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01.10.2008, 13:56
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 410
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Pisa-Studie und seine Gründe
Die Herbstferien beginnen. Alle freuen sich, denkt man... Am Donnerstag ist der letzte Schultag. Doch Schüler UND Lehrer! in Rheinland-Pfalz laufen Sturm. Der Grund:
Nach der 3. Stunde ist nicht frei. Was normal immer ist, ist dieses Jahr nicht so, da erst ab nächstem Mo offizieller Ferienbeginn ist und man durch den Feiertag am 3.Oktober eh einen weiteren Tag frei hat, begründet das Kultusministerium.
Ein Lehrer im Interview, die Ferienstimmung sei einfach da und es macht keinen Spaß mehr zu unterichten und lernen.
???????
Ferienstimmung als Grund den Unterricht ausfallen zu lassen? Ich bin wirklich erschüttert über diese Einstellung, vor allem bei Lehrern. Brauchen wir uns da noch wirklich über die PISA Ergebnisse zu wundern?
Quelle:SWR4 Nachrichten
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01.10.2008, 14:47
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Tribun
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Registriert seit: 09.06.2008
Beiträge: 83
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naja mit ein grund für das schlechte abschneiden bei pisa ist warscheinlich auch die fehlende motivation ich meine für einen schüler gibt es ja überhaupt keinen grnd sich da irgendwie anzstrengen
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01.10.2008, 15:28
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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naja menschlich kann ichs nachvollziehen, war bei mir als schüler, ja selbst als normal arbeitender MEnsch nicht anders, wenn freitags noch gearbeitet werden musste obwohl donnerstag feiertag war, war die motivation doch net mehr soooo tolle
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02.10.2008, 14:06
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Praetor
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 383
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Pisa Studie und seine Gründe?
War das Ironie?
__________________
Glory, glory to old Ireland,
glory, glory to this island,
glory to the memory of the men
who fought and died,
"No surrender" is the war cry of
the Belfast Brigade.
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02.10.2008, 16:34
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 72
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Am letzten Schultag kannst du vorallem in den niedrigeren Klassen keinen Unterricht mehr machen. Es ist laut, herscht keine Disziplin und kein Schüler hat mehr Lust auf Unterricht. Das einzige Ergebnis einer erzwungenen Stunde ist, das der Lehrer sich unbeliebt macht und es später schwerer hat. In den späteren Klassen oder in der Oberstufe ist das ein wenig anders.
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02.10.2008, 17:45
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.450
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Zitat von William the Conqueror
Am letzten Schultag kannst du vorallem in den niedrigeren Klassen keinen Unterricht mehr machen. Es ist laut, herscht keine Disziplin und kein Schüler hat mehr Lust auf Unterricht. Das einzige Ergebnis einer erzwungenen Stunde ist, das der Lehrer sich unbeliebt macht und es später schwerer hat. In den späteren Klassen oder in der Oberstufe ist das ein wenig anders.
Mangelnde Disziplin ist doch wohl kein Grund keinen Unterricht mehr zu machen.
Und was die späteren Klassen/Oberstufe betrifft so kann ich mich noch sehr lebhaft an einen Tag vor den Weihnachtsferien erinnern, als von 17 Schülern im Geschichtskurs ganze drei nüchtern erschienen. Alle anderen kamen direkt aus der Disco in die Schule.
Subjektiv fand ich das ziemlich lustig aber objektiv hätte es damals Konsequenzen geben müssen.
Das hat aber insgesamt nur noch sehr wenig mit dem Thema zu tun. Unsere miesen Pisa-Werte lassen sich sicherlich nicht mit mehr Zucht und Ordnung beheben. Es ist höchstens ein Ansatz.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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02.10.2008, 18:58
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 72
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Ein wichtiger Punkt wäre auf jedenfall erstmal die die Schüler mehr zu motivieren(vorallem die Akademier haben) und sie vor der 1. Klasse schon mal auf ein ähnliches Level zu bringen. Um das zu erreichen, müsste man Kindergärten einrichten und auch die Eltern dazu motivieren ihre Kinder dort anzumelden. Zur Not halt Zwangkindergärten.
Die großen Klassen sind auch die Hölle. In der 7. Klasse waren wir zu 34.
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02.10.2008, 19:54
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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also dass zu wenig kinder die kindergärten besuchen ist ein medienmärchen, fast jedes elternteil schickt sein kind in den kindergarten wenn freie plätze verfügbar sind.
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02.10.2008, 20:48
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 72
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Die meisten türkischen Eltern erziehen ihre Kinder zu hause und viele der Kinder können dann nicht das beste Deutsch und hängen oft auch hinter anderen zurück. Das ist kein Medienmärchen.
Und auch das in der ersten Klasse nicht gleich viel können und der Schule nicht gleich viel bedeutung schenken kommt auch noch dazu und können man versuchen zu mindern mit Kinderläden.
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02.10.2008, 21:40
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 224
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Zitat von William the Conqueror
Die meisten türkischen Eltern erziehen ihre Kinder zu hause und viele der Kinder können dann nicht das beste Deutsch und hängen oft auch hinter anderen zurück. Das ist kein Medienmärchen.
Und auch das in der ersten Klasse nicht gleich viel können und der Schule nicht gleich viel bedeutung schenken kommt auch noch dazu und können man versuchen zu mindern mit Kinderläden.
.... oder mit motivierten und qualifizierten Lehrern, denn es ist mitnichten zu spät für Kinder in dem zarten Alter.
Komisch finde ich auch, dass man sehr gern Quantität mit Qualität verwechselt.
Was hat 3 Stunden Unterricht mit PISA zu tun?
LG
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03.10.2008, 20:20
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 410
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Zucht und Ordnung klingt so altmodisch, einigen wir uns auf eine gesunde Einstellung zur Schule und zum lernen. So rückständig unser Schulsystem auch sein mag, alles kann man den Menschen dann auch nicht abnehmen. Eine fehlerhafte Einstellung zum lernen ist genauso verwerflich. Anscheinend fehlen elementare Werte in unserer Gesellschaft. Wolf hat das Beispiel mit dem Alkohol gemacht. Die heutige Jugend scheint mehr auf Partymachen aus zu sein. So kann man natürlich nichts erreichen und wir brauchen uns über ungebildete Schulabgänger nicht mehr Wundern. Sind wir doch wieder bei Zucht und Ordnung. Das muss ja im Ansatz nichts schlechtes sein.
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03.10.2008, 23:22
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 224
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Zitat von mozart2
Zucht und Ordnung klingt so altmodisch, einigen wir uns auf eine gesunde Einstellung zur Schule und zum lernen. So rückständig unser Schulsystem auch sein mag, alles kann man den Menschen dann auch nicht abnehmen. Eine fehlerhafte Einstellung zum lernen ist genauso verwerflich. Anscheinend fehlen elementare Werte in unserer Gesellschaft. Wolf hat das Beispiel mit dem Alkohol gemacht. Die heutige Jugend scheint mehr auf Partymachen aus zu sein. So kann man natürlich nichts erreichen und wir brauchen uns über ungebildete Schulabgänger nicht mehr Wundern. Sind wir doch wieder bei Zucht und Ordnung. Das muss ja im Ansatz nichts schlechtes sein.
Kommt immer darauf an, was man denn unter Zucht und Ordnung versteht.
Abgesehen davon, dass sich ja mittlerweile herumgesprochen hat, dass PISA nicht das Mass aller Dinge ist, ist ja klar, dass genau dort, wo "Zucht und Ordnung" in diametralem Gegensatz zu dem steht, was man viel zu lange Zeit in Deutschland darunter verstanden hat, Schüler und die Menschen allgemein sehr viel besser auf Beruf und Leben vorbereitet sind, so z.B. in Skandinavien.
Mit Zucht und Ordnung hat sich Deutschland eben, und das wirklich ohne Not, mehrmals in die Täterrolle drängen lassen und ist als Paria geendet.... ob das so erstrebenswert war.... auf jeden Fall auch schade deshalb, weil es an freidenkenden hellen Köpfen jahrhundertelang nicht gemangelt hatte.
LG
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05.10.2008, 13:29
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Zitat von William the Conqueror
Die meisten türkischen Eltern erziehen ihre Kinder zu hause und viele der Kinder können dann nicht das beste Deutsch und hängen oft auch hinter anderen zurück. Das ist kein Medienmärchen.
Und auch das in der ersten Klasse nicht gleich viel können und der Schule nicht gleich viel bedeutung schenken kommt auch noch dazu und können man versuchen zu mindern mit Kinderläden.
Auch das obere ist falsch und wird gerne in der Integrationsdebatte ausm Keller geholt. Bis auf n paar wenige extrembeispiele (manche Berliner Stadtteile zb) ist das Erziehungswesen der hier geborenen Ausländer nicht viel anders als bei deutschen. Viel mehr kann man, wenn man denn unbedingt einen Unterschied ausmachen will( und dir trau ich das anhand deiner argumentation durchaus zu), einen bei der Einkommensstruktur machen, das bestätigte die Pisa studie ja auch ausdrücklich dass die chancen von kindern aus einkommenschwachen familien hierzulande im europäischen vergleich überdurchschnittlich schlecht sind
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05.10.2008, 15:07
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 72
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Es kann sein, das meine Aussage nicht stimmt(Ich habe da anderes gehört und auch von meinem Vater, der sich unter anderen um solche Familien kümmert), dann ist es trotzdem so, das die Kinder in diesen Kinderläden und Kindergärten nicht gleich oder gar nicht gefördert werden. denn in der ersten Klasse gibt es einfach extreme Unterschiede. Manche sagen noch der Licht und andere können schon sehr weit zählen und schreiben. Vorallem das reden(also die deutsche Sprache) sollte in den Kinderläden im Vordergrund stehen genauso wie die Wichtigkeit der Schule und des Lernens.
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05.10.2008, 15:31
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Zitat von William the Conqueror
Vorallem das reden(also die deutsche Sprache) sollte in den Kinderläden im Vordergrund stehen genauso wie die Wichtigkeit der Schule und des Lernens.
Ich denke darin sind sich ausnahmslos alle einig. Sprache ist der Schlüssel zur Gesellschaft, aber ich denke die schlechten PISA Ergebnisse werden durch andere Sachen eher ausgelöst. Die Pisa Studien wurden ja soweit ich weiss an allen Schülern eines Jahrgangs ausgeführt, also querbeet, egal ob deutsch, albaner, jude, moslem, arm oder reich. Und da sind wir im schnitt den anderen leider etwas unterlegen, oder besser gesagt hinken ein "bisschen" hinterher.
Als Fazit sagt die Studie ja eben auch, dass Kinder aus Einkomensschwachen Familien ne dramatisch verminderte Chance auf ein Studium haben, wobei ich dir ehrlich sagen muss, dass hätte ich den Testern auch ohne Die Pisa Studie sagen können. Die Studiengebühren zb sind meines Erachtens ein Schritt in die falsche Richtung, wenn man davon spricht das Bildung ein Allgemeingut ist und JEDEM zugänglich sein muss unter gleichen Chancen
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