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04.04.2007, 11:55
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 650
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brot und spiele
ich glaube an das gute im menschen, deswegen wird mir ab und an naivität vorgeworfen, vielleicht stimmt's; in einem thread haben wir über den sozialstaat philosophiert, ist er gut ist er schlecht, er wurde als "Brot" dargestellt um die leute zu blenden,
nun, es fehlen noch die "Spiele", als solche werden öfters Fussball, hollywood, ja sogar die simpsons dargestellt, sie sollen die menschen von den wahren problemen ablenken. maybe.
ich persönlich finde es komisch wenn die ganze unterhaltungsindustrie und der gesamte sport dämonisiert werden, das finde ich naiv, alles böse kommt von oben, der mensch verharrt in seiner situation und ärgert sich über seine unterdrückung statt was zu tun.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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26.05.2007, 19:21
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WAZ-Leser
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Registriert seit: 10.05.2007
Ort: Münster
Beiträge: 79
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wie sollte man shcon, als alleiniger, unorganisierter Mensch etwas an der weltweiten Unterdrückung ändern?? Mein Ansicht nach ist dies nur schrittweise, politisch änderbar und in dieser Zeit lenken Unterhaltungsmedien gut aber vor der grausamen Realität.
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27.05.2007, 04:01
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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nur mal eine Idee, die nicht ganz meiner Sichtweise entspricht, aber trotzdem Diskussionspotential beherbergt:
die Evolution ist nicht weit genug fortgeschritten, als dass der Mensch als Person für sich verantwotlich sein will. Ist es so, dass viele Leute sich wirklich glücklich schätzen, dass es Leute gibt, die für sie Entscheidungen treffen. Und was dazu gehört ist, was ist besser, ein für sich glückliches Leben zu führen und nicht wissen was vor sich geht, oder als Intellektueller über alles Übel bescheid zu wissen und daran zu zerschellen? Dabei stellt sich das grosse Problem, dass sich weder Schüler noch Studenten als wissend darstellen dürfen, denn das "richtige" Leben sieht mal komplett anders aus als man in Hörsälen lernt. Macht es die Mischung aus Bildung und Lebenserfahrung? Sollten gebildete Menschen Sport ansehen ohne, dass sie als Opfer der Dioktrin "Brot und Spiele" angesehen werden? Sind Politiker so schlecht, weil sie genetisch programmiert sind, nur auf sich (ihren Stamm= Familie) zu achten? Wem geht es besser wenn man prozentuel die Lebsnsqualität der Affen und die Menschen vergleicht? Ab welchem Grad darf man sich als Mensch über andere stellen? (sind hässliche und körperlich unförmige, aber intelligente Menschen wichtiger für die Entwicklung als körperlich gut ausgebildete und "nur" durchschnittlich intelligente Menschen?)
So, und wenn jemand meint eine absolute Antwort auf diese Fragen (Philosophen werden mit Sicherheit viel mehr solcher Fragen haben) zu haben, wie ernst kannman ihn nehmen? Machts die Mischung aus oder haben nur Wissenschaftler das Recht die Welt zu organisieren?
Diese und viel mehr Fragen erschliessen sich mir wenn ich von panem et circenses höre. Wie wir alle wissen hat dieses Dogma das römische Reich nicht aufrechterhalten (von aussenpolitischen Begebenheiten abgesehen), wer also nimmt sich das Recht heraus, sich und seine Kultur darüber zu erheben? Schwerste Philosophie das ganze es ist. Auch wenn das ganze vielleicht wirr klingt, gibt es EINE Wahrheit oder hat niemand recht? Oder alle?
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28.05.2007, 12:05
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 805
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Zitat von Mirko
ich persönlich finde es komisch wenn die ganze unterhaltungsindustrie und der gesamte sport dämonisiert werden, das finde ich naiv, alles böse kommt von oben, der mensch verharrt in seiner situation und ärgert sich über seine unterdrückung statt was zu tun.
Panem et circenses hat heute vielleicht eine negative Konnotation, im alten Rom hattes es diese (so) nicht. Du musst dich qwohl damit abfinden, dass es damals wie heute Leute gibt, die einem jeden Spass zu Vorwurf machen...
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