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10.12.2007, 16:14
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Plebejer
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Registriert seit: 02.07.2007
Beiträge: 13
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Was hat denn einer davon wenn er weiß, dass du "mitte-links" bist, BWL studierst, gerne "Herr der Ringe" schaust, Klassik magst und du 55 Freunde an deiner Uni hast?
Nix.
So ziemlich jede Seite im Internet kann geknackt werden und im StudiVZ stehen noch keine Bankdaten und Kontostände. Es ist eine Plattform, in der man Kontakt halten kann oder auch Leute treffen kann, die die selben Interessen haben wie ich. Also eine Plattform zum pflegen von Freundschaften, alte neu aufbeleben zu lassen und neue zu schließen. Ist doch toll. Wenn ich Leute aus meiner Abiklasse suche, muss ich nur in die entsprechende Gruppe gehen. Früher war die Suche schwieriger.
Also einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn du so Angst im Datenklau hast @Novalis, dann entferne deine Daten aus dem Telefonbuch und von der Haustür. Gehe nicht mehr ins Internet und unterdrücke deine Telefonnummer und Handynummer, wenn du telefonierst, schraub die Nummernschilder von deinem Auto (ne, das ist ja nicht legal  ) und leg noch am besten deinen Namen ab (nur zur Sicherheit  ). Vielleicht gefällt dir XCS155916 ganz gut, obwohl man dich darüber auch finden könnte. Am besten ziehst du in den Keller und meidest den Kontakt nach außen.
Sei mir bitte nicht böse @ Novalis  Ich bin ein gerade ein wenig sarkatisch/ironisch.
Ich finde den Umgang mit Daten sehr wichtig. Wer aber seine Daten freiwillig ins Internet stellt, muss wissen, dass solche Plattformen geknackt werden können. Genauso gut kann man aber in dein Haus einbrechen und alle Kontodaten und ähnliches stehlen. Deswegen verkaufst du dein Haus aber nicht und ziehst in den Wald, oder? Der Missbrauch bzw. der Schaden wäre bei einem einfachen Diebstahl oder Einbruch höher, als durch den Datenklau aus StudiVZ.
Solche "Datendiskussionen" sind eigentlich vollkommen unnutz und schüren nur noch mehr Ängste bei Menschen, die sich auf dem Gebiet nicht so auskennen.
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10.12.2007, 16:23
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Zitat von BAStefan
Solche "Datendiskussionen" sind eigentlich vollkommen unnutz und schüren nur noch mehr Ängste bei Menschen, die sich auf dem Gebiet nicht so auskennen.
Nichts für ungut. Aber ich denke ich kann von mit behaupten, daß ich mich mit Daten auskenne. Es ist mein Job das zu bekämpfen, was mit Datendiebstahl angerichtet wird.
Und ich kann nur jedem zur Vorsicht raten.
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10.12.2007, 16:25
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 628
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Der Trick ist einfach, sich so eine unglaublich schäbige Identität zu erarbeiten, dass niemand sie klauen will, klappt bei mir eigentlich ganz gut xD
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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10.12.2007, 21:25
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Plebejer
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Registriert seit: 02.07.2007
Beiträge: 13
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@ Novalis
Kannst du das ein wenig ausführen? Wo liegen die Gefahren und was ist der Schaden dabei?
Wenn es geht, würde mich auch interessieren, was genau du beruflich mit Daten zu schaffen hast. (wenn du dies nicht erläutern willst, versteh ich es natürlich auch)
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11.12.2007, 07:05
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Zitat von BAStefan
@ Novalis
Kannst du das ein wenig ausführen? Wo liegen die Gefahren und was ist der Schaden dabei?
Wenn es geht, würde mich auch interessieren, was genau du beruflich mit Daten zu schaffen hast. (wenn du dies nicht erläutern willst, versteh ich es natürlich auch)
Tut mir leid, das ist nicht egrade diskussionsfördernd, aber alles was ich dazu sagen würde, wäre schon eine Anleitung. Und es ist besser, wenn man für so eine Anleitung lange suchen oder möglicherweise Geld bezahlen muß, als wenn man sie mit google in diesem Forum findet :-)
Ansonsten bin ich beruflich mit der inneren Sicherheit verwurzelt.
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11.12.2007, 10:35
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.480
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.12.2007, 03:09
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Geändert von Novalis (15.12.2007 um 03:18 Uhr)
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15.12.2007, 11:21
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 855
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dpa-Meldung vom Freitag klärt alles auf:
Die rund vier Millionen Mitglieder des Online- Netzwerks studiVZ sollen künftig mit personalisierter Werbung angesprochen werden, die auf Alter, Geschlecht, Wohn- und Studienort sowie Studienfach zugeschnitten ist. Dafür verändere man zum 9. Januar die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Das teilte das Unternehmen am Freitag in Berlin mit. Wer den neuen Konditionen nicht zustimmt, werde zu seinem Profil und seinen Nachrichten keinen Zugang mehr haben. Die Daten würden nicht an andere Unternehmen verkauft, betonte studiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke.
Akzeptiere man die AGB nicht bis zu 31. März, lösche studiVZ das Nutzerkonto vollständig, teilte das Unternehmen weiter mit. Datenschützer hatten eine dauerhafte Speicherung persönlicher Daten befürchtet.
Die personalisierten Werbebotschaften erscheinen als Banner auf der Internetseite. «Es gab eine Anfrage von einer Pizzeria aus Aachen, die nur Leute aus ihrer Stadt ansprechen wollte», nennt studiVZ-Sprecher Dirk Hensen ein Beispiel. Die personenbezogenen Daten gebe das Unternehmen dabei nicht weiter, sondern sende die Werbung selbst an die Kunden aus.
Weitere Änderungen sollen es dem Unternehmen nach seinen Angaben ermöglichen, rechtswidrige Inhalte leichter zu löschen und einen Newsletter an seine Nutzer zu verschicken. «Unsere AGB sind bisher recht eng gefasst», begründete Hensen den Schritt.
Eine Kerhtwende gab es bei dem ursprünglich angekündigten Plan, mit den neuen AGB auch die Erlaubnis für Werbung per SMS und Instant Messaging einzuholen. «Dieses Thema wurde in der Community stark diskutiert», sagte Hensen. Um die Mitglieder nicht zu verärgern, habe studiVZ am Freitagnachmittag beschlossen, die entsprechenden Passagen in den neuen Nutzungsbedingungen zu streichen.
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15.12.2007, 11:33
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.480
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Ich werde mir, frei von jeder Panikmache, die AGBs komplett durchlesen und dann entscheiden ob ich ihnen zustimme oder nicht und das kann ich jedem anderen auch empfehlen.
Für mich bleibt der entscheidende Punkt, dass ich jederzeit berechtigt bleibe meinen Account restlos zu entfernen. So lange mir dies gestattet ist bleibt StudiVZ vielen anderen Internetseite vorraus oder habt ihr euch schon einmal angesehen in wie wenig Foren man sich löschen kann? (Im HF kann man es  )
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.12.2007, 11:41
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 855
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OK, zur Komplettierung stelle ich hier auch noch den 2. Teil der dpa-Meldung ein. Interessant, wer eigentlich dahinter steckt - und das StudiVZ für mehr als 50 Mio. Euro erworben hat. Also dpa weiter:
Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix, dessen Behörde für studiVZ zuständig ist, reagierte auf die neuen Geschäftsbedingungen mit Lob und Kritik. Positiv sei, dass Nutzer den neuen AGB aktiv zustimmen müssten und das Unternehmen einen Weiterverkauf der Daten ausschließe. Ein rechtliches Problem sieht Dix jedoch darin, dass Mitglieder das Portal nur nutzen können, wenn sie der Verwendung ihrer Daten für Werbezwecke zustimmen. Das stehe möglicherweise im Widerspruch zum Telemediengesetz. Eine abschließende Bewertung sei aber nicht möglich, da die neuen AGB noch nicht vorlägen.
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hatte studiVZ im Januar dieses Jahres gekauft. Der Preis lag nach damaligen Angaben «über 50 Millionen Euro, aber deutlich unter 100 Millionen». Das Ende 2005 gegründete Portal macht bislang keine Gewinne, soll aber nach eigenen Prognosen 2008 erstmals schwarze Zahlen schreiben.
Werbung in sozialen Netzwerken gilt als Wachstumssegment. Laut einer Studie des US-Marktforschungsinstituts eMarketer werden die weltweiten Umsätze im kommenden Jahr um 81 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (rund 1,5 Mrd Euro) steigen. Im Jahr 2009 sollen es 2,8 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro) sein. Die amerikanischen Anbieter MySpace und Facebook schalten bereits gezielte Anzeigen.
Auch das Karriere-Netzwerk Xing hatte kürzlich angekündigt, noch in diesem Jahr ausgewählte Bereiche seines Portals für Werbung von Drittanbietern zu öffnen. «Personalisierte Werbung ist möglich, aber nicht von Anfang an», sagte Sprecherin Daniela Hinrichs. Man wolle schrittweise vorgehen und erst Erfahrungen sammeln. Das Hamburger Unternehmen finanziert sich bisher über Premium-Mitgliedschaften sowie über die interne Jobbörse Marketplace.
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15.12.2007, 11:48
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.480
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Das wusste ich schon länger, halte ich übrigens für einen Teil der Blase, die sich ums Web 2.0 bildet und bei der sich die ein oder andere Firma verspekulieren dürfte.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.12.2007, 11:49
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Fairerweise muß der dpa-Meldung aber hinzugefügt werden, daß aufgrund des heftigen Protestes bereits eine starke Überarbeitung stattgefunden hat.
Teile die Telefon und SmS-Werbung umfassen wurden herausgenommen.
Die - eh rechtswidrige - Speicherung von persönlichen Daten selbst nach Löschung ist entfernt worden.
Ich habe mir beide AGB-Versionen durchgelesen und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich schon die Art und Weise wie das hier stattfinden sollte, unseriös finde.
Ich habe nicht sonderlich viel gegen personalisierte Werbung. Bei Amazon gefällt mir das Konzept ganz gut, da es mir nützt und ich mich freiwllig dazu entschieden habe.
StudiVz ist aber erstens viel privater und zweitens kommt es nicht darauf an, was mit den Möglichkeiten dieser AGB-Änderung gemacht wird sondern was damit gemacht werden kann.
StudiVz - ohne mich.
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15.12.2007, 11:51
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
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Beiträge: 6.480
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Was ich am StudiVZ allerdings noch befürworte ist dass es einer deutschen Firma gehört und somit im Endeffekt auch unter deutsche Gesetze fällt. Bei anderen großen Internetportalen sieht das ganz anders aus und ich bin kein Fan US-amerikanischer Gesetzgebung im Bereich des Internets.
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