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01.10.2008, 21:24
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.644
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Wer bei den Ölpreisen noch an die freie Marktwirtschaft mit den Gesetzen der klassischen Preisbildung durch angebot und Nachfrage glaubt ist selbst Schuld.
Da müsste es mal eine Art internationales Kartellamt geben der die Machenschaften mal da aufklärt
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11.10.2008, 11:41
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
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Beiträge: 922
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Jetzt ist der Ölpreis also wieder bei rund 80 Dollar! Irgendwie scheint der Markt doch Einfluss zu haben: Weil die Industrie sich auf einen Abschwung vorbereitet, fragt sie weniger Öl & Energie nach - und auch die Spekulanten kriegen kalte Füße und wenden sich vom Ölmarkt tendenziell ab ...
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11.10.2008, 14:16
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.644
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ICh habe heute genüßlich für 1,33 vollgetankt
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24.10.2008, 11:37
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 922
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Jetzt scheint sich der Ölpreis fest bei unter 70 Dollar eingependelt zu haben. Wer hätte das vor drei Monaten gedacht!
Unermüdlich werben allerdings auf dem Finanzmarkt einschlägige Fonds für Forstinvestments. Motto: Holz schlägt Öl.
Was für eine verrückte Welt!
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24.10.2008, 13:39
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Beiträge: 1.285
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Wieso verrückt? Holzpreise sind aufgrund Überkapazitäten gefallen und werden auch mal wieder steigen. Das ist dann ein ganz normaler Wirtschaftszyklus und auch seit Bestehen der Bundesrepublik so.
Was ich schon immer mal fragen wollte und das soll auch nicht persönlich geschrieben sein:
Warum tuen gerade politisch "linksorientierte" Menschen und Medien jederzeit so, als wenn gerade das Rad neu erfunden worden ist, wie Spiegel und Stern ebenfalls offenbaren?
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24.10.2008, 14:38
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 922
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Ich weiß nicht, ob ich jetzt die Frage treffe. Bei Holz denke ich aber daran, dass es zum Verheizen zu schade ist. Das zeigt die Geschichte. Im Altertum hat sich die Geografie deshalb rund ums Mittelmeer verändert, einschließlich der Halbinsel Sinai, weil die Römer und andere die Wälder für Heizung und Schiffbau vernichteten. In der Gegenwart ist der Abbau der Wälder in Brasilien und anderswo dramatisch, auch für das Klima auf der Welt. (Und ausserdem bin ich ein begeisterter Pilzsammler im Herbst in den Wäldern, aber lassen wir mal solchen Egoismus beiseite.) Zwölf Prozent Rendite auf Holz-Anlagen, das halte ich dann schon für verrückt. Natürlich gönne ich den Waldbauern ihre Einnahmen ...
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24.10.2008, 16:30
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necessary evil
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 250
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Zitat von Titus_Livius
Wieso verrückt? Holzpreise sind aufgrund Überkapazitäten gefallen und werden auch mal wieder steigen. Das ist dann ein ganz normaler Wirtschaftszyklus und auch seit Bestehen der Bundesrepublik so.
Was ich schon immer mal fragen wollte und das soll auch nicht persönlich geschrieben sein:
Warum tuen gerade politisch "linksorientierte" Menschen und Medien jederzeit so, als wenn gerade das Rad neu erfunden worden ist, wie Spiegel und Stern ebenfalls offenbaren? 
Holz wächst nach, Öl nicht. Von daher ist zu erwarten, die allein die förderkosten tendenziell ansteigen. Insofern ist ein (vorübergehendes) nachlassen des preises bemerkenswert. Da öl trotzdem nicht erneuerbar ist, wird das am langfristigen tendenziellen preisanstieg nichts ändern. Mit allen weiteren folgekosten.
__________________
"Wenn die Arbeit Spaß macht, ist das Leben die wahre Freude, ist die Arbeit Pflicht, ist das Leben Sklaverei“ Maxim Gorki
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24.10.2008, 16:55
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
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Beiträge: 922
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Holz wächst aber nur nach, wenn Wiederaufforstung betrieben wird. Dann stimmt die Aussage. Bei der allgemeinen Herausforderung, dass Öl irgendwann substituiert werden muss, spielt allerdings Holz keine Rolle. Da muss man dann über Atomkraft streiten, und über den erreichbaren Anteil von Erneuerbaren Energien.
Aktuell bleibt festzustellen, dass auch die Kürzung der Förderung und damit des Angebots durch die OPEC erst einmal verpufft ist. Es gibt bereits Propheten, die (wegen der wirtschaftlichen Flaute und damit weiter sinkenden Nachfrage) ein weiteres Absinken des Rohölpreises auf 50 Dollar pro Barrel voraussagen. Aber Vorsicht: Es ist erst wenige Monate her, da malten andere — oder gar die gleichen — Propheten einen Anstieg des Preises bis auf 200 Dollar an die Wand. Sie haben sich gründlich blamiert.
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25.10.2008, 23:09
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Administrator
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Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.644
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schade finde ich dass der gesunkene ölpreis nicht in gleichem prozentuellen anteilen sich auf dem benzinmarkt deutlich macht:(
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25.10.2008, 23:11
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Zitat von TigerMC
schade finde ich dass der gesunkene ölpreis nicht in gleichem prozentuellen anteilen sich auf dem benzinmarkt deutlich macht:(
Bedank dich beim Staat.
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25.10.2008, 23:46
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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Beiträge: 2.644
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komm mozart, ich schätze dich wirklich weil du manchmal super gut recherchierst usw, aber das ist ja wohl billigstpolemik...
die steuern auf benzin sind zwar preistreiber nummer eins, aber die steuern bleiben gleich, dh wenn der barrel von 150 auf 60 dollar fällt wird eben am normalerweise fallenden endpreis des benzins der gleichesteuersatz prozentual abgehoben, dh diese nicht vorhandenen preisminderungen, oder nicht in gleichen teilen wie es sein müsste, liegen einzig und allein an den großen ölmultis
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26.10.2008, 02:42
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Nein, der Benzinpreis wird auf auf einem eigenem Markt in Rotterdam gehandelt. Hier ist zwar der Rohölpreis auch ein Einflußfaktor, aber eben nur einer unter mehreren.
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26.10.2008, 09:37
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Zitat von TigerMC
komm mozart, ich schätze dich wirklich weil du manchmal super gut recherchierst usw, aber das ist ja wohl billigstpolemik...
die steuern auf benzin sind zwar preistreiber nummer eins,...
...und verändern sich nicht täglich wie es z.b. der Liter an der Tankstelle kostet. Die Preisschwankungen sind der tatsächliche Preis für den Liter Benzin. Die Mineralölsteuer bleibt aber gleich, daher auch was du an Steuern für einen Liter zahlst.
Daher verstehe ich deine Reaktion jetzt nicht.
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26.10.2008, 09:45
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Hier mal ein Vergleich des Preises für SUPER Benzin in der EU vom 06.10.08.
Mineralölwirtschaftsverband
Wenn die Mineralöwirtschaft abzocken wollte, würde sie das in anderen Staaten auch machen, was jetzt aber wiederum nicht heißen soll, daß sie kein Geld verdienen will und Samariter ist.
In Deutschland ist es leider so, daß der Staat mit seiner Steuer- und Abgabenbelastung Preistreiber Nr.1 ist. Aber der überbordende Sozialstaat muß und will schließlich auch finanziert werden. Da bietet sich die landesübliche Generalverdächtigung voin Unternehmen grundsätzlich an, um von den eigentlichen Problemen abzulenken.
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26.10.2008, 12:51
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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Zitat von mozart2
...und verändern sich nicht täglich wie es z.b. der Liter an der Tankstelle kostet. Die Preisschwankungen sind der tatsächliche Preis für den Liter Benzin. Die Mineralölsteuer bleibt aber gleich, daher auch was du an Steuern für einen Liter zahlst.
Daher verstehe ich deine Reaktion jetzt nicht.
Der prozentuelle anteil der steuern auf einen liter bleibt gleich, da ändert sich nix. Wenn der rohölpreis von 150 auf 60 dollar fällt müsste das meinem gerechtigkeitsempfinden nach zu einem benzinpreis führen der gegenüber den marken von 1,48 rum, um eben diese prozentuelle minderung des rohölpreises vermindert sein, aber da das nicht der fall ist und der staat weiterhin seinen prozentuellen anteil an dem benzinpreis bekommt, kann das eingesparte geld ja nur bei den ölmultis als zusatzgewinn hängengeblieben sein
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