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06.09.2005, 15:01
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 629
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Original von philipp-daimon
warim brauchen die menschen in afrika panzer und raketen mehr als nahrung und wasser!? bist du dumm oder so?
Die Afrikaner brauchen keine Panzer und Raketen, aber mit eben diesen Mitteln muss man die Diktatoren, die in weiten Teilen Afrikas herrschen, stürzen und die Länder demokratisieren, damit unsere Hilfe in Form von Geld, Nahrungsmitteln et cetera.
Das war aber bewusst provokant vormuliert, meinerseits.
__________________
Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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06.09.2005, 15:43
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.645
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du redest hier ständig von wir müssen die und die demokratisieren, dabei merkst du garnicht dass du selber kein demokrat sein kannst, wenn du meinst mann müsse dein system jeden und allem aufzwingen 
Deshalb rufe ich hiermit die amis auf, die sollen n paar panzer und raketen auf dich schicken(dein vorschlag für eine bessere welt) damitste auch demokratisiert wirst     (mein vorschlag für ein besseres forum  )
Merkst den wiederspruch in sich?
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06.09.2005, 17:30
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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@Jan
Seltsame Vorstellungen die du hast. Sollte jedes Land, das noch demokratielos ist, heimlich mit Waffen versorgt werden, damit die Rebellen gut gerüstet ihre Regierung massakrieren können, sich danach zu den Herren aufschwingen und sich wie ihre Vorgänger zu einer korrupten und verbrecherischen Regierung wandeln?
Dann dürfen Nato, etc unter dem MAntel einer Fridensmission einmarschieren, und zusehen, wie sich die bevölkerung gegenseitig umbringt.
Demokratie istdoch kein Export Artikel, der nach belieben überall hin exportiert werden kann!
__________________
Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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06.09.2005, 20:51
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.645
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Original von Ar-Pharazon
Demokratie istdoch kein Export Artikel, der nach belieben überall hin exportiert werden kann!
Danke, was mir in 5 poste nicht gelungen ist ist dir in einem gelungen, den satz kan ich nur allzugern unterschreiben.
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06.09.2005, 21:33
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 629
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Original von Ar-Pharazon
@Jan
Demokratie istdoch kein Export Artikel, der nach belieben überall hin exportiert werden kann!
Hmm....aber ich meine, wenn es nötig ist, dass ein Land (so sehr ich diesen Begriff auch hasse) befriedet werden muss, weil es einfach eine Gefahr für die freie Welt darstellt, sollte die westliche Welt dies innerhalb seiner Möglichkeiten durchaus tun.
Denn: Geht denn jetzt noch eine reele Gefahr vom Irak selbst aus? Hat der Irak jetzt noch die Chance, weitere Angriffs- und Vernichtungskriege gegen seine Nachbarn zu führen? Ich denke doch nicht.
ich sage ja auch garnicht, dass ich alles an diesem krieg und überhaupt an dem US-amerikanischem Engagement dort ganz toll finde, ich glaube sogar, dass sich die regierung der USA irgendwann für die verbrechen, die ja begangen wurden, zu verantworten haben wird. Dennoch halte ich die Demokratisierungen der dortigen extrenmistischen Länder für durchaus richtig.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
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Freund der Freiheit
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06.09.2005, 21:40
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Doch ist eine Militär intervention der richtige Weg?
Nein, ganz klar nein, da ein KRieg immer falsch ist.
Und zur Argumentation der Gefahrenvorbeugung: Würdest du einen Menschen, von dem du denkst der könnte vielelicht irgenwann einen Morg behen, da er eine Waffe zuhause hat ins Gefängnis stecken? Nein (zuminsest hoffe ich das). Wenn der Staat allerdings die Säbel rasseln lässt, und einen Nachbarstaat bedroht, dann sollte man dagegen vorgehen, und das Milität nur im äußersten Notfall anwenden.
Und sollte ein Staat wirklich einen Gefahr für andere Staaten und führ die eigene Bevölkerung darstellen, gibt es andere Wege denen den "richtigen" Weg zeigen.
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06.09.2005, 22:48
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.645
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Original von Jan
Hmm....aber ich meine, wenn es nötig ist, dass ein Land (so sehr ich diesen Begriff auch hasse) befriedet werden muss, weil es einfach eine Gefahr für die freie Welt darstellt, sollte die westliche Welt dies innerhalb seiner Möglichkeiten durchaus tun.
Denn: Geht denn jetzt noch eine reele Gefahr vom Irak selbst aus? Hat der Irak jetzt noch die Chance, weitere Angriffs- und Vernichtungskriege gegen seine Nachbarn zu führen? Ich denke doch nicht.
ich sage ja auch garnicht, dass ich alles an diesem krieg und überhaupt an dem US-amerikanischem Engagement dort ganz toll finde, ich glaube sogar, dass sich die regierung der USA irgendwann für die verbrechen, die ja begangen wurden, zu verantworten haben wird. Dennoch halte ich die Demokratisierungen der dortigen extrenmistischen Länder für durchaus richtig.
Ich sehe eine veränderung zum guten bei dir, du kritisierst auch indirekt die verbrechen der us armee im irak, istn guter schritt!
Aber zu deinen anderen aussagen kann ich nur eins sagen, wenn die menschen dort wirklich demokratie gewollt hätten, hätten sie es bekommen. Dh wenn man heute im irak ne umfrage machen würde die mehrheit wäre gegen das jetzige system, man kann doch den leuten net unser system aufzwingen, jedes land muss seinen eigenen weg finden sich selbst zu regieren.
Und das von den irakis NACH 1991 noch irgendeine gefahr für irgendwen ausging das bezweifle ichd och stark, das ist eine der kriegslügen und pure kriegspropaganda.
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07.09.2005, 07:37
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 629
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Original von SeniorDingDong
Doch ist eine Militär intervention der richtige Weg?
Nein, ganz klar nein, da ein KRieg immer falsch ist.
Ahhh, ich sehe unseren Streitpunkt.
Ich denke nämlich NICHT, dass Krieg IMMER falsch ist. Klar, es ist immer schrecklich, wenn Menschen umkommen, aber wenn man dadurch eine efahr für weitere Menschen eliminiert, dann ist es doch gut. Und außerdem gibt es noch solche Dinge wie Freiheitskampf, auch solche Kriege halte ich im Kern für gut, man soll, meiner Meinung nach, für das kämpfen, an das man glaubt.
Krieg ist also nicht immer schlecht, und außerdem gehört er unwiederruflich zum Menschsein dazu, wir Menschen führen schon seit unserer Entstehung pausenlos Kriegeund es wird gewiss noch viele, viele weitere kriege geben, die auch noch schrecklicher werden, als das, was wir bis jetzt gesehen haben.
Der Krieg ist nun einmal der vater aller Dinge und es kann meiner Meinung nach keinen Frieden auf dieser Erde geben, solange die Menschen noch existieren, denn wir sind nun einmal sehr kriegerische Wesen, was vielleicht auch garnichtmal so schlecht ist...
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Freund der Freiheit
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07.09.2005, 08:08
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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du hörst dich für mich an, wie einer der zu viele amerikaneische Kriegsfilme gesehen hat und den Krieg jetz heroisch und so sieht...
wozu haben wir unserer intelligenz und vernunft? um damit die "dunkle" Seite des Menschen zu bezwingen, die kriegerische, unwissende, und wer das nicht schafft, scheitert, es ist so etwas wie ein Sinn des Lebens: "gute" Seite bezwingt "schlechte"=Sinn erfüllt, Menschen leben friedlich, un das können wir schaffen! schaffen wir es nicht, sind wir am ende alle tot und gescheitert, weil wir faul waren und der dummheit und der faulheit verfallen sind, und unserer gesiter eingschlossen haben. DAnn geht die menschheit unter
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07.09.2005, 10:30
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Original von philipp-daimon
wozu haben wir unserer intelligenz und vernunft?
Um Waffen zu bauen mit denen man schneller, in größeren Umfang, aber um auch was für die Vernunft zu tun, "humaner" töten kann. Ganz klar...
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07.09.2005, 10:49
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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JA, GANZ KLAR
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08.09.2005, 08:53
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Plebejer
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Registriert seit: 16.06.2005
Beiträge: 17
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Original von Jan
Ahhh, ich sehe unseren Streitpunkt.
Ich denke nämlich NICHT, dass Krieg IMMER falsch ist. Klar, es ist immer schrecklich, wenn Menschen umkommen, aber wenn man dadurch eine efahr für weitere Menschen eliminiert, dann ist es doch gut. Und außerdem gibt es noch solche Dinge wie Freiheitskampf, auch solche Kriege halte ich im Kern für gut, man soll, meiner Meinung nach, für das kämpfen, an das man glaubt.
denkst du also, dass die jetzigen irakischen wiederstandskämpfer nicht auch für eine gerechte sachen kämpfen?
kann ich dir eine frage stellen: glaubst du wirklich daran, dass die usa den irak die demokratie beibringen wollen? glaubst du an buchs pathetischen floskeln? wenn ja, bist du naiv. kein land beginnt einen krieg, verheizt menschenleben und nimmt die kritik der halben weltgemeinschaft auf sich, wirft milliardensummen aus dem fenster für die kriegsführung, um ein weit entferntes land, das weder historisch noch kulturell und schon gar nicht religiös eine paralelle aufweist, zu demokratisieren.
du hast keine ahnung, was krieg wirklich ist; ich weiss es auch nicht, bin aber vernünftig genug, um genau deshalb ihn zu verwünschen. dir und mir ist er uns erspart geblieben, anderen nicht und die teilen deine ansichten überhaupt nicht. auch nicht die tausende mütter, die ihre söhne durch ihn verloren haben.
deine aussage zu afrika muss ich gar nicht kommentiren, da stellst du es dir zu einfach vor. fakt ist, dass europa mitschuldig ist an der jetzigen situation afrikas.
um zurückzukehren zum thema:
katrina hat der menschheit gezeigt, dass keine technologie gegen die natur gewappnet ist; die usa sind dadurch blossgestellt worden und sie haben eigentlich eine lektion erfahren, weil sie sich gegen eine bessere klimapolitik gestellt haben und jetzt die konsequenzen erlebt haben. nichts desto trotz sollte man sagen: "es sei einem scheissegal", denn es sind menschen, die leiden und alles verloren haben. das ist hart. seid nicht zu pietätslos.
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08.09.2005, 14:31
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.645
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guter beitrag aviles!
Sag mal was mich interessieren würde, wie denkt oder hat die öffentlichkeit in nicaragua über den krieg gedacht?
Wurde kritisch in den medien berichtet oder war es eher pro krieg stimmung?
Ich weiss von freunden und bekannten über ein paar länder bescheid, zb dass frankreich, türkei, russland, griechenland und kanada gegen den krieg geschrieben haben, aber tschechien, polen und grossbritannien (mit ein paar ausnahmen) für den krieg
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08.09.2005, 15:52
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 629
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Original von avilés
Original von Jan
Ahhh, ich sehe unseren Streitpunkt.
Ich denke nämlich NICHT, dass Krieg IMMER falsch ist. Klar, es ist immer schrecklich, wenn Menschen umkommen, aber wenn man dadurch eine efahr für weitere Menschen eliminiert, dann ist es doch gut. Und außerdem gibt es noch solche Dinge wie Freiheitskampf, auch solche Kriege halte ich im Kern für gut, man soll, meiner Meinung nach, für das kämpfen, an das man glaubt.
denkst du also, dass die jetzigen irakischen wiederstandskämpfer nicht auch für eine gerechte sachen kämpfen?
kann ich dir eine frage stellen: glaubst du wirklich daran, dass die usa den irak die demokratie beibringen wollen? glaubst du an buchs pathetischen floskeln? wenn ja, bist du naiv. kein land beginnt einen krieg, verheizt menschenleben und nimmt die kritik der halben weltgemeinschaft auf sich, wirft milliardensummen aus dem fenster für die kriegsführung, um ein weit entferntes land, das weder historisch noch kulturell und schon gar nicht religiös eine paralelle aufweist, zu demokratisieren.
du hast keine ahnung, was krieg wirklich ist; ich weiss es auch nicht, bin aber vernünftig genug, um genau deshalb ihn zu verwünschen. dir und mir ist er uns erspart geblieben, anderen nicht und die teilen deine ansichten überhaupt nicht. auch nicht die tausende mütter, die ihre söhne durch ihn verloren haben.
deine aussage zu afrika muss ich gar nicht kommentiren, da stellst du es dir zu einfach vor. fakt ist, dass europa mitschuldig ist an der jetzigen situation afrikas.
um zurückzukehren zum thema:
katrina hat der menschheit gezeigt, dass keine technologie gegen die natur gewappnet ist; die usa sind dadurch blossgestellt worden und sie haben eigentlich eine lektion erfahren, weil sie sich gegen eine bessere klimapolitik gestellt haben und jetzt die konsequenzen erlebt haben. nichts desto trotz sollte man sagen: "es sei einem scheissegal", denn es sind menschen, die leiden und alles verloren haben. das ist hart. seid nicht zu pietätslos.
Sehr guter Beitrag, Respekt!
na dann mach ich mich mal an die Gegenargumentation:
1. Ja, ich denke, dass es einige irkaische Leute vom irakischen Widerstand für eine gerechte Sache kämpfen, zumindest ist diese Sache aus ihrer Sicht heraus gerecht und ich habe schon immer Leute verstanden, die ihr Land gegen ein Eindringen von ausen verteidigt haben. Allerdings halte ich auch, wie bereits gesagt, die amerikanischen Aktionen, bis auf einige Ausnahmen, gerecht.
2. Nein, ich glaube nicht an Bushs pathetische Floskeln, die es ja durchaus gegeben hat, aber ich glaube daran, dass eines der kriegsziele die Demokratisierung des Iraks ist. Merke: Nicht alles, was ein "schlechter" Mensch sagt ist schlecht.
3. Nein, ich kenne den Krieg nicht, ich glaube sogar, dass ich einer der ersten wäre, der, wenn ich dann mal an irgendeiner Front bin, zusammenbrechen würde und einfach losheulen würde, aber das steht hier ja garnicht zur Debatte, mir liegt nur etwas daran, dass man erkennt, dass der Krieg für uns menschen etwas völlig natürliches ist und vielleicht wird es ja mal so sein, dass es keinen mehr geben wird, aber ich glaube nicht an "Peace for the World".
Hmmm......das ist schon kompliziert alles.... ?(
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Freund der Freiheit
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08.09.2005, 16:52
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Plebejer
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Registriert seit: 16.06.2005
Beiträge: 17
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Original von Jan
1. Allerdings halte ich auch, wie bereits gesagt, die amerikanischen Aktionen, bis auf einige Ausnahmen, gerecht.
Was macht überhaupt das Einmarschieren in Irak für dich gerecht? Wo findest du hier Gerechtigkeit? Meinst du, dass die Iraker schon immer sich gesagt haben, wir müssen uns mit den amerikanern selber bestrafen? Wir reden hier nicht von einem D-Day, auf den die Menschheit gewartet und gehofft hatte, wir reden von einem Tag, an dem die USA, ohne einen wirklichen Grund zu haben, einfach mal Bomben auf Bagdad abgeworfen hat. Ich sehe beim besten Willen keinen Gerechtigkeitsgedanken darin. Ich sehe das Gegenteil. Und weiss du auch warum? Weil die Amis es in ihrer Ignoranz sogar zu verstehen geben: Hussein soll im Oktober vor Gericht kommen. Wird er schuldig gesprochen, wird er hingerichtet. Hingerichtet durch ein Land, das nicht einmal eine konkrete Verfassung besitzt. Die ganzen Fakten zur Beschuldigung von Hussein füllen Bücher aus; sein Anwalt müsste Jahre dahintersitzen, um diese zu lesen. Aber er soll im Oktober hingerichtet werden. Ist das Gerechtigkeit? Natürlich, Hussein verdient es vielleicht auch nicht anders, aber die amis beweisen kein bisschen gerechtigkeit.
Original von Jan
2. Nein, ich glaube nicht an Bushs pathetische Floskeln, die es ja durchaus gegeben hat, aber ich glaube daran, dass eines der kriegsziele die Demokratisierung des Iraks ist. Merke: Nicht alles, was ein "schlechter" Mensch sagt ist schlecht.
Die gibt es immer noch. Als Katrina New Orleans verwüstete und erst sehr spät Bush seinen (wie könnte es anders sein) urlaub auf seiner ranch beendete, sagte er: "Die Nation wird nach diesem Ereignis gestärkt werden". Und das, als eine Hilfsaktion noch nicht einmal in den Gedanken der Behörden herumgeisterte. merke: bush ist bloss ein affe, der mal krieg spielen wollte.
Original von Jan
mir liegt nur etwas daran, dass man erkennt, dass der Krieg für uns menschen etwas völlig natürliches ist und vielleicht wird es ja mal so sein, dass es keinen mehr geben wird, aber ich glaube nicht an "Peace for the World".
würde ich sagen, es läge völlig in der natur des menschen, dass es menschen gibt, die nichts zu essen haben, während andere mit soviel geld nicht mehr wissen, was sie tun sollen, wäre ich doch ein idiot, nicht wahr?
krieg ist durch den menschen erfunden worden, aber er gehört nicht zwangsläfig dazu. ich bin kein hippie und weiss, dass es kriege gibt. aber hast du dich schon mal gefragt, wieso kriege angezettelt wurden? und ich meine es so, WIESO, sie ANGEFANGEN wurden? nazi-deutschland griff polen an, um zu erobern. rom vernichtete karthago, um sich nicht mehr mit ihnen herumzuschlagen. napoleon griff die anderen an, um zu erobern, krieg zwischen reformierten und katholiken, um den anderen die religion aufzuzwingen und dadurch natürlich auch gebiete nebenbei zu bekommen. salpeterkrieg: chile greift bolivien an. falkland: argentinien besetzt die inseln mit gewalt. kannst du mir einen krieg nennen, der nicht wegen politischem kalkül, oder expansions-ambitionen angezettelt wurde? also zurück zu deinem ersten gegenargument, kennst du einen einzigen krieg, bei dem es wirklich gerecht war, ihn zu beginnen? ich rede nicht davon, was im krieg geschieht, oder wer am schluss dann gegen wen kämpft. ich rede davon, was denn bitteschön das sterben und leiden von soldaten und zivilisten rechtfertigt, wenn man den krieg beginnt.
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