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17.10.2006, 20:04
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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Wohin wir gehen....
Heeeeeeeeeey - also viele Beiträge aus dem Thema "China und der Ferne Osten" entsprechen genau meinen gedanken - jedoch möchte ich noch etwas hinzufügen, und da ich weiß, dass es eigentlich dieses Thema sprengt, habe ich ein kurzerhand ein neues eröffnet *gg*  !:
Ich denke unsere Welt, und unser globales Gesellschaftssystem ist wie eine Blase, alles wird mehr, Firmen expandieren, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer...alles verläuft sich in riesigen wirren Dimensionen (bsp.: Konzerne die zig Milliarden verdienen, und immer noch Jobs kürzen, und Afrika ausbeuten.....schrecklich und menschenunwürdig - aber dass ist meine persönliche Meinung), sodass wir langsam die Übersicht verlieren, und, denke ich, auch auch langsam die Kontrolle über das von uns geschaffene System - ich denke es wächst uns über den Kopf...denn kaum noch - vlt ist es zu spezifisch - sehe ich noch glückliche Menschen - in den älteren Generationen, hierbei vorweggenommen.
Tag für Tag begegnen mir immer tristere Gesichter....Menschen, in den schönsten Anzügen, aber einem völlig leeren Blick...fast schon wie Maschinen...es schaudert mich..muss ich ehrlich sagen....denn ich denke und es erinnert mich an ein Buch (Märchenmonds Kinder - von Wolfgang Hohlbein) "Wir verlieren etwas" und ich denke wir sind uns dessen gar nicht richtig bewusst....
Ich weiß...dass das eigentlich wenig mit den Fragen zu tun hat - doch denke ich nur oberflächlich nicht wirklich, denn eigentlich denke ich spricht dies den Inhalt der Fragen an. Denn sie alle laufen auf die Zukunft hinaus....und was ist das für eine Welt, die die Interesse der Konzerne (Bitte Euch, Euch die Zeit zu nehmen und den Film "We feed the world" Euch anzusehen!!!) schon wichtiger sind als ein Menschenleben (-----> Afrika)
Ich weiß, es ist wage...was ich hier von mir gebe, doch ich weiß nicht ob ich der Einzige bin, aber ich persönlich fühle, dass wir Menschen etwas verlieren....unsere Emotionen werden weniger....denn kaum mehr jemand kennt heute noch Liebe, Freundschaft, Ehre, Familiensinn...etc. - oder kennt sie, doch habe ich das gefühl, dies manchmal sehr verschwommen...aber auch dies mag subjektiv sein...
Jedoch...glaube ich, dass wir jetzt vor einem Wendepunkt stehen (Bsp. Klimaexperten: "Noch ist Zeit zur Umkehr möglich - in 10 Jahren nicht mehr") wirk önnen uns entscheiden, ob wir diesen Weg, den Weg der Blase, weitergehen, bis uns das eigene System auffrisst (innerlich, uns zu "Maschinen" und Objekten von Institutionen, namentlich Konzernen werden lässt) oder unsere Haltung den ärmsten Staaten der Welt gegenüber, sowie unsere Abschottung (Afrika - Problem in Italien mit Flüchtligen, sowie Spanien und Portugal) unser Untergang sein werden, oder ob wir noch einmal die Kurve kriegen wollen, und die wirklichen Probleme der Welt lösen wollen.
Ich denke...es ist an uns allen, der neuen Generation, der Jugend hier in der westlichen Welt, wo noch nach wie vor die Macht und das Geld liegt, dieser Welt ein neues Gesicht zu geben und diese Welt positiv zu verändern.
"Die, die wir doch alles haben, warum wollen wir es nicht teilen" ~ Zitate der Welt~
Euch allen einen wunderschönen Abend, viele Gedanken und rein das Beste   
mfg
Balduin IV.
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18.10.2006, 14:12
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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AW: Wohin wir gehen....
Willst du eine sozialere Welt?
Nun, ich denke, dass Afrika nicht ausgebeutet wird, Wir schicken genug Entwicklungshilfe in diese Länder, die von den dortigen korrupten Regierung vereinahmt werden. So wie du das hinstellst, ist es nicht ganz richtig.
Und Gefühle? Jeder kann sie ausleben wie er sie will. Niemand wird dran gehindert. Deshalb habe ich keine Probleme damit und das was du mir sagst ist mir zumindestens nicht aufgefallen.
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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18.10.2006, 17:47
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Quaestor
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Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
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AW: Wohin wir gehen....
Nun, ich denke, dass Afrika nicht ausgebeutet wird, Wir schicken genug Entwicklungshilfe in diese Länder, die von den dortigen korrupten Regierung vereinahmt werden. So wie du das hinstellst, ist es nicht ganz richtig.
Stimmt schon, allerdings erwerben multinationale Großkonzerne von korrupten schwarzafrikanischen Regierungen Konzessionen für die natürlichen Reichtümer Afrikas wodurch der Reichtum nicht auf dem Kontinent bleibt... wobei ohne eben diese Konzerne eine Ausbeutung dieser Reichtümer oftmals nicht möglich wäre bzw. das Geld von den Regierenden ohnehin veruntreut werden würde.... ein vielschichtiges Problem.
Falls dich dieses Thema näher interessiert kann ich dir Afrikanische Totenklage von Peter Scholl-Latour empfehlen.
Ich denke...es ist an uns allen, der neuen Generation, der Jugend hier in der westlichen Welt, wo noch nach wie vor die Macht und das Geld liegt, dieser Welt ein neues Gesicht zu geben und diese Welt positiv zu verändern.
"Die, die wir doch alles haben, warum wollen wir es nicht teilen" ~ Zitate der Welt~
Eine löbliche Absicht... aber die Welt verbessern wollten schon viele und war es global gesehen jemals tatsächlich besser?
Außerdem sind wir doch bereits fleißig beim Teilen. Unsere Industrie wandert ab, dass Volk verblödet, lange werden wir diesen Standard wohl nicht mehr halten
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18.10.2006, 18:25
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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AW: Wohin wir gehen....
Zitat von kobra
Stimmt schon, allerdings erwerben multinationale Großkonzerne von korrupten schwarzafrikanischen Regierungen Konzessionen für die natürlichen Reichtümer Afrikas wodurch der Reichtum nicht auf dem Kontinent bleibt... wobei ohne eben diese Konzerne eine Ausbeutung dieser Reichtümer oftmals nicht möglich wäre bzw. das Geld von den Regierenden ohnehin veruntreut werden würde.... ein vielschichtiges Problem.
Falls dich dieses Thema näher interessiert kann ich dir Afrikanische Totenklage von Peter Scholl-Latour empfehlen.
Ich lese sehr ihn sehr gerne. Ich habe schon fünf Bücher von ihm und werde mir weitere holen.
Natürlich gibt es solche Fälle, aber man kann es nicht nur denen in die Schuhe schieben. Kann ein Konzern den etwas für die Bürgerkriege und korrupten Regime?
Eine löbliche Absicht... aber die Welt verbessern wollten schon viele und war es global gesehen jemals tatsächlich besser?
Das Problem ist, dass die Menschen unterschiedliche Ansichten haben ,wie sie die Welt verbessern wollen.
Außerdem sind wir doch bereits fleißig beim Teilen. Unsere Industrie wandert ab, dass Volk verblödet, lange werden wir diesen Standard wohl nicht mehr halten
Tja, und jetzt muss man halt mal nachsehen, woran das liegt.
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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18.10.2006, 18:58
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Quaestor
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Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
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AW: Wohin wir gehen....
Das Problem ist, dass die Menschen unterschiedliche Ansichten haben ,wie sie die Welt verbessern wollen.
In den meisten Fällen versucht jede Gruppe/Volk/Staat das Beste für sich zu erlangen, eine globale Gerechtigkeit oder gar Verbrüderung ist genau aus diesem Grunde völlig utopisch.
Gruß
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18.10.2006, 21:12
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Wohin wir gehen....
@Scipio
Nuuun...natürlich das mit der Entwicklungshilfe stimmt, und dass es an korrupte Regime geht stimmt auch - aaaaaaber:
Diese Regime kaufen Waffen...und wo kaufen sie diese? In der westlichen Welt - und dass empfinde ich persönlich als eine Doppelmoral...
Und - ja ich würde mir eine sozialre Welt wünschen, eine Welt, in der ein Fetzen Papier nicht mehr Wert ist als ein Menschenleben...
@ Kobra:
Ja...es mögen schon viele probiert haben...aber weißt du, vlt als unterschied zu heute - waren die Menschen früher vlt nicht dazu bereit, weil sie etwas dann von ihrem Reichtum hätten abgeben müssen - heute müssten wir das in Punkto Nahrungsmittel nicht...(das wäre vorrangig das wichtigste), denn unsere Nahrungsmittelproduktion produziert diese für 12 Milliarden Menschen...und trotzdem sterben täglich 18000 Kinder an Hunger.... und nun @ scipio: weißt Du...ich kann michvom menschlichen, vom gefühlsmäßigen (da spreche ich nun die gefühle an, die ich meinte) her, einfach nich damit abfinden....und um die antwort vorwegzunehmen "dann tue etwas" - keine sorge wenn ich etwas sage...dann stehe ich auch dahinter, und tue was ich kann dafür
@ Kobra nochmals:
Viele haben es versucht...aber wichtig ist, dass man die Menschen überzeugt, und wenn viele mitarbeiten, so ist die Arbeit für den Einzelnen gering...so verhält es sich auch mit Hilfe
@ Alle hihi:
Ich denke, dass auch vielfach unser Verhalten Wut und Abneigung in den sich entwickelnden Staaten schürt...ich würde als bspw. junger Ägypter wohl auch mich wundern...oder vlt sogar Hass empfinden...wenn ich bierbäuchige (ich übertreibe jetzt etwas...) Touristen, die mit dem Geld nur so um sich werfen, sehe, und meine Familie tag für Tag um das überleben kämpft...
Mal angenommen es würde jeder europäer 1 € geben...wir hätten 750 Millionen Euro auf ienen Schalg, wie viele Menschenleben wären das...? Und auf die Antwort hin, dass ist unmöglich zu transportieren, oder dies sei ein logistischer Horror - Wir konnten auch die schrecklichsten Waffen erfinden - so denke ich, ist das das geringste Problem - Nächstenliebe (ein kleines STichwort, auch den christlichen Glauben betreffend) und einfach der Wille ist, was von Nöten ist, um die Welt in eine andere Zukunft zu führen...
Und..natürlich es stimmt..dass die ansichten unterschiedlch sind, aber ich bin mir sicher, dass es nicht so schwer sein kann, auch hier einen kompromiss zu finden  - wenn man will, findet man einen weg - Euch alles Gute!
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen abend und alels Beste!!!!
mfg
Balduin IV.
Geändert von Balduin IV. (18.10.2006 um 21:24 Uhr)
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18.10.2006, 22:22
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Wohin wir gehen....
@Scipio
Nuuun...natürlich das mit der Entwicklungshilfe stimmt, und dass es an korrupte Regime geht stimmt auch - aaaaaaber:
Diese Regime kaufen Waffen...und wo kaufen sie diese? In der westlichen Welt - und dass empfinde ich persönlich als eine Doppelmoral...
Immerhin hängen daran auch Arbeitsplätze in Deutschland ab. Und was soll man denn sonst machen? Wenn die Waffen nicht aus Europa oder den USA kommen, dann kommen sie eben aus Russland oder Asien - so kann man nicht an das Problem herangehen. Eine Waffe an sich ist auch nichts Schlechtes, sie produziert zwar nichts materielles wie Textilien oder Nahrung, aber kann in den richtigen Händen Sicherheit produzieren, wie es die Polizei in Deutschland zeigt (oder zeigen sollte). Und dann sind wir wieder bei den korrupten Regimes...
Ich denke, dass auch vielfach unser Verhalten Wut und Abneigung in den sich entwickelnden Staaten schürt...ich würde als bspw. junger Ägypter wohl auch mich wundern...oder vlt sogar Hass empfinden...wenn ich bierbäuchige (ich übertreibe jetzt etwas...) Touristen, die mit dem Geld nur so um sich werfen, sehe, und meine Familie tag für Tag um das überleben kämpft...
Ich hingegen würde mich als Ägypter freuen, dass diese reichen Nordländer Devisen ins Land bringen und Arbeitsplätze bringen. Mal ein Beispiel aus Deutschland: Ich als Düsseldorfer erfreue mich an der nach London (!) größten Gemeinde von Japanern in Europa der Stadt, die Millionen hier erwirtschaften und große des Teile des Geldes gleich hier lassen. Vielleicht haben die ja auch eine deutsche Putzfrau, die wenig verdient und sich abrackern muss um ihre drei Kinder durchzubringen.
Abermals: Was willst du uns mit dem Abschnitt sagen? Keinen Urlaub mehr in ärmeren Ländern? Damit schaffst du mehr Probleme, als du löst (falls überhaupt ein Problem damit gelöst wird).
Nebenbei, in den nordafrikanischen Staaten wird man meiner Erfahrung nach als Deutscher (und wahrscheinlich auch Österreicher) freundlich aufgenommen; eine Freundlichkeit, die über den typischen arabischen Geschäftssinn hinaus geht (wenn ihr drauf besteht, kann ich euch auch Nationen nennen, die weniger angesehen sind - nicht nur die üblichen Verdächtigen!)
Mal angenommen es würde jeder europäer 1 € geben...wir hätten 750 Millionen Euro auf ienen Schalg, wie viele Menschenleben wären das...? Und auf die Antwort hin, dass ist unmöglich zu transportieren, oder dies sei ein logistischer Horror - Wir konnten auch die schrecklichsten Waffen erfinden - so denke ich, ist das das geringste Problem - Nächstenliebe (ein kleines STichwort, auch den christlichen Glauben betreffend) und einfach der Wille ist, was von Nöten ist, um die Welt in eine andere Zukunft zu führen...
750 Mios sind ein ganz schöner Haufen - für uns Privatpersonen. Was wäre an diesen 750 Mios anders, als an den 34 Milliarden, die die EU 2004 als Entwicklungshilfe aufgebracht hat?
Und woher hat die EU das Geld?
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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