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05.02.2008, 18:27
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 605
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Die Zukunft des Verkehrs
Die Verkehrsstaus auf den Straßen der EU verursachen jedes Jahr Kosten von 100 Milliarden Euro (die Rechnung setzt sich zusammen aus vergeudeten Stunden und verschwendetem Sprit). Die Umwelt belasten die Staus mit Millionen Tonnen von CO2. Manch Städte (London, Singapur) verbannen die Autos inzwischen aus ihren Zentren. Oft endlos kreisen Flugzeuge über den Airports, weil sie wegen des Andrangs nicht landen können; doch Fraport und andere wollen durch ihre Gates noch mehr Passagiere schleusen, die dann ätzend lang an den Sicherheitskontrollen stehen müssen. Wie soll bloss die Zukunft des Verkehrs aussehen?
In diesen Tagen traf ich den Zukunftsforscher Professor George Hazel. Er ging das Thema historisch an: Am Anfang war die Revolution des Verkehrs durch den Bau der Kanäle (Höhepunkt: 1836), dann die Revolution durch das Aufkommen der Züge auf Schienen (um 1891), sie wurden verdrängt durch das Automobil (Henry Fords Volksauto!). 1946 - 1950 waren die Straßen im Höhepunkt der wichtigste Träger des Verkehrs. Um 2000 kam der Luftverkehr (mit Billigfliegern wie Ryan & Co). Was bringt die Zukunft? Hazel setzt auf "Integration" der Verkehrsträger. Wie soll das aussehen? Phantasie ist bei allen Teilnehmern des Forums gefragt.
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05.02.2008, 19:16
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.048
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Ich habe das Thema mal verschoben, hier ist es wohl besser aufgehoben.
Momentan erschließt sich mir nicht völlig was mit Integration gemeint ist. Integration der Infrastruktur oder Integration der Verkehrsverursacher?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.02.2008, 19:29
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 605
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Sorry - "Integration" ist tatsächlich erst mal ne Wortblase. Gemeint ist: Zug-, Auto- und Luftverkehr sollten aufeinander abgestimmt sein. Doch alle Eigner und Organisatoren von Verkehrssystemen wurschteln vor sich hin. Die Bahn macht ihre Fahrpläne für sich, jede Kommune ihre Nahverkehrspläne, die Fluggesellschaften. Straßenbau ist ebenfalls abgekoppelt von Anbindungen.
Hazel fordert einen Wechsel der Fragestellung. Nicht mehr der Ausbau des Straßennetzes, die Anschaffung von Zügen oder Flugzeugen sollte die Frage sein. Statt dessen sollte die "Mobilität" der Verkehrsteilnehmer, über alle Verkehrsmittel hinweg, die Verkehrsplaner leiten. Das nennt er dann Integration.
Und wenn mal wieder die Autofahrer im Stau stecken, sollte eine Bahnfahrt kostenlos werden.
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05.02.2008, 19:35
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.048
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Ja okay das erschließt sich jetzt mir schon mehr.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass es bereits jetzt in diese Richtung geht. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich erstens in einer Stadt wohne und zweitens auch noch in einer, die eine verdammt guten öffentlichen Nahverkehr hat. Mobilität jenseits des Autos ist hier so gut wie schrankenlos auch Nachts um 3 noch möglich.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.02.2008, 19:48
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.361
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der ice terminal am frankfurter flughafen war doch schonmal ein erster guterschritt.
Wasdie zukunftbetrifft denke ich wird das flugzeug nur noch für wirklich teure wichtige fernreisen geeignet sein, das privatauto für kurz-mittelstrecken und füralles andere die gute alte bahn (deshalb ein dickes nein zur privatisierung)
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05.02.2008, 19:57
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 322
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Zitat von Wulfnoth
Ja okay das erschließt sich jetzt mir schon mehr.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass es bereits jetzt in diese Richtung geht. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich erstens in einer Stadt wohne und zweitens auch noch in einer, die eine verdammt guten öffentlichen Nahverkehr hat. Mobilität jenseits des Autos ist hier so gut wie schrankenlos auch Nachts um 3 noch möglich.
Also von Braunschweig kann ich nur gegenteiliges behaupten.
Der grösste Teil der Linien im 30-Minuten Takt und dann auch noch ohne Anschlusswarten...
Und die Regiostadtbahn ist seit Jahren in Planung und deren Seite wäre mittlerweile die Zierde jedes Internetmuseums in Sachen Aktualität. Und die Sanierungen und Angebotsverbesserungen werden mit Bezug auf die "kommende" RSB immer schön aufgeschoben.Und Samstags und Sonntags kann man gleich überall eine halbe Stunde auf die Busse und Bahnen warten.
Das ist so ziemlich die einzige Sache bei der ich zugeben würde das eine Stadt wie "Westpeine" (also "Hannover") Braunschweig vorraus ist...
Ansonsten: Stoiber macht das schon richtig. Mit den Transrapid sind wir alle mit 10 Minuten in München 
__________________
Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
_________________________________________
BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
Geändert von Nichts (05.02.2008 um 21:03 Uhr).
Grund: Ordograffi
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05.02.2008, 21:09
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Natürlich für Langstrecken nicht geeignet: Der Gyrocopter. Mag vll. noch etwas abenteuerlich klingen, dass wir alle zur Arbeit mit einer Art Hubschrauber fliegen, aber ich finde das durchaus vorstellbar.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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05.02.2008, 23:05
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 660
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Vakuum-U-Bahnnetze werden die Kontinente miteinander verbinden. Ich glaube es gibt sowohl einen Sci-Fi Film der so was auf der Erde darstellt wie auch konkrete Pläne. Die Bahnen erreichen enorme Geschwindigkeiten in solchen Röhren, ev. auf Magnetschienen.
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
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06.02.2008, 06:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.048
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Zitat von Kimon
Natürlich für Langstrecken nicht geeignet: Der Gyrocopter. Mag vll. noch etwas abenteuerlich klingen, dass wir alle zur Arbeit mit einer Art Hubschrauber fliegen, aber ich finde das durchaus vorstellbar.
In Sao Paulo fliegen die Reichen ja bereits ausschließlich um Entführungen und Staus zu entgehen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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06.02.2008, 09:28
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Zitat von Kimon
Natürlich für Langstrecken nicht geeignet: Der Gyrocopter. Mag vll. noch etwas abenteuerlich klingen, dass wir alle zur Arbeit mit einer Art Hubschrauber fliegen, aber ich finde das durchaus vorstellbar.
Ich finde das gar nicht vorstellbar.
Wie soll denn der Luftraum für die enormen Pendlermassen einer Großstadt ausreichen?
Ich persönlich denke, daß dem Fahrrad wieder größere Bedeutung zukommen wird.
In einigen Städten gibts ja schon Ampelfreie Fahrradhighways...
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06.02.2008, 13:15
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.361
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oh wie konnte ich nur das gute alte fahrrad vergessen, ja du hast vollkommen recht novalis, ich denke auch dass das fahrrad in zukunft verstärkt gefördert werden wird, zumindest innerstädtisch und im nahverkehr. Ist auch ne gute methode die gesundheitskassen zu entlasten und die dickleibigkeit der bevölkerung zu bekämpfen
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06.02.2008, 13:25
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Zitat von TigerMC
oh wie konnte ich nur das gute alte fahrrad vergessen, ja du hast vollkommen recht novalis, ich denke auch dass das fahrrad in zukunft verstärkt gefördert werden wird, zumindest innerstädtisch und im nahverkehr. Ist auch ne gute methode die gesundheitskassen zu entlasten und die dickleibigkeit der bevölkerung zu bekämpfen
Wobei ich heute erst gelesen habe, daß Fettleibigkeit und Nikotinkonsum besser für den Staat sind. Durch die geringere Lebenserwartung werden viel mehr Kosten gespart.
Aber um auf das Rad zurückzukommen:
Bei mir zumindest spricht alles dafür.
Ich wohne im Speckgürtel einer "Großstadt" und habe einen Arbeitsweg von 16 km eine Strecke.
Mit dem Rad brauche ich, leider nur über Umwege möglich, etwa 45 Minuten. (+ 10 Minuten Duschen) Und ich spare die Zeit ein, die ich ansonsten täglich für Sport noch zusätzlich opfern müsste.
Mit dem PKW bin ich dank Pendlerstau in etwa 30 Minuten da. Zu den Benzinkosten (Stadtverkehr gönnt sich mein Säufer locker 20 Liter) kommen noch 10 Euro monatlich für Parkgebühren.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln komme ich zwar bequem und relativ kostengünstig (45 Euro monatlich) zur Arbeitsstelle, muß aber etwa 75 Minuten einplanen.
Wenn jetzt die Bedingungen für Radfahrer verbessert würden, ich meine überdachte Hochwege oder Unterführungen und direktere Verbindungen, würde sich meine Fahrzeit sicher um 1/3 reduzieren. Ich persönlich fahre bei jedem Wetter, aber mit überdachten Wegen würden noch mehr Menschen bei jedem Wetter fahren.
Vom Sicherheitszuwachs ganz zu schweigen.
Das Fahrrad ist kostengünstig, klimaschonend, platzsparend, zeitsparend, gesundheitsfördernd... allein, es hat keine Lobby.
Trotzdem denke ich, daß wir in der Zukunft wieder verstärkte Landflucht erleben werden.
Die Energiepreise lassen weite Pendlerstrecken nichtmehr zu.
Geändert von Novalis (06.02.2008 um 13:34 Uhr).
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06.02.2008, 15:28
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.048
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Und es ist des Fußgängers größter Feind, selbst Autofahrer üben mehr Rücksicht als Fahrradfahrer. Denn ich für meinen Teil erledige alles, von meinem Arbeitsweg abgesehen, zu Fuß.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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06.02.2008, 17:27
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Zitat von Wulfnoth
Und es ist des Fußgängers größter Feind, selbst Autofahrer üben mehr Rücksicht als Fahrradfahrer. Denn ich für meinen Teil erledige alles, von meinem Arbeitsweg abgesehen, zu Fuß.
Das ist immer eine Frage der Perspektive.
Sitze ich im Auto, ists der Radfahrer, sitze ich auf dem Rad ists der Fußgänger und der Autofahrer, bin ich der Fußgänger, sinds alle anderen.
Da gibts auch wissenschaftliche Studien drüber.
Ich für meinen Teil halte mich an die StVO, deswegen wird sich keiner über mich beschweren können. Das Risiko entgegen der StVO ist mir zu hoch, selbst mit meiner korrekten Fahrweise hätte es mich schon das ein oder andere mal übel erwischen können.
Deswegen plädiere ich ja auch für die besagten Fahrradhighways.
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06.02.2008, 21:18
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 605
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Die Idee mit den Fahrrädern finde ich gut. Allerdings wohne ich 25 km von meiner Arbeitsstelle entfernt, und oft muss ich vorher im Dreieck zu einem Termin ganz wo anders. S- und U-Bahn nutze ich, wann immer es wirklich geht. Aber es geht nicht immer ...
Ein Problem sehe ich tatsächlich im Luftverkehr. Fraport (der Frankfurter Flughafen-betreiber) will immer mehr Passagiere durch schleusen. So entstehen Warteschleifen am Himmel, denn die Zahl der Slots (Lande- und Start-Zeitfenster) bleibt begrenzt, daran kann man nix drehen. Dazu kommt das Problem der Personal-Knappheit. In diesen Tagen verbrachte ich 45 Minuten (in Worten: fünfundvierzig) in der Schlange vor dem Sicherheitscheck in Frankfurt. Beim Rückflug aus Amiland, wo die Sicherheitsthematik herkommt, war ich in exakt fünf Minuten durch ... Sie hatten auch viel Personal im Einsatz. Bei der Einreise in die USA war ich in fünf Minuten trotz Fingerabdruck usw. durch die Immigration. In Frankfurt arbeitete genau eine Paßbeamtin eine ganze Jumbo-Menschenladung ab. Nach einer Stunde kamen die letzten zu den Koffern ...
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