08.09.2008 - 12:59
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  #1  
Alt 03.10.2007, 12:49
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Tag der deutschen Einheit

Pünktlich zum Tag der deutschen Einheit gibt es ja wieder die üblichen Debatten um Solidaritätszuschlag etc. aber auch einen anderen Vorschlag den ich durchaus interessant finde.
Es ging darum dass man nach 17 Jahren deutscher Einheit endlich aufhören sollte von neuen und alten Ländern zu reden. Immerhin gibt es die "neue" BRD schon fast halb so lang wie es vorher BRD und DDR gab und wir alles wissen was Sprache ausrichten kann.

Wäre es also Zeit bürokratisch und denn eben auch in den Medien einen Schlussstrich unter die Wiedervereinigung zu ziehen und solch abgrenzendes Vokabular endlich zu streichen, sowie den Solidaritätszuschlag endlich abzuschaffen oder in die Lohnsteuer zu integrieren damit er nicht zur Sektsteuer wird?

Von den anderen Sachen wie Lohnangleichung, endgültiger Umzug der Hauptstadt etc. mal ganz zu schweigen.

Ich bin übrigens schwer enttäuscht von dir Jan! Wo bleibt ein vor Patriotismus strotzender Beitrag zu diesem Tag?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #2  
Alt 04.10.2007, 23:31
mozart
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Meiner Meinung nach wertet man diese Länder damit auch unbewußt ab.
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  #3  
Alt 06.10.2007, 19:15
MacX
Gast
 
Beiträge: n/a
Wenn es dem Osten nicht so furchtbar schlecht ginge und er tendenziell ausstirbt, wäre ich mit dir ^^
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  #4  
Alt 06.10.2007, 19:24
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Zitat von MacX Beitrag anzeigen
Wenn es dem Osten nicht so furchtbar schlecht ginge und er tendenziell ausstirbt, wäre ich mit dir ^^
Das ist doch furchbar einseitig betrachtet. Es gibt im Osten wie im Westen Regionen denen es schlecht geht.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #5  
Alt 06.10.2007, 20:13
MacX
Gast
 
Beiträge: n/a
So einseitig ist das nicht... jeder, der noch was im Leben erreichen will, geht in den Westen.
In meiner Heimatstadt wurden in den letzten 2 Jahren 3 Schulen geschlossen, weil kein Nachwuchs mehr kommt.
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  #6  
Alt 07.10.2007, 14:11
mozart
Gast
 
Beiträge: n/a
Die PDSED/Linkspartei hat übrigens im sächsischen Landtag eine feierstunde anläßlich des 3. Oktober boykottiert.

Aber macht ja nix, solange die Verfassungsfeinde Links der Mitte sind geht man ja gerne Koalitionen mit ihnen ein...
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  #7  
Alt 07.10.2007, 17:50
MacX
Gast
 
Beiträge: n/a
Welche Koalition? In Sachsen sowie auf Bundesebene regieren CDU und SPD...
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  #8  
Alt 07.10.2007, 18:57
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Ach mozart musste einfach mal wieder einen Rundumschlag gegen den großen politisch-idelogischen Feind machen...
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  #9  
Alt 07.10.2007, 19:22
mozart
Gast
 
Beiträge: n/a
Wenn du ach so demokratisch bist Wolf, sollte die Linkspartei/PDSED auch dein ideologischer Feind sein...

Aber du zeigst dich im "Krampf gegen alles was Rechts ist" genauso heuchlerisch wie die Pseudodemokraten, die zusammen mit Antifa und Ex-DDR-Bonzen marschieren.
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  #10  
Alt 07.10.2007, 19:26
Benutzerbild von Tacitus
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Ich glaube man spricht eher unbewusst von neuen und alten Bundesländern so kommt es mir
zumindest vor. Besonders die älteren Mitbürger sprechen noch oft von alten Bundesländern weil sie es so gewohnt sind.
Durch das immer wieder hervorheben von neu und alt spaltet man Deutschland verbal in zwei Teile und mit dem Solidaritätszuschlag wird die nicht sichtbare Grenze zwischen Ost und West noch verstärkt.Außerdem geht es dem Osten gar nicht mehr so schlecht wie es damals zur Wiedervereinigung der Fall war.

Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Es gibt im Osten wie im Westen Regionen denen es schlecht geht.
Da muss ich dir Recht geben nehme man nur mal das Ruhrgebiet als Beispiel und der Westen bekommt keinen Solidaritätsbeitrag.
Daher wäre ich auch dafür in abzuschaffen und ihn sinnvoller zu nutzen.

MfG

Tacitus
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Kenntnisse kann jedermann haben,
aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.
Friedrich d. Grosse
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  #11  
Alt 07.10.2007, 19:38
Benutzerbild von Wulfnoth
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Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
Zitat von mozart Beitrag anzeigen
Wenn du ach so demokratisch bist Wolf, sollte die Linkspartei/PDSED auch dein ideologischer Feind sein...
Im Gegensatz zu dir bin ich in der Lage über ein Freund/Feind Schema hinaus zu sein. Und da ich nicht ideologisch denke habe ich sowieso keine ideologischen Feinde.

Zitat von mozart Beitrag anzeigen
Aber du zeigst dich im "Krampf gegen alles was Rechts ist" genauso heuchlerisch wie die Pseudodemokraten, die zusammen mit Antifa und Ex-DDR-Bonzen marschieren.
Ach wieso denn?

Zitat von Tacitus Beitrag anzeigen
Ich glaube man spricht eher unbewusst von neuen und alten Bundesländern so kommt es mir
zumindest vor. Besonders die älteren Mitbürger sprechen noch oft von alten Bundesländern weil sie es so gewohnt sind.
Durch das immer wieder hervorheben von neu und alt spaltet man Deutschland verbal in zwei Teile und mit dem Solidaritätszuschlag wird die nicht sichtbare Grenze zwischen Ost und West noch verstärkt.Außerdem geht es dem Osten gar nicht mehr so schlecht wie es damals zur Wiedervereinigung der Fall war.


Da muss ich dir Recht geben nehme man nur mal das Ruhrgebiet als Beispiel und der Westen bekommt keinen Solidaritätsbeitrag.
Daher wäre ich auch dafür in abzuschaffen und ihn sinnvoller zu nutzen.
Das ist ein ewiger Irrtum, den Kohl ganz bewusst geschaffen hat um seine Steuererhöhung zu vertuschen. Der Solidaritätszuschlag geht an den Bund und ist nicht zweckgebunden. Er sollte wohl mal die Kosten der Wiedervereinigung tragen (Sozialsysteme etc.) aber das ist längst Geschichte.
Der Solidarpakt hingegen läuft ja in knapp 10 Jahren aus.

Ansonsten gebe ich dir aber recht, es muss endlich objektiv geguckt werden wo Förderbedarf ist und dort muss dann gefördert werden. Das Wirtschaftswachsum von Meck-Pomm ist z.B. höher als in Bremen und trotzdem kommt kein Solidaritätsgeld zu uns und Bremerhaven ist eine der ärmsten Regionen Deutschlands, ich glaub es ist sogar die ärmste...
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  #12  
Alt 07.10.2007, 19:42
Benutzerbild von Tacitus
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Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Das ist ein ewiger Irrtum, den Kohl ganz bewusst geschaffen hat um seine Steuererhöhung zu vertuschen. Der Solidaritätszuschlag geht an den Bund und ist nicht zweckgebunden. Er sollte wohl mal die Kosten der Wiedervereinigung tragen (Sozialsysteme etc.) aber das ist längst Geschichte.
Der Solidarpakt hingegen läuft ja in knapp 10 Jahren aus.
Ok danke das war mir nicht ganz klar, habe immer gedacht der geht an die Länder.
Jetzt bin ich wieder etwas schlauer.
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Friedrich d. Grosse
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  #13  
Alt 07.10.2007, 19:48
Benutzerbild von Wulfnoth
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Beiträge: 6.249
Zitat von Tacitus Beitrag anzeigen
Ok danke das war mir nicht ganz klar, habe immer gedacht der geht an die Länder.
Jetzt bin ich wieder etwas schlauer.
Ja das hat der Dicke damals ganz klug eingefädelt. Mit Solidarität verbinden alle den Osten und so wurde diese Steuer von Anfang an mit einer Hilfe für die Ossis verbunden.
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