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29.06.2005, 15:26
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Plebejer
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Registriert seit: 09.05.2005
Beiträge: 9
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Der Sozialstaat, der Anfang vom Ende Deutschlands
Mich würde mal gern eure Meinungen hören.Ich finde, dass dieser extreme Sozialsaat zum großen Teil schuld hat, an der finanziellen Misere unseres Landes
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29.06.2005, 16:06
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.366
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der sozialstaat ist gut und auch absolut erhaltenswert, um diese errungenschaft beneidet uns die ganze welt.
Nur mit der finanzierung haperts in den letzten 10 jahren, da muss was geändert werden, eventuell mehr von den steuern bezahlen dafür weniger von sozialabgaben die dann arbeitgeber und arbeitnehmer gleichermassen belasten
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29.06.2005, 18:03
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
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Gut wäre auch mit diesem Gutachterwahsinn aufzuhören. Das würde ebenfalls eine Menge Geld sparen.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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29.06.2005, 19:14
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Plebejer
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Registriert seit: 09.05.2005
Beiträge: 9
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ja aber es kann doch nicht sein,dass manche, -manche- nicht arbeiten, und vom arbeitslosengeld besser leben als vom arbeiten.
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29.06.2005, 19:38
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Plebejer
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Registriert seit: 10.05.2005
Beiträge: 41
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Die Bürokratie sollte auf jedenfall abgebaut werden. Diese behindert viele Unternehmen an einer Expansion über 20 Angestellte, ab der vorgeschrieben ist das umfangreiche Formulare über Materialbeschaffung, -entsorgung, etc... ausgefüllt werden müssen, was eine erhebliche Bürokratie in diesen Firmen verursacht.
Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten über seinen Verhältnissen gelebt und der Sozialstaat wie er dasteht ist einfach nicht mehr zu halten, egal unter welcher Regierung.
Beispiel Renten:
Diese frisst, neben den Arbeitslosengeld, das meiste Geld aus dem Etat des Finanzministers. So wird es wohl auch bald soweit kommen das es nur noch eine Grundrente geben wird und jeder mit einer privaten Rente für sein Lebensalter sparen muß. Da helfen auch keine Beitragszahlungen aller Erwerbstätigen ( also mitsamt aller Beamten, Politiker und Selbständigen).
Grüße Remigius
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30.06.2005, 21:40
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
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Original von TigerMC
der sozialstaat ist gut und auch absolut erhaltenswert, um diese errungenschaft beneidet uns die ganze welt.
Nur mit der finanzierung haperts in den letzten 10 jahren, da muss was geändert werden, eventuell mehr von den steuern bezahlen dafür weniger von sozialabgaben die dann arbeitgeber und arbeitnehmer gleichermassen belasten
du scherzkeks!
Mehr steuern, weniger sozialabgaben- eine tolle umverteilung!
Der sozialstaat ist zwar ein gutes modell, funktioniert bei uns aber durch die demographische entwicklung und die hiohe arbeitslosenzahl nicht mehr. also leistungen kürzen, nicht mehr, sondern weniger muss die neue devise sein!
__________________
Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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30.06.2005, 22:59
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.366
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Original von Ar-Pharazon
Original von TigerMC
der sozialstaat ist gut und auch absolut erhaltenswert, um diese errungenschaft beneidet uns die ganze welt.
Nur mit der finanzierung haperts in den letzten 10 jahren, da muss was geändert werden, eventuell mehr von den steuern bezahlen dafür weniger von sozialabgaben die dann arbeitgeber und arbeitnehmer gleichermassen belasten
du scherzkeks!
Mehr steuern, weniger sozialabgaben- eine tolle umverteilung!
nenn mir nen besseren vorschlag?
Die sozialabgaben belasten arbeitgeber und arbeitnehmer zugleich. während steuern eher die arbeitenden betreffen. dh man könnte den faktor arbeit billiger machen aber müsste halt mit abstrichen beim konsum rechnen. Wenn das den sozialstaat erhällt bin ich gerne zu 20% mwst bereit
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02.07.2005, 00:57
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Plebejer
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Registriert seit: 09.05.2005
Beiträge: 9
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Und was bist du von Beruf?
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02.07.2005, 02:03
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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Original von Andal1989
Und was bist du von Beruf?
Das ist an dieser Stelle wohl eher nebensächlich, wichtiger ist die Tatsache, dass Tiger arbeitet, im Vergleich zu vielen anderen Minderjährigen Besuchern dieses Forums 
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02.07.2005, 12:11
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Plebejer
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Registriert seit: 09.05.2005
Beiträge: 9
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So würd ich das nicht sagen, ich arbeite sogar sau viel !
Ich geh aufs Gymnasium, einmal die Woche nachmittag und noch zwei mal die Woche nach der Schule arbeiten, und oft auch fast jeden Samstag, wie heute!Hab grad Pause!
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02.07.2005, 12:30
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
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Trotzdem wirst du wohl kaum behaupten können mitten im Arbeitsleben zu stecken.
Ich im übrigen auch nicht!
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.07.2005, 01:58
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Plebejer
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Registriert seit: 09.05.2005
Beiträge: 9
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Mit sowas werd ich immer konfrontiert, doch ich weiß es ziemlich genau bzw. kann es mir sehr gut vorstellen.Die meisten meiner Freunde arbeiten schon und sagen, dass ich ein fauler Sack bin, abe wenn jemand sowas sagt werd ich aggressiv.Ich lerne viel, arbeite und verdiene soviel es geht, und mein Vater arbeitet 10-14 Stunden a.T. Und mir soll niemand sagen, ich kenn mich nicht aus! Und ich stehe ziemlich ünter Druck, und bin Froh, wenn ich 8h schlafe.
Also ich finde in gewisser Weise schon, dass ich im Arbeitsleben "stecke".
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31.12.2007, 04:26
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 383
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Zitat von Andal1989
Mich würde mal gern eure Meinungen hören.Ich finde, dass dieser extreme Sozialsaat zum großen Teil schuld hat, an der finanziellen Misere unseres Landes
Zitat von TigerMC
der sozialstaat ist gut und auch absolut erhaltenswert, um diese errungenschaft beneidet uns die ganze welt.
Nur mit der finanzierung haperts in den letzten 10 jahren, da muss was geändert werden, eventuell mehr von den steuern bezahlen dafür weniger von sozialabgaben die dann arbeitgeber und arbeitnehmer gleichermassen belasten
Ich glaube, wir haben es hier mit einem Dilemma zu tun.
Natürlich wäre es unsozial, diejenigen, die keine Arbeit finden, keine Unterstützung zukommen zu lassen. Denn wenn sie keine Verwandten oder Freunde haben, die ihnen unter die Arme greifen könnten, bzw. sie sich nicht von diesen helfen lassen wollen, würde das nicht nur ihre Verelendung bedeuten, sondern ihre Kinder hätten weitaus geringere Möglichkeiten des Bildungserwerbes, wodurch sie wohl, wenn überhaupt, nur den Hauptschulabschluss machen könnten und wohl, wie ihre Eltern, schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Ohne den Sozialstaat würde es wohl keine Chancengleichheit geben.
Doch andererseits scheint unser Sozialstaat die Chancengleichheit nicht gewährleisten zu können. So ist Deutschland derjenige unter allen Mitgliedsstaaten der OECD, in dem die Bildung eines Menschen am Meisten von dessen sozialer Herkunft abhängt. Meiner Meinung nach liegt dies daran, dass sich die Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen, sich irgendwann damit abfinden, da sie auch mit dem wenigen Geld, dass sie vom Staat bekommen, letztlich doch auskommen, was ihren Ehrgeiz, wieder in Arbeit zu kommen, schmälert und diese Einstellung geben sie dann an ihre Kinder weiter.
Selbstverständlich will ich hier keine Pauschalisierung betreiben. Die meisten Arbeitslosen bemühen sich darum, einen Arbeitsplatz zu bekommen. Wenn wir die Sozialleistungen für Arbeitslose abschaffen, hätten wir natürlich keine Arbeitslosenquote von 0,0%, denn die Hauptursache für Arbeitslosigkeit, ist die Tatsache, dass für die Menschen nicht genug Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Zudem werden die meisten Arbeitslosen darunter leiden, von Teilen der Gesellschaft und von diversen Politikern als Sozialschmarotzer abgestempelt zu werden.
Doch finde ich, dass der Sozialstaat die Eigeninitiative der Bürger hemmt. So gibt es in Deutschland nicht so viele Arbeitslose, die in Fußgängerzonen den Leuten die Schuhe putzen. Dies liegt meiner Meinung nach nicht nur am Sozialstaat, sondern auch an unserer Gesellschaft, die solche Dienstleistungen als zu unterwürfig ansieht.
Ich bin der Meinung, dass ein wirklicher Sozialstaat, Arbeitslose nicht bloß mit Geld zum Auskommen versorgen und ihnen, nicht selten nutzlose, Umschulungen und Weiterbildungen anbieten soll, sondern er sollte den Ehrgeiz der Menschen, auf ein soziales Weiterkommen und ihre Eigeninitiative erhalten und fördern.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
Geändert von K. Ropp (31.12.2007 um 04:31 Uhr).
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31.12.2007, 08:28
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.067
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Meiner Meinung nach liegt dies daran, dass sich die Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen, sich irgendwann damit abfinden, da sie auch mit dem wenigen Geld, dass sie vom Staat bekommen, letztlich doch auskommen, was ihren Ehrgeiz, wieder in Arbeit zu kommen, schmälert und diese Einstellung geben sie dann an ihre Kinder weiter.
Also das ist doch wirklich quatsch, die Chancenungleichheit liegt deutlich im Bildungssystem, da muss man keine neuen Schuldigen ausmachen.
Doch finde ich, dass der Sozialstaat die Eigeninitiative der Bürger hemmt. So gibt es in Deutschland nicht so viele Arbeitslose, die in Fußgängerzonen den Leuten die Schuhe putzen. Dies liegt meiner Meinung nach nicht nur am Sozialstaat, sondern auch an unserer Gesellschaft, die solche Dienstleistungen als zu unterwürfig ansieht.
Dein Bild möchte ich ja nicht haben... Ob ein Mensch nun bettelnd in der Fußgängerzone hockt oder anderen die Schuhe putzt, was macht das für einen Unterschied?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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31.12.2007, 11:02
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 606
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Zitat von Wulfnoth
... die Chancenungleichheit liegt deutlich im Bildungssystem, da muss man keine neuen Schuldigen ausmachen.
Das ist eine sehr wichtige Feststellung, der Bogen reicht von der fehlenden Rücksichtnahme auf Kinder von Migranten in der Grundschule bis zum Studiengeld an den Unis, das sich viele nicht mehr leisten können.
Aber zur eigentlichen Frage: Der Sozialstaat in Deutschland ist richtiig und gut, aber wie vieles Gute kann er von einzelnen mißbraucht werden. Und solche Fälle werden dann von Boulevardblättern wie BILD hochgespielt. Gemessen an Stammtischparolen wird daraus das Spiel von Henne oder Ei - was fördert was?
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