29.08.2008 - 00:56
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  #16  
Alt 12.01.2008, 17:02
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Dass die Sportler dabei mit den Sponsoren zusammenarbeiten ist klar; aber: Der Sportler, der Firma A mit einem enormen Jahresumsatz als Sponsor hat, hat einen riesigen Vorteil gegenüber dem, der sich sein Rennrad/Schlitten/Skier im heimischen Bastelkeller zusammenleimt.

Dummerweise bekommt nicht jeder so einen Sponsorenvertrag; die, dies schaffen, werden auch jemanden finden, der ihren Doping-Arzt finanziert. Ich sehe da wenig Unterschiede.

P.S.: Klar, je weniger Ausrüstung man für eine spezielle Sportart benötigt desto weniger zieht dieses Argument.
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  #17  
Alt 12.01.2008, 18:02
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
Zitat von Thersites Beitrag anzeigen
Dass die Sportler dabei mit den Sponsoren zusammenarbeiten ist klar; aber: Der Sportler, der Firma A mit einem enormen Jahresumsatz als Sponsor hat, hat einen riesigen Vorteil gegenüber dem, der sich sein Rennrad/Schlitten/Skier im heimischen Bastelkeller zusammenleimt.

Dummerweise bekommt nicht jeder so einen Sponsorenvertrag; die, dies schaffen, werden auch jemanden finden, der ihren Doping-Arzt finanziert. Ich sehe da wenig Unterschiede.

P.S.: Klar, je weniger Ausrüstung man für eine spezielle Sportart benötigt desto weniger zieht dieses Argument.
Nicht nur das.
Diese ganzen Sportgeräte kosten doch heute nichts mehr.
Ich kann mir das Rad von T-Mobile-Team für 4000 bis 5000 Euro selber kaufen.
Und das hat nichts mit den Sponsorenverträgen zu tun, außer das dieser Sportler mehr Geld bekommt. Er hat aber keinen Vorteil wegem dem Material, dass ist alles locker herschwingbar.
Außerdem verdient jeder Profisportler genügend Geld und kein Profisportler der Welt, baut sich sein Sportgerät im Keller, wir reden hier vom Profisport.
Außerdem die ganzen Räder der Radsportler, sind aus dem gleichem Material , haben die gleichen Funktionen.
Es gibt nur Unterschiede bei den Schaltungen , Lenkern und anderen Kleinteilen , die von jeweiligen Sportlern bevorzugt werden.

Und auch wenn man keinen Sponsorenvertrag mit "adidas " hat, hindert das einen nicht, mit einem Gerät von adidas aktiv zu sein, beispiel dafür ist Davidenko, der keinen Sponsorenvertrag für seinen Schläger hat und er spielt unter den Top 10.
Die Gründe dafür habe ich haben schon genannt.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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  #18  
Alt 04.02.2008, 00:19
Benutzerbild von K. Ropp
Praetor
 
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Zitat von Nichts Beitrag anzeigen
Und viele Doper leben noch aber auch etliche starben oder haben Schäden durch das Doping.
Ich denke die Sportler sind mündig genug, um zu erkennen, dass Doping Risiken mit sich bringt. Es wird doch auch (noch) nicht gefordert, Zigaretten und Zigarren zu verbieten.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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  #19  
Alt 04.02.2008, 06:45
Benutzerbild von Nichts
nobodys fault
 
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Zitat von K. Ropp Beitrag anzeigen
Ich denke die Sportler sind mündig genug, um zu erkennen, dass Doping Risiken mit sich bringt. Es wird doch auch (noch) nicht gefordert, Zigaretten und Zigarren zu verbieten.
Weil es vielen um Geld- und Erfolgsgier geht und ihnen die Risiken egal sein mögen, sowie die Auswirkungen von Doping eher denen von harten Drogen entspricht, würde ich es nicht mal ansatzweise gutheissen sie zu legaliesieren.
__________________
Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.

und Ordograffi feler kan der fiender bealten
_________________________________________
BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
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  #20  
Alt 04.02.2008, 19:05
Plebejer
 
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Ich möchte da an O'Brian erinnern.
Er hat den Stundenweltrekord auf einem komplett selbstgebauten Rad aufgestellt!

Material ist wichtig, macht aber nicht den entscheidenen Unterschied. Ich habe oft genug im Rennen mit meinem "normalen" Rennrad die Leute auf den HighEnd-Zeitfahrrädern überholt.

Zum Doping und eigentlichem Thema. Zunächst will ich mal eine Lanze für den Radsport brechen. Sicherlich ist das im letzten Jahr in den Medien sehr präsent gewesen, aber nicht die ganze Szene ist verseucht. Ein kleiner Teil der Fahrer hantiert mit unerlaubten Substanzen, andere sind "clean". Auch ist Leichtathletik, Skilanglauf oder Fußball mittlerweile genauso von Dopingnetzwerken durchzogen. ICh bin mal auf das chinesische Olympia-TEam gespannt...

Der KAmpf gegen das Doping muss einfach gewonnen werden! Aber dazu muss die GEsellschaft von ihrer Erwartungshaltung runter. Was passiert denn, wenn einer "nur" 4. oder gar 11. wird? In den Medien wird von Enttäuschung gesprochen. Das muss aufhören!
__________________
"Die Artillerie verleiht dem vulgären Gemetzel Würde!" (Friedrich d. Große)
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  #21  
Alt 04.02.2008, 19:14
Benutzerbild von K. Ropp
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Beiträge: 389
Zitat von killerkinghans Beitrag anzeigen
Der KAmpf gegen das Doping muss einfach gewonnen werden! Aber dazu muss die GEsellschaft von ihrer Erwartungshaltung runter. Was passiert denn, wenn einer "nur" 4. oder gar 11. wird? In den Medien wird von Enttäuschung gesprochen. Das muss aufhören!
In Deutschland nimmt diese Erwartungshaltung noch extremere Züge an. Ich erinnere an die große Enttäuschung, wenn Jan Ulrich nur Platz 2 bei der Tour de France erzielen konnte und das härteste Radrennen der Welt lediglich ein einziges mal gewinnen konnte. Ein anderes Beispiel wäre der FC Bayern München, der schon deswegen kritisiert wird, wenn er gegen eine Mannschaft wie z.B. VfL Bochum nur 2:1 gewinnt.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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  #22  
Alt 04.02.2008, 19:20
Plebejer
 
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Husum/Nordsee
Beiträge: 49
Zitat von K. Ropp Beitrag anzeigen
In Deutschland nimmt diese Erwartungshaltung noch extremere Züge an. Ich erinnere an die große Enttäuschung, wenn Jan Ulrich nur Platz 2 bei der Tour de France erzielen konnte und das härteste Radrennen der Welt lediglich ein einziges mal gewinnen konnte. Ein anderes Beispiel wäre der FC Bayern München, der schon deswegen kritisiert wird, wenn er gegen eine Mannschaft wie z.B. VfL Bochum nur 2:1 gewinnt.
So ist es!
Solange diese Haltung unsere Gesellschaft dominiert, wird Dopern Tor und Tür geöffnet!
__________________
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  #23  
Alt 28.07.2008, 01:44
Benutzerbild von K. Ropp
Praetor
 
Registriert seit: 08.10.2007
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Beiträge: 389
Gebt Doping doch endlich frei!

Gestern ging die 95. Tour de Farce zu Ende. Und dieses Wortspiel ist keine Anspielung darauf, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass die Dopingkontrollen im härtesten Radrennen der Welt immer noch unzureichend sind, sondern auf diejenigen Zuschauer, die aufgehört haben, sich die Tour anzusehen, weil man vor ein paar Jahren herausgefunden hat, dass bei der Tour de France gedopt wird. Das war aber auch eine riesige Überraschung. „Die sind da doch eh alle gedopt!“; dieser Satz war doch immer nur Spaß, oder? Natürlich nicht! Doping war solange kein Thema, als man davon nichts mitbekommen musste. Ein schönes Beispiel dafür ist für mich die Tour 2006: Floyd Landis bricht bei einer Etappe ein, in der nächsten fährt er allen davon. Schon da war jedem mit halbwegs gesundem Menschenverstand klar, dass diese Leistung unmöglich aus eigener Kraft vollbracht werden konnte. Aufgeregt haben sich aber alle erst, als der positive Dopingbefund nach der Tour offiziell gemacht und Landis der Toursieg aberkannt wurde. Und diese geheuchelte Empörung ist es, die mich in Wirklichkeit aufregt. Nach außen hin wollen alle sauberen Sport, doch haben sich eigentlich alle damit abgefunden, dass dies eine Illusion ist und da hilft es auch nichts, wenn wir ein paar arme Schweine opfern und dann so tun als wäre alles wieder in Ordnung. Warum darf ein Jan Ullrich 2006 wegen Dopingverdachts nicht an der Tour Teilnehmen und warum wird ein Michael Rasmussen als Gesamtführender der Tour 2007 ausgeschlossen und für mehrere weiterte Tourniere gesperrt, während der Toursieg dann mit Alberto Contador einem Radfahrer zuerkannt wird, der ebenfalls unter schwerem Dopingverdacht steht? Wieso werden beim Doping ertappte Sportler behandelt wie Kriminelle, obwohl sie niemandem schaden und Raucher nicht, obwohl diese mit ihrer Zigarette definitiv den Menschen in ihrer Umgebung einen gesundheitlichen Schaden zufügen?
Bei einer solchen Heuchelei sehe ich wirklich keine bessere Lösung, als Doping freizugeben. Dann hätte man immerhin bei jedem Sieg eines Sportlers Gewissheit, dass er nicht mit unfairen Mitteln errungen wurde. Und wenn jetzt einige meinen, Dopingpräparate schaden der Gesundheit des Sportlers, dann haben Sie natürlich recht, aber Zigaretten und Alkohol schaden auch ihren Konsumenten und trotzdem werden sie nicht verboten und dass obwohl diese Mittel, wie bereits erwähnt, auch den Mitmenschen der Konsumenten schaden können.
Und den Sportlern können wir doch wohl soviel Mündigkeit zugestehen, dass er selber abwägen kann, ob er Dopingmittel nimmt oder nicht.
Daher sage ich: „Gebt Doping doch endlich frei!" Denn erst dann kann sich Dieter Baumann wieder ohne Sorge die Zähne putzen.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.

Geändert von K. Ropp (28.07.2008 um 01:47 Uhr).
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  #24  
Alt 28.07.2008, 19:06
Konsul
 
Registriert seit: 04.08.2007
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Beiträge: 827
Genausogut könnte man 3/4 aller Gesetze und Verwaltungsvorschriften wieder abschaffen. Das Prinzip ist das Gleiche: Vorschriften führen automatisch zu noch mehr Vorschriften, weil es menschich ist, diese zu umgehen.
Aber da wiehert der Verwaltungshengst und die Zukunft wird zeigen, daß es auch ein Leben mit noch mehr Vorschriften geben wird und muß.


PS: Ich find ja auch: die Menschen sind volljährig und sollten selbst entscheiden,w as sie tun. Aber die politische Tendenz geht ja seit Jahren dahin, den Verbraucher für unmündig zu erklären und selbst verzapfte Dummheiten zu schützen.
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  #25  
Alt 28.07.2008, 20:07
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 646
Zitat von Titus_Livius Beitrag anzeigen


PS: Ich find ja auch: die Menschen sind volljährig und sollten selbst entscheiden,w as sie tun. Aber die politische Tendenz geht ja seit Jahren dahin, den Verbraucher für unmündig zu erklären und selbst verzapfte Dummheiten zu schützen.
Ich halte es immer noch für grundsätzlich falsch, denn man muss es mal aus der sportlichen Persepktive sehen.
Wenn es unter diesen ganzen Kleingeistern auch noch wahre Sportler gibt, welche unter keinen Umständen dopen wollen, aus Stolz heraus ,oder aus der Tatsache das es ein Risiko für den Körper birgt, so hat dieser keine Chance mehr im Wettbewerb.
Dadurch werden Sportler um ihren Ruhm betrogen, welche alleine zu starken Leistungen fähig sind.

Mal abgesehen davon, dass die Politik schon die sogenannten "Verbraucher" vor Dummheiten bewahren sollte.
__________________
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  #26  
Alt 28.07.2008, 21:58
Konsul
 
Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 827
Dadurch werden Sportler um ihren Ruhm betrogen, welche alleine zu starken Leistungen fähig sind.
Genau das ist ja der Grund für Doping: Die Geltungssucht des Einzelnen. Und biologisch ist an einem Punkt x nunmal die Grenze der menschlichen Leistungsfähigkeit erreicht und da gibt es kein Darüberhinaus mehr.


Mal abgesehen davon, dass die Politik schon die sogenannten "Verbraucher" vor Dummheiten bewahren sollte.
Gerade das führt doch zu solch idiotischen Urteilen wie in den USA. Also ich plädiere eindeutig für das Lernen durch Schmerz. Wer heißen Kaffee verschüttet, soll sich auch am heißen Kaffee verbrennen und nicht noch dafür Millionen bekommen, weil der Gefahrenhinweis nicht auf der Tasse stand. Und ich plädiere auch für die Anpflanzung von mehr Bäumen auf Straßen- die natürliche Auslese sorgt schon von allein dafür, daß die nichtdenkenden Raser vom Straßenbild verschwinden.
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  #27  
Alt 28.07.2008, 23:36
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
Zitat von Titus_Livius Beitrag anzeigen
Genau das ist ja der Grund für Doping: Die Geltungssucht des Einzelnen. Und biologisch ist an einem Punkt x nunmal die Grenze der menschlichen Leistungsfähigkeit erreicht und da gibt es kein Darüberhinaus mehr.
Das ist kein Grund warum Doping freigegeben werden sollte.
Weil es im Sport natürlich ist, dass der der den "größeren Punkt X" hat gewinnt, oder eher gesagt besser in Form ist.


Gerade das führt doch zu solch idiotischen Urteilen wie in den USA. Also ich plädiere eindeutig für das Lernen durch Schmerz. Wer heißen Kaffee verschüttet, soll sich auch am heißen Kaffee verbrennen und nicht noch dafür Millionen bekommen, weil der Gefahrenhinweis nicht auf der Tasse stand. Und ich plädiere auch für die Anpflanzung von mehr Bäumen auf Straßen- die natürliche Auslese sorgt schon von allein dafür, daß die nichtdenkenden Raser vom Straßenbild verschwinden.
Ob Kaffee im Endeffekt genauso gefährlich wie Anabolika ist, steht eher kritsch da.
Und ob das Raser-Beispiel nun eher witzig gemeint war ,oder auch gar nicht ernst, so ist es trotzdem unpassend, wenn man Menschen kennt die durch einen unverschuldeten Autounfall verletzt wurden.
Bin ja sonst nicht so die Spaßbremse
__________________
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  #28  
Alt 28.07.2008, 23:53
Konsul
 
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Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 827
Das ist kein Grund warum Doping freigegeben werden sollte.
Weil es im Sport natürlich ist, dass der der den "größeren Punkt X" hat gewinnt, oder eher gesagt besser in Form ist.

Sportmedizinisch gibt es ab einem gewissem Punkt keinen Menschen mehr, der bessere Leistungen ohne Zusatzpräparate als seine Vorgänger erbringen kann. Die Biologie hat halt ihre Grenzen. Das ist auch der GRund, warum z.B. neue Weltmeistertitel in der Leichtathletik seit den 80igern recht rar gesäht sind. Und bei welchen dazu Doping ins Spiel kam, sollte man am Besten nicht nachfragen. Da sind die Mediziner von der Dopingfront den Medizinern von der Antidopingkontrolle zwangsläufig immer einen Schritt voraus.
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  #29  
Alt 29.07.2008, 00:10
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
Zitat von Titus_Livius Beitrag anzeigen
Sportmedizinisch gibt es ab einem gewissem Punkt keinen Menschen mehr, der bessere Leistungen ohne Zusatzpräparate als seine Vorgänger erbringen kann. Die Biologie hat halt ihre Grenzen. Das ist auch der GRund, warum z.B. neue Weltmeistertitel in der Leichtathletik seit den 80igern recht rar gesäht sind. Und bei welchen dazu Doping ins Spiel kam, sollte man am Besten nicht nachfragen. Da sind die Mediziner von der Dopingfront den Medizinern von der Antidopingkontrolle zwangsläufig immer einen Schritt voraus.
Immer noch kein Grund erkennbar, warum es freigegeben werden soll.

Ich sagte bereits, es ist doch egal ob es eine biologische Grenze gibt, dass ist doch auch in Ordnung. Trotzdem wird es immer einen Sieger geben, weil nicht alle Athleten zur gleichen Zeit gute Leistung bringen können, oder andere werden nie das erreichen was andere können, so soll es doch auch sein.

Und das Dopingsünder auch schon damals (in 80igern) gefunden wurden, ist bekannt, nur wurden sie nicht angeprangert. Die Gründe dafür liegen nicht so klar auf der Hand. Was da lief kann man nicht genau zurückverfolgen ( stand heute), doch ein Grund könnte die Angst des Imageverlustes des Sports sein.

Heute wird das Thema eher offen angesprochen und es kam zu einem Imageverlust, auch wenn er sich eher nur gegen die Tour de France richtet, aber das wird aus meiner Sicht kein langfristiges Problem sein, wenn die Zuschauer wissen, dass hier Sportler fair um den Sieg kämpfen.
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  #30  
Alt 29.07.2008, 00:15
Konsul
 
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Beiträge: 827
Ich glaube, daß es eine Illusion ist, einen dopingfreien Sport zu realisieren. Das Dopingproblem kannten schon die alten Griechen und fanden das nicht minder verwerflich. Das liegt eben in der Natur des Menschen und wenn 99 Sportler fair kämpfen, dann betrügt der 100ste, weil er dann gewinnt. Analog ist das bei den Sozialleistungsbetrug, bei Steuerhinterziehungen, bei Versicherungsbetrug usw.

Außer mehr Vorschriften wird da nichts herauskommen, weil der Mensch so ist wie er ist und weiter seinen Vorteil suchen wird.

Geändert von Titus_Livius (29.07.2008 um 00:18 Uhr).
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