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28.10.2006, 14:16
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
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Totenschändung in Afghanistan
Nun ist es also endlich raus. Wir Deutschen sind kein Stück besser als die Amerikaner und andere Nationen mit Militär im Ausland.
Natürlich ist es schrecklich was passiert ist und es ist schrecklich wie verkommen die Moral einiger Menschen bereits ist. Doch bin ich trotzdem der Meinung das hier von Politik und Medien ein einseitiges und obeflächliches Entsetzen fabriziert wird ohne sich mal mit den Hintergründen zu beschäftigen. Deswegen starte ich hier mal einen Thread mit dem ich nicht auf den allgemeinen Entsetzenszug aufspringen möchte.
Einem Menschen der als (Zeit)Soldat zur Bundeswehr geht kann man sowieso eine gewisse geistige Grundhaltung die nicht gerade zum Pazifismus neigt unterstellen. Zudem werden diese Männer dazu ausgebildet zu töten (hört sich vielleicht hart an, ist ab letzendlich so) und trotzdem sollen sie die Toten ehren? Gute Vorsätze sicher, aber man sollte sich bei diesem eigentlichen Widerspruch nicht wundern wenn es mal nicht klappt.
Dazu kommt noch die psychische Belastung die natürlich besteht, wenn du jeden Tag in dieser stinkenden Kloake Afghanistan (die haben dort nämlich keine Kanalisation.  ) krepieren könntest. Eine gewisse geistige Verrohung ist da meines Erachtens nach kein Wunder.
Meine Meinung dazu ist, dass wir endweder die Bundeswehr zu Hause in Deutschland lassen oder uns zukünftig damit abfinden müssen, dass solche Skandale vorkommen.
So und jetzt könnt ihr mich gerne erschlagen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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28.10.2006, 14:23
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Also, ich finde, dass ganze wurde extrem aufgepushed wird. Es ist doch keine Totenschändung, einen Totenkopf in der Hand zu halten. Da könnte man ja auch gleich alle Patalogen oder Archäolgen an den Kragen gehen.
Das Deutschen Soldaten nicht die liebsten sind, ist doch sowieso klar. Es sind Soldaten, egal von welcher Nation, jeder kann Scheiße bauen, die Verallgemeinrung, es machen doch nicht nur die Amerikaner ist hier fehl am Platz
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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28.10.2006, 14:25
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Zitat von Scipio
Also, ich finde, dass ganze wurde extrem aufgepushed wird. Es ist doch keine Totenschändung, einen Totenkopf in der Hand zu halten. Da könnte man ja auch gleich alle Patalogen oder Archäolgen an den Kragen gehen.
Es gibt da aber den kleinen Unterschied ob man Totenschädel aus einem Massengrab entnimmt um damit zu posieren und sich geil zu fühlen oder ob man es für einen guten Zweck macht. Also zur Aufklärung von Verbrechen oder für die Forschung.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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28.10.2006, 16:05
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Mich hat diese Nachricht um ehrlich zu sein überhaupt überrascht im Gegenteil ich wusste das sowas irgendwann mal kommen wird. Ich hoffe die Soldaten wissen was sie da für ne scheiße gebaut haben denn jetzt sind sie ebenfalls als Hauptziele für Terroristen abgestempelt die Bundeswehrsoldaten. Waren sie zwar auch schon vorher aber diesmal sind sie stärker gefährdet als je zuvor. Wieder ein gefundenes Fressen für Terroristen  .
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28.10.2006, 18:00
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.645
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AW: Totenschändung in Afghanistan
deutschland wird meines erachtens nicht in afghanistan verteidigt, drum bin ich für einen abzug der deutschen truppen aus allen auslandseinsätzen, wir haben genug probleme und problemchen, da will ich net auch noch ständiges ziel der terroristen sein
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28.10.2006, 18:11
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 629
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Das sowas irgendwann passieren bzw. rauskommen würde war klar.
Allerdings muss man da ganz entschieden gegen vorgehen, sowas kann nicht sein und entspricht in keiner Weise dem Ideal des Deutschen Soldaten oder den Bestrebungen für die Deutsches Militär steht.
Man muss solchen Chaoten durch strengere Disziplin Herr werden, man muss den Soldaten eingängigere Richtlinien für das Verhalten im Kriegsgebiet vorgeben, es gab einmal die 10 Gebote des deutschen Soldaten, gibt es so etwas heute immernoch?
Ich hoffe, dass solche Entgleisungen die Ausnahme bleiben, sie schädigen das Ansehen der Deutschen Streitkräfte in der ganzen Welt, Wehrkraftzersetzung sagte man früher.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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28.10.2006, 18:42
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Dazu setzen unsere Politiker Minen auf, als ob der 3. eltkrieg ausgebrochen wäre..
Und wie lächerlich. Warum sollte das herumspielen mit russischen Knochen die Islamisten mehr auf den Plan rufen wie die Aussage unserer Kanzlerin, man stehe immer zu Israel, egal was die auch machen....
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29.10.2006, 10:57
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Allerdings muss man da ganz entschieden gegen vorgehen, sowas kann nicht sein und entspricht in keiner Weise dem Ideal des Deutschen Soldaten oder den Bestrebungen für die Deutsches Militär steht.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich bin auch der Ansicht dass man ganz entschieden dagegen vorgehen muss. Es ging mir nur darum, dass ich das Entsetzen nicht verstehe.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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29.10.2006, 11:52
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Totenschändung in Afghanistan
deutschland wird meines erachtens nicht in afghanistan verteidigt, drum bin ich für einen abzug der deutschen truppen aus allen auslandseinsätzen, wir haben genug probleme und problemchen, da will ich net auch noch ständiges ziel der terroristen sein
Vollste Zustimmung. Eine der dreistesten politischen Lügen der jüngeren Geschichte ist ganz sicher Strucks Aussage, die Verteidigung Deutschlands beginne am Hindukusch.
Warum sollte das herumspielen mit russischen Knochen die Islamisten mehr auf den Plan rufen wie die Aussage unserer Kanzlerin, man stehe immer zu Israel, egal was die auch machen....
Ist es jetzt mittlerweile sicher, dass es Russen waren? Allerdings werden sich die Soldaten kaum gedacht haben: "Ach, sind ja nur Russen... mit Afghanen machen wir das nicht!"
Da lagen Skelette rum und die Bundis haben damit "gespielt". Nichts anderes. Der respektlose Umgang ist nämlich nur Ausdruck einer geistigen Unreife, nicht irgendeiner Verrohung der Sitten in "der stinkenden Kloake Afghanistan". Wer da nicht hin will, der kommt da auch nicht hin (wohlgemerkt: bei der Sicherungsmission; nicht bei vorangegangenen Kampfeinsätzen)!
Ob jetzt Unreife ein Makel ist, den sich deutsche Soldaten in so einer heiklen Mission leisten dürfen, sei mal dahingestellt.
Man muss solchen Chaoten durch strengere Disziplin Herr werden, man muss den Soldaten eingängigere Richtlinien für das Verhalten im Kriegsgebiet vorgeben, es gab einmal die 10 Gebote des deutschen Soldaten, gibt es so etwas heute immernoch?
Doch, die gibt's noch. Wie sehr die wirken, konnte man ja schon in der Vergangenheit sehen.
Ich hoffe, dass solche Entgleisungen die Ausnahme bleiben, sie schädigen das Ansehen der Deutschen Streitkräfte in der ganzen Welt, Wehrkraftzersetzung sagte man früher.
Nein, sagte man nicht. Beschäftige dich mal eingehend mit dem Begriff.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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29.10.2006, 12:07
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Da lagen Skelette rum und die Bundis haben damit "gespielt". Nichts anderes. Der respektlose Umgang ist nämlich nur Ausdruck einer geistigen Unreife, nicht irgendeiner Verrohung der Sitten in "der stinkenden Kloake Afghanistan". Wer da nicht hin will, der kommt da auch nicht hin (wohlgemerkt: bei der Sicherungsmission; nicht bei vorangegangenen Kampfeinsätzen)!
Ob jetzt Unreife ein Makel ist, den sich deutsche Soldaten in so einer heiklen Mission leisten dürfen, sei mal dahingestellt.
Bist du dir sicher, dass es keine Verrohung war? Warum soll es Unreife sein wenn man Totenschändung begeht?
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29.10.2006, 12:14
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Bist du dir sicher, dass es keine Verrohung war? Warum soll es Unreife sein wenn man Totenschändung begeht?
Natürlich nicht, ich bin weder Psychologe noch kenne ich die Jungs persönlich.
Aber was soll es sonst sein, wenn man einem Skelett eine Pistole an den Kopf hält? Oder ihm ein Barret aufsetzt? Oder (und jetzt kommt mein Lieblingsbild) die Hose aufknüpft und mit einem Totenschädel Oralsex nachahmt?
Beginnende Nekrophilie durch ständige Anspannung? Verrohung der Sitten allgemein?
Nein, einfach eine Art von Humor. Und zwar von Leuten, denen offensichtlich nicht bewusst ist, was es eigentlich bedeutet, was sie da tun. Solche Dinge tun nur sehr dumme oder sehr unreife Menschen.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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29.10.2006, 14:07
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Zitat von Kimon
Ist es jetzt mittlerweile sicher, dass es Russen waren? Allerdings werden sich die Soldaten kaum gedacht haben: "Ach, sind ja nur Russen... mit Afghanen machen wir das nicht!"
Da lagen Skelette rum.
In dem ganzen Land liegen wahrscheinlich Skelette herum wie man bei uns ein totes Kaninchen am Wegrand findet...
Die 10 Gebote des deutschen Soldaten, wurden meines Wissens nach von den Nazis vor dem Russlandfeldzug aus dem Soldatenbüchern gestrichen.
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29.10.2006, 14:49
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Pionier
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Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 206
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Zitat von Kimon
Nein, einfach eine Art von Humor. Und zwar von Leuten, denen offensichtlich nicht bewusst ist, was es eigentlich bedeutet, was sie da tun. Solche Dinge tun nur sehr dumme oder sehr unreife Menschen.
Ich denke nicht so, ich gehe ehr davon aus das sie versuchen mit dem Tod umzugehn. Die Soldaten bekommen ja täglich mit wie Menschen sterben, auch deutsche. Und ich muss auch sagen, dass es für sie vill. besser ist bevor sie wieder nachhause kommen.
Damit möchte ich nicht sagen das es gut ist, was sie getan haben, ich möchte damit nur sagen das man es versteht. Also hat mich sich wahrscheinlich zu schlecht um die Menschen gekümmert....
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Wir glauben daran, daß ein Volk nie vergeht, solange der Bruder zum Bruder steht, solange wir einig zum Schutze bereit, ist unser das Leben, ist unser die Zeit.
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29.10.2006, 15:22
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Totenschändung in Afghanistan
In dem ganzen Land liegen wahrscheinlich Skelette herum wie man bei uns ein totes Kaninchen am Wegrand findet...
Ich bezweifle ja auch gar nicht, dass der Umgang mit sterblichen Überresten von Menschen dort anders aussieht. Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass es Afghanen waren und demnach die Menschen dort (zu Recht) empört sind. Ich habe dich übrigens etwas gefragt.
Im Übrigen ist jede Form von Schändung der Toten zu verurteilen. Stelle dir doch mal vor, das Massengrab läge auf dem Balkan und würde von Partisanen getötete Landser enthalten...
Die 10 Gebote des deutschen Soldaten, wurden meines Wissens nach von den Nazis vor dem Russlandfeldzug aus dem Soldatenbüchern gestrichen.
Jan hat aber auch gefragt, ob es die 10 Gebote des deutschen Soldaten jetzt gibt und nicht nach deren Situation im jahre 1942.
Ich denke nicht so, ich gehe ehr davon aus das sie versuchen mit dem Tod umzugehn.
Natürlich gehen sie dort mit dem Tod um - auf eine kindische Art und Weise.
Die Soldaten bekommen ja täglich mit wie Menschen sterben, auch deutsche.
Wir reden hier von Afghanistan, nicht vom Vietnam. Es scheint bei euch eine falsche Vorstellung in den Köpfen zu herrschen. Ich habe eine ganze Menge Leute kennengelernt, die dort unten waren, und kein einziger wirkte irgendwie verstört. Die Erzählungen vom Auslandseinsatz drehten sich fast immer um Banalitäten - billige raubkopierte DVDs, der Swimming Pool im Lager usw. (Ich gebe allerdings zu, dass es möglicherweise bei anderen Truppenteilen anders aussieht)
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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29.10.2006, 19:49
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homo novus
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Registriert seit: 27.07.2006
Beiträge: 50
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AW: Totenschändung in Afghanistan
Diese Soldaten sehen nicht täglich Menschen sterben. Die Bundeswehr ist in einem vergleichsweise ruhigen Teil Afghanistans stationiert. Kie Kimon sagte, es ist nicht Vietnam. Es ist auch nicht der Irak.
Ob es Verrohung war oder Dummheit, die die Soldaten dazu gebracht hat, werden wir nicht klären können. Vielleicht beides. Aber ich gehe eher von letzterem aus.
Fest steht aber: Die "Erziehung", die in der Bundeswehr stattfinden will, ist fehlgeschlagen, die "Innere Führung" hat in diesem Fall versagt.
Original von Mozart
Warum sollte das herumspielen mit russischen Knochen die Islamisten mehr auf den Plan rufen wie die Aussage unserer Kanzlerin, man stehe immer zu Israel, egal was die auch machen....
Es geht hier weniger um Islamisten, sondern um normale Menschen, deren Vertrauen in die Bundeswehr durch die Fotos schwer geschädigt wurde. Der Fehler der Soldaten bringt den ganzen Westen in Verruf und gefährdet ein Stück weit den Erfolg des Einsatzes - wofür? Für Oralsex mit einem Sklett? Geil.
Die afghanische Regierung hat gesagt, der Fall wäre "mit islamischen Regeln nicht vereinbar". Er ist auch nicht mit westlichen vereinbar, aber wer soll das jetzt noch glauben?
Original von Wulfnoth
Nun ist es also endlich raus. Wir Deutschen sind kein Stück besser als die Amerikaner und andere Nationen mit Militär im Ausland.
Und diese öffentliche Meinung verstehe ich jetzt nicht. Es ist ein großer Unterschied, ob man Menschen und deren Glauben erniedrigt oder mit Skletten posiert. Beides ist ungeheuerlich, beides muss bestraft werden - aber dass die deutschen Soldaten jetzt mit den Gefängniswärtern aus Bagdad zu vergleichen sind, finde ich nicht. Da wird der Vorfall "hochgepusht".
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