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Alt 31.01.2007, 21:48
Benutzerbild von Jan
Jan Jan ist offline
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Gedanken zur Idee des Ethnopluralismus

Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich das richtige Unterforum erwischt habe, aber egal

Ich habe mich vor 30 Minuten mal hingesetzt und so ein paar Gedanken zum Thema Ethnopluralismus aufgeschrieben, bevor nun jemand losbrüllt, meine Ideen sind, jedenfalls meiner Definition nach, keinesfalls rassisitsch.

Also, wenn ihr mögt, lest den text mal durch und dann zerplückt ihn, konstruktive Kritik ist sehr erwünscht!

Ethnopluralismus

In der öffentlichen Wahrnehmung sind der Begriff und die damit verbundene Theorie des Ethnopluralismus durch die Vereinnahmung dieser Idee durch rechtsextreme Kräfte aus Frankreich und Deutschland sehr in die Kritik geraten und Vertreter einer ähnlichen Idee werden, häufig auch berechtigt, in eine rassistische Schublade gesteckt.
Ich möchte im Folgenden weitestgehend vorurteilsfrei meine Sicht auf dieses Konzept beschreiben, um auch für Verständnis für eine solche Ideologie zu werben.

Zunächst sind einige grundlegende Einstellungen zu erläutern, die ich momentan vertrete:

So denke ich nicht, dass die Menschen gleich sind, sie sollten viel mehr gleichberechtigt sein; es ist eine Tatsache, dass es zwischen Menschen Unterscheide gibt, diese fangen bei den Geschlechtern an und gehen weiter bei unterschiedlichen Strukturen, beispielsweise der Knochen, wenn man z.B. Menschen aus Europa mit Afrikanern vergleicht, auch die Vorstellung zu Moral und Ethik variiert zwischen verschiedenen Völkern von Menschen.
Allerdings leite ich aus diesen grundlegenden Unterschieden keine Abstufung etwaiger „Rassen“ ab und betrachte keinen Menschen wegen seiner Abstammung als minderwertig, poche aber auf das Recht jedes Volkes, die eigene Kultur und damit ein Stück weit auch die eigene Identität zu bewahren und gegen „fremde“ Einflüsse zu schützen.

Diese Einstellung erwächst aus der Idee der multikulturellen Gesellschaft, die ich für großartig halte.
Allerdings ist diese Idee, wie sie momentan gepredigt wird, nicht umzusetzen und auch nicht erstrebenswert; die „Vermischung“ verschiedenster Kulturen innerhalb des Territoriums eines einzelnen Volkes führt nur zu einem nicht mehr zu identifizierenden Mischmasch verschiedener Ethnien, welcher nicht mehr im Stande ist, eine eigene Kultur aufzubauen und Traditionen zu erhalten.
Viel mehr sollte jedem Volk sein eigener Raum überlassen werden, wo es die eigene Identität bewahren und die Bräuche und Traditionen pflegen kann, auf dass unsere Welt ein bunter Ort verschiedenster eigenständiger Völker werde.

Zwar definiere ich ein Volk primär nicht nach ethnischer sondern nach kultureller Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen, es zählen also zuerst das eigene Moralempfinden und die Wertvorstellungen eines Menschen, um diesen einem Volk zuzuordnen, allerdings halte ich auch den Aspekt des Heimatgefühls für erhaltenswert.

Denke ich an Deutschland und unser Volk, so denke ich an weiße Menschen und nicht an Schwarze oder Gelbe, ganz ohne rassistische Hintergedanken, das Deutsche Volk sollte also in seiner deutlichen Mehrheit „weiß“ sein, um das Gefühl des „zu Haus-Seins“ zu erhalten.

Bei einem solchen System stellt sich natürlich die Frage nach der Verantwortlichkeit der Menschen für- und untereinander, auch über die Grenzen der verschiedenen Völker hinweg.
Meiner Meinung nach sollte an erster Stelle immer das eigene Volk stehen, so hat der Staat, die Wirtschaft und die Forschung eines Landes immer zuerst dem eigenen Volk zu dienen und erst dann anderen Ländern und Nationen Hilfe anzubieten, schließlich ist jedes Volk zunächst für sich selbst verantwortlich.

Natürlich sollten nach innen befriedete Nationen Hilfsbedürftigen immer helfen, das gebietet die Ehre und der Anstand, diese Hilfe sollte allerdings nicht zur Pflicht mutieren, Völkern zu helfen, die es besser machen könnten, sich aber auf die Anderen verlassen.

Auch spielt das Selbstbestimmungsrecht der Völker eine wichtige Rolle, so sollte ein Volk seine Regierungsform einzig und allein selbst wählen können und auch die Folgen verantworten müssen.
Auch das Mittel der Gewalt bleibt dem einzelnen Volk als Möglichkeit, sich gegen expansionistische Bestrebungen anderer Kulturen zu wehren, um unserem Planeten seine Multikulturalität zu erhalten.


Dieser kurze Abriss über meine Vorstellungen bezüglich der ethnopluralisitschen Idee ist natürlich noch lange nicht vollständig, er soll lediglich die Unterschiede zwischen meinen Ansichten und denen der rechtsextremen Rassisten grob aufzeigen.


Jan, am 31. Januar
__________________
Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.

Freund der Freiheit
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  #2  
Alt 01.02.2007, 12:49
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
AW: Gedanken zur Idee des Ethnopluralismus

Mal ein erstes Brainstorming:

So denke ich nicht, dass die Menschen gleich sind, sie sollten viel mehr gleichberechtigt sein; es ist eine Tatsache, dass es zwischen Menschen Unterscheide gibt, diese fangen bei den Geschlechtern an und gehen weiter bei unterschiedlichen Strukturen, beispielsweise der Knochen, wenn man z.B. Menschen aus Europa mit Afrikanern vergleicht, auch die Vorstellung zu Moral und Ethik variiert zwischen verschiedenen Völkern von Menschen.
Der Gedanke, dass alle Menschen gleich sind, ist absurd, wenn man den Begriff "gleich" unter physischen Gesichtspunkten betrachtet, das ist klar.
Moral und Ethik hingegen werden anerzogen.


die „Vermischung“ verschiedenster Kulturen innerhalb des Territoriums eines einzelnen Volkes führt nur zu einem nicht mehr zu identifizierenden Mischmasch verschiedener Ethnien, welcher nicht mehr im Stande ist, eine eigene Kultur aufzubauen und Traditionen zu erhalten.
Falsch, diese Vermischung hat bspw. zur Kulturnation der Deutschen geführt.


Viel mehr sollte jedem Volk sein eigener Raum überlassen werden, wo es die eigene Identität bewahren und die Bräuche und Traditionen pflegen kann, auf dass unsere Welt ein bunter Ort verschiedenster eigenständiger Völker werde.
Ich lese immer nur soll. Wie du dass in deinem Umfeld halten willst ist deine Sache, aber kein Staat oder ethnopluralistische Kulturgemeinschaft hat mir vorzuschreiben, mit wem ich mich "vermische".

Meiner Meinung nach sollte an erster Stelle immer das eigene Volk stehen, so hat der Staat, die Wirtschaft und die Forschung eines Landes immer zuerst dem eigenen Volk zu dienen und erst dann anderen Ländern und Nationen Hilfe anzubieten, schließlich ist jedes Volk zunächst für sich selbst verantwortlich.
Sehe ich anders. Zunächst ist jedes Individuum für sich selbst verantwortlich. Der Staat soll vor allem die Rechte des Einzelnen Staatsbürgers sichern.
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #3  
Alt 01.02.2007, 13:15
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Beiträge: 6.450
AW: Gedanken zur Idee des Ethnopluralismus

Ich verstehe überhaupt nicht was du an diesem Volksgedanken findest.
Für mich ist Deutscher wer den Deutschen Pass hat. Letzendlich sind die Deutschen - eventuell mehr als jede andere Nation - ein Konstrukt. Wenn du also sagst, dass die Wirtschaft dem Volk dienen sollte dann verstehe ich darunter alle Bewohner der Bundesrepublik Deutschland.
Mal abgesehen davon, dass das Schwachsinn ist. Ein Betrieb hat möglichweise für seine Angestellten zu sorgen, alle weiteren Pflichten entledigt er sich durch das Zahlen von Steuern an den Staat. Dieser Staat sorgt dann dafür, dass wirtschaftlich benachteiligte Leute einen Ausgleich bekommen.
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  #4  
Alt 28.04.2007, 17:37
Benutzerbild von Anu
Anu Anu ist offline
Stop 1984
 
Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
Ich kann mich Kimon da im Großen und Ganzen nur anschließen: Das Individuum sollte im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen. Allerdings gibt es für mich keinen Staat, der das 100%ig geschafft hat. Jedes Staatsgebilde beschneidet die persönliche Freiheit der 'Staatsbürger', einige mehr, andere weniger.
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