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Das Problem geht doch wesentlich tiefer als hier bereits besprochen. Die Bundesrepublik ist geprägt durch eine politische Landschaft ohne Extreme, was ihrerseits wiederrum Extreme fördert.
Seit Beginn der BRD beherrschten die beiden Volksparteien ihre jeweiligen Lager, andere "rechte" oder "linke" Sprachrohre gab es nicht oder sie waren unbestritten verfassungsfeindlich (DRP, KPD). Das hatte sich in den 50ern so rausgeprägt und überlebte, trotz den Grünen, bis in die 90er.
Auch wenn wir keine Konsensdemokratie wie die Schweiz sind, so gab es dennoch eine übergreifende Systemtreue als Konsens der Parteien.
Seit Jahren werden die Volksparteien schwächer, was bereits im "linken Lager" zur Entstehung der Linkspartei führte. In meinen Augen will ein Großteil der s.g. Neuen Rechten ähnliches im konservativ-rechten Lager. Jetzt gibt es dabei ein Problem, bis zur Kanzlerschaft von Angela Merkel hat es die CDU wesentlich besser verstanden ihre Klientel, auch an den Rändern, beisammen zu halten. Da blieb für die neue Rechte thematisch nicht mehr viel übrig um sich von der CDU zu distanzieren. Das hat aber auch dazu geführt, dass man mit Fug und Recht sagen kann, rechts der CDU sind die Verfassungsfeinde.
Und um zur Zeitschrift zurück zu kommen. Die Junge Freiheit hätte ihren Namen leicht verfehlt wenn sie sich nur als Kampfblatt der Konservativen in der CDU positionieren würde. Sie greift in ihren Thesen also auch gerne mal weiter in den rechten Rand und ich denke genau das ist mit Brückenfunktion gemeint.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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