch Entscheidungen dieses Gerichts häufig gegen staatliche Eingriffe verteidigt (siehe die jüngste Entscheidung zum Rauchverbot).
Zu der Sache mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner muss ich sagen, dass ich lieber einen Kompromiss habe, der zwar keiner der beiden Seiten wirklich voll und ganz gerecht wird, aber wenigstens nicht eine Seite völlig außer acht lässt.
Für mich steht also eine auf demokratischen Werten und Abläufen herbeigeführte Entscheidung vor einer Entscheidung auf Grund von "Sachzwängen".
Oder anders gesagt: Demokratie und Pluralismus stehen über der reinen Vernunft und der Richtigkeit einer Sache. 
Jedenfalls meistens.
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