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  #46  
Alt 01.03.2008, 09:45
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 371
Von Kyrill zu Emma

Vergangene Nacht raste wieder ein Orkan über Deutschland. In Nordhessen sind Autobahnen wegen umgestürzter Bäume gesperrt. In Südhessen gab es tosende Gewitter und wolkenbruchartige Niederschläge.
Ist das alles nur eine Laune der Natur oder hat es mit uns Menschen zu tun? Ich erinnere an ein Schneechaos in Südchina und Schneefälle im Heiligen Land.
Erwärmt sich die Erde so schnell, dass das Eis der Arktis abschmilzt und der Golfstrom Nordeuropa nicht mehr erreichen kann.
Müssen wir unsere Lebensweise ändern, um dem Klimawandel Einhalt gebieten zu können?
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Nichts ist unmöglich
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  #47  
Alt 01.03.2008, 09:58
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
Wovon sprichst du? Hätte ich nicht gestern von der Orkanwarnung gehört hätte ich es für einen normal windigen Tag gehalten, mir persönlich kann es sowieso nicht windig genug sein.

Aber du willst ja anscheinend auf den Klimawandel hinaus, nun dazu habe ich gerade eine sehr interessante Doku über die Antarktis gesehen, die wieder mal belegt dass es keine monokausalen Erklärungsmuster gibt und der Begriff Klimaerwärmung falsch ist. In der Zentralantarktis sind die Temperaturen nämlich in den letzten Jahren gefallen und mehr Schnee als sonst runtergekommen, an den Küsten ist es hingegen wärmer geworden.
Klimaveränderungen hat es immer gegeben, der Mensch muss damit zurecht kommen oder er wird von der Evolution aussortiert.

Ob der Mensch wirklich an den Veränderungen Schuld ist, ist längst nicht belegt aber von mir aus kann es nicht schaden die Emissionen zu reduzieren, denn wer sich mal kritisch so ein Kohlekraftwerk anschaut, dem muss klar werden dass das nicht gesund sein kann.
Das einzige was ich bereit bin als Fakt zu akzeptieren ist, dass über 6 Milliarden Menschen wohl zu viel für diesen Planeten sind, der Mensch lebt nun immer gedrängter in Gebieten in denen sich früher nie Menschen niedergelassen hätten - seien es nun Überschwemmungsgebiete, der mittlere Westen der USA, oder Dürregebiete in Afrika. Das führt bei regulären Klimaextremen natürlich zu mehr Opfern.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #48  
Alt 01.03.2008, 11:52
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 76
Fakt ist, das sich das Klima verändert, aber die Menschen sind zumindest nicht alleine daran Schuld. Solche veränderungen hat es immer gegeben. Es kann aber trotzdem nicht Schaden etwas dagegen zu unternehmen. Man könnte einfach die Flugzeuge besteuern, Züge steuerfrei machen, Autos in Innenstädten verbieten und die öffentlichen Verkehrsmittel gegebenfalls ausbauen. Es gibt noch viele andere Sachen, die man machen könnte, aber ich glaube die würden meist, was kosten.

Aber ich habe letztens von einem Wissenschaftler gehört, das sich der Schutz vor dem Klimawandel für die Menschheit im gesamten gar nicht lohnt. Es ist teuer und viel wird man nicht bewirken. Er ist der meinung, das das ganze Geld was dafür ausgegeben wird und werden soll besser in Armen Ländern aufgehoben wäre. Da würde man mit diesem Geld mehr Menschen helfen und retten.
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  #49  
Alt 01.03.2008, 14:37
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 371
Lieber William,
es ist mit uns Menschen immer dasselbe. Wir sind nicht schuld und es ist reiner Zufall, wenn sich solche Orkane hier häufen. Trotzdem, dass die wissenschaftliche Meinung sich darüber einig ist. Nur nicht aus Erkenntnissen klug werden. Klimaänderungen hat es immer gegeben, warum sollen wir uns jetzt darum kümmern. Frei nach dem Lied von Udo Jürgends: "Tanz auf dem Vulkan".
Was glaubst Du, was Deine Partei dazu sagt?
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Nichts ist unmöglich

Geändert von dieter 4711 (01.03.2008 um 14:41 Uhr)
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  #50  
Alt 01.03.2008, 14:44
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
Wie wissenschaftliche Meinung ist bei weitem nicht einig, nur profilieren sich nun einige Politiker als Klimaretter und die Medien greifen das Thema bereitwillig auf.
Gerade Argumente mit Atomkraft das Klima zu retten zeigt die Perversität dieser Debatte, da wird einem die Wahl zwischen Pest und Cholera geboten.
Gegen die Schwellenländer lässt sich der Wandel - so er sich denn überhaupt noch stoppen lässt - sowieso nicht bremsen, folglich wären unsere Milliarden besser in geeigneten Schutzmaßnahmen in Form von Deichen, Überflutungsgebieten etc. angelegt.
Wenn sich Orkane in einien Regionen häufen müssen Häuser eben anders/besser gebaut werden. Ich setze mich doch auch nicht am Nordpol in eine Hütte aus Palmenblättern.

Wir müssen uns mit dem Klima mitändern, das haben die Menschen bisher zwangsläufig immer gemacht. Nur erliegen viele heute der Utopie wir könnten die Natur aktiv beeinflussen und verweigern sich deshalb notwendigen Veränderungen.

Was kommt als nächstes? Wollen wir Kontinentalplattenverschiebungen verhindern?
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  #51  
Alt 01.03.2008, 14:58
Benutzerbild von mimir
homo novus
 
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 170
ob wir dran schuld sind weiß ich nicht, dass wir die globale entwicklung nicht aufhalten können, davon bin ich überzeugt. umweltschutz ist nur regional und auf den menschen gerichtet sinnvoll.

außerdem bin ich der meinung, dass wir der erde im prinzip nicht bedeutenden "schaden" zufügen können. was wird denn eigtl. als schaden gewertet? mW nur ein nachteil, der sich eh wieder nur auf die menschheit beschränkt und die ist wieder nur eine unglaublich kurze phase in der entwicklung unsres planeten. sie wird irgendwann vergessen sein. also was ist denn eigtl. ein schaden am planeten, wenn man die menschheit außenvor lässt?
ich wüsste nicht viel.
... radioaktive strahlung vieleicht
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  #52  
Alt 01.03.2008, 15:01
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 76
Ich glaube ja das der Klimawandel so oder so gekommen wäre, aber es sehr gut möglich ist, das wir Menschen mit daran beteiligt sind. Und es kann trotzdem nicht schaden etwas dagegen zu tun. Es kostet nichts Flüge zu besteuern(ich finde es ist eh ein unding, das das Benzin der Fulgzeuge nicht besteuert wird.) Und wenn die Innenstädte Autofrei wären, könnte man richtig schön Fahrad fahren
Manche Wissenschaftler meinen ja auch, das das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt, wenn wir das Klima schützen wollen. Es ist besser bei den Armen Ländern aufgehoben, wo man mit viel weniger Geld viel mehr Menschen retten kann, als in 100 jahren an der Klimaänderung sterben würden.

@Wulfnoth
Selbst Greenpeace ist dafür Atomkraft zu nutzen. Zumindest solange bis der Ökostrom soweit ausgebaut ist, das man damit alle versorgen kann. Für das Klima wäre, das wahrscheinlich besser(zumindest, wenn es stimmt, das der Mensch darauf auswirkungen hat)
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  #53  
Alt 01.03.2008, 15:10
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.531
Zitat von William the Conqueror Beitrag anzeigen
@Wulfnoth
Selbst Greenpeace ist dafür Atomkraft zu nutzen. Zumindest solange bis der Ökostrom soweit ausgebaut ist, das man damit alle versorgen kann. Für das Klima wäre, das wahrscheinlich besser(zumindest, wenn es stimmt, das der Mensch darauf auswirkungen hat)
Toll und dann haben wir das Klima gerettet und sitzen auf einem Berg strahlenden Mülls. Nein danke! Auf Klimaveränderungen kann Fora und Fauna reagieren, das zeigt schon die Antarktis, einige Pinguinarten sterben aus, andere expandieren im Moment sogar weil die auf die neuen Bedingungen besser angepasst sind. Man kann nicht einerseits die Evlutionstheorie akzeptieren und ihre Folgen andererseits verleugnen.
Der strahlende Müll und all seine Folgen sind dann aber wirklich hausgemacht und keiner kann garantieren dass unsere Staatswesen lange genug stark genug sind ihn zu beschützen, ins Russland hat es ja nicht mal 40 Jahre gereicht.
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  #54  
Alt 01.03.2008, 15:59
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 76
Ich bin eigentlich auch gegen Atomkraft, aber was soll man deiner meinung nach machen?
Die andere möglichkeit wären die Kohlekraftwerke. Ökostrom ist noch nicht soweit und bis das soweit ist vergehen bestimmt noch 10 Jahre. Ich glaube hier ist Atomkraft vielleicht sogar wirklich das kleinere Übel. Ich weiss nicht wieweit der ökostrom gefördert wird, aber ich glaube nicht das es genug gefördert wird, das man in den nächsten jahren voll daraus steigen kann und diese zeit muss man ja irgendwie überbrücken.
Wenns bessere Lösungen gibt wärs ja schön, aber ich kenne keine.
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  #55  
Alt 02.03.2008, 09:48
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 371
Lieber William,
es ist schön, dass Du nun auch gegen Atomkraft bist. Wie können wir Energie gewinnen. Durch Wind, Solar, Wasser, Biomasse und als Treibstoff durch Alkohol, den man durch den Anbau von Pflanzen gewinnen kann.
__________________
Nichts ist unmöglich
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  #56  
Alt 02.03.2008, 12:00
Propraetor
 
Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 542
Also Frühjahrs und Herbststürme waren doch schon immer da?
Ich denke man kann auch unter Klimaverfolgungswahn leiden.
Der fehlende Winter macht mir da etwas mehr Sorgen.
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  #57  
Alt 02.03.2008, 12:27
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 76
@Dieter
ich war schon immer eher gegen Atomkraft.
Aber mit Wind, Solar, Wasser und Biomasse kannst du noch nicht ganz Deutschland versorgen. Das muss man noch ausbauen und in dieser Phase muss man die Menschen hier ja auch irgendwie mit Strom versorgen. Und da gibt es, soweit ich weiss, nur zwei möglichkeiten. Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke. Und hier muss man das kleinere Übel wählen.
Der Nachteile von Kohlekraft ist der CO2 ausstoß.
Der Nachteil von Atomkraft ist der Müll mit dem man nichts anzufangen weiss.
Für das Klima ist Atomkraft besser. Was für den Menschen besser ist, weiss ich nicht.
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  #58  
Alt 02.03.2008, 13:52
Benutzerbild von Mento
Plebejer
 
Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 13
@ William the Conqueror
Ich bin für Kohlekraftwerke und CO2 ausstoß. Atommül kann man nicht abbauen (bzw. sehr schwierig) meistens wird er in irgendwelchen stilgelegten Salzbergwerken eingelagert. Nein danke, dann lieber doch CO2. Die Menschliche CO2- Produktion hat übrigens nur sehr wenig Einfluss auf unser Klima. Ein Vulkan produziert, wenn er ausbricht, genauso viel CO2 wie die Menschen in einem Jahr. Die Erde ist also schon immer mit CO2 zurechtgekommen.
__________________
"Es ist ein unterschied sein Leben zu träumen, oder seine Träume zu leben."
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  #59  
Alt 02.03.2008, 14:34
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 371
Zitat von William the Conqueror Beitrag anzeigen
@Dieter
ich war schon immer eher gegen Atomkraft.
Aber mit Wind, Solar, Wasser und Biomasse kannst du noch nicht ganz Deutschland versorgen. Das muss man noch ausbauen und in dieser Phase muss man die Menschen hier ja auch irgendwie mit Strom versorgen. Und da gibt es, soweit ich weiss, nur zwei möglichkeiten. Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke. Und hier muss man das kleinere Übel wählen.
Der Nachteile von Kohlekraft ist der CO2 ausstoß.
Der Nachteil von Atomkraft ist der Müll mit dem man nichts anzufangen weiss.
Für das Klima ist Atomkraft besser. Was für den Menschen besser ist, weiss ich nicht.
Lieber William,
für die Menschen am Besten ist, einfach Energie einzusparen. Mit der nötigen Technik, kein stand by mehr und Energiesparlampen.
__________________
Nichts ist unmöglich
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  #60  
Alt 02.03.2008, 14:37
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 371
Zitat von Beckmann Beitrag anzeigen
Also Frühjahrs und Herbststürme waren doch schon immer da?
Ich denke man kann auch unter Klimaverfolgungswahn leiden.
Der fehlende Winter macht mir da etwas mehr Sorgen.
Lieber Beckmann,
es ist kein Wahn sondern die meisten Wissenschaftler sind davon überzeugt. In diesem Ausmaß und der schnellen Reihenfolge gab es diese Stürme nioch nicht.
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