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21.04.2006, 15:26
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.393
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Der Mordanschlag in potsdam und schäubles äusserungen...
was denkt ihr zu dem thema. Meines erachtens ein skandal
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21.04.2006, 15:44
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.206
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Was hat Schäuble denn zu dem Thema gesagt?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2006, 15:54
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 779
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Original von Wulfnoth
Was hat Schäuble denn zu dem Thema gesagt?
Das hier
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μηδὲν ἄγαν
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21.04.2006, 16:37
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Ich versteh die Aufregung nicht. Er wollte wahrscheinlich nur darauf aufmerksam machen, dass man nicht hinter jedem, durch deutsche ermordeten Ausländer eine Rechtsextrmistische Tat vermuten muss. Gut, jetzt haben wir hier das "Nigger" auf der Mailbox hören können. Aber wie oft werden bsp.weise deutsche mit den Worten "Scheiß deutscher", oder "kartoffel" niedergeknüppelt und ermordet? Wer kommt da auf die Idee das unter Rechtsextremismus zu verbuchen? Nigger kann auch ganz einfach eine üble Beleidigung darstellen ohne rechtsexrtremistischen Hintergrund.
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21.04.2006, 17:11
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
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Zunächst denke ich mal, man sollte vor irgendwelchen Schlußfolgerungen wirklich erstmal die Ermittlungsergebnisse abwarten.
Die Täter (wer auch immer) verdienen Verachtung und die angemessene Härte der Strafanwendung, das Opfer das gleiche Mitgefühl, wie jedes Opfer von Gewalttaten.
Ich habe aber auch den Kopf geschüttelt, über die Formulierung von Schäuble - ein intelligenter Mensch wie er, hätte sich doch denken können, daß damit nicht mehr der Sinn seines Ausspruchs, sondern vor allem die Diktion beachtet wird. Da war er wohl wirklich etwas zu "blond" und "blauäugig" ...
Sinnvoller erschiene es mir jedoch, in solchen Fällen (egal wer gegen wen) die leidigen Debatten und Kommentare zu Herkunft, Glauben und Gesinnung außen vor zu lassen und sich auf die Straftat zu konzentrieren.
Bestimmte Auswüchse (Extremismus jeder Art) kann und muß man kontinuierlich und nicht nur am Einzelfall bekämpfen.
@mozart
Wie soll doch H. Lübke schon 1962 so schön formuliert haben? "Meine Damen und Herren, liebe Neger ... " das war sogar einfach nett und herzlich gemeint. Muß ja, denn dem kann man doch mit Sicherheit keinen rechten Hintergrund nachsagen ... 
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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21.04.2006, 19:58
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.393
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@mozart
ich glaube nicht das in der neudeutschen geschichte jemand umgebracht wurde, oder fast totgeprügelt wurde, weil er deutscher war im eigenen land.
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21.04.2006, 22:32
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Schlimm einfach nur schlimm mehr kann ich dazu nicht sagen  .
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21.04.2006, 23:17
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Wenn deutsche umgebracht werden hat das meistesn keinen politischen Hintergrund, und sie werden auch nicht wegen ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen umgebracht, eher weil materieller Neid besteht, oder ähnliches.
Schäubles Aussagen sind wirklich daneben. Wie bei Aspekte gesagt wurde: hätte zur Zeit der RAF jemand gesagt: "SPDler werden doch auch entführt, dann lassen wir die Kirche mal im Dorf", gäbe es einen Skandal und Proteste. Doch heutzutage wird es zur Kentnnis genommen, man guckt schief drauf, und die Sache ist gegessen.
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22.04.2006, 01:00
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Original von SeniorDingDong
Wenn deutsche umgebracht werden hat das meistesn keinen politischen Hintergrund
Warum hat der Angriff eines Ausländers auf einen deutschen mesitens keinen politischen Hintergrund, während bei einem Angriff eines deutschen auf einen Ausländer sofort ein politischer Hintergrund gesucht wird?
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22.04.2006, 10:02
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
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Original von mozart
Warum hat der Angriff eines Ausländers auf einen deutschen mesitens keinen politischen Hintergrund, während bei einem Angriff eines deutschen auf einen Ausländer sofort ein politischer Hintergrund gesucht wird?
Weil derartige Überfälle von "Ausländern" meist einen kriminellen ( ggf. auch sexistischen) und seltener einen ethnisch-rassischen Hintergrund haben, die dann zudem noch oft "Reaktionen" auf vorangegange "deutsche" Übergriffe sind.
Ich bestreite nicht, daß es nicht auch unter Migranten welche gibt, die inzwischen auch einen ausgeprägten Groll gegen alles Deutsche haben.
Es gibt aber sicher keine Parteien und Organisationen der Migranten, die programmatisch und propagandistisch die Ausweisung, Abschiebung oder sonstige "Entfernung" von Deutschen fordern, die bei jeder Gelegenheit die Deutschen für alle Probleme der Migranten verantwortlich machen - und so gezielt einen Haß des Pöbels schüren wollen.
Genau dies findest Du aber im Gegenzug auf deutscher Seite (NPD, DVU, REP, u.a.) - und leider bestätigt sich bei den meisten Fällen von Gewalt Deutscher gegen "Ausländer", daß es:
- keinen kriminellen (im Sinne von Raub, sexueller Nötigung etc.)
- keine provozierte Notwehr oder sonstige Notlage
sondern eben eine rein auf dem Haß gegen alles "Fremde" gegründete Tat war.
Das führt letztlich dazu, daß (wie auch im vorliegenden Fall) inzwischen bei jeder solchen Tat von Deutschen gegen Ausländer zunächst auch ein politischer (rassistischer) Hintergrund angenommen wird. Diese Annahme muß sich nicht immer bestätigen - hat sich nur leider zu oft in der Vergangenheit als richtig herausgestellt.
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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22.04.2006, 11:24
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Ja klar, aber andererseits findest du SOetwas wiederum in jedem anderen Land.
Rechtsextremismus ist keine deutsche Erfindung und spezilität.
Die Welt ist halt krank. Das war sie und wird sie wahrscheinlich immer bleiben.
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22.04.2006, 11:49
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
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Da muß ich Dir auch irgendwie Recht geben, auch wenn ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben möchte, daß letztlich der Mensch Wege finden könnte, irgendwann jede Krankheit zu heilen.
Es ist aber leider auch so, daß dieser Rechtsextremismus in der jüngeren deutschen Geschichte eine Form angenommen hatte, die ihn national, wie international einem anderen Bewertungsmaßstab unterwirft, wie z.B. die rechtsextremen Strömungen in GB, Frankreich, Rußland, USA etc.
Interessant dagegen die Ambivalenz in Italien ... wo sowohl offen rechte Parteien, als auch offen kommunistische - sich zwar bekämpfende, aber - von der Gesellschaft akzeptierte "feste" Bestandteile des politischen Establishments sind.
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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22.04.2006, 14:51
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Original von Grileg
Da muß ich Dir auch irgendwie Recht geben, auch wenn ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben möchte, daß letztlich der Mensch Wege finden könnte, irgendwann jede Krankheit zu heilen. 
Man sagt zwar für jede Krankheit gibt es ein Gegenmittel aber diese Krankheit ist glaube ich kaum Heilbar. Irgendwie wird jeder was gegen den anderen haben. 
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22.04.2006, 15:08
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Ich denke man sollte jetzt aber auch nicht überreagieren. Klar haben wir ein Rechtsextremes Problem aber es ist jetzt auch nicht so, das die Straßen von Neonazis beherrscht werden.
Und die Statistiken sprechen ja auch eine Sprache, die Gewalttaten sind rückgängig, das ist etwas positives. Natürlich gibt es da noch mehr zum verbessern aber ansonsten sollte man die Kirche im Dorf lassen. Eine "Machtergreifung" ist nicht in Sicht.
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22.04.2006, 16:57
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Nur weil ein Problem noch klein ist, heisst es nicht dass es kein Problem ist. Und meiner Meinung nach sollte man jedes Problem zu lösen versuchen. Es ist keinesfalls überreagiert wenn man versucht gegen Rechtsextremismus vorzugehen. Überreagiert wärs wenn man alle Glatzenträger, Baseballschlägerbesitzer und Stiefelträger verfolgen würde. Aber die Verhafung der kriminellen und die Diskussion über dieses Probelm sind eine normale und richtige Folge.
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