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01.07.2008, 11:06
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.227
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Man könnte auch einwerfen, dass der Sozialstaat in vielen Bereichen nur deshalb so teuer ist weil sich viele Besserverdiener daraus verabschiedet haben.
Gäbe es keine private Krankenversicherung wären die Beiträge für die gesetzliche deutlich niedriger - jedenfalls prozentual. So bleibt die gesetzliche KV für den achzigprozentigen Rest der Deutschen, die entweder nicht genug verdienen oder nicht selbstständig sind.
Aber diese Denkweise ist dir natürlich völlig fremd, hat nämlich was mit Solidarität zu tun.
Das ist natürlich nur ein Teil des Debakels bei der KV, ein anderer ist die Pharmalobby und die überbordende Bürokratie. Stichwort: Lieber teure Nachsorge als billige Vorsorge fördern....
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.07.2008, 11:47
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 835
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Man könnte auch einwerfen, dass der Sozialstaat in vielen Bereichen nur deshalb so teuer ist weil sich viele Besserverdiener daraus verabschiedet haben.
Gäbe es keine private Krankenversicherung wären die Beiträge für die gesetzliche deutlich niedriger - jedenfalls prozentual. So bleibt die gesetzliche KV für den achzigprozentigen Rest der Deutschen, die entweder nicht genug verdienen oder nicht selbstständig sind.
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die PKV subventioniert zu einem großen Teil die GKV. Und zwar über die Gebührenordnung.
Beispiel: Das Krankenhaus darf ärztliche Leistungen max.zum 1,8 fachen Satz der GOÄ abrechnen. Beim Privatversicherten beziehen dieselben Leistungen bis zum 3,5fachen Satz der GOÄ. (das hat nichts mit separat abgerechneter Chefarztbehandlung zu tun!) Beim Allgemeinmediziner und Zahnarzt ist das analog. Also bekommt der Arzt für 100 € Abrechnung nach GOÄ von der GKV 180€ und von der PKV 350€. Für die Krankenhäuser und vor allem Fachärzte, die sich hoch verschulden müssen, um moderne Technik anzuschaffen, also der notwendige Verdienstausgleich, um die Technik überhaupt finanzieren zu können.
Außerdem vergißt du mal eben, daß bei den Privaten die Menschen auch krank werden und es auch dort viele Kinder und Hausfrauen gibt, die in der GKV kostenfrei zu versichern wären.
Unterm Strich also wenn anders dann Grundversorgung für alle. Wobei Grundversorgung heißt: ambulante und stationäre Versorgung und alles was darüber hinausgeht nach eigenem Ermessen, also privat. Keine Zahnersatz, keine Brillen, keine Unfälle usw. versichert. Dann hättest du das System der Schweiz und anderer Länder.
Bin mir aber sicher, daß dann noch mehr aufgeschrien wird, weil man dann wieder sieht, wie gut man dann doch versichert war.
Aber diese Denkweise ist dir natürlich völlig fremd, hat nämlich was mit Solidarität zu tun.
Solidarität macht man aber freiwillig und man selbst bestimmt auch was mit dem Geld geschieht, denn es muß schließlich durch diese Person erarbeitet werden.
Das ist natürlich nur ein Teil des Debakels bei der KV, ein anderer ist die Pharmalobby und die überbordende Bürokratie. Stichwort: Lieber teure Nachsorge als billige Vorsorge fördern....
Da sind wir wieder bei den Vorurteilen: Schließlich müsste es denn der GKV blenden gehe- billige Vorsorge und der PKV schlecht- teure Nachsorge. Ist aber nicht so, da die GKV auf dem Zahnfleisch kriecht, was aber am System der GKV selbst liegt. Da sind einfach in Bezug auf das Beitragsaufkommen zuviele Leistungen drin. Und das ist so, weil dort kein Wettbewerb herrscht, sondern in sozialistischer Manier der Staat die Hand draufhat.
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01.07.2008, 12:11
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.227
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Dass die GKV bei höheren Einnahmen möglicherweise auch mehr zahlen könnte entzieht sich völlig deinem Verständnis?
Soweit ich weiß sind 20% der Deutschen nicht in der GKV. Um diese verlassen zu dürfen bzw. nicht bei ihr Mitglied sein zu müssen gibt es soweit ich weiß drei Kriterien. Entweder man ist Beamter oder man ist selbstständig oder man verdient über einem gewissen Schwellwert. Den Schwellwert habe ich jetzt nicht im Kopf, er dürfte aber bei fast 4.000€ im Monat liegen.
Beamte verdienen im Schnitt nicht so schlecht und der Schwellwert ist relativ hoch angelegt. Wenn man also die Selbstständigen außen vor lässt, da bei denen die Einkommensituation sich nicht über einen Kamm scheren lässt, haben wir einen überdurchschittlichen Verdienst von PKV-Versicherten. Diese Menschen würden also auch überdurchschnittlich in die GKV einzahlen.
Außerdem vergißt du mal eben, daß bei den Privaten die Menschen auch krank werden und es auch dort viele Kinder und Hausfrauen gibt, die in der GKV kostenfrei zu versichern wären.
Krank werden, ja. Aber hast du schonmal versucht als chronisch kranker in eine PKV zu kommen? Die Privaten wählen schon sehr gut ihre Klientel aus, da sie ja wirtschaftlich arbeiten wollen.
Bleibt also die GKV für diejenigen, die nicht raus dürfen, raus können oder nicht raus wollen. Letztere dürften nur ein Bruchteil darstellen. Das Wort Zweiklassenmedizin ist bei dir aber wohl kaum negativ behaftet.
Unterm Strich also wenn anders dann Grundversorgung für alle. Wobei Grundversorgung heißt: ambulante und stationäre Versorgung und alles was darüber hinausgeht nach eigenem Ermessen, also privat. Keine Zahnersatz, keine Brillen, keine Unfälle usw. versichert. Dann hättest du das System der Schweiz und anderer Länder
Wie weit ist man denn noch von der Grundversorgung entfernt?
Da sind wir wieder bei den Vorurteilen: Schließlich müsste es denn der GKV blenden gehe- billige Vorsorge und der PKV schlecht- teure Nachsorge.
Was für ein Schwachsinn! Seit wann fördert die GKV die Vorsorge? Ja propagiert wird das immer wieder aber außer beim Zahnarzt kann ich da nichts feststellen. Nach der kommenden Gesundheitsreform wird das auch noch schlimmer, da zumindest laut meinen Informationen die KKs dann mehr Geld aus dem Fonds bekommen, wenn sie einen Kranken betreuen als wenn sie einen gesunden Klienten haben.
Da sind einfach in Bezug auf das Beitragsaufkommen zuviele Leistungen drin.
Die Frage ist ob die Leistungen zu hoch sind oder das Beitragsaufkommen aufgrund der Tatsache, dass eben Besserverdiener sich dem System entziehen dürfen, zu schlecht ist?
Solidarität macht man aber freiwillig und man selbst bestimmt auch was mit dem Geld geschieht, denn es muß schließlich durch diese Person erarbeitet werden.
Die BRD hat keine Mauer, es steht jedem offen das Land zu verlassen. Insofern ist die Solidaritätsgemeinschaft der BRD völlig freiwillig.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.07.2008, 13:59
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 835
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Dass die GKV bei höheren Einnahmen möglicherweise auch mehr zahlen könnte entzieht sich völlig deinem Verständnis?
Soviel Mehreinnahmen hat die GKV dann gar nicht.  Kindern und Hausfrauen sind in der PKV Beitragszahler. In der GKV nicht. Und Rentner gibts auch in der PKV mit hohen Leistungsansprüchen.
Soweit ich weiß sind 20% der Deutschen nicht in der GKV. Um diese verlassen zu dürfen bzw. nicht bei ihr Mitglied sein zu müssen gibt es soweit ich weiß drei Kriterien. Entweder man ist Beamter oder man ist selbstständig oder man verdient über einem gewissen Schwellwert. Den Schwellwert habe ich jetzt nicht im Kopf, er dürfte aber bei fast 4.000€ im Monat liegen.
Hm, und hat die kontinuierliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze von 1400,- DM seit 1967 auf 3600,-€ in 2008 etwas bewirkt? Meines Wissens nach jagte trotzdem eine Reform der GKV die Nächste, was Beitragserhöhungen und Leistungssenkungen mit sich brachte.
Beamte verdienen im Schnitt nicht so schlecht und der Schwellwert ist relativ hoch angelegt. Wenn man also die Selbstständigen außen vor lässt, da bei denen die Einkommensituation sich nicht über einen Kamm scheren lässt, haben wir einen überdurchschittlichen Verdienst von PKV-Versicherten. Diese Menschen würden also auch überdurchschnittlich in die GKV einzahlen.
Beamte sind ja bekanntlich Sonderwesen und so auch in der Krankenversicherung. Ersteinmal würden Mehrkosten auf den Staatshaushalt zukommen. Zum 2. würde sich in der GKV nicht wirklich viel ändern, da Beamte auch heute schon nur zu 30 oder 50% privat versichert sind.
Krank werden, ja. Aber hast du schonmal versucht als chronisch kranker in eine PKV zu kommen? Die Privaten wählen schon sehr gut ihre Klientel aus, da sie ja wirtschaftlich arbeiten wollen.
Versucht hab ichs nicht, aber ich kenn deren Aufnahmeprozedur ganz gut. Habe ja auch nirgendwo geschrieben, daß ich ein System favorisiere, daß einzig privat ist.
Bleibt also die GKV für diejenigen, die nicht raus dürfen, raus können oder nicht raus wollen. Letztere dürften nur ein Bruchteil darstellen. Das Wort Zweiklassenmedizin ist bei dir aber wohl kaum negativ behaftet.
Mal ganz ehrlich: Die gabs und gibts in jedem Staat der Welt. Auch in Deutschland war das schon immer so. Wer Geld hat konnte und kann sich mehr leisten als andere. Mir persönlich ist das egal, wer an mir irgendwann mal herumschrauben sollte und darum finde ich die PKV auch gut: Ich kann frei entscheiden, was ich möchte und nicht irgendwas staatlich indoktiniertes aufgedrückt bekommen. Ergo habe ich mich für einen Tarif entschieden,der nur Grundleistungen abdeckt im Sinne der GKV Leistungen von 1990,w as aber nicht wirklich wichtig für die Diskussion ist.
Wie weit ist man denn noch von der Grundversorgung entfernt?
Kennst du das System der Schweiz? Da geht noch einiges zu kürzen Leistungsmäßig und kostet dort trotzdem einen Haufen Geld.
Da das das Lieblingsmodell der SPD ist, hier mal der Prämienrechner mit Leistungsübersicht.
Was für ein Schwachsinn! Seit wann fördert die GKV die Vorsorge? Ja propagiert wird das immer wieder aber außer beim Zahnarzt kann ich da nichts feststellen. Nach der kommenden Gesundheitsreform wird das auch noch schlimmer, da zumindest laut meinen Informationen die KKs dann mehr Geld aus dem Fonds bekommen, wenn sie einen Kranken betreuen als wenn sie einen gesunden Klienten haben.
Naja, gibts schon Einiges: Neugeboren-, verschiedene Krebs-, Frauenarzt-, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, Glaukom Screening usw. Ist noch wesentlich länger diese Liste.
Die Frage ist ob die Leistungen zu hoch sind oder das Beitragsaufkommen aufgrund der Tatsache, dass eben Besserverdiener sich dem System entziehen dürfen, zu schlecht ist?
Die Frage, was gerecht wäre. Gerecht wäre es denn, soweit gehe ich mit, wenn unverschuldete Krankheitsfolgen abgesichert wären. Da dürften dann alle einzahlen und das, was darüber hinausgeht, sollte jeder selbst absichern dürfen nach seinen Vorstellungen.
Die BRD hat keine Mauer, es steht jedem offen das Land zu verlassen. Insofern ist die Solidaritätsgemeinschaft der BRD völlig freiwillig.
So gesehen hast du Recht. Darum verließen auch 160000 Fachkräfte allein im Jahr 2007 das Land und 466 Hochqualifizierte kamen aus dem Ausland nach Deutschland.
Geändert von Titus_Livius (01.07.2008 um 14:03 Uhr).
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01.07.2008, 19:01
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Man kann lange um den heißen Brei herumreden, aber Tatsache ist: Die GKV versichern praktisch alleine alle Menschen, die kein oder wenig Einkommen haben, aber hohe Kosten verursachen. Soll heißen, alte, chronisch Kranke, behinderte Menschen sind fast alle in der GKV und müssen von den Arbeitnehmern (bzw. denen mit relativ niedrigem Einkommen) finanziert werden. Das ganze ist solidarisch organisiert, d.h. die Versicherungsbeiträge sind an die Einkommenshöhe gebunden.
Die PKV sind eine "normale" Versicherung, und die Beiträge sind in erster Linie am "Risiko" des Einzalfalls festgemacht. Eine Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gibt es praktisch nicht.
Damit bleibt es ein Faktum, dass die notwendigen soldarischen Transferleistungen von den gesetzlich versicherten aufgebracht werden (und denen, die freiwillig in der GKV bleiben). Die Versicherten der PKV entziehen sich dieser Verpfglichtung, zumindest die, die in der GKV durch hohe Einkommen mehr zahlen müssten als jetzt in der PKV, wo v.a. ihr persönliches Risiko versichert ist.
Fazit: Unsolidarisch; kann man toll finden, muss man aber nicht...
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01.07.2008, 19:17
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 835
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Man kann lange um den heißen Brei herumreden, aber Tatsache ist: Die GKV versichern praktisch alleine alle Menschen, die kein oder wenig Einkommen haben, aber hohe Kosten verursachen. Soll heißen, alte, chronisch Kranke, behinderte Menschen sind fast alle in der GKV und müssen von den Arbeitnehmern (bzw. denen mit relativ niedrigem Einkommen) finanziert werden. Das ganze ist solidarisch organisiert, d.h. die Versicherungsbeiträge sind an die Einkommenshöhe gebunden.
Jetzt tu bitte nicht so, als wenn nun alle Arbeitnehmer mit 1000 € im Monat brutto nach Hause gehen und im Gegenzug die Millionäre der PKV die Prämien hochtreiben.
Das System der PKV ist ein ganz anderes, weil personenbezogen auf Tarifbasis kalkuliert und auf dauerhafte Stabilität angelegt, während das gesetzliche System einfach nur zu viele Leistungen in Bezug auf die Einnahmen hat. Und man sollte einmald arüber nachdenken, warum ich in der PKV mit einem Tarif analog GKV im Monat 164 € invl Pflege zahlen muß, während die GKV mir runde 450,-€ abverlangt mit den dort üblichen Zuzahlungen. Und das liegt nicht an den armen Kranken, denn die gibts in der PKV auch. Zumal gerade Beamte dafür bekannt sind, die Krankheitskosten in die Höhe zu treiben, woran das auch immer liegen mag... .
Die PKV sind eine "normale" Versicherung, und die Beiträge sind in erster Linie am "Risiko" des Einzalfalls festgemacht. Eine Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gibt es praktisch nicht.
Dafür bluten Arbeitnehmer und Arbeitgeber in vereinter Solidarität auch in gleichen Teilen, die Rentner mittlerweile auch und trotzdem reicht das Geld hinten und vorne nicht trotz stetiger Reformen seit Jahrzehnten.
Damit bleibt es ein Faktum, dass die notwendigen soldarischen Transferleistungen von den gesetzlich versicherten aufgebracht werden (und denen, die freiwillig in der GKV bleiben). Die Versicherten der PKV entziehen sich dieser Verpfglichtung, zumindest die, die in der GKV durch hohe Einkommen mehr zahlen müssten als jetzt in der PKV, wo v.a. ihr persönliches Risiko versichert ist.
Ich schreib ja, daß das System der GKV falsch ist mit ihren überhöhten Leistungen. Man kommt ja trotz immens gestiegener Beitragsbemessungsgrenze und Zuzahlungen immer noch nicht klar. Mathematisch ist die Rechnung, wenn alle einzahlen nämlich Unsinn,denn wenn jetzt 85% der Bevölkerung GKV versichert sind und x€ Leistungen beanspruchen, dann ist bei 100% der Bevölkerung in der GKV der Leistungsanspruch x+15%. Also ein Nullsummenspiel.
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01.07.2008, 20:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Wollen wir uns jetzt nur noch wiederholen?
Nochmal: PKV-Versicherte verdienen i.d.R. überdurchschnittlich, d.h. sie würden mehr einzahlen als die 15% Kosten die sie verursachen.
Und ja, ich bin mir sicher, dass auch Beamte zusammen genommen überdurchschnittlich verdienen. In den Topf gehört ja nicht nur der Beamte im Bürger Center sondern auch der Staatssekretär.
Und die Differenz die du bemängelst hat dir Thersites einen Beitrag zuvor erklärt, das ganze nennt sich Solidarität. In der PKV zahlst du für dein eigenes Risiko, in der GKV zahlst du für alle Mitglieder deiner KV und bald für alle Mitglieder aller KVs. Sowas nennt man Solidargemeinschaft zwischen alt/jung und krank/gesund. In der PKV richtet sich dein Beitrag nach deinem Alter, deiner Gesundheit und noch anderen Verfahren - sofern man reinkommt. In der GKV zahlst du immer denselben Prozentsatz wie alle anderen auch.
Dass diese Solidargemeinschaft gesetzlich geregelt wird ist logisch, weil sich sonst viele vermeintliche Leistungsträger aus selbstsüchtigen Gründen verabschieden würden. Wir leben nun einmal in einer Ego-Gesellschaft. Zu Zeiten Adenauers ist ein umverteilungsfinanziertes Rentensystem noch gut angekommen.
Die Frage ist nur ob ein Leistungsträger noch ein solcher ist wenn er sich aus der Solidargemeinschaft verabschiedet, denn was leistet er noch für die Gesellschaft?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.07.2008, 20:25
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Statistik: Reiche zahlen mehr als die Hlfte der Einkommenssteuer - WirtschaftsWoche
Jetzt so zu tun, als wenn das alles Schmarotzer wären, ist meines Erachtens nach völlig unter der Gürtellinie. Immhin bewirken Reiche auch, daß durch Investitionen Arbeitsplätze entstehen und auch Wulfnoth einen Job bekommt, wenn er denn will.
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01.07.2008, 20:41
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.227
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Warum wechselst du das Thema?
Das ist ja schön. Ich kenn das Argument, ein Herr Ackermann hat es im Interview mal erwähnt.
Die Einkommenssteuer macht übrigens meines Wissens nach nur einen geringen Prozentsatz des Gesamtsteueraufkommen aus. Mit Lohnsteuer zusammen laut Wikipedia nichtmal die Hälfte des Steueraufkommens.
Weiterhin wurde der Spitzensteuersatz in den letzten 8 Jahren um 6% bzw. eigentlich um 9% gesenkt, Vermögenssteuer gänzlich abgeschafft. Und das in Zeiten in denen die Reallöhne sonst runtergingen aber klar, dass hier weitergejammert wird, weil sonst wird evt. noch sozialer Unfrieden weiter angeheizt.
Es ist eben nicht nur die Mittelschicht, die über vermeintliche Armut jammert.
Was mich an einen Artikel kürzlich erinnert. War es im SPIEGEL? Spitzenmanager verkehren nur noch unter sich, misstrauen allen fremden Informationen und entziehen soviel Vermögen wie möglich dem Fiskus, bei gleichzeitiger Spendenbereitschaft für die Dritte Welt.
Hatte nicht Herr Zumwinkel noch in seiner Hauszeitung einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, kurz bevor sein Steuerhinterzug publik wurde? Selbstreflexion scheint nur noch ungenügend zu funktionieren in gewissen Kreisen.
Und über meine Jobaussichten brauchst du dir schonmal keine Gedanken machen.
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01.07.2008, 20:53
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Konsul
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Wieso Thema wechseln? Du warfst den Reichen Unsolidarität vor,was im Grunde genommen nicht stimmt. Da kenne ich einfach zuviele. Und was mich betrifft, so bin ich typische Mittelschicht und schreibe auch nur das, was auch viele andere typische Mittleschichtler denken, die ich kenne. Also vom Angestellten und Arbeiter bis hin zum Freiberufler und Gewerbetreibenden. Sie alle finden das vorherrschende System schlicht zum kotzen,weil sie arbeiten und Freizeit opfern und das für über ein halbes Jahr im Jahr für lau, weils Vater Staat kassiert.
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01.07.2008, 21:11
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.227
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Tja dann frag deine Bekannten mal wo sie ohne Staat wären. Mit sowas wie Steuern werden nämlich unter anderem auch Schulen etc. finanziert. Frag deine Freunde mal ob sie auch ohne Staat jetzt Jobs hätten. Als Experiment für ein Leben ohne Staat empfehle ich wahlweise Somalia oder Kongo.
Oder soll es Bildung künftig auch nur noch für Kinder geben, deren Eltern das Schulgeld aufbringen können? In dem Fall werde ich meine Bemühungen mein Umfeld bei der nächsten Bundestagswahl für die SPD an die Urnen zu treiben noch intensivieren.
Achja und ich werfe Menschen, die nicht in die GKV und die RV einzahlen Unsolidarität im Sinne der Sozialabgaben vor. Die heißen nämlich so, weil sie die direkt in die Sozialkassen fließen und nicht in den Haushalten von Bund und Ländern frei verfügbar sind.
Die Umsatzsteuer hat z.B. etwas genau soviel Volumen wie Lohn- und Einkommenssteuer und zur Umsatzsteuer trägt auch dein vielzitierter Arbeitsloser mit Flachbildschirmfernseher bei.
Menschen die ihr Leben lang nicht in die GKV eingezahlt haben, dürfen mit 52 (und wenn totkrank) wieder zurück in die GKV, wenn diese versicherungspflichtig werden. Das ist eine Perversion des Solidaritätsprinzips.
Man kann bei der GKV gerne über den Leistungskatalog reden, aber erst nach Ende der Zweiklassenmedizin. Sonst läuft man nämlich Gefahr, dass der Leistungskatalog der 2. Klasse immer weiter eingestampft wird, während die Gutverdiener sich in die PKV flüchten. So funktioniert Solidarität nicht. Und im Übrigen funktioniert sie auch nicht freiwillig. Denn wie soll sie freiwillig funktionieren wenn die Reichen schon jetzt ihr Vermögen illegal am Fiskus vorbei schleusen?
Funktionieren in deinem Sinne würde die Solidargemeinschaft wohl erst, wenn es sie real nicht mehr gäbe.
Und nur so nebenbei, ich bin auch klassische Mittelschicht (wir die Mehrheit der Deutschen auch noch) aber auch wenn man Netto einzahlt muss man nicht aus Egoismus, das ganze System einstampfen wollen. Hat was mit sozialem Gewissen zu tun. Natürlich sehe ich auch Kritikpunkte am System aber deshalb würde es nie insgesamt in Frage stellen. Meine Kritikpunkte hab ich überall schon deutlich gemacht, die werde ich hier nicht weiter ausführen.
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01.07.2008, 21:57
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Konsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Tja dann frag deine Bekannten mal wo sie ohne Staat wären. Mit sowas wie Steuern werden nämlich unter anderem auch Schulen etc. finanziert. Frag deine Freunde mal ob sie auch ohne Staat jetzt Jobs hätten. Als Experiment für ein Leben ohne Staat empfehle ich wahlweise Somalia oder Kongo.
Staatliche Grundaufgaben zu finanzieren bedeutet schließlich nicht zu Gunsten Arbeitsscheuer und nicht wirtschaften Könnende (Insovenzrecht z.B.als Anhaltspunkt) ein Leben lang zu finanzieren. Oder siehst du das etwas so? Wenn ja, kannste gern meinen Teil zu diesen 2 Sachen übernehmen.
Oder soll es Bildung künftig auch nur noch für Kinder geben, deren Eltern das Schulgeld aufbringen können? In dem Fall werde ich meine Bemühungen mein Umfeld bei der nächsten Bundestagswahl für die SPD an die Urnen zu treiben noch intensivieren.
Hm, da die Gesellschaft verdummt, wäre das wohl eine gute Idee. Und das Schulgeld entfällt, wenn die Eltern Arbeit nachweisen.
Achja und ich werfe Menschen, die nicht in die GKV und die RV einzahlen Unsolidarität im Sinne der Sozialabgaben vor. Die heißen nämlich so, weil sie die direkt in die Sozialkassen fließen und nicht in den Haushalten von Bund und Ländern frei verfügbar sind.
Ist tatsächlich so, da ich 0 Bock habe Faulheit finanziell zu unterstützen. Und da auch die PKV ein gewisses Solidarprinzip kennt fühl ich mich dort richtig wohl.
Die Umsatzsteuer hat z.B. etwas genau soviel Volumen wie Lohn- und Einkommenssteuer und zur Umsatzsteuer trägt auch dein vielzitierter Arbeitsloser mit Flachbildschirmfernseher bei.
Schlimm genug, daß sich langfristig Arbeitslose soetwas leisten können. Ich meine, zeigt doch genau das, das das Geld mehr als ausreichend ist, oder aber das Geld vom Amt ein willkommenes Zubrot zur Schwarzarbeit ist.
Menschen die ihr Leben lang nicht in die GKV eingezahlt haben, dürfen mit 52 (und wenn totkrank) wieder zurück in die GKV, wenn diese versicherungspflichtig werden. Das ist eine Perversion des Solidaritätsprinzips.
Warum nur würden soviele, wenn sie denn könnten, umgehend aus der GKV und auch der GRV aussteigen?
Man kann bei der GKV gerne über den Leistungskatalog reden, aber erst nach Ende der Zweiklassenmedizin. Sonst läuft man nämlich Gefahr, dass der Leistungskatalog der 2. Klasse immer weiter eingestampft wird, während die Gutverdiener sich in die PKV flüchten. So funktioniert Solidarität nicht. Und im Übrigen funktioniert sie auch nicht freiwillig. Denn wie soll sie freiwillig funktionieren wenn die Reichen schon jetzt ihr Vermögen illegal am Fiskus vorbei schleusen?
Du hast die Arbeitnehmer vergessen, die auch das Finanzamt behumsen. Das nennt man Abstimmung mit dne Füßen. Komisch nur, daß trotzdem alles so toll am System sein soll, wenn die allergrößte Mehrheit dies macht... .
Funktionieren in deinem Sinne würde die Solidargemeinschaft wohl erst, wenn es sie real nicht mehr gäbe.
Nicht richtig, weil staatliche Umverteilung nur Frust bei den wertschöpfenden Menschen schafft und Faulheit belohnt. Sozialstaat bedeutet doch vor den Unilden des Lebens geschützt sein: Da zu gehören unvorhersehbare Krankheiten usw. Aber Faulheit? Warum nur soll man Faulheit unterstützen?
Natürlich sehe ich auch Kritikpunkte am System aber deshalb würde es nie insgesamt in Frage stellen.
Aber wenn du den Sozialismus einführen willst mit Einheitskasse, hoher Staatsquote, Enteignung der Reichen, Luxusleben der Faulen, dann krempelst du doch das ganze System um.
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01.07.2008, 22:18
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The Censor
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Hast du dich schonmal gefragt weshalb du eine Arbeitslosenphobie hast und den kompletten Staat und das komplette Solidaritätsprinzip auf die Arbeitslosigkeit einer Minderheit reduzierst? Bei jeder Diskussion kommst du nämlich mittelfristig da an.
Mir persönlich ist das zu langweilig, ich werde mich an weiteren Diskussionen in dieser Richtung nicht mehr beteiligen, auch wenn gerade die Sozialsysteme der BRD ein vielschichtiges und interessantes System sind - historisch wie gegenwärtig.
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01.07.2008, 22:35
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Konsul
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Zitat von Wulfnoth
Hast du dich schonmal gefragt weshalb du eine Arbeitslosenphobie hast und den kompletten Staat und das komplette Solidaritätsprinzip auf die Arbeitslosigkeit einer Minderheit reduzierst? Bei jeder Diskussion kommst du nämlich mittelfristig da an.
Ich sehe da einfach das Kernproblem eines überbordenden Sozialstaates. Urlaub auf Staatskosten und der Rest zahlt die Zeche.
Und ich habe das auch schon öfters geschrieben: Es geht nicht gegen die Menschen, die übergangsweise Unterstützung brauchen,weil ihre Arbeit verlorenging, sondern einfach um diejenigen, welche sich in der sozialen Hängematte ein schönes Leben machen. Und die Phobie habe ich tatsächlich mittlerweile,weil nicht ein Arbeitstag vergeht, an dem ich meine Meinung von eben einem Mitglied dieser Gruppe bestätigt bekomme. Heute wars z.B. der völlig überschuldete Kraftfahrer der beim Anwalt nebenan einen Privatinsolvenzantrag stellte,aber in 1 Woche mit seiner Sippe (Frau Hartz IV, offiziell nicht zusammen lebend, da sonst das Amt kein Geld mehr zahlt) nach Teneriffa in den Urlaub fliegt. Aber da wir in einem Rechtsstaat leben bin ich wieder mal nicht gewalttätig geworden und der Anwalt ebensowenig- der kann die ganze Choose nämlich auch nicht mehr verstehen. Und so läuft das Tag für Tag und Woche für Woche bei anderen Anwälten, bei Ärzten, bei Hausverwaltern, Behörden. Und da ich in der Stadt bekannt bin wie ein bunter Hund, landet diese ganze Kacke auch irgendwie immer auf meinem Tisch, da auch ganz normale Mittelschichtler sich mal ihr Herz auschütten müssen und ich zeitweise auch irgendwie deren Seelenklempner bin.
Schließlich sehe ich privat und berufsbedingt dann öfters tatsächliche Armut. Nicht in Deutschland, sondern im Ausland. Und wenn man da mitbekommt, wie sich die Menschen abstrampeln müssen und dennoch zufriedener sind und in Deutschland wird auf hohem Niveau so herumgejammert, da krümmen sich einfach sämtliche Fußnägel.
Geändert von Titus_Livius (01.07.2008 um 22:47 Uhr).
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02.07.2008, 04:05
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die leute die du beschreibst sind jedem unlieb, aber um deren paar willen kannst du nicht das ganze system in frage stellen
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